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++ Landeschülerrat fordert generelle Absage von Prüfungen ++

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Dabei bekommt er Unterstützung vom Schulleitungsverband Niedersachsen und der GEW. Auch die Bildungsgewerkschaft will, dass das Land Niedersachsen, die Abschlussprüfungen des aktuellen Schuljahres in den allgemeinbildenden Schulen streicht. Die Landesregierung täte gut daran, auf die Forderungen der Jugend und der Schulbeschäftigten zu hören, sagte heute die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Die notwendigen Noten könnten aus den insgesamt erbrachten Leistungen ermittelt werden. Auch der Schulleitungsverband Niedersachsen unterstreicht diese Forderung. Eine Absage aller Abschlussprüfungen, inklusive des Abiturs, wäre der ehrliche und notwendige Weg, hieß es in einer Stellungnahme.

++ Schüsse in Vahrenwald: Mann lebensgefährlich verletzt ++

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Nach Angaben der Polizei Hannover war der Mann am frühen Donnerstagmorgen an der Vahrenwalder Straße/Ecke Büttnerstraße unterwegs, als plötzlich ein Schuss abgefeuert wurde. Dieser traf ihn am Oberkörper - der 31-Jährige ging zu Boden. Zeugen beobachteten wie zwei mutmaßliche Tatverdächtige zu Fuss in Richtung Büttnerstraße flüchteten. Kurz darauf passierte ein dunkler Minivan den Tatort und fuhr in Richtung Großer Kolonnenweg, beziehungsweise Vahrenwalder Straße, davon. Es ist nicht auszuschließen, dass das Auto einen Bezug zur Straftat hat, so die Polizei. Der angeschossene Mann musste im Krankenhaus notoperiert werden. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung und bittet um Zeugenhinweise.

++ Hannover: Querdenker und Gegendemonstranten planen Demos für Sonntag ++

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600 Kerzen für mehr als 600 Corona-Tote. Das Bündnis „Auf die Plätze“ plant für Sonntag ein Lichtergedenken auf dem Georgsplatz. Damit soll den Menschen gedacht werden, die in der Region Hannover mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Die Kerzenaktion ist aber auch eine Gegenveranstaltung – gegen die Demonstration der sogenannten Querdenker-Bewegung. Rund 1.000 Teilnehmende wollen sich laut Polizei auf dem Opernplatz treffen, um gegen die aktuell geltenden Corona-Auflagen zu protestieren. Die Gewerkschaft der Polizei hat an beide Seiten appelliert sich an die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

++ Über 80-Jährige bekommen Post von der Stadt ++

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Alle Menschen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den nächsten Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Briefe versandt, mit Informationen zur Corona-Schutzimpfung. Geklärt werden soll unteranderem, wie man einen Impftermin buchen kann, wie man zum Impfzentrum auf dem Messegelände gelangt und wo man sich Unterstützung durch sogenannte Impfpaten holen kann. Der Stadt sei es wichtig umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten, so Oberbürgermeister Belit Onay. Im Impfzentrum auf dem Messegelände werden derzeit täglich 450 Personen geimpft. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, sollen die Zahlen erhöht werden. Die erste Lieferung des neu zugelassenen Impfstoffs des Herstellers"AstraZeneca" trifft am Samstag in Niedersachsen ein.

++ Hannover Messe 2021 wird rein digital ++

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Tausende Besucher aus aller Welt empfängt Hannover jedes Jahr zur Hannover Messe. Doch wegen der Corona-Pandemie kann die weltgrößte Industrieschau auch in diesem Jahr nur digital stattfinden. Durch Online-Präsentationen, Livestreams, Videokonferenzen und ein neues Vernetzungs-Tool sollen Besucher und Austeller zusammenkommen. Damit werde auch die Grundlagen für ein "Hybridmodell" für die Zeit nach der Pandemie gelegt, sagte Messechef Jochen Köckler bei der Vorstellung des Programms. Für künftige Veranstaltungen könne es dann eine Mischform aus klassischer Messe und dem stärkeren Austausch im Netz geben. In diesem Jahr wird die Hannover Messe aber rein digital stattfinden – vom 12. bis zum 16. April.

