++ Landesmuseum: Glasdächer sollen ab März erneuert werden

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Ab März sollen die historischen Glasdächer des Landesmuseums Hannover erneuert werden. Die Finanzierung sei gesichert, sagte Museumsleiterin Katja Lemke am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Programms. Die Baumaßnahmen sollen über ein Jahr dauern. In der Zeit soll die Dauerausstellung zum Teil geschlossen werden, dafür soll es mehrere Sonderausstellungen geben, ab April etwa „Saxones. Eine neue Geschichte der alten Sachsen“. Das Landesmuseum wurde 1902 im Stil der Neorenaissance errichtet. Rund 120.000 Besucher waren vergangenes Jahr in das Haus gekommen.

 

++ Polizei fasst mutmaßliche Stadtbahn-Schläger

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Die Polizei hat drei junge Männer gefasst, die im Verdacht stehen, einen 17-Jährigen am Wochenende in einer Stadtbahn verprügelt zu haben. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Sie sollen den Jugendlichen in der Nacht auf Samstag in der Stadtbahnlinie 8 Richtung „Messe Nord“ angegriffen haben, und zwar in Höhe „Aegidientorplatz“. Eine Zeugin mischte sich ein und trennte die Männer. Der 17-Jährige war bei dem Angriff verletzt worden. Die Polizei hatte auch in den Sozialen Netzwerken nach den 20, 22 und 23 Jahre alten Männern gefahndet und etliche Hinweise erhalten.

++VW Nutzfahrzeuge verkauft etwas mehr

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VW Nutzfahrzeuge hat im vergangenen Jahr weltweit rund 500.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Das ist ein leichtes Plus, wie die Volkswagen-Tochter am Donnerstag mitteilte. VWN-Vertriebsvorstand Heinz-Jürgen Löw sagte, man sei „zuversichtlich, das hervorragende Ergebnis in 2019 nochmals steigern zu können“.

Deutlich mehr verkaufte VWN in Afrika, Spanien und Südamerika. Einen massiven Einbruch beim Absatz verzeichnete VWN hingegen im Nahen Osten und in Nordamerika.

Die Volkswagen-Tochter will hier in Hannover bis 2028 jährlich 300 bis 400 Stellen abbauen, und zwar über Altersteilzeit. Derzeit arbeiten etwa 14.000 Menschen bei VWN. Künftig soll im Werk Stöcken unter anderem ein Elektro-Bulli vom Band rollen.

++ Herrenhausen: Unbekannte sprengen Fahrkartenautomat

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Erneut haben Unbekannte einen Fahrkartenautomaten hier in Hannover gesprengt, diesmal an der Herrenhäuser Straße. Schaden: 30.000 Euro. Zeugen hörten am Donnerstagfrüh gegen Viertel nach drei einen Knall und sahen den mutmaßlichen Täter, wie er in die Alte Herrenhäuser Straße flüchtete. Auf welche Weise er den Automaten gesprengt hat, ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Bereits im Dezember hatten Unbekannte in Laatzen und Sehnde Fahrkartenautomaten gesprengt.

++ Warnstreik an Flughäfen: Auswirkungen auch in Hannover spürbar ++

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An den Flughäfen Stuttgart, Hamburg und Köln/Bonn streikt das Sicherheitspersonal – und das geht auch am Hannover Airport nicht spurlos vorbei. Wie eine Flughafensprecherin bestätigte, wirkt sich der Warnstreik auf die Flugverbindungen mit Stuttgart aus. Drei Eurowings-Flüge nach und von Stuttgart sind abgesagt worden. Weitere Streichungen erwartet der Flughafen in Langenhagen aber nicht. Bundesweit fallen hingegen hunderte Flüge aus. Verdi fordert für die 23.000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde erreichen.

++ Baby-Boom in der MHH: Neuer Geburtenrekord ++

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Zum dritten Mal in Folge verzeichnet die Medizinische Hochschule Hannover einen Rekord bei den Geburten. In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erblickten insgesamt 3.164 Kinder im vergangenen Jahr das Licht der Welt. Rund 130 mehr als im Jahr zuvor. 2018 kamen etwas mehr Jungen als Mädchen in der MHH zur Welt. Drei Kinder wurden mit einem unbestimmten Geschlecht geboren. Von den insgesamt 3.053 Geburten waren 105 Mehrlingsgeburten.

