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++ Geschenkter Wodka: Obdachlose von ätzender Flüssigkeit verletzt ++

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Angriffe auf Obdachlose mitten in Hannover: Ein 50-Jähriger bekommt am Steintorplatz mitten in der Nacht eine Flasche Wodka von einem Fremden geschenkt. Als er die Flasche ansetzt und trinkt, brennt seine Speiseröhre wie Feuer. Der Mann erleidet Verätzungen und muss ins Nordtstadt-Klinikum. Passiert ist das am 21. Januar und dann noch einmal vor knapp einer Woche am 6. Februar, ebenfalls mitten in der Nacht. Dabei erlitt ein 30-jähriger Obdachloser leichte Verletzungen im Hals. Was genau in den Wodkaflaschen war, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Unklar ist auch, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt. Die Behörden warnen eindringlich vor dem Trinken aus geschenkten Flaschen.

++ Stadtbahn: Linien 1, 2 und 4 fahren ++

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Überraschend ist heute morgen  ein Notverkehr auf den Stadtbahnlinien 1, 2 und 4 eingerichtet worden. Die Frostschäden, die das Stadtbahnnetz sei Tagen lahmlegen, sind dort offenbar so weit behoben worden, dass die Bahnen fahren können. Der Verkehr bleibt aber massiv eingeschränkt.  Stadtbanlinie 1 pendelt zwischen Dragonerstraße und Peinerstraße, die 2 zwischen Hauptbahnhof und Peiner Straße und die 4 fährt zwischen Königsworther Platz und Freundallee. Außerdem hat die Üstra zwischen Gleidingen/Orpheusweg und Peiner Straße einen Busnotverkehr eingerichtet. Bis die Bahnen wieder regulär fahren will die Üstra vermehrt auf Busse setzen.

++ Üstra: Bahnen fahren nicht vor Montag ++

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Im Stadtbahnverkehr geht nichts mehr – und das soll noch tagelang so bleiben. Erst am Montag könnten einzelne Bahnen wieder fahren. Das hat die Üstra am Donnerstag mitgeteilte und damit Hoffnungen auf eine schnelle Behebung der der Schäden an den Bahnübergangen zunichtegemacht. 20 sogenannte Instandhaltungsteams seien derzeit bei schwierigsten Witterungsbedingungen im Einsatz, sagte Üstra-Betriebs- und Personalvorständin Denise Hain. Ziel sei, am Montag zumindest einige Streckenäste wieder in Betrieb zu nehmen. Die Üstra bittet Fahrgäste bis dahin, aus Busse auszuweichen.

Was die genaue Ursache für den Ausfall der Stadtbahnen ist, werde derzeit untersucht. Frost und Schnee haben offenbar Gehwegplatten und Pflasterungen an den Gleisen nach oben gedrückt. Üstra-Technikvorständin Elke Maria van Zadel sagte, eine genaue Analyse werde es erst nach Ende des Winterwetters geben können. Der GVH hat angkündigt, Abonennten für die Monate März und April einen Treuebonus von jeweils 20 Prozent zu gewähren.

++ Messegelände: Betrieb im Impfzentrum nimmt Fahrt auf ++

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Der Impfbetrieb auf dem Messegelände nimmt offenbar Fahrt auf. Kommende Woche sollen dort 6500 Impfungen durchgeführt werden, die Woche darauf sogar 10.000. Nach Lieferengpässen stehe nun voraussichtlich ausreichend Impfstoff zur Verfügung, teilten Stadt und Region Hannover am Donnerstag mit. In der letzten Februarwoche sollten dann diejenigen, die Anfang des Monats geimpft worden sind, ihre Zweitimpfung bekommen.

In den Alten- und Pflegeheimen sind die Impfteams den Angaben zufolge inzwischen auf der Zielgeraden. Ordnungsdezernent Axel von der Ohe sagte, die Erstimpfungen seien praktisch abgeschlossen, bei den Zweitimpfungen sei man bei knapp einem Drittel.

++ Fahrplan für Schul-Öffnungen - Lob von Lehrern ++

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat die „10-Punkte-Agenda“ von Kultusminister Grant-Hendrik Tonne begrüßt. Der Plan sieht vor, Schulen und Kitas ab März wieder zu öffnen und Stück für Stück zu Präsenzunterricht und Betreuung zurück zu führen.

Die GEW lobte insbesondere, dass die Landesregierung kostenlose FFP2- und OP-Masken in Schulen und Kitas ausgeben und wöchentliche Corona-Tests ermöglichen will sowie die geplanten Ausgleichsstunden für Grundschul-Bedienstete. An den Grundschulen wird derzeit Wechselunterricht gemacht.

Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth sagte, die Gespräche mit dem Kultusministerium hätten Wirkung gezeigt. Kritik kam von der FDP-Fraktion im Landtag. Die „10-Punkte-Agenda“ komme zu spät und bleibe unter ihren Möglichkeiten, hieß es.

