++ Verzögerung im Bau: Stadionbad bleibt wohl bis Oktober geschlossen ++

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Das Stadionbad muss länger geschlossen bleiben als gedacht. An der Glasfassade waren vor Monaten Risse aufgetreten. Nach Angaben der Stadt müssen diese Flächen jetzt zusätzlich durch Netze gesichert werden. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Rissbildung verschlimmert. Ursprünglich sollte das Stadionbad zum Ende der Sommerferien wieder öffnen, nun verzögert sich die Wiedereröffnung voraussichtlich bis Anfang Oktober. Vereins- und Schulsport kann womöglich ab Ende September wieder dort stattfinden, bis dahin wird aufs Stöckener Bad und das Vahrenwalder Bad ausgewichen. 150.000 Euro sollen die gesamten Arbeiten schätzungsweise kosten.

++ Vergewaltigung in Calenberger Neustadt ++

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In der Calenberger Neustadt ist eine 38-jährige Frau vergewaltigt worden. Der Übergriff geschah bereits in der Nacht zu Sonntag, wie die Polizei erst am Montag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war das spätere Opfer an der Bahnhaltestelle Goetheplatz ausgestiegen und dort bereits von zwei Männern angesprochen worden. Einer der beiden verfolgte sie offenbar und vergewaltigte sie schließlich an einem Verbindungsweg zwischen Goethestraße und Franz-Mock-Weg. Die Frau konnte noch während des Übergriffs die Flucht ergreifen. Von zuhause alarmierte sie die Polizei. Beamte nahmen in der Nähe des Tatorts zwei Verdächtige fest, allerdings ist bisher unklar, ob sie mit der Tat in Verbindung stehen.

++ Müllentsorgung: Umwelministerin Schulze bittet Hersteller zur Kasse ++

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze will bei der Müllentsorgung auch die Hersteller von Einwegverpackungen zur Kasse bitten. Diese Idee stößt hier in Hannover auf Zustimmung. Es sei richtig, die Verursacher miteinzubeziehen, sagte Ordnungsdezernent Axel von der Ohe gegenüber der HAZ. Denn Verpackungsmüll macht einen besonders hohen Teil beim Abfall aus. Hersteller sollen umsteuern auf Mehrwegmaterial. Die Kommunen sollen nach Plan des Bundesumweltministerium entlastet werden, denn bisher tragen sie und somit die Einwohner komplett selbst die Kosten. Laut Abfallentsorger aha kostet die städtische Straßenreinigung jährlich rund 33 Millionen Euro. Zusätzlich kommt bei uns noch eine Million Euro pro Jahr für das Programm „Hannover sauber“ oben drauf.

++ Brand in Roderbruch: Bewusstlose Frau wird von Rauchmelder und Nachbarn gerettet ++

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Dass Rauchmelder Leben Retten, hat ein Fall jüngst in Roderbruch bewiesen. Dort wurde eine Mieterin in ihrer Wohnung Sonntagabend durch einen Kleinbrand im Bereich des Sofas bewusstlos. Der Rauchmelder der 48-Jährigen machte Nachbarn auf das Feuer aufmerksam. Sie alarmierten die Feuerwehr, betraten die Wohnung und konnten die Mieterin retten. Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Ihnen zufolge waren der Rauchmelder und das beherzte Eingreifen der Nachbarn ausschlaggebend dafür, dass schlimmeres verhindert werden konnte.

++ Tierischer Einsatz: Schaf verirrt sich ins Krankenhaus Burgwedel und verursacht Unfall ++

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Ein Schaf in der Notaufnahme hat am Sonntag das Polizeikomissariat in Großburgwedel beschäftigt. Wie die Beamten mitteilten wurde das entlaufene Schwarzkopfschaf zuerst im Krankenhaus in Burgwedel gesichtet, lief von da aus durch einige Wohnblocks und verursachte im Anschluss noch fast einen Unfall auf der K118. Weder Polizei noch Schafshalter waren in der Lage, das Tier einzufangen. Letztlich konnte aber ein Feuerwehrmann das Schaf betäuben. Im Anschluss wurde es in die Tierärztliche Hochschule gebracht. Von einigen angeknabberten Büschen abgesehen, meldete die Polizei keine Schäden.

++ Baustelle in Ricklingen: "In der Rehre" wird über 12 Monate erneuert ++

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Umfangreiche Erneuerungsarbeiten an der Straße „In der Rehre“ schränken voraussichtlich für die nächsten 12 Monate den Verkehr in Ricklingen ein. Am Montag begannen die Baumaßnahmen zwischen den Straßen „Auf dem Sohlorte“ und „auf dem Grethel“, dabei wird die Fahrbahn im Baustellenbereich eingeengt. Zwei Wochen später sollen dann die Arbeiten an Kanalisation, Fahrbahn und Nebenanlagen beginnen. Der Betroffene Bereich soll dann für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Die Stadt plant Fuß und Radverkehr aber durchgängig aufrecht zu erhalten. Aufgrund der komplexen Baumaßnahmen könnten die Arbeiten an der Straße „In der Rehre“ auch über die 12 Monate hinausgehen.

