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++ Unfall: Autofahrer und Wolf sterben ++

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Bei einem Unfall mit einem jungen Wolf ist  ein 76-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war am Sonntag zwischen Neustadt und Garbsen unterwegs. Wie die Polizei mitteilte fuhr er gerade auf der B6 in Richtung Frielingen, als ihm das Jungtier vors Auto lief. Er rammte den Wolf, prallte nach dem Zusammenstoß gegen einen Baum und wurde dabei aus seinem Auto herausgeschleudert. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle und auch für das Tier endete die Kollision tödlich.

++ Farbanschlag: Staatsschutz ermittelt ++

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Nach einem Farbanschlag auf die Polizeistation in Kleefeld ermittelt der Staatsschutz. In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte dort Farbbeutel an das Gebäude geschossen und damit etwa 15 große gelb-grüne Flecken an der Fassade hinterlassen. Auch ein in der Nähe geparktes Auto fiel den Tätern zum Opfer. Die Polizei bittet Menschen, die verdächtige Beobachtungen an der Polizeistation gemacht haben um Hinweise. Zeugen sollen sich beim Kriminaldauerdienst melden.

++ Oststadt: Randalierer attackiert Polizei ++

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Ein betrunkener und unter Drogeneinfluss stehender Mann hat am Samstagabend am Andreas-Hermes-Platz in der Oststadt randaliert. Nach Angaben der Beamten attackierte der 25-Jährige erst eine Frau und ihren Begleiter, flüchtete dann zur Lister Meile und verletzte dort zwei Zeugen des Vorfalls. Als schlussendlich die Polizei kam, um ihn festzunehmen wehrte sich der junge Mann und verletzte dabei auch noch zwei Beamte. Noch in Gewahrsam randalierte der Mann weiter und startete sogar einen Fluchtversuch- allerdings ohne Erfolg. Gegen den 25-Jährigen wurden Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

++ Quarantäne: Schweden-Reisende müssen zwei Wochen zuhause bleiben ++

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Wer aus Schweden nach Niedersachsen einreist, muss erstmal in Quarantäne. Das Gesundheitsministerium mit Sitz hier in Hannover hat für alle Rückkehrer 14 Tage Hausarrest angeordnet. Grund für diese Regelung ist die steigende Zahl der Coronainfektionen in Schweden. Die sogenannte "Inzidenz" von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner wurde am Wochenende überschritten. Damit greift die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen. Wer aus Schweden einreist, muss sich ab jetzt auf jeden Fall beim Gesundheitsamt melden. Die zwei Wochen Quarantäne sind zusätzlich Pflicht.

++ Kultur, Kneipen und Busreisen: Das sind die neuen Corona-Lockerungen ++

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Kultur im Freien, Kneipenbesuche und Busreisen – das alles und mehr soll ab Montag wieder möglich sein. Die Landesregierung hat eine entsprechende Corona-Verordnung verabschiedet. So sollen bis zu 250 Menschen an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen dürfen, ausschließlich im Freien und im Sitzen. Theater, Oper, Kinos und Diskos müssen aber weiterhin geschlossen bleiben, das sagte die Vize-Chefin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover. Kneipen und Bars dürfen demnach ab Montag öffnen, nicht aber reine Shisha-Bars. Und bei Busreisen gilt Maskenpflicht, und zwischen verschiedenen Hausständen muss eine Sitzreihe freibleiben.

Außerdem sollen ab Montag Hallen- und Spaßbäder wieder öffnen, Hotels und Campingplätze dürfen bis zu 80 Prozent belegt werden, und an Hochzeiten und anderen Feiern sollen bis zu 50 Menschen teilnehmen dürfen.

Auch in Heimen für pflegebedürftige oder behinderte Menschen soll weitere Lockerungen geben: So dürften Bewohner nicht nur Besuch empfangen, sondern die Einrichtungen auch etwa für Spaziergänge oder kurze Besorgungen verlassen. Die Heime müssten das möglich machen, so Schröder. Es gebe etliche Beschwerden von Bewohnern und Angehörigen über unzureichende Besuchsregeln.

++ Fall "Maddie": Verdächtiger wohnte offenbar auch in Hannover ++

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Schock für Hannover: Der Tatverdächtige im Mordfall „Maddie“ soll sich zeitweise auch hier in unserer Stadt aufgehalten haben. Das soll aus einem Urteil des Landgerichts Braunschweig gegen den Mann hervorgehen, das der HAZ vorliegt.

