++ LKA warnt mit Präventionskampagne vor falschen Polizisten ++

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Immer wieder fallen ältere Menschen auf Trickbetrüger herein, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Die Zahlen sind in Niedersachsen innerhalb von sechs Jahren drastisch gestiegen. Von damals 50 auf nun mehr als 4200 Anrufe. Allein im vergangenen Jahr erbeuteten falsche Polizisten landesweit 4,7 Millionen Euro. Das hat das Landeskriminalamt am Donnerstag in Hannover bekannt gegeben und als Reaktion auf die gestiegenen Zahlen eine neue landesweite Präventionskampagne gestartet. Das LKA hat unter anderem Pappaufsteller entwickelt, die über Arztpraxen und die Polizeidirektionen verteilt werden. So sollen möglichst viele potentielle Opfer und deren soziales Umfeld sensibilisiert und vor Maschen der Telefonbetrüger gewarnt werden.

++ Gartenbaufirma findet menschlichen Schädel im Kompost ++

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Mitarbeiter einer Gartenbaufirma haben am Donnerstagmorgen bei Arbeiten auf einer städtischen Kompostieranlage an der Hildesheimer Straße in Laatzen die Überreste eines menschlichen Schädels gefunden. Wie die Polizei berichtet, hatten die Mitarbeiter Erde gesiebt und für die eigene Landschaftsbaufirma aufbereitet. Der vollständig skelettierte Schädel war im ausgesiebten Erdreich zwischen Ästen und Steinen aufgetaucht. Der Schädelknochen wird nun rechtsmedizinisch untersucht. Auf der Komposttieranlage an der Hildesheimer Straße wird laut Polizei seit vielen Jahren auch Erde und Kompost von Friedhöfen abgeladen. Die Ermittlungen zur Herkunft des Schädels dauern an.

++ Verein "Klang und Leben" mit dem Deutschen Pflegepreis ausgezeichnet ++

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Der Verein "Klang und Leben" aus Hannover ist in Berlin für sein Engagement und seine Arbeit mit Demenzkrankenit mit dem Deutschen Pflegepreis ausgezeichnet worden. Das Team besucht alte Menschen in Pflegeeinrichtungen und möchte bei ihnen mit Hilfe von Musik Erinnerungen wecken. Das Projekt läuft mittlerweile schon seit gut fünf Jahren. "Klang und Leben" erhielt den mit 3000 Euro dotierten Deutschen Pflegepreis in der Kategorie "Freund der Pflege".

++ Boeing-Flugverbot kostet TUI Millionen ++

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Seit Dienstag bleiben europaweit die Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 am Boden. Das Flugverbot hat auch wirtschaftliche Folgen für den hannoverschen Reisekonzern TUI. Das Unternehmen rechnet durch den Ausfall seiner Mittelstrecken-Flieger mit Zusatzkosten von bis zu drei Millionen Euro pro Woche. Betroffen vom Flugverbot sind bei TUI 15 Maschinen, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz sind. Die Auslieferung von vier weiteren Flugzeugen an die Unternehmenstochter TUIfly im April ist vorerst auf Eis gelegt. TUI will den Ausfall seiner Maschinen vor dem Oster-Reiseverkehr mit Charter-Flugzeugen ausgleichen. Nach zwei Abstürzen von neuen Boeing 737 Max 8 binnen weniger Monate waren Zweifel an der Sicherheit des Flugzeugtyps gestiegen. Diese führten zu Flugverboten rund um den Globus.

++ 22-Jährige missbraucht: Vergewaltiger aus Arnum legt Geständnis ab ++

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Geständnis heute vor dem Landgericht Hannover: Ein 32-Jähriger aus Arnum hat zugegeben, im August bei Harkenbleck eine 22-jährige Radfahrerin überfallen, schwer verletzt und dann vergewaltigt zu haben. Der Mann ließ seinen Verteidiger heute eine entsprechende Erklärung verlesen, wie eine Gerichtssprecherin gegenüber Radio Hannover bestätigte. Demnach habe der 32-Jährige nicht die Absicht gehabt, die junge Frau zu überfallen. Allerdings hatte er offenbar Handschuhe und einen Holzknüppel dabei. Damit schlug er der 22-jährigen gegen den Kopf. Danach missbrauchte er sein Opfer. Der Mann aus Arnum muss sich unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung verantworten.

++ Trotz Protest: Nexans-Werk wird geschlossen ++

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Der Kabelhersteller Nexans schließt sein Werk hier in Hannover. Das hat der Aufsichtsrat des französischen Unternehmens am Mittwoch beschlossen, wie die IG Metall mitteilte. Grund ist offenbar der starke Wettbewerb im Bereich Hochspannungsleitungen. Heute hatten noch einmal mehrere hundert Nexans-Beschäftigte vor dem Werk am Kabelkamp für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die rund 500 Nexans-Mitarbeiter müssten ordentlich entschädigt werden, sagte IG-Metall-Sprecher Sascha Dudzik. Wann genau das Werk in Hannover geschlossen werden soll, ist noch unklar.

