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++ Durchsuchungen bei Conti - Ermittlungen im VW-Abgasskandal ++

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Steckt auch Continental mit drin im VW-Abgasskandal? Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch mehrere Conti-Standorte durchsucht, auch am Firmensitz hier in Hannover. Im Fokus stehen mehrere Mitarbeiter des Autozulieferers, sieben Ingenieure und zwei Projektleiter. Gegen sie laufen Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug. Das bestätigte Staatsanwalt Oliver Eisenhauer gegenüber Radio Hannover. Konkret gehe es um die Steuerungssoftware des Dieselmotors, der im Mittelpunkt des Abgasskandals stand. Wussten die Mitarbeiter von dem geplanten Betrug?

Im Zuge der Ermittlungen bei Continental ließ die Staatsanwaltschaft Hannover auch Büros von Volkwagen in Wolfsburg durchsuchen.

++ Corona-Fahrplan für Niedersachsens Schulen weiter unklar ++

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Wie geht es im Angesicht der Corona-Pandemie für Hannovers Schüler nach den Sommerferien weiter? Das ist noch immer unklar, Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat aber am Mittwoch im Landtag über mögliche Szenarien gesprochen. 

Größter Wunsch sei ein Regelbetrieb in den Schulen nach den Ferien, so Minister Tonne. Der sei aber nur möglich wenn Abstandsregeln dank niedriger Infektionszahlen entfallen könnten. Nur dann sei eine gleichzeitige Rückkehr aller Schüler denkbar. Szenario 2 ist weiterhin eine Kombination von Präsenzunterricht und Lernen zu Hause, Szenario 3 erneute Schulschließungen – der „Worst Case“ falls die Infektionszahlen wieder stark ansteigen.

Vor Beginn der Ferien will der Kultusminister das Wunsch-Szenario vorstellen. Vier und zwei Wochen vor Schulbeginn wird das dann noch einmal auf Umsetzbarkeit geprüft.

++ Hainholz: Keller-Einbrecher auf frischer Tat ertappt ++

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Um Mitternacht ist im Keller noch das Licht an? Da stimmt doch was nicht – dachte sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein junger Mann aus Hainholz. Also guckte er nach in dem Keller seines Mehrfamilienhauses am Prußweg. Und traf dort tatsächlich auf einen Einbrecher. Der versuchte noch zu flüchten, der Anwohner konnte den Mann aber gemeinsam mit anderen Zeugen festhalten bis die Polizei kam, die den Einbrecher mitnahm. Sein Diebesgut hatte der Eindringling auch schon im Kellerflur bereitgestellt: verschiedene Werkzeuge und diverse Alkoholika.

++ Corona trifft Sennheiser: 650 Stellen werden abgebaut ++

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Die Corona-Krise trifft auch das hannoversche Familienunternehmen Sennheiser hart: Der Kopfhörer- und Audiospezialist aus der Wedemark baut in den kommenden zwei Jahren 650 Stellen ab, 300 davon in Deutschland. Das kündigte Co-Geschäftsführer Daniel Sennheiser am Mittwoch an als er die Bilanz für 2019 vorlegte. Da erzielte Sennheiser noch einen Ertrag von 18,5 Millionen Euro. Im Corona-Jahr 2020 erwartet das Unternehmen aber einen erheblichen Rückgang. Auch weil die Nachfrage nach Audio-Equipment mit der Absage zahlreicher Live-Events erheblich zurückgegangen sei.

Der Stellenabbau soll laut Firmenangaben möglichst sozialverträglich ablaufen, die Konzepte würden derzeit mit dem Betriebsrat erarbeitet.

Weltweit hat Sennheiser rund 2.800 Beschäftigte, etwa die Hälfte davon in Deutschland, zum größten Teil am Stammsitz des Unternehmens in Wennebostel.

++ Luftqualität vor Gericht: Deutsche Umwelthilfe gegen Stadt Hannover ++

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Schon seit Jahren kämpft Hannover für bessere Luft. Insbesondere Stickoxid-Emissionen alter Diesel-Fahrzeuge haben die Messwerte immer wieder nach oben schnellen lassen. Zu weit nach oben. Weil immer wieder Grenzwerte überschritten wurden, hat die Deutsche Umwelthilfe Hannover verklagt. Der Verein will, dass die Stadt ihren Luftreinhalteplan ändert. Am Mittwoch beschäftigt sich damit nun das Oberverwaltungsgericht Lüneburg – zunächst in einem sogenannten Erörterungstermin. Noch vor dem eigentlichen Prozess könnten sich beide Seiten dabei einigen. Hannovers Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette gab sich gegenüber Radio Hannover im Vorfeld optimistisch. Auch weil inzwischen nur noch die Friedrich Ebert Straße über dem Grenzwert liege. 

