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++ Geklautes Auto, kein Führerschein: Fluchtversuch endet mit Unfall ++

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Ein Fluchtversuch vor der Polizei ist in der Nacht zu Dienstag mit einem Autounfall auf der Bundesstraße 441 bei Seelze geendet. Sowohl der 29-jährige Fahrer als auch der zwei Jahre ältere Beifahrer verletzten sich leicht. Sie waren mit einem gestohlenen Mercedes Benz unterwegs. Eine Polizeistreife war im hannoverschen Stadtteil Ahlem auf das Auto aufmerksam geworden. Doch der 29-Jährige entzog sich der Polizeikontrolle, drückte stattdessen aufs Gaspedal und raste Richtung B441. Zunächst verloren die Beamten das flüchtige Fahrzeug aus den Augen, entdeckten es aber dann in einer Rechtskurve, brennend am Fahrbahnrand. Die verletzten Insassen hielten sich noch in der Nähe auf. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer betrunken war und keinen gültigen Führerschein besitzt. Gegen den 29-Jährigen wird jetzt unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Außerdem laufen Ermittlungen bezüglich des Tatvorwurfs der Hehlerei.

++ Stockende Impfkampagne: Impftermine vorerst rar ++

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In Niedersachsen sind erst rund 60 Prozent der Menschen in Alten- und Pflegeheimen geimpft. Dadurch verschiebt sich der Zeitplan der landesweiten Impfkampagne weiter nach hinten. Das hat der Krisenstab der Landesregierung am Dienstag in Hannover mitgeteilt. Wenn sich ab Donnerstag ältere Menschen über 80 Jahre für einen Impftermin registrieren dürfen, werden zunächst weniger Impfdosen zur Verfügung stehen als eigentlich geplant. In der nächsten Woche erhalte das Land rund 30.000 Impfdosen, die Hälfte davon werde aber noch in den Senioreneinrichtungen gebraucht. Dadurch sind Impftermine anfangs rar. Außerdem werden nicht alle 50 Impfzentren in Niedersachsen zum 1. Februar in Betrieb gehen. Ob das Zentrum auf dem hannoverschen Messegelände pünktlich starten kann, ist noch offen.

++ Tempo 30 in Ortsdurchfahrten: Modellversuch steht auf der Kippe ++

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Die Städte und Gemeinden im Umland waren sich nahezu einig: Ein Modellversuch zu Tempo 30-Pflicht auf Ortsdurchfahrten ist eine gute Idee. Doch jetzt könnte das eigentlich beschlossene Projekt wieder auf der Kippe stehen: Das Verkehrsministerium um Minister Bernd Althusmann will laut Medienberichten doch nochmal die Erforderlichkeit prüfen. Die Möglichkeit des Modellversuchs war vergangenes Jahr durch eine Klausel im Bundesgesetz möglich geworden. Die Umlandskommunen hatten der Region daraufhin Vorschläge unterbreitet, auf welchen Straßen eine 30-Zone besonders ratsam wäre. Ausschlaggebend war vor allem mehr Sicherheit und weniger Verkehrslärm. Über 100 Durchfahrtsstraßen kamen insgesamt zusammen – deutlich mehr als für das Projekt vorgesehen waren. Im diesem Frühjahr sollten eigentlich bereits erste Verkehrsschilder aufgestellt werden.

++ Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Passfälscher ++

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Die Staatsanwaltschaft Hannover will einen gewerbsmäßigen Passfälscher vor Gericht ziehen. Gegen einen Mann aus dem Kosovo wurde jetzt Anklage erhoben – das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Er soll Passstempel gefälscht haben, um Menschen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen oder zu verlängern. Er soll auch unmittelbar an Einschleusungen beteiligt gewesen sein. Im vergangenen Juni war der 65-Jährige bei bundesweiten Razzien aufgeflogen. Fast die Hälfte der 26 durchsuchten Objekte lagen in der Region Hannover. Insgesamt werden dem Mann, der bereits wegen Urkundenfälschung vorbestraft ist, 22 Taten zur Last gelegt. Zwei weitere Männer sollen wegen einmaliger Beihilfe mitangeklagt werden.

++ B117-Fall in der Region: Frau infiziert sich mit britischer Virus-Mutation ++

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 Im Fall einer Frau aus Hannover, die innerhalb weniger Wochen zweimal positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, liegt jetzt die Bestätigung vor: Bei der zweiten Infektion handelte es sich um die britische Virusmutation B1.1.7. Das hat die Region am Montag mitgeteilt. Da diese Virusform als deutlich infektiöser gilt, ergreift das Gesundheitsamt strengere Maßnahmen. So wird die Quarantäne von Kontaktpersonen, für die nach 14 Tagen kein negatives Testergebnis vorliegt, um eine weitere Woche verlängert. Nach Einschätzungen des Gesundheitsamts ist die Infektionskette inzwischen nahezu gestoppt. Die Behörde hatte am Freitag über den Fall informiert. Die betroffene Patientin war sowohl im November als auch im Januar positiv getestet worden. Die Frage, bei wem sich die Frau angesteckt hat, bleibt offen. Es sei kein Kontakt nach England bekannt.