++ VW Nutzfahrzeuge: Offenbar kein zusätzlicher Stellenabbau ++

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Volkswagen will bis zu 7000 Stellen streichen. VW Nutzfahrzeuge hier in Hannover dürfte aber nicht von dem Arbeitsplatzabbau betroffen sein. Das sagte die Betriebsratsvorsitzende von VWN, Bertina Murkovic, der „Neuen Presse“. Die aktuelle Betriebsvereinbarung sieht vor, dass bei den Nutzfahrzeugen bis 2028 insgesamt 3000 bis 4000 Stellen wegfallen sollen, allerdings ohne betriebsbedingte Kündigungen.

Murkovic kritisierte aber, dass VW nun doch keinen reinen Elektro-Transporter auf den Markt bringen wolle. Der Wegfall der vereinbarten Produktion für das Werk in Stöcken gefährde die künftige Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Unternehmensführung, so Murkovic.

VW-Chef Herbert Diess hatte gestern bei der Vorstellung der Bilanz angekündigt, künftig noch stärker auf Elektromobilität setzen und bis 2028 rund 70 Modelle auf den Markt bringen zu wollen. Stöcken soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Hier soll unter anderem der Elektro-Bullli „IDBuzz“ vom Band rollen.

++ Diebe klauen Maserati-Lenkräder ++

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Diebe hier in unserer Stadt haben es derzeit auf Maseratis abgesehen – aber nicht auf die Autos, sondern nur auf die Lenkräder. In den vergangenen Tagen haben Unbekannte gleich zwei Sportwagen aufgebrochen, in Döhren und in Hemmingen-Arnum. Dort bauten die Diebe jeweils die Multifunktionslenkräder aus. Den Schaden schätzt die Polizei auf 5000 Euro. Die Ermittler wissen nach eigenen Angaben noch nicht, wie die Unbekannten in die Maseratis eindringen konnten. Beide waren unbeschädigt.

++ Sturmwarnung: Stadt schließt Parks und Gärten ++

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Der Deutsche Wetterdienst hat für die Stadt und Region Hannover für den heutigen Mittwoch schwere Sturmböen bis 95 Stundenkilometer vorausgesagt. Neben den Außenanlagen der Herrenhäuser Gärten hat die Stadt Hannover vorsorglich auch den Stadtpark, die Waldstation Eilenriede und den Tiergarten geschlossen. Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der Wälder und Parkanlagen während des Sturms. Grundsätzlich gilt für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks: auf eigene Gefahr.

++ Amazon feiert offizielle Eröffnung seines Sortierzentrums in Garbsen ++

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Im vergangenen Herbst hatte der Online-Versandhändler Amazon sein zweites deutsches Sortierzentrum in Garbsen in Betrieb genommen. Am Dienstag wurde die offizielle Eröffnung gefeiert. Unter anderem mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Garbsens Bürgermeister Christian Grahl. An dem Sortierzentrum kommen täglich etwa 100 Lastwagen an, mit Paketen aus 19 Logistikzentren in ganz Europa. Die Sendungen werden dann nach Postleitzahlen sortiert und an die entsprechenden Zusteller weitergeleitet. Aktuell arbeiten am Amazon-Standort in Garbsen 300 Mitarbeiter in drei Schichten. Bis zum kommenden Weihnachtsgeschäft sollen es bereits 700 sein.

++ Geldstrafe für Hundehalter nach tödlichen Rad-Sturz ++

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Zwei freilaufende Hunde hatten vor einem Jahr einen Radfahrer am Ihmeufer zu Fall gebracht. Der 65-Jährige starb später im Krankenhaus. Die beiden Hundehalter haben nun eine Geldstrafe von je 2700 Euro akzeptiert und ihren zuvor erhobenen Einspruch zurückgenommen. Das Amtsgericht Hannover hat das Verfahren gegen die beiden wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung damit für beendet erklärt. Die beiden Hundehalter hatten ihre Labrador-Mischlinge am Ihmeufer zwischen Benno-Ohnesorg-Brücke und Spinnereibrücke frei herum laufen lassen, obwohl dort eine Anleinpflicht gilt. Die Hunde kreuzten den Radweg und brachten den 65-Jährigen zu Fall. Der Rentner, der keinen Helm getragen hatte, starb später an seinen schweren Kopfverletzungen.

++ Gericht stoppt "Section Control" - fehlende Rechtsgrundlage ++

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Aus für „Section Control“: Das Verwaltungsgericht in Hannover hat den Betrieb des Streckenradars auf der B6 zwischen Gleidingen und Rethen mit sofortiger Wirkung gestoppt. Zunächst müsse es eine Rechtsgrundlage für die Anlage geben, urteilten die Richter am Dienstag. Rechtsanwalt Arne Ritter aus Laatzen hatte gegen „Section Control“ geklagt. Er argumentierte, das Streckenradar stelle einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger dar.

„Section Control“ auf der B6 fotografiert jedes Auto und misst dann die Durchschnittsgeschwindigkeit, am Ende blitzt es gegebenenfalls. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hatte die Anlage im Dezember in Betrieb genommen und argumentiert. Er ließ heute mitteilen, die Entscheidung sei bedauerlich. Allerdings werde das neue Polizeigesetz die Rechtsgrundlage für „Section Control“ schaffen. Das Ministerium prüfe eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg.

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