++ Märchensee: Frau bricht ein und befreit sich selbst ++

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Im Stadtteil Sahlkamp hat es gestern aber trotzdem einen Eisunfall gegeben, allerdings mit glücklichem Ausgang. Nach Angabe der Feuerwehr hatten Anwohner gemeldet, dass eine Frau im Märchensee eingebrochen sei. Die Einsatzkräfte rückten darauf hin zum See am Pinocchioweg aus. Vor Ort konnte die Frau nicht mehr gefunden worden, sie hatte sich offenbar bereits selbst aus dem See befreit. Um sicher zu gehen kontrollierte die Feuerwehr die Einbruchstelle. Dabei kam auch ein Taucher zum Einsatz. Die Suche blieb ergebnislos.

++ Staukilometer 2020 halbiert: ADAC bilanziert ++

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Der ADAC hat die Staubilanz des vergangenen Jahres veröffentlicht. Demnach lag das Stauaufkommen im Land insgesammt bei gut 73.000 Kilometern. Das sind ganze 46 Prozent weniger als im Vorjahr. Spitzenreiter war offenbar die A7 Baustelle bei Berkhof. Im vergangenen Jahr bildeten sich dort fast 3.700 Kilometer Stau. Den starken Rückgang gegenüber dem vergangenen Jahr erklärt der ADAC mit einem geringeren Verkehrsaufkommen. Bundesweit waren 2020 weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs.

++ Quantencomputer: Leibniz Uni arbeitet an Hightech-Rechner ++

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Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll Niedersachsens erster Quantencomputer an den Start gehen. Ein Bündnis aus Foschern der Leibniz Universität und der TU Braunschweig arbeitet an diesem Vorhaben. Am Mittwoch sind die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Initiative "Quantum Valley Lower Saxony" will einen Computer mit 50 sogenannten Qubits Rechenleistung bauen. Das soll mit einer so gennannten kryogenen Ionenfalle funktionieren. Für diesen sehr komplexen Aufbau bringen alle Teilnehmenden Organisation eigene Expertise und Komponenten ein. Mit dem Hightech-Computer will die Allianz eine internationale Vorreiterrolle in der Quantencomputertechnik einnehmen.

++ Wieder Präsenzunterricht an den Schulen - Bahnen fahren auch Donnerstag nicht ++

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Schüler an Grundschulen und in Anschlussklassen müssen am Donnerstag wieder in die Schule, sofern sie am Wechselunterricht teilnehmen. Das haben Stadt und Region mitgeteilt. Die Verkehrsverhältnisse hätten sich weitgehend normalisiert, auch wenn es noch Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr gebe. Eltern, die ihren Kindern den Schulweg unter den aktuellen Bedingungen nicht zumuten möchten, könnten sie in eigener Verantwortung zu Hause behalten, teilte die Stadt Hannover mit.

 

Die CDU hat die Üstra derweil aufgefordert, den Stadtbahnverkehr zeitnah wieder aufzunehmen. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, sagte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Jens Seidel. Ihn erreichten zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die nicht in der Lage seien, ihre Arbeitsstelle zu erreichen. Das sei nicht akzeptabel, so Seidel. Das öffentliche Leben sei durch den Corona-Lockdown ohnehin schon fast zum Erliegen gekommen. Die Einstellung des Stadtbahnverkehrs verschlimmere die Situation noch.

 

Die Bahnen werden allerdings auch am Donnerstag noch nicht fahren, wie die Üstra mitteilte. Sobald erste Teilstrecken wieder befahrbar seien, werde man informieren. Schnee und Frost haben offenbar Schäden an den mehr als 50 Bahnübergängen verursacht. Arbeiter sind dabei, die Schäden zu beheben. Die Üstra hat keinen Busersatzverkehr für die Stadtbahnen eingerichtet, allerdings fahren die Linienbusse weitgehend normal. Wegen des Winterwetters müsse aber mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Infos unter www.uestra.de

++ Warnstreik bei der Stadt: Etliche Behörden geschlossen ++

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Das Bürgeramt, die Führerschein- und die Kfz-Zulassungsbehörde, das Fundbüro und etliche andere Stellen der Stadt bleiben am Donnerstag geschlossen. Grund ist ein Warnstreik. Die Gewerkschaft Verdi hat fast alle 11.000 StadtMitarbeiter aufgerufen, die Arbeit für einen Tag niederzulegen. Auslöser sind die seit Monaten stockenden Verhandlungen über einen Haustarifvertrag.

Man müsse ein klares Zeichen setzen, um den Arbeitgebern deutlich zu machen, wie wichtig dieser Tarifvertrag für die Beschäftigten ist, sagte Verdi-Verhandlungsführer Harald Memenga. Der Haustarifvertrag der Stadt schützt die Mitarbeiter gegen betriebsbedingte Kündigungen und Ausgliederung. Allerdings will der Kommunale Arbeitgeberverband das in Zukunft ändern.

Ausgenommen vom Streikaufruf sind Stadt-Mitarbeiter in der Notbetreuung der Kitas sowie im Impfzentrum. Wie die Stadt heute weiter mitteilte, könnten vereinbarte Termine im Standesamt morgen wahrgenommen werden – Besuche ohne Voranmeldung seien nicht möglich.