++ Polizei warnt vor betrügerischen Erpressungsmails ++

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„Ich habe ihr Gerät gehackt und Sie haben jetzt ein Problem“ – vielleicht haben Sie auch unlängst eine E-Mail mit dieser Betreffzeile bekommen. Denn das Landeskriminalamt warnt aktuell vor solchen betrügerischen Erpressungsmails. Seit Mittwoch Morgen seien vermehrt Hinweise bei der Polizei eingegangen. Die Betrüger behaupten in den Mails, dass sie sich in das System ihrer Opfer hineingehackt hätten. So sei man an persönliche Daten gelangt und habe die Nutzer beim Konsum von Pornos gefilmt. Das Material werde veröffentlicht, wenn nicht 2000 Euro in Bitcoin gezahlt würden.
Das LKA warnt: gehen Sie nicht auf solche Forderungen ein. Es handelt sich wie schon bei ähnlichen Fällen aus der jüngeren Vergangenheit nur um einen Bluff.

++ Lehrer fordern bessere Arbeitsbedingungen: 800 Schulen nehmen teil ++

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Zu viele Überstunden, teilweise unbezahlt, zu wenig Personal, zu wenig Wertschätzung. Niedersachsens Lehrer gehen auf die Barrikaden. Und die Lehrergewerkschaft GEW will sich jetzt mit einer konzertierten Aktion mehr Gehör verschaffen. An landesweit 800 Schulen finden nahezu zeitgleich Mittwoch und Donnerstag Personalversammlungen statt, auf denen Lehrer von der Landesregierung bessere Arbeitsbedingungen fordern. GEW-Chefin Laura Pooth sagte im Vorfeld der Versammlung an der Südstädter Tellkampfschule heutigen Mittwoch zu Radio Hannover: „Die Teilnahme von 800 Schulen gleichzeitig, zeigt wie hoch die Belastung ist. Man kann es auch einen landesweiten Aufschrei nennen. Die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen müssen sich das auch zur Last nehmen und es wird Zeit, dass die Politik handelt.“ Bis Ende Juni sammelt die Gewerkschaft nun die jeweils verabschiedeten Resolutionen, um sie dann an Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu übergeben. 

++ Neuer Eigentümer für historischen Poelzig-Bau am Mittellandkanal gefunden ++

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Der historische Poelzig-Bau am Mittellandkanal in Vinnhorst gilt zwar als bedeutendes Kulturdenkmal in Hannover – aber lange Zeit auch als schwer vermittelbar. Jetzt hat sich aber ein neuer Eigentümer für den imposanten Backsteinbau gefunden. Nach jahrelangem Leerstand hat die Stadt den Poelzig-Bau an die hannoversche Immobilienfirma Bexor Konzept verkauft. Die will jetzt ein Hotel in dem denkmalgeschützten Gebäude eröffnen. Bereits jetzt betreibt die Firma das Hotel Alt Vinnhorst ganz in der Nähe des Poelzig Baus.
Bevor ein neues Hotel eröffnet werden kann, stehen jetzt aber erstmal umfassende Sanierungsarbeiten an.

++ Althusmann will Bürokratie in der Bauverwaltung abbauen ++

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will Bürokratie abbauen, vor allem in der Bauverwaltung. So sollten Ämter die Bauanträge von Unternehmen künftig binnen drei Monaten bearbeitet haben, wie mehrere Medien am Mittwoch gleichlautend berichteten. Für kleinere Bauprojekte bis zu 70 Quadratmeter solle keine Genehmigung mehr nötig sein. Zudem solle der gesamte Antragsprozess digitalisiert werden.

Bauminister Olaf Lies von der SPD sowie die Grünen und die FDP reagierten zurückhaltend auf den Vorstoß. Hintergrund sind zum Teil lange Bearbeitungszeiten in den Bauverwaltungen. Hier in Hannover steht Stadtbaurat Uwe Bodemann in der Kritik. Die CDU wirft ihm vor, in seinem Dezernat herrsche Chaos. Bau- und Wohnungswirtschaft bemängeln, Genehmigungen würden nicht schnell genug erteilt.

++ Hindenburgstraße: Mehrheit gegen Namensänderung ++

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Eine Mehrheit der Anwohner an der Hindenburgstraße im Zooviertel will den umstrittenen Straßennamen behalten: In einer Befragung der Stadt soll sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausgesprochen haben, berichtet die HAZ am Mittwoch. Demnach sind rund 300 Anwohner für die Beibehaltung des Straßennamens, gut 250 sind für eine Änderung. Die Anwohner konnten bei der Befragung auch Namensvorschläge einreichen. Die Stadt wertet sie derzeit aus und will demnächst eine Liste mit sieben Vorschlägen zur Abstimmung stellen. Der Bezirksrat Mitte hatte vergangenes Jahr beschlossen, dass die Hindenburgstraße umbenannt werden soll. Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

++ Rathausaffäre: Härke akzeptiert Suspendierung ++

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In der Rathausaffäre hat Kulturdezernent Harald Härke seine Suspendierung offenbar akzeptiert. Zuvor war der 65-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Hannover mit einem Antrag auf Aussetzung der Dienstenthebung gescheitert. Härkes Anwalt Karl Otte sagte gegenüber Medien, sein Mandant habe sich entschieden, keine Beschwerde einzulegen, auch wenn der Begründung des Gerichts in weiten Teilen nicht gefolgt werde. Härke darf bis zum Ende des Disziplinarverfahrens nicht mehr als Kulturdezernent im Rathaus arbeiten. Die Staatsanwaltschaft hat ihn, den scheidenden Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie dessen ehemaligen Büroleiter Frank Herbert wegen schwerer Untreue angeklagt. Dabei geht es um unzulässige Gehaltszulagen.

