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++ Stöcken: Mann nach Brand leblos im Bett gefunden ++

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Tragisches Unglück in Stöcken: Dort ist ein 36-Jähriger in seiner eigenen Wohnung an den Folgen einer Rauchgasvergiftung gestorben. Zeugen fanden den Mann am Mittwoch leblos in seinem Bett. Bereits am Vortag hatte es in der Wohnung offensichtlich gebrannt. Untersuchungen von Brandermittlern der Polizei ergaben am Donnerstag, dass der Tote womöglich seinen Herd versehentlich angelassen hatte. Einige Küchenutensilien waren dadurch in Brand geraten. Die giftigen Rauchgase könnten bei dem Mann dann im Schlaf zum Tod geführt haben. Weil Fenster und Türen in der Wohnung geschlossen waren, erlosch das Feuer von selbst.

++ Corona-Regeln: FDP will Rechte des Landtags stärken - und scheitert ++

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Wie viel Mitsprache braucht der Niedersächsische Landtag bei den Corona-Regeln? Mehr als er aktuell hat – fordert die FDP-Fraktion. Das Parlament müsse über die Maßnahmen entscheiden. Nicht allein die Landesregierung mit Verordnungen. Fraktionschef Stefan Birkner begründet das mit den teils sehr tiefen Eingriffen in die Grundrechte durch die Corona-Schutzmaßnahmen. Einen Gesetzentwurf der FDP lehnte der Landtag am Donnerstag allerdings mehrheitlich ab. Der Entwurf hatte vorgesehen, dass die Regierung zwar weiterhin Verordnungen erlassen kann. Diese allerdings dem Parlament zur Zustimmung vorlegen müsste. Eilverfahren wären nur in Notfällen möglich.

Gesundheitsministerin Carola Reimann argumentierte dagegen: Die Unterrichtung des Parlaments über die Verordnungen mit anschließender Debatte habe sich bewährt. Außerdem werde die Corona-Verordnung teilweise in sehr kurzen Abständen überarbeitet. Hierfür sei der Gesetzentwurf nicht geeignet.

++ Stalker-Mord: Täter muss lebenslang ins Gefängnis ++

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Der Richter spricht von einer verstörenden Tat: Wegen Mordes hat das Landgericht Hannover am Donnerstag einen Stalker zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 35-jährige seinem Opfer bewusst aufgelauert hatte, um es zu töten.

Im Januar 2020 war der Täter in die Wohnung der 23-jährigen Frau in der Südstädter Meterstraße eingebrochen. Dort hatte er auf sie gewartet und sie dann erstochen. Täter und Opfer hatten sich einige Jahre zuvor kennengelernt. Nachdem die junge Frau eine Liebesbeziehung mit dem Täter abgelehnt hatte, soll er sie jahrelang gestalkt haben.

Die Verteidigung hatte in dem Prozess auf Totschlag und neun Jahre Gefängnis plädiert. Das Gericht folgte in seinem Urteil nun aber der Ansicht der Staatsanwaltschaft. Der Mord sei geplant gewesen – aus Rache für die Zurückweisung der jungen Frau. 

++ Ernst August von Hannover muss in Österreich vor Gericht ++

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Er kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus: Hier in Hannover hat Welfenprinz Ernst August seinen Sohn verklagt und fordert unter anderem die Marienburg zurück. In Österreich muss sich der 66-Jährige nun selbst vor Gericht verantworten. Wegen seiner jüngsten Eskapaden und Ausraster. Ernst August von Hannover wird vorgeworfen, sich im vergangenen Sommer durch Alkohol und Medikamente mehrfach fahrlässig in einen Rausch versetzt zu haben. In diesem Zustand soll der 66-Jährige zwischen Juli und September mehrere Straftaten begangen haben. Darunter schwere Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ernst August Senior soll sich unter anderem heftig gegen Polizisten gewehrt haben, auch mit einem Baseballschläger. Und auch eine Angestellte soll der Welfenprinz bedroht haben. Bei einer Verurteilung drohen Ernst August von Hannover bis zu drei Jahre Haft.

++ Neubaugebiet Buchholzer Grün – Hälfte der Wohnungen und Häuser bezugsfertig ++

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Nach dem großen Baugebiet am Kronsberg und der Wasserstadt in Limmer zählt die Siedlung Buchholzer Grün zu einem der aktuell größten Wohn-Bauprojekte in Hannover. Jetzt ist auf dem Gelände des früheren Oststadtkrankenhauses der erste Bauabschnitt fertig gestellt. Dort können nach Angaben des Projektentwicklers Hanova insgesamt 138 Wohnungen und 44 Reihenhäuser von den Mietern und Eigentümern bezogen werden. Damit ist seit Ende der Erschließungsarbeiten 2019 knapp die Hälfte der geplanten Wohnungen fertiggestellt. Auch die Straßen, Wege und Plätze sind im westlichen Teil des Bucholzer Grüns weitestgehend angelegt, heißt es. Hanova geht davon aus, das gesamte Siedlungsprojekt bis Ostern 2022 abschließen zu können. Bis dahin sollen dort insgesamt rund 400 neue Wohnungen entstanden sein.