++ Brutale Schulhof-Attacke: Polizei ermittel wegen versuchten Totschlags ++

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Nach einer brutalen Schlägerei auf einem Schulgelände in Lehrte ermittelt die Polizei nun wegen versuchten Totschlags. Mehrere junge Männer waren am vergangenen Samstag  auf dem Schulgelände an der Südstraße aneinander geraten – dabei wurde ein 20-Jähriger lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er liegt seitdem laut Medienberichten mit Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma. Bei dem Streit ging es nach Polizeiangaben um einen länger währenden Konflikt. Dieser sollte an dem Abend offenbar beigelegt werden. Ein Begleiter des Opfers geht von einem Hinterhalt aus. Der 18-Jährige selbst hatte sich wohl mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt und war geflüchtet, woraufhin zwei seiner Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand auf seinen 20-jährigen Kumpel einstachen. Nachdem die Polizei zunächst wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt hatte, werden die 17 und 18 Jahre alten mutmaßlichen Täter mittlerweile des versuchten Totschlags verdächtigt.

++ Nach Testspiel: Sorge um 96-Offensivmann Bebou ++

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Gut eine Woche haben sich die Roten im spanischen  Marbella intensiv auf die Bundesliga-Rückrunde vorbereitet. Am Donnerstag geht’s zurück nach Hannover. Beim letzten Testspiel gegen den belgischen Fußballverein Zulte Waregem spielte Hannover 96 am Mittwoch unentschieden  mit 3 zu 3. Besonders dicke kam es dabei für Ihlas Bebou. Der Offensivmann gab nach längerer Pause sein Debüt, spielte stark auf – und verletzte sich bei einem Zweikampf offenbar erneut am Oberschenkel. Die Verletzung liegt offenbar diesmal tiefer, im Muskelbauch. Die genaue Diagnose steht noch aus.

++ Fliegerbombe in Anderten: Erfolgreich entschärft ++

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Zügig und ohne Komplikationen: Die gefundene Fliegerbombe in Anderten ist erfolgreich entschärft worden. Die Kampfmittelbeseitigung war Mittwochabend um kurz nach 22 Uhr abgeschlossen – rund sieben Stunden nachdem die britische Fünf-Zentner-Bombe bei Sondierungsarbeiten auf einer Grasfläche am Ahltener Weg gefunden worden war.  Für die Entschärfung mussten etwa 500 Menschen bis 20 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Feuerwehr-Chef Claus Lange zeigte sich nach Abschluss der Maßnahme äußert zufrieden: Es sei eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten gewesen. Für die Bombenentschärfung waren fast 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

++ Fliegerbombe in Anderten gefunden

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In Anderten am Ahltener Weg ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das Gebiet sollte noch am Mittwoch evakuiert, der Blindgänger entschärft werden, teilte die Feuerwehr mit.

Aktuelle Informationen zur Bombenräumung in Anderten gibt es unter www.hannover.de, bei Facebook unter „lhhannover“ und unter dem Hashtag #hannbombe auf Twitter.

++ CDU fordert Rücktritt von Stadtbaurat Bodemann - Schostok dagegen

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Die Rats-CDU fordert den Rücktritt von Stadtbaurat Uwe Bodemann. Oberbürgermeister Stefan Schostok ist dem Leiter des Bauamts am Mittwoch beigesprungen. Bodemann habe seine „volle Unterstützung“, teilte Schostok mit. Seine Leistungen für die Stadtentwicklung seien belegt und bekannt.

Die CDU stützt ihre Forderung auf ein externes Gutachten, aus dem haarsträubende Mängel im Bauamt hervorgehen sollen. Schostok teilte mit, es handele sich dabei um ein von der Verwaltung in Auftrag gegebenes Gutachten mit Unterstützung von außen, in dem es darum gegangen sei, kritische Punkte zu finden. Den Vorwurf der CDU, es gebe im Bauamt keine einheitliche Bürosoftware, wies Schostok zurück, ebenso wie lange Bearbeitungszeiten.

Die Verwaltung hat im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für über 2000 Wohnungen vergeben. Das waren ungefähr so viele wie 2016.

++ Sechsjährige von Silvesterrakete verletzt - Zeugen sagen bei Polizei aus

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Die Nachricht hat Hannover schockiert: An Silvester ist in Kleinburgwedel ein sechsjähriges Mädchen verletzt worden, weil eine Rakete vor seinem Gesicht explodiert ist. Ein Auge der Kleinen wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Noch ist nicht klar, wer den Feuerwerkskörper gezündet hat – aber bei der Polizei in Großburgwedel haben sich Zeugen gemeldet. Mehrere Jugendliche haben bereits eine Aussage gemacht, sagte der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Großburgwedel, Ralf-Emil Bahn, auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Jugendlichen seien an Silvester in der Radenstraße unterwegs gewesen, wo sich der Vorfall ereignete. Die Sechsjährige soll offenbar noch in dieser Woche am Auge operiert werden.

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