++ Amazon feiert offizielle Eröffnung seines Sortierzentrums in Garbsen ++

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Im vergangenen Herbst hatte der Online-Versandhändler Amazon sein zweites deutsches Sortierzentrum in Garbsen in Betrieb genommen. Am Dienstag wurde die offizielle Eröffnung gefeiert. Unter anderem mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Garbsens Bürgermeister Christian Grahl. An dem Sortierzentrum kommen täglich etwa 100 Lastwagen an, mit Paketen aus 19 Logistikzentren in ganz Europa. Die Sendungen werden dann nach Postleitzahlen sortiert und an die entsprechenden Zusteller weitergeleitet. Aktuell arbeiten am Amazon-Standort in Garbsen 300 Mitarbeiter in drei Schichten. Bis zum kommenden Weihnachtsgeschäft sollen es bereits 700 sein.

++ Geldstrafe für Hundehalter nach tödlichen Rad-Sturz ++

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Zwei freilaufende Hunde hatten vor einem Jahr einen Radfahrer am Ihmeufer zu Fall gebracht. Der 65-Jährige starb später im Krankenhaus. Die beiden Hundehalter haben nun eine Geldstrafe von je 2700 Euro akzeptiert und ihren zuvor erhobenen Einspruch zurückgenommen. Das Amtsgericht Hannover hat das Verfahren gegen die beiden wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung damit für beendet erklärt. Die beiden Hundehalter hatten ihre Labrador-Mischlinge am Ihmeufer zwischen Benno-Ohnesorg-Brücke und Spinnereibrücke frei herum laufen lassen, obwohl dort eine Anleinpflicht gilt. Die Hunde kreuzten den Radweg und brachten den 65-Jährigen zu Fall. Der Rentner, der keinen Helm getragen hatte, starb später an seinen schweren Kopfverletzungen.

++ Gericht stoppt "Section Control" - fehlende Rechtsgrundlage ++

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Aus für „Section Control“: Das Verwaltungsgericht in Hannover hat den Betrieb des Streckenradars auf der B6 zwischen Gleidingen und Rethen mit sofortiger Wirkung gestoppt. Zunächst müsse es eine Rechtsgrundlage für die Anlage geben, urteilten die Richter am Dienstag. Rechtsanwalt Arne Ritter aus Laatzen hatte gegen „Section Control“ geklagt. Er argumentierte, das Streckenradar stelle einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger dar.

„Section Control“ auf der B6 fotografiert jedes Auto und misst dann die Durchschnittsgeschwindigkeit, am Ende blitzt es gegebenenfalls. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hatte die Anlage im Dezember in Betrieb genommen und argumentiert. Er ließ heute mitteilen, die Entscheidung sei bedauerlich. Allerdings werde das neue Polizeigesetz die Rechtsgrundlage für „Section Control“ schaffen. Das Ministerium prüfe eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg.

++ Boeing-Unglücksmaschine: Tui stellt Flüge mit "737 Max 8" ein ++

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Der hannoversche Touristik-Konzern Tui stellt nun doch alle Flüge mit dem Boeing-Modell „737 Max 8“ ein. Zuvor hatte die britische Luftfahrtbehörde ein Flugverbot für die Unglücksmaschine in Großbritannien erlassen. Inzwischen hat auch Deutschland seinen Luftraum für die Boeing gesperrt. Grund waren zwei Abstürzte der „737 Max 8“ binnen weniger Monate, zuletzt in Äthiopien.

Tui verfügt über 15 Maschinen des Typs und fliegt unter anderem von Großbritannien aus auf die Kanaren. In Deutschland sind die Flugzeuge nicht im Einsatz. Ein Tui-Sprecher sagte am Dienstag gegenüber Medien, es habe bereits Anfragen von besorgten Passagieren gegeben. Allerdings wollte der Konzern die Maschinen ursprünglich weiter fliegen und lenkte erst nach den Luftraumsperrungen ein.

++ Gas-Alarm in Linden: Bauarbeiter fräsen Loch in Leitung ++

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In Linden haben Bauarbeiter am Dienstag eine Gasleitung beschädigt. Mit einer Asphalt-Schneidemaschine frästen sie ein Loch in die Leitung an der Jacobsstraße. Es trat sofort Gas aus. Gefahr für die Anwohner habe jedoch nicht bestanden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. In der Umgebung habe keine erhöhte Gaskonzentration festgestellt werden können. Mitarbeiter von Enercity baggerten die Stelle aus und schlossen das Leck. Die Feuerwehr hielt Löschpulver bereit. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden.

++ 96-Stadionchef nach frostiger Niederlage: "Waren auf Schnee vorbereitet" ++

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Das Schneegestöber vom Sonntag hat Hannover 96 möglicherweise einen Punkt gekostet. Denn ein Schuss von Genki Haraguchi aufs leere Tor der Leverkusener blieb im Schnee stecken. Die „Roten“ verloren mit 3 zu 2. Kritik, die HDI-Arena sei schlecht auf das Winterwetter vorbereitet gewesen, wies Stadion-Chef Thorsten Meier am Dienstag zurück.

