++ Mit Warnblinkern auf drei Fahrbahnen: Hochzeitskorso legt A2 lahm ++

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Sie fuhren mit Warnblinkern feiernd über die Autobahn. Ein türkischer Hochzeitskorso hat am Wochenende den Verkehr auf der A2 zwischen den Abfahrten Wunstorf-Kolenfeld und Herrenhausen lahm gelegt. Die Autos der Hochzeitsgesellschaft waren zeitweise nebeneinander auf allen drei Fahrbahnen der Autobahn unterwegs - mit etwa 80 Stundenkilometern und blinkendem Warnlicht, so die Polizei. Mit ihren Manövern hatten die Fahrer alle anderen Autos abgebremst und am Überholen gehindert. Eine Autofahrerin hatte die Polizei über den Hochzeitskorso auf der A2 informiert. Die Wagen sollen laut der Zeugin in Herrenhausen auf die Bundesstraße 6 Richtung Innenstadt abgefahren sein. Trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Fahrer aber nicht mehr ausfindig gemacht werden. Es wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet. Die Ermittler suchen nun weitere Zeugen des Vorfalls.

++ Faustschläge mit Todesfolge auf der Limmerstraße: Plädoyers werden heute erwartet ++

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Der Fall hatte in Hannover für Entsetzen gesorgt: Im vergangenen Oktober hatte ein Mann auf der Limmerstraße einen Fußgänger mit Faustschlägen attackiert, weil dieser ihm vors Fahrrad gelaufen war. Der 40 Jahre alte Fußgänger starb später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Heute werden in dem Prozess am Landgericht Hannover die Plädoyers erwartet. Der 28-jährige Angeklagte hatte in einer schriftlichen Erklärung die Faustschläge gestanden und diese mit seiner Drogensucht erklärt. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Der Angeklagte hatte in der Verhandlung bestätigt, Erfahrung im Kickboxen zu haben. Das Urteil könnte bereits am Dienstag fallen.

++ Europapokal-Aus: "Recken" verlieren auch Rückspiel im EHF-Cup ++

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Für die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf ist der Europapokal-Traum erwartungsgemäß ausgeträumt. Nach der klaren Hinspiel-Niederlage verloren die Recken auch das Rückspiel im EHF-Cup bei den Füchsen Berlin mit 28:30.

++ Mit 94%: SPD wählt Claudia Schüßler zur Vorsitzenden des Unterbezirks Region Hannover ++

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Sie ist die erste Frau an der Spitze des SPD-Unterbezirks Region Hannover. Mit 94 Prozent haben die Sozialdemokraten am Wochenende auf ihrem Parteitag in Neustadt die Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler aus Barsinghausen zur neuen Vorsitzenden gewählt. Gegenkandidaten gab es keine. Schüßler löst damit den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch ab, der zehn Jahre Vorsitzender des Unterbezirks war. Es gelte jetzt, in Hannover verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, sagte die neue Frau an der Spitze des SPD-Unterbezirks und spielte damit auf die Rathausaffäre an und den angekündigten Rücktritt von Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der Stadtverband, der Unterbezirk und die Ratsfraktion der SPD hatten sich am Freitag für eine Neuwahl ausgesprochen. Mit den anderen Fraktionen solle ein geordnetes Verfahren abgestimmt werden, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Morgen will sich Oberbürgermeister Schostok im Rathaus mit den Fraktionsvorsitzenden treffen.

++ Beim Abbiegen übersehen: Stadtbahn erfasst Motorradfahrer ++

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In Herrenhausen ist ein Motorradfahrer von einer Stadtbahn erfasst und verletzt worden. Der Mann hatte am Sonntagabend in der Nähe der Orangerie auf einen großen Parkplatz neben dem Georgengarten abbiegen wollen. Dabei übersah er die herannahende Stadtbahn. Das Motorrad verkeilte sich unter der Bahn und musste geborgen werden. Der Mann kam verletzt ins Krankenhaus. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten richtete die Üstra einen Schienenersatzverkehr zwischen dem Königsworther Platz und den Herrenhäuser Gärten ein. Nach etwa einer Stunde konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

++ Rathausaffäre: SPD rechnet mit Schostoks Rücktritt und Neuwahlen ++

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In der Rathausaffäre rechnet die SPD mit dem Rücktritt von Oberbürgermeister Stefan Schostok und Neuwahlen. Das hat die Partei am Freitag mitgeteilt. Mit den anderen Fraktionen solle nun ein geordnetes Verfahren abgestimmt werden, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, sagte SPD-Chef Alptekin Kirci heute gegenüber Radio Hannover. Am Dienstag will sich Schostok mit den Fraktionsvorsitzenden treffen.

Kirci betonte, dass für den OB weiterhin die Unschuldsvermutung gelte. Man wolle den Ausgang des Verfahrens abwarten. Die Staatsanwalschaft hatte Schostok wegen des Verdachts der Untreue in besonders schwerem Fall angeklagt. Dabei geht es um unzulässige Gehaltszulagen für Schostoks früheren Büroleiter Frank Herbert.

