++ Althusmann: Harter Brexit hätte gravierenden Folgen für die Region

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Ein möglicher „harter Brexit“ dürfte nach Meinung von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gravierende Folgen für hiesige Unternehmen haben. Das sagte Althusmann am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung gegenüber Radio Hannover: "Kleine und mittlere Betriebe werden betroffen sein, wenn sie mit Großbritannien Handelsverflechtungen haben." Althusmann rät betroffenen Unternehmen, sich vom Wirtschaftsministerium beraten zu lassen, dort gibt es einen Brexit-Beauftragten.

Der Wirtschaftsminister mahnte aber auch zur Gelassenheit. Man werde sich zusammen mit der Wirtschaft auf den „Brexit“ vorbereiten – getreu dem Motto: „Keep calm and carry on.“

++ Trickbetrüger erbeuten 120.000 Euro ++

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120.000 Euro - Diese Summe haben Trickbetrüger von einem Senior aus der Calenberger Neustadt ergaunert. Sie hatten gestern in der Mittagszeit bei dem Rentner angerufen und sich als Polizisten ausgegeben. Sie gaukelten ihrem Opfer vor, dass das Ersparte bei der Bank nicht mehr sicher sei. Um seine Besitztümer zu sichern, sollte der Rentner seine Wertgegenstände dort abholen und an die falschen Polizisten übergeben. Der Senior holte anschließend 50.000 Euro in bar sowie Goldmünzen im Wert von 70.000 Euro von der Bank ab. Der ältere Mann wollte das Geld jedoch selbstständig bei einer Polizeidienststelle abgeben. Die falschen Polizeibeamten sagten daraufhin, dass ihn ein Streifenwagen abholen und zur nächsten Dienststelle bringen würde. Als es losgehen sollte, riss ihm einer der Täter aber den Stoffbeutel mit dem Geld und den Goldmünzen aus der Hand und flüchtete. Die Trickbetrüger konnten bislang nicht ermittelt werden. 

++ Ausfälle am Hbf Hannover: Weitere Störung am Stellwerk ++

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Nicht mal zwei Tage nach dem Totalausfall am Hauptbahnhof Hannover durch eine Störung am Stellwerk ist die Bahnanlage in der Nacht zu Dienstag schon wieder ausgefallen. Mittlerweile sei das Problem aber wieder behoben, teilte die Deutsche Bahn am Dienstagmorgen mit. Dennoch könnte es noch vereinzelt zu Folgeverspätungen kommen.  Die Deutsche Bahn untersucht aktuell wie es zu den Störungen am Stellwerk kommen konnte. Nach ersten Erkenntnissen soll Wasser in das Bauwerk eingedrungen sein und so die Stromversorgung beschädigt haben.  Die genaue Ursache ist noch unklar. Mithilfe der Untersuchungsergebnisse will die Deutsche Bahn Verbesserungen für die Zukunft vornehmen. Aus dem Stellwerk wird der Bahnverkehr gesteuert. Bei einer massiven Störung können Züge am Hauptbahnhof  Hannover weder ein- noch ausfahren.

++ Fahrkartenautomaten gesprengt: Handelt es sich um Serientäter? ++

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Schon wieder ist ein Fahrkartenautomat in der Region Hannover gesprengt worden. Diesmal in Isernhagen, vergangene Woche in Herrenhausen. Und tatsächlich häufen sich die Vorfälle seit Ende vergangenen Dezember. Es gab bereits Automatensprengungen in Sehnde, Laatzen, Ronnenberg und Badenstedt. Die Polizei prüft Zusammenhänge. Beim aktuellen Fall in Isernhagen schlugen die Täter in der Nacht zu Dienstag gegen 2 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Altwarmbüchen-Zentrum zu. Mittels Explosion öffneten sie den Fahrkartenautomaten und klauten eine Geldkassette. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ Unfassbar! Volltrunkener Trucker auf A2 unterwegs ++

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Volltrunken ist am Montag ein LKW-Fahrer auf der A2 bei Hannover in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. Mit mehr als vier Promille saß der 30 Jahre alte Berufskraftfahrer am Abend hinter dem Steuer. Dabei fuhr er Schlangenlinien über alle drei Fahrspuren. Als ein anderer Autofahrer das gesehen hatte, alarmierte er sofort die Polizei. Die Beamten konnten den Trucker dann wenig später an der Raststätte Garbsen Nord anhalten. Ein Atemalkoholtest ergab 4,45 Promille. Die Polizei nahm dem 30-Jährigen Führerschein und Fahrzeugschlüssel ab. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

++ Streik am Flughafen Langenhagen: Dienstag fällt jeder dritte Flug aus ++

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Am Airport Hannover fallen am Dienstag mehr als ein Drittel der Verbindungen aus. Die Gewehrschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal an insgesamt acht Flughäfen zum Warnstreik aufgerufen. Am Airport Hannover sind für morgen bisher 42 Abflüge und Ankünfte gestrichen, sagt Flughafensprecher Sönke Jacobsen im Radio Hannover Interview. Der 24-Stunden-Streik am Flughafen beginnt um Mitternacht. Am Airport Hannover arbeiten etwa 500 Beschäftigte im Bereich Sicherheit. Bundesweit sind es rund 23.000. Verdi fordert für das Personal einen Stundenlohn von 20 Euro.