++ Wutanfall: Familienvater attackiert seine Frau und Kinder ++

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In einem unkontrollierten Wutanfall attackiert er nicht nur seine Frau, sondern geht auch auf seine Kinder los. Ein Familienvater aus Wunstorf ist Sonntagmorgen vollkommen ausgerastet. Auslöser war laut Polizei ein Streit mit seiner Frau. Trotz ihres Fluchtversuchs aus der eigenen Wohnung am Lerchenweg, verletzte der 50-Jährige sie mit einem Küchenmesser am Rücken. Auch die 19-jährige Tochter, die einschreiten wollte, erlitt Schnittwunden durch ihren wütenden Vater. Überwältigt wurde der Syrer erst, als sich auch der Sohn, die jüngere Tochter und Passanten einschalteten. Auf der Polizeidienststelle randalierte der Mann im Anschluss auch noch. In seiner Zelle verletzte er sich dann selbst am Kopf. Ein Gutachter soll klären, ob der Mann in eine Psychiatrie muss.

++ Flüchtlingspolitik: Hunderte demonstrieren gegen Abschiebebehörde in Langenhagen ++

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Hunderte Demonstranten protestierten am Samstag in der Innenstadt gegen den Plan für eine zentralen Abschiebebehörde in Langenhagen. Das Bündnis mit dem Namen „Nein zur zentralen Abschiebebehörde“ fordert Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Die geplante Zentrale sorge dafür, dass ohne persönlichen Kontakt und nach Aktenlage entschieden werde. Das Land wiederum will mit der zentralen Behörde das Abschieben effizienter gestalten. Die Demo verlief insgesamt friedlich, auch wenn es eine kurze Auseinandersetzung gegeben hatte, nachdem unbekannte Demonstranten verbotene Pyrotechnik zündeten und mit der Polizei aneinandergerieten.

++ Baumsterben: Immer mehr Bäume in Hannover trocknen aus ++

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Hannover trocknen zunehmend die Bäume aus. Selbst dicke Äste brechen vermehrt ohne größere Windböe ab. Der Baumbestand in ganz Hannover leide stark unter Hitze und Trockenheit, sagte eine Stadtsprecherin gegenüber der Neuen Presse. Besonders Buchen seien in Hannover betroffen. Bäume würden zwar regelmäßig überprüft, aber trotzdem ist offenbar die Gefahr, von einem herabfallenden Ast getroffen zu werden, inzwischen größer als sonst. Auch die niedersächsischen Förster beobachten ein besorgniserregendes Waldsterben, berichtet die Hannoversche Allgemeine. Im Vergleich zu 2018 könne sich der Schaden im laufenden Jahr sogar verdoppeln. Laut Umweltschutzorganisation BUND brechen derzeit ganze Monokulturwälder etwa an Fichten oder Kiefern regelrecht zusammen.

++ Lehrkräftemangel: Elternrat kritisiert Klagen der Lehrer über Arbeitsbelastung ++

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Lehrer schrecken mit ihrem Klagen über die eigene Arbeitsbelastung potenzielle Berufseinsteiger ab. Davor hat der Landeselternrat in Hannover gewarnt. Angesichts des Lehrkräftemangels brauche es eine Imagekampagne, sagte laut Medienberichten der Elternratsvorsitzende Mike Finke. Pädagogen müssten ihren Job positiver sehen. Im Vergleich zu anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes, wie etwa Polizisten, seien Lehrer durchaus gut gestellt. Die Lehrerverbände fordern seit Jahren, die Vergütung der verschiedenen Schulformen finanziell gleichzustellen. Einen ersten Schritt hatte die Landesregierung bereits unternommen und die Besoldung von A12 in Grund-, Real- und Hauptschulen heraufgestuft. In Niedersachsen herrscht aber weiterhin Lehrkräftemangel: Von rund 1900 ausgeschriebenen Stellen sind laut Kultusministerium nur knapp 1700 besetzt.

++ Raubüberfall in der Südstadt ++

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Ein bislang Unbekannter hat am Karl Thiele Weg einen 23 Jährigen mit einem Messer bedroht und ihm seine Wertsachen abgenommen. Wie die Polizei mitteilte war der junge Mann an einer Brücke von hinten angesprochen und nach einer Zigarette gefragt worden. Er drehte sich um und sah sich einem Mitte zwanzig Jährigen Mann mit dunklem Haar und nach Polizeiangaben „fülligen Kotelettenbart gegenüber. Der Mann bedrohte ihn mit einem Messer und forderte die Herausgabe der Wertsachen. Nach dem Raub flüchtete er offenbar mit zwei weiteren Männern in unbekannte Richtung. Die Polizeiinspektion West bittet um Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern.

++ Einbruch in KITA: Einbrecher lässt seine Beute zurück ++

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Ein versuchter Einbruchsdiebstahl in eine Kindertagesstätte beschäftigt die Polizei in Langenhagen. Wie die Beamten mitteilten ist dort ein bisher Unbekannter über ein aufgebrochenes Fenster in die KITA gelangt und hat einen Beamer entwendet. Im Laufe des Einbruchs überlegte er es sich dann wohl doch anders und ließ seine Beute im Gartenbereich der Tagesstätte zurück. Darüber hinaus konnte die Polizei kein Diebesgut feststellen.

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