++ Drei neue Tiger im Zoo: "Alexa" bringt Drillinge zur Welt ++

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Im Zoo gibt es Tigernachwuchs und zwar gleich dreifach. Denn die sibirische Tigerin Alexa hat Drillinge zur Welt gebracht. Die Mini-Tiger hätten die ersten beiden kritischen Wochen gut überstanden und würden ordentlich trinken, teilte der Zoo am Freitag mit. Das Geschlecht werde zunächst nicht verraten. Mutter Alexa hatte zuletzt 2003 zwei Tigerbabys zur Welt gebracht, die überlebten aber nicht. Nun stehen die Chancen besser, Zoobesucher müssen sich aber noch etwas gedulden. Sie können die Mini-Tiger zunächst auf einer Videoleinwand sehen.

++ Nach Anschlägen: TUI sagt alle Reisen nach Sri Lanka ab ++

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Der Tourismus-Konzern TUI hat alle Reisen nach Sri Lanka abgesagt und angekündigt, Urlauber vorzeitig nach Deutschland zurückzuholen. Grund ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wegen der Anschläge in dem südasiatischen Land. Es bestehe die Gefahr weiterer Anschläge, heißt es auf der Homepage des Amtes. Die aktuell rund 150 TUI-Reisenden in Sri Lanka würden kontaktiert und vorzeitig nach Deutschland zurückgeholt, teilte der Konzern am Freitag in Hannover mit. Kunden, die bis Ende Mai in das Land reisen wollen, könnten kostenfrei umbuchen oder stornieren. Vergangene Woche hatte es in Sri Lanka mehrere Anschläge mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten gegeben.

++ Rathausaffäre: Schostok bereitet Rückzug vor ++

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In der Rathausaffäre bereitet Oberbürgermeister Stefan Schostok seinen Rückzug vor: Der SPD-Politiker erklärte heute im Rat, er nehme „fehlendes politisches Vertrauen“ wahr. Laut niedersächsischer Kommunalverfassung kann der OB seinen Ruhestand beantragen, wenn ihm „das erforderliche Vertrauen nicht mehr entgegen gebracht wird“. Für Dienstag hat Schostok die Fraktionsspitzen zu einem Gespräch eingeladen, wie SPD-Parteichef Alptekin Kirci gegenüber Radio Hannover sagte. Kirci dankte CDU, FDP und Grünen dafür, dass sie einen Antrag auf vorzeitige Versetzung Schostoks in den Ruhestand zurückgezogen hätten.

Die SPD will am Freitag hinter verschlossenen Türen über das weitere Vorgehen beraten. Die Staatsanwaltschaft will den OB wegen des Verdachts der Untreue im besonders schweren Fall anklagen. Grund sind mögliche gesetzeswidrige Gehaltszulagen für Schostoks ehemaligen Büroleiter Frank Herbert.

++ 96: Füllkrug wechselt zu Werder Bremen ++

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Und noch das: Es hat sich abgezeichnet: 96-Stürmer Niclas Füllkrug wechselt zu Werder Bremen, und zwar zum Beginn der kommenden Saison. Das haben die „Roten“ am Donnerstag mitgeteilt. Der Transfer erfolge unabhängig davon, ob 96 absteigt. Laut Medien zahlt Werder eine Ablöse von rund 6,5 Millionen Euro. Füllkrug sagte laut Mitteilung, er werde 96 weiterhin im Herzen tragen und genau verfolgen, was in Hannover passiert. Die Stadt werde für seine Frau und ihn immer die Heimat bleiben.

++ "NP": CDU, FDP und Grüne wollen Schostok in Ruhestand versetzen lassen ++

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In der Rathausaffäre steigt der Druck auf Oberbürgermeister Stefan Schostok. CDU, Grüne und FDP wollen ihn auf der Ratssitzung heute offenbar in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen. Das berichtet die „Neue Presse“ unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach will die CDU um Schostoks Versetzung aus besonderem Grund bitten. Wie das Blatt weiter berichtet, wollen Grüne und FDP den Antrag unterstützen. Die Staatsanwaltschaft will den OB wegen des Verdachts der Untreue im besonders schweren Fall anklagen. Grund sind mögliche gesetzeswidrige Gehaltszulagen für Schostoks ehemaligen Büroleiter Frank Herbert. Die SPD hatte Schostok ursprünglich eine Frist bis Freitag zur Erklärung gegeben.

++ Gegen Unfälle: Region stattet Lkw mit Abbiegeassistenten aus ++

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Ein Lkw biegt ab und übersieht einen Radfahrer oder Fußgänger. Solche Unfälle passieren immer wieder – deshalb stattet die Region Hannover die schweren Fahrzeuge der Straßenmeistereien mit Abbiegeassistenten aus. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz sagte am Donnerstag, insgesamt 20 Fahrzeuge würden derzeit damit ausgerüstet. Die Kosten beliefen sich auf 45.000 Euro. Die Transport-Lkw, Schneepflüge und Kranwagen bekommen dann Seitenkameras und Sensoren, die den Fahrer mit Bild und Ton warnen, wenn sich jemand im toten Winkel des Fahrzeugs aufhält.

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