 

 

++ Missbrauchsfall Münster: Festnahmen in Hannover ++

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Der Kindesmissbrauchsfall von Münster hat die Region Hannover erreicht: Wie die Ermittler in Münster mitteilten, hat die Polizei am Dienstag zwei Männer aus Hannover festgenommen: ein 29-Jähriger soll in engem Kontakt zu dem mutmaßlichen Haupttäter sowie einem 10-jährigen Opfer stehen und an schweren sexuellen Missbrauchshandlungen beteiligt gewesen sein. Auch ein 49-Jähriger soll sich mindestens einmal an dem Jungen vergangen haben.

Außerdem laufen Ermittlungen gegen einen Mann aus Langenhagen: der 36-Jährige soll vor einem Jahr mit dem Hauptverdächtigen und dem zehnjährigen Opfer auf einem Campingplatz in Niedersachsen gewesen sein. Auch dort könnte ein Missbrauch passiert sein.

Bekannt geworden war der Fall Anfang Juni, zunächst ging es um eine Kleingartenkolonie in Münster. Mittlerweile laufen bundesweit Ermittlungen gegen etwa 20 Verdächtige. Die Ermittler gehen von sieben Opfern aus.

++ Beschwerdestelle-Bilanz: Kaum Beschwerden über Polizei-Rassismus ++

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Niedersachsens Polizei hat kein strukturelles Rassismus-Problem: zu diesem Schluss kommt am Dienstag Innenminister Boris Pistorius nach der Auswertung der Beschwerdestelle in seinem Haus. Im vergangenen Jahr sind dort insgesamt 709 Hinweise eingegangen, etwa zwei Drittel betrafen die Polizei. Nur bei 13 Hinweisen ging es aber um möglichen Rassismus. Trotzdem sei das Thema in der Polizeiarbeit weiterhin wichtig, so der Minister. Eine gute Entwicklung sei dabei, dass inzwischen gut 20 Prozent der Polizei-Bewerber einen Migrationshintergrund haben.

SPD-Mann Pistorius hatte zuletzt seine eigene Parteivorsitzende Saskia Esken kritisiert, die von einem latenten Rassismus der der deutschen Polizei gesprochen hatte.

++ Corona-Frust: Hotel- und Gaststätten-Demo an der Marktkirche ++

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In der Innenstadt haben am Dienstag einige hundert Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie demonstriert. Der Branchenverband Dehoga hatte zu der Kundgebung an der Marktkirche aufgerufen, um auf die schwierige Lage hinzuweisen, in der sich die Betriebe wegen der Corona-Krise noch immer befänden – etwa wegen strenger Hygiene- und Abstandsregeln sowie fehlender Auslastung und Nachfrage. Vor allem aber fehle eine Perspektive für die Ausrichtung größerer Feiern. Wann in Niedersachsen Hochzeiten oder Geburtstage in der Gastronomie wieder in großer Runde gefeiert werden dürfen, ist derzeit unklar.

++ Auto in Davenstedt angezündet: Polizei sucht Zeugen ++

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Nächtlicher Autobrand in Davenstedt: die Polizei sucht jetzt nach einem Brandstifter. Denn offensichtlich wurde der Wagen vorsätzlich angezündet. Gebrannt hat ein In der Steinbreite geparkter Honda Civic, in der Nacht von Montag auf Dienstag, kurz vor Mitternacht. Eine Anwohnerin hatte einen lauten Knall gehört und das brennende Auto entdeckt. Noch bevor die Feuerwehr den Brand löschen konnte, hatten die Flammen auch noch ein weiteres Auto beschädigt. Der Kriminaldauerdienst sucht Zeugen.

++ Frau angezündet? Staatsanwaltschaft ermittelt auf Hochtouren ++

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Was ist da genau passiert am Wochenende in der Südstadt? Einiges deutet darauf hin, dass es dort ein schreckliches Verbrechen gab. Ein 64-Jähriger Mann steht im Verdacht, eine Frau angezündet zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Der Tatverdächtige hüllt sich weiter in Schweigen, die schwer verletzte Frau ringt im Krankenhaus um ihr Leben, ihr Zustand ist noch immer kritisch. Damit ist weiterhin unklar was genau in der Wohnung an der Hoppenstedtstraße passiert ist. Dort hatte die Polizei die 57-jährige Frau in der Nacht zu Samstag mit schwersten Brandverletzungen gefunden. Möglicherweise hat der 64-Jährige Mann sie mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und dann angezündet. Die kriminaltechnische Untersuchung sowie Zeugenvernehmungen sollen nun neue Erkenntnisse bringen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge zu Radio Hannover. Derzeit sei aber noch einiges unklar – auch, in welcher Beziehung  Opfer und Tatverdächtiger zueinander stehen.