++ Üstra gehen die Fahrkartenautomaten aus ++

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Der Üstra gehen die Fahrkartenautomaten aus. Und zwar weil in letzter Zeit so viele mutwillig zerstört wurden. Allein seit Ende Dezember sind in der Region Hannover sechs Automaten von unbekannten Tätern gesprengt worden. Zuletzt in  Badenstedt und Altwarmbüchen. Die Zahl der zerstörten Automaten übersteigt die Reserve der Üstra, sagt ein Unternehmens-Sprecher. Man sei von den Angriffen stark gebeutelt. Weil durch die Explosionen oder Sprengversuche fast immer ein Totalschaden entsteht, müssen die Geräte nachbestellt werden. 30.000 Euro kostet ein solcher Fahrkartenautomat. Da die Üstra ab einem bestimmten Wert die Nachbestellungen ausschreiben muss, verzögert sich die Ersatz Beschaffung, heißt es. Die Üstra bemüht sich kurzfristig Abhilfe zu schaffen, indem Fahrkartenautoamten an mehrfach bestückten Haltestellen abgezogen werden.

++ Frau bei Brand in Flüchtlingsunterkunft verletzt ++

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In einem Flüchtlingsheim in Waldhausen ist am Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Frau kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Ihre beiden Kinder blieben unverletzt. Eine Brandmeldeanlage hatte gegen 19 Uhr den Alarm ausgelöst. Als die Feuerwehr am Flüchtlingsheim an der Grazer Straße eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern eines Zimmers im Erdgeschoss. Die Feuerwehr ließ das dreistöckige Gebäude mit seinen etwa 90 Bewohnern räumen. Die Wohnung der leicht verletzten Frau wurde schwer beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Die anderen Flüchtlinge aus dem Wohnheim konnten noch amAbend in ihre Unterkünfte zurückkehren.

++ Flughafen Hannover mit Passagier-Rekord ++

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Der Flughafen Langenhagen hat im vergangenen Jahr so viele Passagiere abgefertigt wie noch nie: Mehr als 6,3 Millionen Menschen flogen von und nach Hannover, ein Plus von fast 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Flughafen-Chef Raoul Hille sprach am Donnerstag von einem „Ansporn fürs neue Jahr“, Reisende könnten sich unter anderem auf Direktflüge nach Helsinki oder Venedig freuen.

Zuletzt hatte der Airport dem Verkehrsministerium ein neues Sicherheitskonzept vorgelegt. Grund war ein Autofahrer, der im Dezember eins der Tore zum Rollfeld durchbrochen hatte und einer Maschine hinterhergefahren war. Die Tore sollen nun verstärkt, ihre Anzahl soll halbiert werden.

++ 96-Boss Kind: "Ziel ist der Klassenerhalt" ++

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Am Samstag steht das erste Bundesliga-Rückrundenspiel für Hannover 96 an. Dann geht es Zuhause gegen Werder Bremen. Vereinsboss Martin Kind hat nun das Saisonziel ausgegeben: Platz 15 soll es sein, also reiner Klassenerhalt. Das sagte Kind dem „Sportbuzzer“. Derzeit rangieren die „Roten“ mit elf Punkten auf Platz 17. Der Präsident fordert denn auch 24 Punkte aus der Rückrunde, besser wären 27.

Derweil ist am Donnerstag der Brasilianer Jonathas wieder in Hannover gelandet, nachdem die Ausleihe an Sao Paulo vorzeitig beendet wurde. Auf dem Stürmer ruhen viele Hoffnungen. Anstoß am Samstag gegen Werder ist um halb vier hier in der HDI-Arena.

