Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Corona-Maßnahmen: Neue Lockerungen / Schon über 4.800 Verstöße ++

Kategorie:

Die letzte Stufe des 5-Stufen-Plans der Landesregierung ist eingeläutet: Am Montag (22.6.) treten neue Corona-Lockerungen in Kraft. Ab sofort ist es wieder erlaubt, in Hannover mit bis zu zehn Leuten unterwegs zu sein. Bisher ging das nur mit Menschen aus höchstens zwei Haushalten. Auch das Picknicken und das Grillen im Freien ist wieder möglich. Die Kitas sind wieder für alle Kinder geöffnet, es geht zurück in den eingeschränkten Betrieb. Außerdem dürfen unter Auflagen wieder Theater und Kinos öffnen – maximal mit 250 Gästen und mit Schutzmaske. Auch Sportveranstaltungen dürfen im Freien von bis zu 50 Menschen besucht werden. Hotels bieten wieder alle Betten an. Die Regelungen gelten zunächst bis 5. Juli – danach soll eine kompaktere Verordnung gelten.

Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen spülen unterdessen hohe Summen in die Kassen der Behörden. Allein in der Region Hannover wird es sechsstellig: Bis Mitte Juni wurden hier Bußgelder in Höhe von 227.000 Euro verhängt. Rund 35.000 Euro sind davon schon beglichen worden. Laut Medienberichten waren die meisten Delikte zu wenig Abstand oder zu große Gruppen. Insgesamt zählte die Region Hannover inzwischen über 4.800 Corona-Verstöße.

++ "Bahnhofs-Chiller": Jugendbande sorgt in der City für Unruhe ++

Kategorie:

Eine Jugendbande treibt seit Kurzem in Hannovers Innenstadt ihr Unwesen. Bis zu 30 Heranwachsende zwischen 15 und 23 Jahren werden der Gruppe zugerechnet, die sich laut Polizeiangaben selbst die "Bahnhofs-Chiller" nennen. Die Kleinkriminellen halten sich meist im Bereich Oper, Kröpcke und Hauptbahnhof auf. Durch Körperverletzung oder Diebstahl machten sie bereits von sich reden. Am Wochenende eskalierte die Situation um die Bande erstmals: Einem 12-Jährigen aus Seelze war von einem der Gruppe unvermittelt eine unbekannte, brennende Flüssigkeit ins Auge gespritzt worden. Durch Videoaufnahmen im Hauptbahnhof konnten einige Beteiligte ermittelt werden. Bei der Festnahme am Freitag leisteten sie teils erheblichen Widerstand und beschimpften die Beamten.

++ Sparprogramm: Karstadt-Filiale in der Georgstraße macht offenbar dicht ++

Kategorie:

Die traditionsreiche Karstadt-Kaufhof-Filiale in der Georgstraße wird offenbar geschlossen. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf informierte Kreise. In der Georgstraße hatte Karstadt vor über 100 Jahren das erste hannoversche Haus eröffnet – nun fällt die Filiale einem Sparprogramm zum Opfer. Galeria Karstadt Kaufhof will bundesweit 62 Filialen schließen, das ist etwa jede dritte. Rund 6000 Jobs sollen dabei wegfallen. Darauf haben sich Unternehmen und Arbeitnehmervertreter nach Angaben der Gewerkschaft Verdi verständigt. Betroffene Mitarbeiter können demnach in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie weiter qualifiziert werden sollen. Den Berichten zufolge sollen die anderen Karstadt-Kaufhof-Standorte in Hannover erhalten bleiben. Unklar ist noch, was mit dem Sporthaus und dem zugehörigen "Sport Scheck" passieren soll. Wann die Filiale in der Georgstraße schließt, ist noch unklar.

++ Grillen im Freien wieder erlaubt - mit bis zu zehn Menschen ++

Kategorie:

Ab Montag darf wieder gegrillt werden in der Öffentlichkeit – aber höchstens in Gruppen von bis zu zehn Menschen. Das hat die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover angekündigt und weitere Lockerungen vorgestellt: So öffnen die Kitas ab Montag wieder, an den Schulen soll es Zeugnisfeiern und Sportunterricht geben. Sportvereine dürfen wieder Zuschauer im Amateurbereich empfangen, Theater und Opern, Kinos und Kulturzentren dürfen ebenfalls wieder öffnen, Klubs, Diskos und Shisha-Bars müssen geschlossen bleiben.

++ Weniger Passanten auf Hannovers Einkaufstraßen gezählt ++

Kategorie:

Seit den Corona-Lockerungen füllen sich die Innenstädte wieder. Die Besucherzahlen auf Hannovers Einkaufsstraßen sind gestiegen, doch die Shoppinglaune ist noch längst nicht beim Alten. Eine Auswertung der Passanten-Frequenz in 55 deutschen Städten durch den Immobiliendienstleister Engel & Völkers hat ergeben, dass an Samstagen im Mai auf den Einkaufsstraßen deutlich weniger los war als vor einem Jahr. Auf der Karmarsch- und der Großen Packhofstraße sind bis zu 48 Prozent weniger Passanten gezählt worden. Auch die Georgstraße rutschte im bundesweiten Flaniermeilen-Vergleich von Platz 3 auf Rang 7. Hier sank die durchschnittliche Passanten-Frequenz  an einem Samstag im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent.  Die Große Packhofstraße rutschte ab auf Platz 43 und die Kamarschstraße auf Rang 51.  

