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++ Lebensgefahr: Stadt verbietet Betreten zugefrorener Gewässer ++

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 Die Stadtverwaltung hat das Betreten zugefrorener Gewässer untersagt. Es wird sogar vor Lebensgefahr gewarnt. In einer Mitteilung heißt es, das Betreten zugefrorener Eisflächen sei verboten. Die Feuerwehr weist zusätzlich auf die Gefahren beim Einbrechen hin. Es drohe innerhalb kürzester Zeit, Bewegungsunfähigkeit und Ertrinken.

++ Wie steht es um Chancengleichheit? Bericht der Region gibt Aufschluss ++

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Die Region Hannover hat einen Bericht zum Integrationskonzept vorgelegt. Das rund 50 Seiten starke Heft gibt nach Angaben der Verwaltung Aufschluss über fast 130 Maßnahmen für mehr Zusammenhalt und Vielfalt. Am Dienstag wurde der Bericht über die Entwicklung des Konzepts von 2015 und 2016 im Integrationsausschuss vorgestellt. Laut der verantwortlichen Koordinierungsstelle lässt das Heft auch einen Blick in die Zukunft zu. Es gebe demnach noch viele Beispiele, die zeigen, dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund benachteiligt werden.

++ Bosselmann verkauft Unternehmen ++

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Das Bäckerei Unternehmen Bosselmann aus Langenhagen  wird verkauft an die Kette Heide-Bäckerei  Meyer aus Wahrenholz. Über diese Pläne war zunächst im Branchennewsletter "Bäckerwelt" berichtet worden.  Die etwa 160 Beschäftigten sollen offenbar gänzlich übernommen werden. Das gleiche gilt  auch für die 21 Bosselmann Filialen. Hauptgründe für den Verkauf sind laut Inhaber Gerhard Bosselmann Alter und Gesundheit, also keine wirtschaftlichen Gründe.

++ Winterchaos und umgekippte LKW: Stundenlang Stillstand auf der A2 ++

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Der öffentliche Nahverkehr kommt in Hannover langsam wieder in die Spur. Nach tagelangen Einschränkungen fahren die Flotten von Üstra und Regiobus aber weiterhin nicht regulär. Einzelne Strecken, Haltepunkte oder Buslinien waren am Dienstagabend immer noch von den Auswirkungen des Wintereinbruchs betroffen, berichtete die Üstra laufend auf Twitter.

Besonders hart traf es an diesem Dienstag Autofahrer auf der A2. Die war zeitweise vollgesperrt. Bereits vergangene Nacht harrten Hunderte Autofahrer rund um Hannover in ihren Fahrzeugen aus – laut Medienberichten teils weit über 12 Stunden. Auch heute kippten auf der A2 mehrere LKW um und blockierten die Fahrbahnen in beiden Richtungen. Zeitweise entstanden über 20 Kilometer Stau. Auch auf der A7 oder dem Südschnellweg war heute viel Geduld gefragt.

++ Neue Querdenker-Partei: Erstes Treffen in Hannover? ++

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Eine neu gegründete Partei aus Kreisen der Querdenker-Szene will sich in Hannover treffen. Das berichtet die HAZ. Die Partei mit dem Namen „Die Basis“ plane demnach, ihren ersten Bundesparteitag hier in der Landeshauptstadt abzuhalten. Angesetzt seien der 20. und 21. März. Rund 1.000 Teilnehmer*innen werden demnach erwartet. Ob die Veranstaltung trotz Corona so stattfinden kann, ist aber noch unklar. Auch ein Veranstaltungsraum wird von den Initiatoren noch gesucht. Die wetterbedingt abgesagte Querdenker-Demo vom vergangenen Sonntag war auch von einem Gründer der neuen Partei organisiert worden. Die Basis richtet sich gegen die Maßnahmen der Pandemie, beruft sich dabei jedoch hauptsächlich auf umstrittene Wissenschaftler.

++ 32 von 74 Proben enthalten Corona-Mutation ++

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Die britische Mutation des Coronavirus ist hier bei uns in der Region endgültig kein Einzelfall mehr: Fast jede zweite Infektion enthält Nachweise über die gefährliche B117-Variante. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Screenings von Proben. Bei 74 Präparaten wurde eine eingehende Analyse durchgeführt – in 32 davon konnte die Virusmutation nachgewiesen werden. Die Mutation gilt als wesentlich ansteckender als die erste Variante.