Keine Rasenheizung der Welt hätte diese Schneemengen wegtauen können, sagte Meier dem „Sportbuzzer“. Außerdem laufe die Heizung seit November durchgehend, damit der Boden nicht gefriert, so Meier. Schnee bleibe erst mal liegen.

Der Stadion-Chef räumte jedoch ein, das Freilegen der Strafraumlinien hätte etwas schneller gehen können. Hannover 96 spielt am Samstag auswärts gegen Augsburg.

++ Gericht verhandelt Klage gegen Streckenradar an B6 ++

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Darf das bundesweit erste Streckenradar Section Control an der B6 bei Laatzen weiterbetrieben werden oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Dienstag das Verwaltungsgericht Hannover. Das Streckenradar misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen und erfasst dazu automatisch jedes Kennzeichen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht aus Laatzen sieht sich dadurch in seinen Grundrechten auf informationelle Selbstbestimmung verletzt und hat geklagt. Auch wenn die Daten der regeltreuen Fahrer sofort gelöscht werden, sieht der Kläger bereits in dem verschlüsselten Zwischenspeichern der Kennzeichen einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger. Er verweist auf das Karlsruher Urteil, wonach das Erfassen aller Autokennzeichen durch die Polizei zu Kontrollzwecken zum Teil verfassungswidrig ist. Erst vor gut zwei Monaten war das bundesweit erste Streckenradar auf der B6 Bei Laatzen scharf geschaltet worden. Das Innenministerium hält den Probebetrieb für rechtmäßig.

++ Groß Buchholz: Brandstiftung - bereits zum dritten Mal? ++

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In Groß Buchholz sind am Wochenende fünf Menschen bei einem Feuer verletzt worden. Die Polizei hat das Mehrfamilienhaus am Osterfelddamm am Montag untersucht und geht von Brandstiftung aus – offenbar handelt es sich um den dritten Fall in dem Haus binnen neun Monaten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ausgebrochen war das Feuer am Samstagabend in einem Abstellraum. Die Feuerwehr löschte die Flammen, fünf Menschen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Ermittler schätzen den Schaden auf 50.000 Euro.

++ Prozessauftakt wegen Mordversuch und Vergewaltigung: Angeklagter schweigt ++

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Er schweigt zu den Vorwürfen – der 32-Jährige, der sich seit Montag vor dem Landgericht Hannover verantworten muss unter anderem wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung. Die Anklage wirft dem Mann aus Arnum vor, eine junge Frau aus Harkenbleck fast totgeschlagen, vergewaltigt und ausgeraubt zu haben. Und zwar in einer Nacht im August, als die 22-Jährige mit dem Fahrrad zwischen Arnum und Harkenbleck unterwegs gewesen war. Das Opfer sagte heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus, ebenso ein Gerichtsmediziner. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Für den Prozess sind sechs Termine angesetzt. Ein Urteil könnte im Mai fallen.

++ Sehnde: Handy-Ladegerät löst Feuer aus - 80.000 Euro Schaden ++

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Ein Kurzschluss in einem Handy-Ladegerät hat gestern ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Sehnde ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Bewohner des Hauses an der Breite Straße einen lauten Knall aus dem Obergeschoss gehört. Als er nachsehen wollte, hatte das Feuer bereits auf eine Matratze und die Wandvertäfelung übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand, die Breite Straße musste gesperrt werden. Am Haus entstand ein Schaden von rund 80.000 Euro.

++ Weydandt nach 96-Schlappe: "Bekommen unsere Chance" ++

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Auch die bittere Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen kann die Zuversicht von Henrik Weydandt nicht trüben: Der 96-Stürmer sagte dem „Sportbuzzer“, seine Mannschaft habe gekämpft und es verdient, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Obwohl daraus nichts geworden ist, sieht Weydandt den Abstieg nicht programmiert. Wenn die „Roten“ so weitermachten, würden sie ihre Chance schon noch bekommen. Hannover 96 rangiert weiter auf Tabellenplatz 17 und spielt Samstag auswärts gegen Augsburg.

++ Intercity entgleist beim Rangieren ++

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Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Da es sich um eine Leerfahrt handelte, waren zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fahrgäste an Board. Der Lokführer kam mit einem Schrecken davon. Der Intercity war bei der Fahrt vom Abstellbahnhof am Pferdeturm aus den Gleisen gesprungen, wieso ist noch unklar. Wegen des Unfalls war die gesamte Strecke zwischen den Haltepunkten Karl-Wiechert-Allee und dem Hauptbahnhof für eine Stunde komplett gesperrt. Auch nachdem die Streckensperrung aufgehoben war, kam es zum Teil noch zu Ausfällen und Verspätungen im S-Bahnverkehr.

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