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++ Wichtringhäuser Galerieholländer: Finanzierung für Sanierung steht ++

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Die Finanzierung für die Sanierung der Wichtringhäuser Windmühle steht. Mit insgesamt 23.000 Euro unterstützen die Stadt Barsinghausen und die Stiftung der Stadtsparkasse Barsinghausen das aufwendige Projekt. Die Bauarbeiten an dem Baudenkmal sollen im kommenden Jahr beginnen. Bei der Mühle handelt es sich um einen Galerieholländer aus dem Jahr 1826. Es muss der sogenannte Windrosenbock erneuert werden. Also das Holzgestell, das die Windrose auf dem Dach hält. Über die Jahre haben Wind und Wetter ihren Tribut gefordert, so dass das Eichenholz mittlerweile abgängig ist – und eine Sanierung dringend notwendig sei, so Mühlenvereinschef Fritz Weber. Die Gesamtkosten für die Überholung der Windrose belaufen sich auf knapp 33.000 Euro. Die restlichen gut 10.000 will der Mühlenverein aus eigenen Mitteln beschaffen.

++ List: Dieb wehrt sich gegen Festnahme und verletzt Polizisten ++

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In der List ist die Polizei offenbar einem diebischen Wiederholungstäter auf die Spur gekommen. Bei der Festnahme wehrte sich der Tatverdächtige und verletzte zwei Beamte. Ein Zeuge hatte am Montag-Nachmittag an der Walderseestraße beobachtet, wie sich ein junger Mann Zugang zu einem geparkten Transporter verschaffte, Gegenstände aus dem Innenraum entnahm und anschließend mit einem Fahrrad davon fuhr. Er verständigte sofort die Polizei, die den Tatverdächtigen weniger später am Lister Platz ausfindig machen konnte. Der 22-Jährige wehrte sich allerdings immens gegen seine Festnahme und brachte zwei Beamte zu Fall, die dabei leicht verletzt wurden. Erst mit weiterer Verstärkung konnte der Mann in Polizeigewahrsam gebracht werden. Dort stellten die Beamten auch noch Diebesgut aus einem Ladendiebstahl sowie ein mutmaßlich geklautes Fahrrad sicher. Der 22-Jährige soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

++ Wegen Corona: Continental kündigt Sparkurs an ++

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Die Corona-Krise zwingt Continental zum Sparkurs. Der hannoversche Technologie-Konzern muss sich an die weltweit geringere Fahrzeugproduktion anpassen. Das hat Conti-Chef Elmar Degenhart am Dienstag bei der Hauptversammlung in Hannover angekündigt.  Mit rund 70 Millionen Fahrzeugen liege die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr ein Viertel unter dem Rekordwert von 2017, als es rund 95 Millionen waren. Nach Ansicht von Continental wird dieses Niveau frühestens 2025 wieder erreicht. Das Unternehmen will daher in den nächsten beiden Jahren mehrere Hundert Millionen Euro einsparen. Überkapazitäten sollen verringert, Investitionen reduziert, Arbeits- und Sachkosten sowie das Umlaufvermögen vermindert werden. Für ein profitables Wachstum setzt Continental weiterhin auf die 2019 gestartete Neuausrichtung des Konzerns – und damit auf die drei Zukunftsfelder: Digitalisierung, emissionsfreie Antriebe sowie assistiertes, automatisiertes und darauf aufbauend: autonomes Fahren. Mit diesem Portfolio plant Conti ab 2023 jährliche Einsparungen von rund 500 Millionen Euro.

++Posen mit Waffenattrappen endet in Polizeieinsatz++

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Es war ein schlechter Scherz der in einem Polizeieinsatz endete. Die Polizei ermittelt gegen drei junge Männer. Sie sollen auf der A37 mit täuschend echt aussehenden Waffenattrappen posiert haben sollen. Nach Angaben der Beamten meldete sich am vergangenden Samstag ein Autofahrer,  dieser habe auf der Autobahn zwischen Burgdorf und Hannover gesehen wie Insassen zweier Transporter mit Waffen aufeinander zielten. Die Polizei rückte aus und konnte die Verdächtigen in Hannover Vahrenwald stoppen. Die vermeintlichen Schusswaffen, mit denen sie aufeinander zielten, stellten sich dann aber nur als echt aussehende Spielzeuge heraus. Einer der Männer gab offenbar an, dass es sich bei der Aktion nur um einen Scherz gehandelt habe. Für die drei Poser könnte der Scherz unangenehm ausgehen. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetzes ermittelt. Die beiden Fahrer waren an der Aktion wohl nicht beteiligt.

 

 

++Steinhuder Meer: Für Tagesgäste erneut gesperrt++

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Weil tausende Besucher den Sonntag am Wasser verbringen wollten, ist der Ort Steinhude zwischenzeitig gesperrt worden. Die Polizei wies Tagesgäste an den Zufahrten ab, damit Abstands und Hygieneregeln eingehalten werden können. Kontrolliert wurde am Steinhuder Meer bis circa 17 Uhr auf der Dorfstraße und auf der Straße im Sandbrinke. Dabei hatte die Polizei bereits vorher versucht Besucher mit Lautsprecherdurchsagen abzuhalten. Der Touristenhotspot Steinhuder Meer ist an diesem Wochenende nicht zum ersten mal gesperrt worden. Polizei und Stadt hatten das Konzept gemeinsam entwickelt und bereits wiederholt angewendet.

