++ Regionsumlage: Verhandlungskomission gebildet ++

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Die 21 Bürgermeister aus Stadt und Region haben sich am Dienstag Vormittag eine siebenköpfige Verhandlungskomission geeinigt. Diese soll mit Regionspräsident Hauke Jagau einen Kompromiss finden, um die Regionsumlage zu verringern. Die Bürgermeister argumentieren mit einem erhöhten Investitionsbedarf bei Schulen, KiTas oder Feuerwehrgerätehäusern. Die Steuereinnahmen erhöhten sich zwar, damit steigen jedoch gleichzeitig die Abgaben an die Region. So bliebe wenig Spielraum für Investitionen. Allerdings hat auch die Region mit eine höheren Kosten etwas für den ÖPNV oder der Sozialhilfe zu kämpfen. Die Verhandlungskomission soll nun schnellstmöglich gemeinsam mit dem Regionspräsidenten einen Kompromiss erarbeiten.

++ Erfolgreiche Razzien: Polizei beschlagnahmt 171 Kilo Marihuana ++

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Bei mehreren Razzien in der vergangenen Woche stellte die Polizei in der Region Hannover Marihuana mit Straßenverkaufswert von bis zu 1,7 Millionen Euro sicher. Die Ermittler beschlagnahmten insgesamt 171 Kilo sowie vier Plantagen. Neben Marihuana stellten die Ermittler auch etliche Waffen und Munition sicher, dazu 240.000 Euro in bar sowie Luxusautos und Schmuck. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 13 Verdächtige wegen bandenmäßigen Drogenhandels. Acht der Verdächtigen sitzen derzeit in Untersuchungshaft, darunter auch der mutmaßliche Anführer der Rockerbande "Brothers Till Death". Der Afghane soll früher Türsteher im hannoverschen Rotlicht-Milieu gewesen sein.

++ HAJ Hannover Marathon behält Namen für drei weitere Jahre ++

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Am Dienstag haben sich der Flughafen Hannover Langenhagen mit der Kennung HAJ und die Veranstalter des Marathons, Eichels Event auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Grund für die Partnerschaft seien die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit und die Planungssicherheit, für beide Seiten. Damit steht der Name HAJ Hannover Marathon bis einschließlich 2023. Laut den Organisatoren liegen bereits über 20 Tausend Anmeldungen vor. Aufgrund der hohen Nachfrage hält Eichels Event es für möglich, dass die Anmeldungen für den 10km Lauf den Halbmarathon und den Staffelmarathon vorzeitig geschlossen werden müssen.

++ Schwerer Unfall mit Fahrerflucht in der List ++

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Ein 30-Jähriger Mann ist Montagabend auf der Ferdinand-Wallbrecht-Straße von einem Auto angefahren worden. Der Fahrer fuhr weg, ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern. Der Fußgänger war in Höhe der Edenstraße offenbar plötzlich auf die Straße getreten. Dabei bemerkte er den sich nähernden grünen Smart offenbar zu spät. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 30-Jährige sich schwere Verletzungen zuzog. Anschließend fuhr der noch unbekannte Fahrer des Smart einfach weiter. Das Auto wurde im Laufe des Abends von einer Polizeistreife parkend an der Gretchenstraße entdeckt. Ob es sich bei dem Halter auch um den Fahrer handelt, ist unklar. Das Auto wurde beschlagnahmt und wird nun spurentechnisch untersucht. Die Ermittlungen dauern an, die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

 

++ Bahn plant ICE-Strecke Hannover-Bielefeld ++

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Die Bahn will die Zugverbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin beschleunigen. Dafür plant sie eine neue ICE-Trasse zwischen Hannover und Bielefeld, auf der die Züge bis zu 300 Stundenkilometer fahren können. Bevorzugt wird eine Trassenführung entlang der Autobahn 2, sagte der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann der Deutschen Presse-Agentur. Das Kernziel sei Berlin-Köln in vier Stunden. Bisher benötigt der ICE eine gute Dreiviertelstunde länger. Die

Planungen für die neue Trasse zwischen Hannover und Bielefeld sollen in diesem Jahr so weit vorangetrieben werden, dass im kommenden Jahr bei einem Dialogforum mit Bürgern und Kommunen über eine Vorzugsvariante beraten werden könne, sagte Ferlemann. Die Pläne der Bahn stoßen bereits in einigen möglich betroffenen Kommunen auf Kritik. Sechs Bürgermeister aus dem Calenberger Land und dem Kreis Schaumburg haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der sie sich gegen die aktuellen Planungen aussprechen. Sie wollen, dass eine südlichere Trassenführung ergebnisoffen geprüft wird.

++ Brand in Burgwedel: Mehrfachsteckdose war defekt ++

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Bei einem schweren Wohnungsbrand am Wochenende in Burgwedel ist ein 67-Jähriger ums Leben gekommen. Nun ist die Brandursache geklärt. Die Experten der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass ein technischer Defekt an einer Mehrfachsteckdose das Feuer verursacht hat. Sie schätzen den entstandenen Schaden auf rund 200.000 Euro. Der Brand war Sonntagmorgen im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen, im Arbeitszimmer des 67-Jährigen. Die Flammen breiteten sich schnell aus und griffen auch auf den Flur über. Die Ehefrau konnte sich durch das Treppenhaus in Sicherheit bringen. Der Senior schaffe es nicht mehr. Die Rettungskräfte fanden ihn auf dem Balkon. Er starb noch am Brandort. Acht weitere Hausbewohner kamen mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus.