++ Attacke von Bullterrier: Hund beißt Frau in Kopf und Schulter ++

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Und in Lehrte ist eine 78-jährige Frau am Montag von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden: Nach Angaben der Polizei konnte der Miniatur-Bullterrier durch eine offenstehendes Tor von einem Grundstück an der Schillerstraße abhauen. Unvermittelt sprang er die Frau an, wodurch die zu Boden stürzte. Der Hund biss ihr dann mehrfach in Kopf und Schulter. Auch der 81-jährige Ehemann der Frau wurde beim Eingreifen leicht verletzt. Gegen den Halter des Hundes ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.  

++ Neue Hoffnung für Godehardistift: Stadt bietet neuen Standort an ++

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Vorsichtiges Aufatmen in Linden-Süd: Die Schließung des maroden Seniorenzentrums Godehardistift ist vorerst abgewendet. Die Stadt hat dem Betreiber jetzt ein neues Grundstück vorgeschlagen und reserviert: auf einem Parkplatz an der Einmündung Ricklinger Straße in die Deisterstraße kurz vor dem Schwarzen Bären könnte demnach ein Neubau entstehen. Denn eine Sanierung des bisherigen Gebäudes an der Posthornstraße war nicht mehr möglich. Deswegen wollte das Godehardistift eigentlich zum Jahresende schließen – zum Entsetzen der rund 80 Bewohner und ihrer Angehörigen.

Nun ist die Schließung zunächst bis Mitte 2020 ausgesetzt. In den nächsten sechs Monaten soll der Betreiber nun umfassend prüfen, ob ein Neubau an dem vorgeschlagenen Standort umzusetzen ist. Final müsste dann aber der Stadtrat noch seine Zustimmung geben, um das Baurecht und den Verkauf der Fläche zu beschließen. Geht alles gut, soll der Betrieb im alten Godehardistift dann noch bis zum Umzug in den Neubau weiterlaufen.

++ Kunstwerk am Königsworther Platz: "Symphony in Red" wird saniert ++

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Das Kunstwerk „Symphony in Red“ ist seit fast 20 Jahren schon ein Blickfang am Königsworther Platz. Jetzt brauchen die großen roten Stahlstreben einen neuen Anstrich. Eingerüstet ist die Skulptur bereits, bis Anfang Juli werden sich die Arbeiten aber hinziehen. 14.000 Euro nimmt das städtische Kulturbüro dafür in die Hand und hat eine Malerfirma aus Hannover beauftragt: die schleift das Kunstwerk zunächst manuell, reinigt es und bessert es aus, um es dann mehrfach neu anzustreichen und zu versiegeln.

Die 17 Meter hohe Skulptur des US-Künstlers John Henry wurde am 31. Mai 2000 eingeweiht, einen Tag vor Beginn der EXPO. Sie ist der Schlusspunkt der Skulpturenmeile.

++ Tödlicher Unfall auf der A7: massive Verkehrsbehinderungen ++

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Tödlicher Unfall am Dienstagmorgen auf der A7 in der Wedemark – stundenlang kam es dadurch zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn. In Fahrtrichtung Hamburg fuhr der 52-jährige Fahrer eines Keintransporters gegen sechs Uhr auf einen vor ihm fahrenden Sattelschlepper auf. Der Mann hatte wohl zu spät bemerkt, dass der LKW wegen eines Rückstaus abbremsen musste. Durch den heftigen Aufprall wurde die Fahrerkabine des Kleintransporters zerstört und der Fahrer eingeklemmt, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die A7 musste während der Aufräumarbeiten in Richtung Norden für drei Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau mit einer Länge von bis zu 13 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken in der Wedemark waren zeitweise überlastet.

++ Zwille oder Luftgewehr? Bus der üstra attackiert ++

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An der Haltenhoffstraße haben Unbekannte am Sonntagabend auf noch ungeklärte Art und Weise ein Loch in der Seitenscheibe eines Üstra-Busses verursacht. Die Polizei hält einen Angriff mit dem Luftgewehr oder einer Zwille für möglich. Nach Angaben der Beamten hörte der 49-jährige Fahrer eines üstra-Busses gegen 21:45 Uhr während der Fahrt einen Knall und hielt daraufhin an. Verletzt wurde niemand, im hinteren Teil des Busses bemerkte er aber eine zersplitterte Seitenscheibe. Vor Ort ergaben Untersuchungen an einer Telefonzelle ähnliche Beschädigung. Die Polizei prüft die Zusammenhänge und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, darunter die Fahrgäste des Busses - werden gebeten, sich beim Kommissariat in der Nordstadt zu melden.

++ Steinwerfer auf Autobahnbrücke: Autofahrer mit Glück im Unglück ++

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Ein Autofahrer ist am Pfingstsonntag nur knapp einem Stein entgangen, den jemand von einer Brücke auf die A2 geworfen hatte. Hannovers Polizei sucht nun nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilten war der 33-Jährige zwischen 23 Uhr 15 und 23 Uhr 20 mit dem Wagen in Richtung Dortmund unterwegs. Als er zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen unter einer Autobahnbrücke durchfuhr zersplitterte plötzlich seine Windschutzscheibe. Der Mann hielt an, entdeckte auf seinem Beifahrersitz einen Stein und informierte sofort die Polizei. Die ermittelt nun wegen versuchten Mordes, eine Fahndung nach dem Verdächtigen blieb bisher aber erfolglos. Hinweise zu dem Täter nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

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