 

++Folge der Krise: Umweltministerium misst geringere Schadstoffwerte++

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Während der Krise ist die Luftverschmutzung in Niedersachsen offenbar deutlich zurückgegangen. Das geht aus den Daten des Umweltministeriums hervor. Demnach lag der Monatswert für Stickstoffdioxid an den sieben Messstationen im Juni deutlich unter dem Vorjahreswert. Erstmals machte sich dieser Effekt im Juni bemerkbar. Damals hieß es weniger Verkehr habe eben auch weniger Emissionen zur Folge, dieser Trend setzt sich an den meißten Stationen fort. Bundesweit wurden geringere Schadstoffwerte gemessen. Eine Erkenntnis die zum Anlass für eine langfristige Verkehrswende genommen werden sollte, so das Umweltbundesamt.

++ Land strafft Corona-Regeln - Kritik an ungenauen Formulierungen ++

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Mitunter gar nicht so leicht zu verstehen, was man darf und was nicht in der Corona-Krise. Die Landesregierung hat deshalb die Corona-Verordnung, in der alle Regeln zusammengefasst sind, vereinfacht. Am Montag soll das abgespeckte Regelwerk in Kraft treten. Der größte Unterschied zur bisherigen Verordnung sei eine Gliederung nach insgesamt acht Themengebieten, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover.

So gehe es im ersten Teil etwa um allgemeine Vorschriften für die Menschen, weitere Teile widmeten etwa sich der Berufs- und Gewerbeausübung oder der Betreuung, Bildung und sozialen Einrichtungen. Inhaltlich gebe es kaum Veränderungen, so Schröder. Allerdings sei das Regelwerk nun von 35 auf 24 Seiten gestrafft worden.

Kritik kam vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und vom Städtetag. Nach Ansicht der Kommunen sei vieles in der Corona-Verordnung noch immer umständlich und ungenau formuliert.

++ Corona: Das sind die neuen Lockerungen ++

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Und wir bleiben bei der neuen Verordnung und den wenigen Lockerungen, die ab Montag in Kraft treten: So sollen etwa Bewohner von Pflege- oder Behindertenheimen wieder mehr als einen Besucher empfangen dürfen, wenn die Einrichtung das zulässt. Wer privat Kinder betreut, soll künftig bis zu fünf „fremde“ mitbetreuen dürfen. Kinder- und Jugendreisen mit bis zu 50 Teilnehmern sollen wieder möglich sein. Und im Bereich Sport sind ab Montag Wettkämpfe mit bis zu 30 Teilnehmern wieder erlaubt.

++ Pistorius fordert: Schärfere Raser-Regeln beibehalten ++

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Wer in den vergangenen Monaten zu schnell mit dem Auto unterwegs war und geblitzt worden ist, dem kommt der Formfehler in der neuen Straßenverkehrsordnung womöglich gerade recht. Wegen ihm sind die schärferen Regeln für Raser, die seit April gelten, erstmal außer Kraft. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat am Freitag das Bundesverkehrsministerium aufgefordert, den Formfehler zu beheben und die schärferen Regeln beizubehalten.

Raserei sei Todesursache Nummer eins auf den Straßen, so Pistorius. Deshalb solle man sich dem Wohle der Bevölkerung verpflichten und nicht dem einiger Lobbyisten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte die schärferen Regeln als unverhältnismäßig bezeichnet. Sie sehen vor, dass innerorts 21 km/h zu viel ausreichen, um einen Monat Fahrverbot zu bekommen, außerorts 26 km/h.

Der verkehrspolitische Sprecher der Landes-FDP, Jörg Bode, kritisierte Pistorius‘ Vorstoß und sagte, man müsse zu Maß und Mitte in der Verkehrspolitik zurückfinden.

++ Schock-Prognose: 60.000 Jobs in Niedersachsen von Corona bedroht ++

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60.000 Jobs in Niedersachsen sind offenbar von der Corona-Krise bedroht. Industrie, Handel und Dienstleiter rechneten damit, dass in diesem Jahr etwa 30.000 Stellen wegfallen könnten, im kommenden Jahr dann noch einmal so viel. Das sagte der Chef des Verbands Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, am Donnerstag in Hannover.

Grundlage für die Prognose ist eine Umfrage des Verbands, an der sich mehr als 800 Unternehmen beteiligt hätten, die meisten aus der Industrie. Demnach rechneten etliche Firmen damit, dass sich die ohnehin maue Auftragslage im zweiten Halbjahr noch einmal verschlechtern werde. Ab dem Herbst drohe dann sogar eine Insolvenz-Welle. Landes- und Bundesregierung versuchen, die Corona-Krise mit Milliardenhilfen abfedern, in Form von Zuschüssen und Krediten.