Die Region zieht Konsequenzen: Die Quarantänezeit von sogenannten K1-Kontakten wird wieder auf 14 Tage ausgeweitet. Also vorerst kein Freitesten mehr nach zehn Tagen mit einem Schnelltest. Zuerst brauche es bessere Analysemöglichkeiten – allerdings kann die Mutation weiterhin nicht in allen Laboren untersucht werden. Für Schulen gilt ab sofort: Bei einer Infektion unterziehen sich alle Kontakte ersten Grades einem PCR-Test. Positive Befunde werden dann auf die Mutation überprüft.

++ Wegen Winterwetter: Schulen bleiben am Dienstag zu ++

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Keine Schule in Hannover und Region: Der Präsenzunterricht fällt morgen an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Stadt und Umland aus. Das haben die Region und die Stadt am frühen Montagabend mitgeteilt und gilt für alle Jahrgänge von 1 bis 13 einschließlich der Notbetreuung. Grund seien die anhaltenden Witterungsverhältnisse. Ein Schülertransport sei nicht sichergestellt. Wegen der Aufsichtspflicht werden Schulen trotzdem nicht komplett geschlossen sein, für den Fall, dass Schüler*innen trotzdem auftauchen. Die Regelungen zum Homeschooling bleiben von der Entscheidung unberührt, hieß es weiter.

++ Neben Marktkirche: VHS wird Tagesaufenthalt für Obdachlose ++

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Die Stadt öffnet jetzt auch die Volkshochschule (VHS) für Obdachlose. Sie bietet damit einen weiteren Tagesaufenthalt als temporären Schutz vor der Kälte an. Die schnelle und unbürokratische Hilfe sei möglich, da in der Volkshochschule aktuell kein Präsenzunterricht stattfinde, erklärte die Stadt am Montag in einer Mitteilung. 25 Ehrenamtliche zeigten sich außerdem für eine Betreuung bereit. Das Angebot gilt zunächst bis kommenden Samstag, 13. Februar. Als nächtlicher Anlaufpunkt für Obdachlose war zuletzt die Marktkirche am Rande der Altstadt geöffnet worden, organisiert von der evangelischen Gemeinde gemeinsam mit der Diakonie.

++ Schneechaos: Höherer Bedarf an Taxen ++

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Das Schneechaos steigert den Bedarf an Taxen. Das Unternehmen "Hallo Taxi 3811" kündigte an, das Personal und die Fahrzeugflotte aufzustocken, um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Die Taxibranche profitiert damit von den Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr: Linienbusse der Üstra und Regiobus stehen derzeit im Depot, im Schienenverkehr gibt es erhebliche Einschränkungen. Hinzu kommt: Auch der Konkurrent MOIA fährt schon länger nicht mehr. Wegen des Lockdowns waren zuletzt auch viele Taxifahrer in Kurzarbeit, "Hallo Taxi" setzte nur ein Drittel der Fahrzeuge ein. Wann für Busse und Stadtbahnen wieder regulärer Betrieb möglich ist, ist noch unklar.

++ Drogenkriminalität: Sondereinsatz in Vahrenwald ++

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15 Gramm beschlagnahmtes Kokain und 1.200 Euro mutmaßliches Dealgeld- das ist die Bilanz eines Sondereinsatzes gegen Drogenkriminalität im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald. Nach Polizeiangaben, konnten seit Anfang vergangener Woche drei mutmaßliche Dealer festgenommen werden. Ein 25-Jähriger ging der Polizei bereits am Montag vor einer Woche ins Netz. Der Mann wurde dabei beobachtet, wie er in ein Gebüsch ging und kurze Zeit später herauskam. Die Beamten durchsuchten die Stelle und wurden tatsächlich fündig. In einem so genannten Erdbunker entdeckten die Polizisten 13 Kugeln Kokain, das entspricht 6,7 Gramm. Die beiden anderen Verdächtigen wurden am Freitag festgenommen. Gegen alle drei laufen Verfahren wegen unerlaubten Handels mit Kokain.