++ Stockende Impfkampagne: Hilfsorganisationen bieten Impftaxis für Senior*innen ++

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Nach den Corona-Impfungen in Pflege- und Altenheimen sollen als nächstes die Zuhause lebenden Senior*innen über 80 geimpft werden. Allerdings stellt der Weg zum Impfzentrum auf dem Messegelände für viele von ihnen eine Herausforderung dar. Sogenannte Impftaxis könnten da helfen – das ist die Idee von vier hannoverschen Hilfsorganisationen. Für die Umsetzung bieten der Arbeiter-Samariter-Bund, die deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam ihre Unterstützung an. Ausgebildetes Personal, ein Hygienekonzept und die nötigen Fahrzeuge seien vorhanden, um impfwillige Senior*innen und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen an den Wochenenden zum Impfzentrum zu transportieren und zu begleiten. Zudem bringe ein Großteil der Helfer eine sanitätsdienstliche Ausbildung mit. Sobald das Impfzentrum in Hannover den stationären Betrieb aufnimmt, könnten auch die Impftaxis starten, so die Einschätzung der Hilfsorganisationen. Ob der Start im Impfzentrum wie geplant am 1. Februar stattfinden kann, ist nach Angaben von Stadt und Region derzeit noch offen.

++ Angriff in S-Bahn: Trio verprügelt Zugbegleiter ++

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In einer S-Bahn von Lehrte nach Hannover ist am Wochenende ein Zugbegleiter brutal verprügelt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Behörde am Montag mitgeteilt hat, ereignete sich der Vorfall am späten Samstagabend. Der Zugbegleiter hatte drei junge Männer in Lehrte aus dem Zug verwiesen, da sie keinen Fahrschein hatten. Kurz vor der Abfahrt stieg das Trio aber wieder ein – zwei von ihnen schlossen sich in der Zugtoilette ein. Als der Zugbegleiter die WC-Tür von außen öffnete, attackierten ihn die beiden Männer mit Schlägen und Tritten. Auch der dritte Mann kam hinzu und schlug auf den Schaffner ein. Als die S-Bahn in Ahlten hielt, flüchtete das Trio. Der 42-jährige Zugbegleiter musste zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus. Bei einer anschließenden Fahndung konnten zwei 21-Jährige als Tatverdächtige ermittelt werden. Der dritte Schläger konnte unerkannt flüchten. Videoaufnahmen aus der S-Bahn werden noch ausgewertet. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Leistungserschleichung.

++ Schläge, Tritte, Beleidigungen: Rassistischer Angriff auf Schwarzen ++

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Die Polizei sucht Zeugen nach einem rassistischen Angriff. In Lehrte ist am Freitagabend ein schwarzer Mann von einer Personenguppe mit Tritten und Schlägen malträtiert und rassistisch beleidigt worden. Das 25-jährige Opfer war zuvor am Hauptbahnhof in Hannover in eine S-Bahn gestiegen. Bereits im Eingangsbereich des Zuges wurde er nach Polizeiangaben von einer vierköpfigen Gruppe angefeindet und beschimpft. Nach seinem Ausstieg am Bahnhof Lehrte lauerten ihm vermutlich dieselben Personen auf und griffen ihn in der Poststraße hinterrücks an. Anschließend ergriffen sie die Flucht. Ermittelt wird wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung.

++ Ausblick 2021: Das plant Hannovers neuer Baudezernent ++

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Hannovers Baudezernat hat einen Ausblick auf die Pläne im laufenden Jahr gewagt. Demnach werde  das wohl größte aller laufenden Bauprojekte dieses Jahr abgeschlossen – die neue Continental Unternehmenszentrale am Pferdeturm – das sagte Thomas Vielhaber, Hannovers neuer Baudezernent laut Medienberichten. Besonders groß ist der Baubedarf auch bei der Erweiterung diverser Schulen. Außerdem sei geplant, die Investitionen für den Radverkehr zu verdoppeln, kündigte Baudezernent Vielhaber an. Den Umbauplänen der Schmiedestraße wurden unterdessen für dieses Jahr eine Absage erteilt: Laut HAZ solle hier erst einen Bürgerdialog zur Zukunft der Innenstadt geben. Die Schmiedestraße sollte auf dem Weg zur autofreien Innenstadt als erstes umgebaut werden. Geplant war eine Sperrung für den Durchgangsverkehr, dafür mehr Platz und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Wann es hier tatsächlich losgeht, ist noch völlig offen.

++ Obdachloser vom Lister Platz ist verstorben ++

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Der im Stadtteil bekannte Obdachlose vom Lister Platz ist tot. Der Mann, der zuletzt dauerhaft an der Bödekerstraße campiert hatte, ist Sonntagabend von einem Passanten leblos aufgefunden worden. Die Todesursache ist bisher ungeklärt, es gebe aber keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, das teilte die Polizei mit. Der Obdachlose hatte immer wieder mal für Aufsehen gesorgt: Einige Anwohner fühlten sich durch ihn gestört, zum Beispiel wegen Lärmbelästigung; außerdem soll er sich mehrfach an Hauseingängen und Müllcontainern erleichtert haben. Andere Nachbarn aus der Oststadt hatten sich mit ihm solidarisch gezeigt.