++ Pharmakonzern Boehringer schließt Standort in Kirchrode ++

Kategorie:

Das Pharma-Unternehmen Boehringer-Ingelheim gibt sein Tierversuchslabor zum Jahresende in Kirchrode auf und verlagert seinen Standort ins französische Lyon. Die gut 130 Mitarbeiter aus Hannover sind bereits darüber informiert worden und mit dem Betriebsrat soll über einen Sozialplan für die Beschäftigten verhandelt werden. Boehringer hatte das Forschungszentrum in direkter Nachbarschaft zur Tierärztlichen Hochschule erst 2012 eröffnet und rund 60 Millionen Euro investiert. Im Vorfeld der Ansiedlung hatte es Proteste von Tierversuchsgegner gegeben. Zur Schließung des Forschungslabores in Kirchrode sagte der Pharmakonzern, dass er langfristig mehr Potenzial darin sehe, einige Aktivitäten an anderen Standorten zu konzentrieren.

++ Zoff um Bodemann-Nachfolge ++

Kategorie:

Eigentlich sollte Hannovers Stadtrat am kommenden Donnerstag, bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause, über drei neue Dezernentenposten abstimmen. Doch das ist jetzt nicht mehr möglich. Laut Medienberichten hat Chistian Mews, der Wunschkandidat der SPD für den Posten des Stadtbaurats, seine Bewerbung zurückgezogen.  Und zwar nachdem Oberbürgermeister Belit Onay ihn telefonisch darum gebeten haben soll. Der OB habe eine fehlende Fachlichkeit und mangelnde Qualifikation des Peiner Kreisbaurats kritisiert, heißt es demnach von der enttäuschten SPD, die Mews nach wie vor als besten geeigneten Kandidaten bezeichnet. Nun fordern die Sozialdemoraten, dass das gesamte Ausschreibungsverfahren wiederholt wird - nicht nur für die Stelle des Stadtbaurats, sondern auch für den Sozial- und Personal-Dezernenten.   

++ Tuifly-Aufsichtsrat beschließt Sparplan ++

Kategorie:

Der massive Sparkurs ist trotz der Proteste beschlossen: Der Aufsichtsrat von Tuifly hat den vom Management vorgeschlagenen Weg bestätigt. Damit wird die Streichung hunderter Jobs bei der Airline wahrscheinlicher. Arbeitnehmervertreter hätten zwar gegen die Kürzungspläne gestimmt, hieß von Verdi, am Ende habe sich aber die Kapitalseite durchgesetzt. Viele Beschäftigte, die aus ganz Deutschland zur TUI-Zentrale nach Hannover angereist waren,  seien mit der Stimmung am Boden, so Verdi. Bei Tuifly soll die Flotte um mehr als die Hälfte auf 17 Maschinen reduziert werden - mit entsprechenden Folgen für Jobs und Standorte. Zur Zahl der akut bedrohten Arbeitsplätze gab es zunächst keine Angaben. Zuletzt war von bis zu 900 Stellen die Rede. Die Arbeitnehmervertreter hatten die Sparpläne immer wieder als zu drastisch kritisiert - auch vor dem Hintergrund, dass der TUI-Konzern einen staatlichen Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro erhalten hat. Von der Tuifly Geschäftsführung hieß es , die Flotte sei  für die Kundenzahl des Reiseveranstalters zu groß.

++ Kleinbus auf Knopfdruck: Test in der Wedemark, in Sehnde und Springe ++

Kategorie:

Kleinbus auf Knopfdruck: In der Wedemark, in Sehnde und in Springe will die Region Hannover ab kommendem Jahr das Projekt „On Demand Verkehr“ testen. Smartphone-Nutzer sollen sich dann über eine App einen Kleinbus bestellen können, ein Algorithmus soll die Fahrtwünsche auswerten und entsprechende Angebote machen. Das sagte der Verkehrsdezernent der Region, Ulf-Birger Franz, am Donnerstag bei der Vorstellung des „On-Demand-Verkehrs".

Das Projekt richte sich auch an ältere Menschen, von denen viele seien bereits mit einem Smartphone vertraut seien. Wer Hilfe brauche, könne Studierende zu Rate ziehen oder eine Hotline anrufen.

Die Region rechnet mit jährlichen Kosten zwischen 2,9 und 3,5 Millionen Euro für den „On Demand Verkehr“. Im Sommer kommenden Jahres soll das Testprojekt in der Wedemark, in Sehnde und Springe starten. Hier in Hannover bietet die VW-Tochter „Moia“ bereits einen On-Demand-Verkehr mit Kleinbussen an.

++ Fernbus-Terminal am ZOB ist das Zweitbeste Deutschlands ++

Kategorie:

Das Fernbus-Terminal am ZOB hier in Hannover ist das Zweitbeste in ganz Deutschland, wenn es nach dem ADAC geht. Der Automobilclub hat die Fernbusstationen von elf Metropolen getestet und demnach hat nur Stuttgart noch die Nase vorn. Hannover überzeugt laut ADAC etwa mit Witterungsschutz, WLAN und gut erkennbaren Anzeigetafeln. Einziges Manko: In Sachen Barrierefreiheit hinkt das Fernbusterminal hinterher.