++ Klage gegen "Section Control" - Eingriff in Grundrechte ++

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Erste Klage gegen „Section Control“: Ein Anwalt aus Laatzen sieht durch das Streckenradar an der B6 die Grundrechte verletzt, da Autofahrer ungefragt fotografiert werden. Das Niedersächsische Innenministerium bestätigte am Dienstag, dass die Klage am Verwaltungsgericht eingegangen ist. Sie werde derzeit geprüft. Allerdings ändere sich die Position des Ministeriums dadurch nicht, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Rechtsgrundlage für „Section Control“ werde im neuen Polizeigesetz geschaffen. Bis dahin könne das System weiter erprobt werden. Die Niedersächsische Datenschutzbeauftragte hatte vor zwei Wochen die Abschaltung der Anlage gefordert unter Verweis auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

++ Misburg: Lkw kippt um ++

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In Misburg ist am Dienstag ein LKW umgekippt. Der 40-Tonner war mit Gestein für die Zementherstellung beladen. Als er gegen halb zehn auf einem Gelände am Lohweg entladen werden sollte, kippte der LKW aus noch ungeklärter Ursache auf die Seite. Laut Feuerwehr wurde der Fahrer verletzt, konnte sich aber selbst befreien. Der 56-Jährige saß beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Führerhaus und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Spedition stellte den Kipp-Laster wieder auf die Räder.

++ Kronsberg: Stadtbahn stößt mit Auto zusammen ++

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Stadtbahnunfall am Dienstag an der Haltestelle Kronsberg: Dort ist eine Bahn der Linie 6 mit einem Auto zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Die Üstra richtete einen Schienenersatzverkehr ein zwischen Bünteweg und Messe Ost. Inzwischen soll die Strecke wieder frei sein – die Bahnen fahren laut Üstra aber mit erheblicher Verspätung.

++ Versuchte Kindesentführung in Linden: Polizei hat Verdächtigen ++

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Vergangene Woche war bekannt geworden, dass ein Mann in Linden-Nord versucht haben soll, einer Mutter den Kinderwagen zu entreißen. Die Polizei ermittelt nun in diesem und einem ähnlichen Fall gegen einen 66-Jährigen. Zeugen hatten die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht. Am 7. Februar soll der Mann versucht haben, sowohl an der Benno- als auch an der Limmerstraße Müttern den Kinderwagen zu entreißen. In einem Fall stieg der 66-Jährige daraufhin in ein silbernes Auto, das neben ihm hielt. Der Fahrer sagte der Polizei, er habe nur zufällig dort gehalten und den unbekannten 66-Jährigen nur wenige Meter mitgenommen. Er habe einen verwirrten Eindruck gemacht. Der Verdächtige war der Polizei bereits aufgefallen, unter anderem weil er wahllos Autos angehalten hatte. Er ist derzeit in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

++ Unfallserie auf der A2: Mann kommt ums Leben ++

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Auf der A2 Richtung Dortmund hat es am Montag vier zum Teil schwere Unfälle gegeben. Der schwerste ereignete sich am Mittag nahe der Anschlussstelle Lehrte-Ost. Dort fuhr ein Auto an einem Stauende unter einen Lkw, der 52-jährige Autofahrer kam dabei ums Leben. Den ersten Auffahrunfall hatte es gegen 7 Uhr zwischen Bothfeld und Langenhagen gegeben, hier wurde niemand verletzt. Jedoch entstand ein Rückstau, an dessen Ende zwischen den Kreuzen Hannover-Ost und Buchholz mehrere Lkw aufeinander fuhren. Ein 45-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Ein weiterer Unfall, ebenfalls an einem Stauende, ereignete sich um Viertel vor elf zwischen Lehrte-Ost und Lehrte. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro. Die A2 Richtung Dortmund musste gesperrt werden.

++ Feuer in Ahlem: Kripo ermittelt wegen schwerer Brandstiftung ++

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In Ahlem hat am Sonntag ein Mehrfamilienhaus gebrannt, die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung und sucht Zeugen. Ermittler haben das Haus an der Richard-Lattorf-Straße am Montag untersucht. Sie schätzen den Schaden auf 400.000 Euro. Die Feuerwehr hatte gestern Nachmittag eine 86-jährige Bewohnerin aus dem Haus gerettet. Die Flammen hatten der Frau den Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt. Einsatzkräfte holten die 86-Jährige über eine Drehleiter aus ihrer Wohnung. Alle anderen Hausbewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.

++ Mief in der Karmarschstraße: Gülle-Angriff auf "Thorenz" ++

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Gülle-Angriff in der City: Unbekannte haben in der Nacht zu Montag eine stinkende Flüssigkeit in den Eingangsbereich des Elektronikhändlers Thorenz an der Karmarschstraße gekippt. Wände und Türen waren braun bespritzt. Kunden mussten das Geschäft über den angrenzenden Hausflur betreten. Polizei und Feuerwehr machten sich ein Bild von der Lage, die Ermittlungen laufen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Inhaber Jürgen Thorenz schließt sein Geschäft Ende des Monats nach 44 Jahren, weil er keinen Nachfolger gefunden hat.