++ Ministerpräsident Weil besucht Corona-Spürhunde ++

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Schnüffeln Corona-Spürhunde bald an Flughäfen und Restaurants? Vorstellbar wäre es zumindest, meint Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Er hat heute die Tierärztliche Hochschule in Hannover besucht, um sich über die Einsatzmöglichkeiten der Hunde zu informieren. Es sei ein hochinteressantes Mittel, Menschen nach und nach zu kontrollieren, so der Ministerpräsident. Im vergangenen Sommer hatte ein Forschungsteam unter Leitung der Tierärztlichen Hochschule eine Studie über die Corona-Spürhunde veröffentlicht. Nach einem achttägigen Training konnten die Hunde demnach 94 Prozent der Proben richtig identifizieren. In anderen Ländern sind die Spürnasen bereits im Einsatz, zum Beispiel an den Flughäfen in Helsinki und Dubai.

++ Trotz Corona: Weniger Insolvenzen in Niedersachsen ++

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Die Zahl der Insolvenzen in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Das teilte das Landesamt für Statistik mit. Niedersächsische Unternehmen beantragten demnach 1.275 Insolvenz-Verfahren – das sind rund 14 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Doch für diesen Trend gibt es Gründe. Während der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung die 3-Wöchige Meldepflicht für Insolvenzen ausgesetzt. Für Firmen, bei denen die Auszahlung von Corona-Hilfen noch aussteht, gilt diese Ausnahme noch bis Ende April.

Für das laufende Jahr wird auch für Hannover ein deutlicher Anstieg der Insolvenzen prognostiziert. Das teilte die Agentur für Arbeit Hannover in ihrem Ausblick für das Jahr 2021 mit.

++ Von Wunstorf nach Lissabon: Corona-Team der Bundeswehr unterstützt Portugal ++

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Als Nothilfe für das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Portugal, ist die Luftwaffe heute mit Bundeswehrsoldaten vom Fliegerhorst in Wunstorf losgeflogen. Mit an Bord ein Team aus Ärzten sowie Sanitätspersonal, dass in Portugal drei Wochen lang in einem zivilen Krankenhaus bei der Behandlung schwerkranker Covid-Patienten helfen soll. Mit dem Transportflugzeug wurden außerdem Beatmungs- und Infusionsgeräte sowie Krankenbetten nach Portugal gebracht. Das dortige Gesundheitssystem ist durch die Pandemie stark überlastet. Das Land ist besonders stark von der Virusmutation betroffen das zunächst in Großbritannien aufgetreten war.

++ Abschied von Giraffe: Zoo trauert um Herdenchefin Shahni ++

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Der Zoo Hannover trauert um Giraffe Shahni. In den vergangenen Tagen hatte sich der Gesundheitszustand der 20 Jahre alten Giraffenkuh massiv verschlechtert. Die Chefin der Herde fraß nicht mehr und wurde zunehmend schwächer. Eine intensive medizinische Behandlung und Betreuung brachte keine Linderung, so dass sich der Zoo nun gezwungen sah, die Giraffe von ihrem Leid zu erlösen. Das Tier lebte seit rund 16 Jahren im Zoo Hannover. Die ersten Befunde aus der Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover ergaben, dass die Giraffenkuh an einem inoperablen Darmverschluss als Folge einer Darmwandnekrose litt.

++ Entscheidung vor Gericht: Fitnessstudio darf stundenweise vermietet werden ++

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Darf ein Fitness-Studio in Zeiten der Corona-Pandemie stundenweise an Sportler vermietet werden? Ja! – das hat das Verwaltungsgericht Hannover entschieden und einer Fitnessstudiochefin grünes Licht gegeben. Ihr geplantes Konzept sieht die stundenweise Untervermietung ihres Fitnessstudios an einzelne Besucher oder deren Haushalt vor. Um Publikumsverkehr auszuschließen sollen die Sportler über einen QR-Code Zutritt bekommen. Darüber hinaus hat die Betreiberin regelmäßige Desinfektions- und Reinigungszeiten berücksichtigt. Vor Gericht argumentierte sie, dass das Fitnessstudio dadurch nicht in gewohnter Form betrieben werde – sondern als Anlage für Individualsport, die laut der niedersächsischen Corona-Verordnung auch weiterhin für Sportler öffnen dürfte.  Das Verwaltungsgericht bewilligte den Antrag zur Durchführung. Gegen die Entscheidung kann das Land Niedersachsen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.