Der 43-Jährige, der derzeit eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung verbüßt, steht im Verdacht, im Jahr 2007 das damals drei Jahre alte britische Mädchen "Maddie" aus einer Ferienanlage in Portugal entführt und ermordet zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit. Der 43-Jährige wohnte demnach bis 2007 in dem Ferienort in Portugal. Dort soll er auch in Hotels und Apartments eingebrochen sein. 2007 soll er dann laut Bericht nach Hannover gezogen und in einem Wohnmobil gelebt haben, auch hier soll er auch wiederholt straffällig geworden sein, unter anderem mit Urkundenfälschung und Diebstahl.

Die Haftstrafe wegen Vergewaltigung verbüßt der Mann derzeit in Kiel.

++ Bei Pattensen: Auto überschlägt sich - 23-Jähriger schwer verletzt ++

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Bei Pattensen hat sich am Freitag ein Auto auf einer Kreisstraße überschlagen. Der 23 Jahre alte Fahrer musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Wagen war gegen Mittag aus noch ungeklärter Ursache zwischen Pattensen und Reden von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei überschlug sich das Auto und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der 23-Jährige konnte sich selbst befreien. Die Kreisstraße 223 war stundenlang gesperrt.

++ Ahlem: Lebenslange Haft für Paketband-Mörder ++

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Lebenslange Gefängnisstrafe wegen Mordes – so lautet das Urteil, das das Landgericht Hannover am Donnerstag gegen einen 33-Jährigen verhängt hat. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann aus Marokko eine 61 Jahre alte Flüchtlingshelferin im vergangenen Jahr getötet hatte, um an Geld und Gold im Wert von mehr als 150.000 Euro zu kommen.

Die Frau aus Ahlem hatte dem Asylbewerber Deutschunterricht gegeben, dabei hatten sich beide angefreundet. Die gefesselte und geknebelte Leicht wurde erst Wochen später in einem Verschlag unter dem Küchenboden gefunden – der Kopf der 61-Jährigen war mit Paketband umwickelt. Richter Stefan Joseph sprach von einem „langsamen, grausamen, fürchterlichen Tod“ – und begründete so nicht nur die lebenslange Haftstrafe, sondern auch die besondere Schwere der Schuld.

++ Niedersachsen will Corona-Tests ausweiten - Kritik von FDP ++

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Auf das Corona-Virus wurden bislang nur Menschen getestet, die Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall hatten – das will die Landesregierung ändern. Die Tests sollten ausgeweitet werden, und zwar auf besonders gefährdete Berufsgruppen, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann am Donnerstag in Hannover.

So sollen Mitarbeiter etwa von Pflegeheimen und ambulanten Diensten, Behinderteneinrichtungen sowie Kitas künftig präventiv auf Corona untersucht werden – allerdings nur, wenn sie in Landkreisen oder Städten mit den höchsten Infektionsraten arbeiten. Außerdem sollen sich Beschäftigte in Einrichtungen, in denen es Corona-Ausbrüche gegeben hat, auf Antikörper testen lassen können, so Reimann.

Die FDP kritisierte die Strategie und forderte regelmäßige Corona-Tests auch in medizinischen Einrichtungen und Schulen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Sylvia Bruns, sagte, nur wenn man die tatsächliche Verbreitung des Virus in der Bevölkerung kennen, könne man die Lage auch richtig einschätzen.

++ Urlaubssaison gerettet: Tui will Reisegeschäft wieder anschieben ++

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Die Bundesregierung will die Reisewarnung für die meisten europäischen Länder aufheben – und der weltgrößte Reisekonzern Tui hat sich heute erleichtert darüber gezeigt. Man wolle ab der zweiten Junihälfte wieder Ziele im Süden anfliegen, darunter auch Mallorca, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Entsprechende Gespräche mit der Regionalregierung der Balearen gebe es bereits.

Ab Juli solle zudem ein Sonderflugplan gelten, um Urlauber etwa nach Spanien, Griechenland, Portugal und Zypern zu bringen, teilte Tui mit. Wann Tui wieder von Hannover aus fliegen will, war zunächst unklar. Wegen der Corona-Krise ist der weltgrößte Reisekonzern auf staatliche Unterstützung angewiesen.