++ Recken: Häfner wechselt nach Melsungen - Ziemer geht auch ++

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Nun ist es offiziell: Handball-Nationalspieler Kai Häfner verlässt im kommenden Jahr die TSV Hannover Burgdorf. Er wechselt im Sommer 2020 zum Bundesliga-Konkurrenten MT Melsungen. Dort erhält der Rückraumspieler einen Vertrag bis 2023, wie Melsungen am Montag bekannt gab. Häfner könnte auch schon früher wechseln, sollten sich beide Vereine einigen. Auch Recken-Torwart Martin Ziemer verlässt die TSV Hannover Burgdorf. Er wechselt nach dem Saisonende zu den Berliner Füchsen. Ziemer hat dort einen Einjahres-Vertrag unterschrieben plus Option auf eine weitere Saison.

++ Erneute Messerattacke in der City: 44-Jähriger schwer verletzt ++

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Schon wieder hat es in Hannovers Innenstadt eine Messer-Attacke gegeben – Ein 44-jähriger Mann ist dabei schwer verletzt worden. Ein 22-Jähriger wurde festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Männer am frühen Samstagmorgen gegen 2.20 Uhr an einem Kiosk an der Kurt Schumacher Straße in Streit geraten. Worum es ging ist unklar. Schließlich soll der 22-Jährige ein Messer gezückt und dem 44-Jährigen in den Rücken gestochen haben. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und notoperiert, sein Zustand ist inzwischen Stabil. Den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei kurz nach der Tat am Schillerdenkmal fest. Gegen ihn wird wegen versuchter Tötung ermittelt. Erst vor drei Wochen war ein 18-Jähriger am Opernplatz durch eine Messerattacke getötet worden.

++ Feuer in Großburgwedel: 67-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand ++

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Ein Feuer mit verheerenden Folgen ist am Wochenende in einem Mehrfamilienhaus in Großburgwedel ausgebrochen: Ein 67-Jähriger Mann ist dabei ums Leben gekommen. Insgesamt neun Bewohner wurden verletzt, darunter auch vier Kinder. Der Brand war gestern Morgen im ersten Obergeschoss des Hauses im Steinkamp ausgebrochen, breitete sich dann auf die darüber liegende Wohnung aus. Insgesamt 80 Einsatzkräfte rückten an um die Flammen zu löschen. Neun Bewohner und einen Hund konnten die Feuerwehrleute aus dem brennenden Haus retten. Für den 67-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Einsatzstelle. Sowohl die Schadenshöhe als auch die genaue Brandursache sind noch unklar.

++ Niedersachsen erbt 5,55 Millionen Euro: Immer mehr Nachlässe gehen ans Land ++

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Das Land Niedersachsen erbt immer häufiger von seinen Einwohnern: Mehr als 2000 Erbschaften gingen im vergangenen Jahr an den Fiskus. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr nochmal um 16 Erbschaften gestiegen, wie das Landesamt für Bau und Liegenschaften jetzt bekanntgegeben hat. Der Gesamtwert der Nachlässe sank verglichen mit 2017 leicht von knapp 6 auf 5,5 Millionen Euro. Als Grund für die steigende Zahl an Erbschaften vermutet man laut einer NLBL-Sprecherin, dass immer mehr Niedersachsen ohne nahe Angehörige sterben, oder Erbschaften wegen Überschuldung des Nachlassens schneller ausgeschlagen werden. Geerbt hat das Land im Jahr 2018 neben Geld, Gesellschaftsbeteiligungen, Patente, Autos, Waffen oder Antiquitäten auch Immobilien. Diese werden, wie auch viele Sachgegenstände im Internet versteigert.

++ Nach Medikamentenversuchen an Heimkindern: Sozialministerium stellt Studie vor ++

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Eine Studie des Sozialministeriums hat die Umstände rund um Medikamentenversuche an Heimkindern aufgearbeitet. In der Nachkriegszeit waren Kindern unter anderem im psychiatrischen Krankenhaus Wunstorf ohne Einverständnis Substanzen verabreicht worden, außerdem wurden Impfversuche ohne Einwilligung durchgeführt. Nach anderthalb Jahren Recherche bestätigten sich den Historikern insgesamt 18 entsprechende Studien mit Versuchen. In mehreren Fällen sei gegen bereits damalige ethische und fachliche Standards – und gegen Grundrechte – verstoßen worden. Sozialministerin Carola Reimann sagte in Hannover: Die Studie gebe Anlass, auch heutige Schutzsysteme für Menschen in Obhut kritisch zu hinterfragen. Ein weiterführendes Forschungsprojekt soll sich unter anderem mit den damaligen Auswirkungen für die Probanden beschäftigen.

++ Falsche Polizisten: LKA startet Präventionskampagne ++

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Der Trickbetrug durch falsche Polizisten ist in Niedersachsen dramatisch angestiegen – davor hat das Landeskriminalamt heute in Hannover gewarnt. Es waren im Jahr 2016 noch 300 registrierte Fälle, danach stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf über 4200 an. Dabei seien insgesamt rund 4,7 Millionen Euro erbeutet worden. Die Betrüger rufen in der Regel bei älteren Menschen an, geben sich als Polizeibeamte aus und bringen ihre Opfer dazu, an einem Ort Geld abzulegen. Ein Pappaufsteller soll künftig vor den Machenschaften warnen und soll zum Beispiel neben Telefonen oder in Arztpraxen aufgestellt werden. Insgesamt 50.000 Aufsteller kommen im Rahmen der neuen Präventionskampagne in Umlauf.

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