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++ Corona-Hilfsfond für Vereine ++

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Sie organisieren Stadtteilfeste, bieten Sportangebote, stellen Konzerte auf die Beine oder begleiten Menschen in Not: die Vereinslandschaft in der Region Hannover ist nicht nur sehr vielfältig, sie ist auch wichtig für die Gesellschaft. Deswegen hat die große Koalition aus SPD und CDU in der Regionsversammlung einen Hilfsfonds auf den Weg gebracht. Zwei Millionen Euro für den Erhalt der hannoverschen Vereinslandschaft. Denn das Ehrenamt sei einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft, so Ulrike Thiele, sport- und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. CDU Fraktionschef Bernward Schlossarek ergänzt: Es gehe hier um Hilfen für die Menschen, die sonst immer helfen.

++ Senioren und Jugendliche fahren im GVH künftig günstiger ++

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Ältere und jüngere Menschen fahren künftig günstiger in Bus und Bahn: Der Großraum-Verkehr-Hannover erweitert seine Tarifangebote für bestimmte Zielgruppen. Ab 2021 soll eine Seniorennetzkarte kommen – für Renter und Menschen im Ruhestand ab 60 Jahren, für monatlich 30 Euro und das gesamte Netz. Die Jugendnetzkarte gibt es weiterhin für 15 Euro, sie gilt ab dem kommenden Jahr aber nicht mehr nur für Schüler, sondern auch für jugendliche Azubis. An Berufspendler richtet sich eine neue Sechs-Tages-Karte. Die neuen Angebote sowie geplante Preisanpassungen bei anderen Tickets sind nächste Woche Thema im Verkehrsausschuss und final dann Anfang Juli im Regionsausschuss.

++ Geplanter Stellenabbau bei TUIfly - Wirtschaftsminister vermittelt ++

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Wie geht es weiter mit dem geplanten Sparkurs der hannoverschen Fluggesellschaft TUIfly? Hunderte Stellen sind in Gefahr, denn das Unternehmen will seine Flotte von 39 auf 17 Flugzeuge reduzieren. Landes-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will vermitteln und hat die Beteiligten am Montag an einen Runden Tisch gebeten. Nach dem Treffen sagte Althusmann zu Radio Hannover: er glaube, dass eine Flottenreduktion um mehr als die Hälfte der Flugzeuge von TUIfly zu hoch gegriffen sein könnte - auch weil das Reisegeschäft mit der Aufhebung der Reisewarnung für europäische Länder langsam wieder anlaufe. Am Donnerstag will der Aufsichtsrat von TUIfly über möglichen Spielraum beim Sparkurs beraten.

Gewerkschaftsvertreter betonten unterdessen, dass betriebsbedingte Kündigungen bei TUIfly laut Vereinbarung bis Ende 2021 ausgeschlossen seien. Eine Restrukturierung sei nötig, diese möge aber bitte sozialverträglich ablaufen.

++ Wegen Pflegekammer: FDP fordert Rücktritt von Sozialministerin Reimann ++

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„Es ist Zeit für sie, zurückzutreten“ – sagt Niedersachsens FDP-Fraktionschef Stefan Birkner und meint: Landes-Sozialministerin Carola Reimann. Die FDP kritisiert Reimanns Vorgehen bei der niedersächsischen Pflegekammer. Unter anderem weil Pflegekräfte auch Monate nach der beschlossenen Beitragsfreiheit der Kammer noch auf eine Rückzahlung warteten. SPD-Ministerin Reimann müsse das bis zur morgigen Mitgliederversammlung der Pflegekammer klären, so Birkner. Ansonsten drohe das Versprechen der Beitragsfreiheit zu platzen. 

Nach Ansicht des FDP-Politikers herrsche im Sozialministerium schon lange das pure Chaos. Die Ministerin sei nicht in der Lage, Ordnung in ihr Haus zu bringen. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung hatte Birkner heute auch Reimanns Vorgehen in der Corona-Krise kritisiert.  

++ Mit Messer und Machete: Überfall in Vahrenwald ++

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Überfall mit Messer und Machete in Vahrenwald! Eine Jugendgruppe hat einen 16-Jährigen dort am Sonntag offensichtlich in einen Hinterhalt gelockt. Der Jugendliche dachte nämlich, dass er sich mit einem Mädchen trifft, das er zuvor in einem Chat kennengelernt hatte. Die beiden hatten sich an der Büttnerstraße verabredet, von dort aus lockte das Mädchen ihn in eine nahegelegene Garage. Dort warteten dann fünf weitere junge Leute auf ihn – zwei davon zückten ein Messer und eine Machete. Sie bedrohten den 16-Jährigen, klauten ihm das Handy und schlugen auch noch auf ihn ein. Danach flüchteten sie. Zwei der Verdächtigen kannte das Opfer und konnte der Polizei ihre Namen nennen. Zeugen, die den Vorfall am Sonntagnachmittag an der Büttnerstraße beobachten konnten, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Ost.