++ Zufall: Strafgefangener wieder festgenommen ++

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Beamte der Bundepolizeidirektion Hannover haben heute morgen im Hauptbahnhof einen 33-Jährigen überprüft, weil er keine Maske trug. Dabei kam heraus, dass es sich um einen gesuchten Strafgefangenen handelte. Nach Angaben der Bundespolizei war der Mann aus Hannover im vergangenen Jahr zu 120 Tagen Haft verurteilt worden. Er saß wegen Nötigung in 17 Fällen in der Justizvollzugsanstalt Sehnde ein. Vor zwei Wochen kehrte er nicht mehr aus dem offenen Vollzug zurück. Der 33-Jährige wurde nun wieder in die JVA gebracht um die Reststrafe abzusitzen.

++ Inzidenzwert 202: Sehnde erneut Hotspot ++

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Die siebenTage Inzidenz in der Stadt Sehnde ist erneut in die Höhe geschnellt. Der Wert lag nach den offiziellen Daten der Region Hannover heute bei 202 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Bürgermeister Olaf Kruse äußerte sich in einer öffentlichen Stellungnahme, demnach seien besonders Familienverbände mit Kindern betroffen. Bereits vor rund vier Wochen hatte es eine vergleichsweise hohe Inzidenz in Sehnde gegeben. Damals war ein alten und Pflegeheim betroffen. Diesmal konnte der hohe Wert aber keinem außergewöhnlichen Übertragungsereigniss zugeordnet werden, so der Bürgermeister. Aktuell sind in Sehnde 70 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Bbsher gab es dort insgesamt 588 Fälle.

++ Highspeed für Messe: 5G-Netz für Messegelände ++

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 Hannovers Messegelände ist schon das weltgrößte – jetzt wird es auch das erste in Europa mit Highspeed-Netz. Noch in diesem Jahr wird die Telekom das Messegelände mit 5G-Netz ausstatten. Das private Netz können dann Messe und Aussteller für ihre Anwendungen nutzen. Gleichzeitig profitieren auch die  Besucher. Das Land Niedersachsen fördert das Highspeed-Projekt zu 25 Prozent. Das Digitalisierungsministerium investiert über 2,8 Millionen Euro.  

++ Frostschäden im Stadtbahnnetz: Reparaturarbeiten dauern an ++

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Bis alle Stadtbahnen in Hannover wieder wie gewohnt fahren, wird es noch dauern. Die Üstra rechnet damit, dass die Reparaturarbeiten erst Ende kommende Woche abgeschlossen sein werden. Bis dahin werden nach und nach weitere Teile freigegeben.

  • Am Dienstag gingen bereits die Abschnitte Wettbergen – Buchholz der Linien 3 und 7 sowie der Linie 4 Roderbruch bis Marienwerder und die Linie 9 bis zum Endpunkt Fasanenkrug in Betrieb.
  • Am Mittwoch sollen voraussichtlich der Abschnitt der Linie 6 bis zum Endpunkt Nordhafen wieder in Betrieb gehen.
  • Bis Freitag dieser Woche soll der Abschnitt der Linie 4 von Marienwerder bis zum Endpunkt Garbsen, der Linie 7 zum Endpunkt Misburg und der Abschnitt der Linie 3 zum Endpunkt Altwarmbüchen wieder hergestellt sein.
  • In der kommenden Woche wird der Innenstadtbereich der Linien 10 und 17 zwischen Goetheplatz und Hauptbahnhof/ZOB wieder in Betrieb gehen.  
  • Bis zum Ende der kommenden Woche soll der Abschnitt der Linien 1 und 2 zwischen Bothmerstraße bis zum Endpunkt Sarstedt und der Abschnitt der Linie 11 bis zum Endpunkt Zoo wieder in Betrieb gehen.

 Mit dem Wintereinbruch in der vergangenen Woche hatten zahlreiche Frostschäden das Stadtbahnnetz lahmgelegt. Zu den genauen Ursachen will sich die Üstra voraussichtlich in der kommenden Woche äußern. Derzeit werden die Schadstellen noch untersucht und analysiert.

++ Zoff um Marienburg: Ernst August von Hannover verklagt Sohn ++

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Der Welfen-Zoff um die Marienburg wird ein Fall fürs Gericht. Ernst August von Hannover Senior hat seinen Sohn verklagt.  Wie das Landgericht Hannover mitteilte will der Welfenchef das Schloss in Pattensen zurückbekommen. Und nicht nur die Marienburg, sondern auch das Hausgut Calenberg in Schulenburg und das Fürstenhaus Herrenhausen. Die Grundstücke und Immobilien hatte Ernst August Senior vor ein paar Jahren seinen Sohn geschenkt. Jetzt fordert er die Besitztümer zurück - und zwar wegen groben Undanks, wie es in der Klage heißt.  Begründet wird dies damit, dass sich Ernst August Junior schwerwiegend an den Rechten, Rechtsgütern und Interessen seines Vaters vergriffen habe. So habe er den Senior als Vorstand der Welfenstiftung abgesetzt und versucht die Marienburg gegen dessen Willen an das Land Niedersachsen zu verkaufen. Auch habe der Sohn Kunstwerke und Kutschen aus Museen und Sammlungen entwendet, so der Vorwurf. Die Klage wurde bereits an Ernst August jun. zugestellt. Der hat jetzt zwei Wochen Zeit, dem Gericht seine Sicht der Dinge darzustellen.