++ "Hannover ist Putzmunter": aha stellt Programm vor ++

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Die Planung für den Frühjahrsputz in Hannover steht. Am Freirag haben Abfallentsorger aha und die Stadt das Programm für die Müllsammelaktion „Hannover ist Putzmunter“ vorgestellt. Dabei sammeln Bürger am 30. März gemeinsam Müll aus den Stadtteilen, im vergangenen Jahr hatten 8000 Freiwillige rund 4000 Rote Säcke gefüllt und bei den Wertstoffhöfen abgegeben. Als zusätzlichen Ansporn hat der Leiter der aha-Stadtreinigung, Mathias Quast, auch in diesem Jahr wieder eine Stadtteilwette initiiert. Er wettet, dass der Bezirksbürgermeister es nicht schafft, eine gewisse Anzahl von rot gefüllten Säcken beim Abschlussfest vorbeizubringen. Schafft er es wirklich nicht, muss dieser einen Tag lang als Straßenreiniger tätig sein. Gewinnt der Bezirksbürgermeister, zahlt aha 5000 Euro für eine gemeinnützige Sache. In diesem Jahr ist Bezirksbürgermeister Henning Hofmann im Roderbruch an der Reihe. Dort – am Roderbruchmarkt- findet auch das diesjährige Abschlussfest statt.

++ Siloah: Gestohlene Endoskope wieder aufgetaucht ++

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40 hochwertige Endoskope im Wert von rund 1,2 Millionen Euro waren vor knapp zwei Wochen aus dem Klinikum Siloah in Linden gestohlen worden. Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen am Freitag mitgeteilt hat, sind die Geräte nun wieder aufgetaucht, dank enger Zusammenarbeit mit Zoll und Staatsanwaltschaft. So hatte der Zoll am Flughafen Frankfurt mehrere Pakete gestoppt die durch die Staatsanwaltschaft auch beschlagnahmt wurden. Darin waren nicht nur die Endoskope aus Hannover. Sondern auch noch Geräte, die am gleichen Wochenende in Bielefeld gestohlen wurden. Das LKA geht von einer vernetzt agierenden Tätergruppe aus. Die Ermittlungen dauern an.

++ Welfen: Marienburg-Verkauf doch vor dem Aus? ++

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Steht der Deal zwischen dem Land Niedersachsen und Erbprinz Ernst August zum Verkauf von Schloss Marienburg vor dem Aus? Laut einem Bericht des Politikjournals Rundblick gibt es bei der Klosterkammer Hannover nun auch Bedenken zu dem Deal. Es sollte die Rettung des Maroden Welfen-Schlosses bei Pattensen werden, der Kauf für einen Symbolischen Euro durch die Klosterkammer-Tochter-Limak, und die anschließende 27-Millionen Euro Sanierung durch Bund und Land. Doch Offenbar wird der der Deal, über den ein neuer Familienstreit zwischen den Welfen entbrannt ist, der Kammer nun doch zu heikel. So soll dem Bericht zufolge die von der Klosterkammer geforderte Garantie-Erklärung der Knackpunkt sein. Nach Informationen des Rundblicks weigert sich die Landesregierung, diese Garantie abzugeben – im Falle von Komplikationen stünde die Kammer dann ohne Finanziellen Rückhalt da. Die Klosterkammer selbst wollte einen möglichen Rückzug aus dem Deal gegenüber Radio Hannover weder bestätigen noch dementieren und verwies auf das zuständige Kulturministerium, wo es lediglich hieß es gebe keinen neuen Sachstand.

++ Versuchter Mord vor 35 Jahren: Prozess beginnt ++

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Vor fast 35 Jahren, im Jahr 1984 soll ein Einbrecher einem Polizisten in der Calenberger Neustadt in den Rücken geschossen und ihn schwer verletzt haben. Am Freitag hat nun der Prozess gegen den inzwischen 62 Jährigen Kosovo Albaner vor dem Schwurgericht Hannover begonnen. Der Angeklagte, der zur Tatzeit 27 Jahre alt war, schwieg zum Prozess Auftakt, wie Gerichtssprecher Hans Christian Rümke gegenüber Radio Hannover erklärte. Der Polizist hingegen, der den Einbruch damals nur durch Zufall außerhalb seiner Dienstzeit mitbekommen hatte, weil sich das betroffene Geschäft unter seiner Wohnung an der Brühlstraße befand, brach bei seiner Aussage vor Gericht mehrfach in Tränen aus. Er schilderte, wie der Schuss, der sein Herz nur knapp verfehlte, sein Leben komplett aus der Bahn geworfen hatte. Der Prozess wird am 21. Februar fortgesetzt.

++ Neustadt-Nöpke: Wolf zum Abschuss freigegeben ++

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In der vergangenen Woche hatten Wölfe in Neustadt-Nöpke ein Fohlen gerissen und damit das 600-Einwochner Dorf beunruhigt. Experten sind sich sicher, dass dafür das Rodewald Exer Wolfsrudel verantwortlich war. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Oldenburg den Abschuss des Rodewalder Wolfsrüden zugelassen. Umweltminister Olaf Lies kann das Tier nun töten lassen. Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatte mit Ausnahmegenehmigung den Abschuss des Rodewalder Rüden zugelassen. Gegen die Ausnahmegenehmigung hat sich der Verein Freundeskreis freilebender Wölfe, gewandt. Diesen Eilantrag lehnte das Verwaltungsgericht nun aber ab, die Einwände der Wolfsschützer hätten das Gericht nicht überzeugt. „Zumutbare Alternativen zur Tötung des Tieres konnte auch das Gericht nicht erkennen“, heißt es in dem Gerichtsbeschluss, der noch nicht rechtskräftig ist. Der Freundeskreis freilebender Wölfe kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

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