++ Polizei bei Einsatz in Innenstadt von Schaulustigen bedrängt ++

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Großeinsatz in Hannovers Innenstadt: Die Polizei hat am Samstagabend ein betrunkenes Pärchen mit zur Wache nehmen wollen. Doch weil die Situation plötzlich eskalierte und die Beamten von etwa 250 Schaulustigen umzingelt und von einigen aggressiv bedrängt wurden, rückten zur Verstärkung insgesamt 25 Streifenwagen mit bis zu 70 Polizisten an. Erst dann entspannte sich die Situation wieder. Angefangen hatte alles am Marstall. Dort hatte die Polizei einer 35 Jahre alten Frau und ihrem Begleiter wegen aggressiven Verhaltens einen Platzverweis erteilt. Weil sich das Pärchen auch später an der Georgstraße uneinsichtig zeigte und die Beamten bepöbelte, sollte es mit zur Wache. Doch es kam zum Gerangel und die Polizisten wurden von beiden getreten und geschlagen. Das Geschehen lockte schnell viele Schaulistige an. Nach nur wenigen Minuten waren die Polizisten von etwa 250 Menschen umringt. Dabei gab es lautstarke Beschimpfungen von vielen umstehenden Leuten. Die gut 70 hinzugerufenen Beamten konnten die Situation schließlich beruhigen und die Gerogstraße räumen. Das renitente Pärchen musste die Nacht auf der Wache verbringen. Es wurde ein Strafverfahren u.a. wegen Beleidigung, Widerstand, und tätlichem Angriff eingeleitet.

++ Ende der Reisewarnungen: Mehr Flüge ab Hannover ++

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Die Reisewarnungen für Europa sind seit Montag aufgehoben. Das heißt: damit nimmt auch der Flugverkehr am Hannover Airport wieder langsam zu.  Die Lufthansa hat bereits ihre Frequenz auf den Verbindungen nach München und Frankfurt auf jeweils zwei Flüge pro Tag erhöht. Ab Donnerstag will Tuifly wieder Touristen auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca und ins portugiesische Faro fliegen. Ende Juni und Anfang Juli sollen unter anderem mit Eurowings, Air France, Turkish Airlines und Condor weitere Ziele folgen. Zum Gesundheitsschutz von Passagieren und Mitarbeitern wurden in Langenhagen zahlreiche Vorkehrungen getroffen, hieß es vom Flughafen.

++ Nach Corona-Pause: Nun wieder alle Jahrgänge im Präsenzunterricht ++

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An Niedersachsens Schulen haben nun alle Schüler erstmals seit dem Beginn der Corona-Krise wieder Präsenzunterricht. Am Montag sind als letzte Jahrgänge die Erst-, Fünft- und Sechstklässler zurückgekehrt. Allerdings gelten nach wie vor Einschränkungen. Der Unterricht findet in geteilten Gruppen mit maximal 16 Schülern statt und der Sportunterricht ist erst einmal noch untersagt. Außerdem schreibt das Land in den Schulen einen Mindestabstand von eineinhalb Metern vor. In den Kindertagesstätten dauert es noch eine Woche, bis wieder alle Kinder betreut werden. Ab nächstem Montag soll es für alle wieder einen Betreuungsplatz geben, hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne angekündigt. In einer Woche könnte zudem auch die fünfte und bisher letzte Phase des niedersächsischen Stufenplans für die Corona-Lockerungen greifen. Dann läuft die aktuelle Corona-Verordnung aus. Wenn das Infektionsgeschehen es nötig mache, könne die Verordnung aber auch verlängert werden, hieß es aus dem Krisenstab.

++ Gelbe Tonne statt Sack: CDU kritisiert Vorgehen von Aha ++

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Hannovers CDU kritisiert die geplante Umstellung von gelbem Sack auf gelbe Tonne in Stadt und  Region. Das Vorgehen des Abfallentsorgers Aha sei eine Frechheit, sagte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Jens Seidel am Freitag  – vor allem die Verwendung des Begriffs „Tonnenverweigerer“. Offenbar sind damit Menschen gemeint, die den gelben Sack behalten wollen. Die HAZ hatte aus einem Papier der Region Hannover zitiert, wonach solche „Tonnenverweigerer“ ihren Verpackungsmüll künftig selbst zum Wertstoffhof bringen müssten.

Aha plant die Umstellung von Sack auf Tonne zum 1. Januar 2023. Dann müssten allein im Stadtgebiet 71.000 Tonnen aufgestellt werden. In der Region fährt derzeit noch das Privatunternehmen Remondis die Säcke ab. Hier könnte ab 2025 umgestellt werden. Voraussetzung ist, dass Aha mit dem Dualen System Deutschland verhandeln darf, denn das ist für Verpackungsmüll zuständig. Die Region Hannover will am Donnerstag über ein entsprechendes Mandat beraten.

++ Geplanter Kahlschlag bei Tuifly: Land will vermitteln ++

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Der Tui-Ferienflieger Tuifly hat die Entscheidung zu den geplanten Job- und Flottenkürzungen zunächst vertagt. Grund seien Vermittlungsgespräche der niedersächsischen Landesregierung, wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilte. Demnach hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für Montag zu einem runden Tisch geladen, an dem Tui-Chef Fritz Joussen, Betriebsräte und Gewerkschafter über die Lage bei Tuifly beraten sollen.

Die Airline mit Sitz in Langenhagen muss massiv sparen wegen fehlender Buchungen in der Corona-Krise. Tuifly will die Zahl der Maschinen halbieren, hunderte Jobs streichen und drei Standorte schließen. Die Gewerkschaft Verdi fordert, die Kürzungen deutlich zu reduzieren. Beschlüsse will Tuifly nun am Donnerstag fassen.