++ Von Zug überrollt: Toter Wolf bei Burgdorf war Rüde

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Bei dem Wolf, der bei Ehlershausen nahe Burgdorf von einem Güterzug überfahren worden ist, handelt es sich um ein männliches Tier. Das hat der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, heute auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Reding hatte den Kadaver am Samstag geborgen.

Es könnte entweder ein Jung-Wolf auf der Durchreise gewesen sein oder ein ausgewachsener Wolf, der zuletzt bei Burgdorf gesichtet worden war. Auf die Gleise sei er laut Reding entweder gelaufen, weil er sich nicht auskannte, oder weil er als Aasfresser dort tote Beutetiere suchte.

Der Wolfskadaver lagert derzeit in den Kühlräumen der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Dort darf er aber nicht untersucht werden. Grund ist eine Absprache der Bundesländer, wonach alle Wölfe nach Berlin ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung gebracht werden müssen. Dort sollen dann Todesursache, Alter und Gesundheitszustand bestimmt und dokumentiert werden.

++ B6: "Section Control" ab heute scharf geschaltet

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Seit Montag drohen auf der B6 bei Laatzen Strafzettel für Temposünder. Denn zwischen Gleidingen und Rethen ist nun Deutschlands erstes Streckenradar scharf geschaltet worden. Im Unterschied zum herkömmlichen Blitzer misst das System die Geschwindigkeit nicht nur an einem Punkt, sondern am Anfang und am Ende der gut zwei Kilometer langen Strecke und ermittelt dann die Durchschnittsgeschwindigkeit.

Nachbarländer wie Belgien, die Niederlande und Österreich nutzen die auch als „Section Control“ bezeichnete Technik seit Jahren mit großem Erfolg für die Verkehrssicherheit. Seit Mitte Dezember lief das neue Geschwindigkeitskontrollsystem in einer Testphase, nun werden Tempoverstöße geahndet. Die jetzige Erprobungsphase soll bis zum Juni 2020 andauern.

++ Stellwerk-Störung: Grund war Wasserschaden

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Am Tag nach dem Bahnchaos durch die Stellwerk-Störung am Hauptbahnhof hat sich der Zugverkehr wieder weitgehend normalisiert. Es kam heute nur noch zu vereinzelten Verspätungen. Die Deutsche Bahn untersucht weiterhin die genauen Hintergründe für den Stellwerk-Ausfall. Offenbar ist Wasser eingedrungen und das hat der Stromversorgung Schaden zugefügt. Der Grund ist noch unklar. Ursache könnte beispielsweise ein Wasserrohbruch oder aber auch ein Leck am Dach gewesen sein. Erst nach Abschluss der Untersuchungen kann nach Angaben der Bahn aber eine genaue Aussage zur Ursache des Wassereinbruchs gemacht werden.

Durch die massive Stellwerk-Störung konnte am gestrigen Sonntag mehr als drei Stunden kein Zug mehr am Hauptbahnhof ein- oder ausfahren. Etliche Züge vielen aus oder mussten über Wunstorf, Lehrte und Messe Laatzen umgeleitet werden. Bis in die Nacht kam es zu Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr. Die Deutsche Bahn kündigte an, den Ablauf des Tages genau auswerten zu wollen, um dann Verbesserungen abzuleiten.

++ Misburg: Schwefelsäure ausgelaufen ++

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Auf einem Gelände einer Chemiefabrik in Misburg ist am Sonntag hochkonzentrierte Schwefelsäure ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Ein Mitarbeiter hatte am Nachmittag die ausgelaufene Flüssigkeit an einem abgestellten Tankwagen bemerkt, der offenbar undicht war. Die Einsatzkräfte sammelten die Schwefelsäure in Wannen und pumpten die Flüssigkeit anschließend in sichere Behälter. Außerdem mussten ebenfalls etwa 25 Tonnen Schwefelsäure aus dem Tanker abgepumpt werden. Der Großeinsatz dauerte bis in die Nacht hinein. Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen außerhalb des Betriebsgeländes.

++ Vom Zug erfasst: Toter Wolf an Bahnstrecke gefunden ++

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In Burgdorf ist ein toter Wolf gefunden worden. Er lag an einer Bahnstrecke bei Ehlershausen. Nach Angaben der Polizei ist das Tier am Samstagvormittag von einem Güterzug erfasst und getötet wurde. Der Wolf wurde von einem Experten der Jägerschaft Hannover und der Bundespolizei geborgen. Näheres zu dem Wolf ist noch nicht bekannt. Die Tierärztliche Hochschule Hannover führt aktuell die erforderlichen Untersuchungen durch.

++ Blutiger Streit: Mann attackiert Rivalen mit Messer ++

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Ein Streit in einer Unterkunft in Langenhagen ist am Wochenende heftig eskaliert. Ein Mann erlitt dabei eine schwere Stichverletzung – es besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Streit spielte sich in der Nacht zu Sonntag in einer Unterkunft an der Berliner Allee im Ortsteil Godshorn ab. Zwei Männer im Alter von 45 und 49 Jahren waren dort aneinander geraten. Weshalb, ist noch unklar. Der Streit eskalierte –  der 49-Jährige zückte ein Messer und stach seinem Kontrahenten in den Oberkörper. Ein unbeteiligter Bewohner alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Das Opfer kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige ist festgenommen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.  

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