++ Versuchter Hundeklau: Pärchen muss zahlen ++

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Sprichwörtlich auf den Hund gekommen ist ein Pärchen aus Hannover. Das Amtsgericht hat den 52-Jährigen und seine 48 Jahre alte Partnerin am Mittwoch zu Geldstrafen verurteilt wegen gemeinschaftlicher versuchter Nötigung. Im August hatten die beiden versucht, einer 24-Jährigen den Hund klauen, genauer gesagt eine kleine Mischlingshündin. An der Stadtbahn-Haltestelle Hogrefestraße in Stöcken hob der 52-Jährige das Tier hoch, seine Partnerin drohte der Besitzerin mit Pfefferspray. Die 24-Jährige konnte sich ihre Hündin aber schnappen und mit der Bahn flüchten.

Wie gestern vor dem Amtsgericht bekannt wurde, kannten sich die drei schon länger. Die 24-Jährige hatte dem Pärchen das Tier geschenkt, der 52-Jährige gab es dann aber zurück, angeblich weil sich die beiden getrennt hatten. Der Richter nahm das den Angeklagten nicht ab und verurteilte sie zu Geldstrafen von insgesamt 800 Euro. Die kleine Mischlingshündin darf bei der 24-Jährigen bleiben.

++ Kulturhauptstadt 2025: Ein Kiosk tourt durch Hannover

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Hannover will Kulturhauptstadt 2025 werden. Am Donnerstag hat die Stadt in Ricklingen über das Thema informiert, und zwar mit einem mobilen Kulturhauptstadt-Kiosk. Interessierte konnten dort auch eigene Ideen einbringen. Die stellvertretende Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf sagte, man wolle wissen, was man tun müsse, um die Menschen zu erreichen, die im normalen Leben wenig mit Kultur zu tun haben.

Am 2. März soll der Kulturhauptstadt-Kiosk in Mitte stehen, am 30. März in Groß Buchholz. Weitere Termine sind in Planung. Alle 13 Stadtbezirke sollen drankommen.

++ Staubilanz 2018: ADAC veröffentlicht Verkehrsstatistik ++

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Autofahrer standen in Niedersachsen im vergangenen Jahr noch öfter im Stau als im Vorjahr.  Insgesamt summierten sich die Kilometer in Niedersachsen auf mehr als 155.250. Das bedeutet: trauriger Spitzenreiter unter den norddeutschen Bundesländern. Die meisten Staukilometer in Niedersachsen wurden auf der A1 gemessen, die von Norden über Bremen und Osnabrück Richtung Ruhrgebiet führt. An zweiter Stelle in der Staubilanz landete die Nord-Süd-Achse A7 mit insgesamt fast 43.672 Kilometern. Hier waren besonders häufig die Abschnitte zwischen Schwarmstedt und Berkhof sowie zwischen Westenholz und Schwarmstedt betroffen. Die folgenschwersten Unfälle des Jahres gab es auf der A2, die meisten davon waren mit LKW-Beteiligung. Der staureichste Abschnitt war dabei im Raum Lehrte, gefolgt von der Baustelle zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Bad Nenndorf sowie dem Abschnitt zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen.

++ Weil: Briten in Niedersachsen sollen doppelte Staatsbürgerschaft beantragen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich am Donnerstag besorgt über einen möglichen „harten Brexit“ gezeigt – auch mit Blick auf die hier lebenden Briten. Weil sagte in Hannover, Betroffene hätten noch bis zum 29. März Zeit, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dann könnte es zu einem „harten Brexit“ kommen, also einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne Verträge.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann warnte vor gravierenden Folgen für Unternehmen, die mit Großbritannien verbandelt seien. Allerdings bereite sein Ministerium betroffene Betriebe mit einem eigenen Brexit-Beauftragten darauf vor.

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach von möglichen Belastungen für den Zusammenhalt und den Frieden in Europa aktuell.

++ A7: Lkw-Fahrer kommt bei schwerem Unfall ums Leben

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Auf der A7 Richtung Kassel hat es am Donnerstag einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Ein Mensch ist dabei ums Leben gekommen, wie die Polizei mitteilte. Demnach durchbrach am Nachmittag ein Lastwagen nahe der Anschlussstelle Großburgwedel die Mittelleitplanke und stürzte um. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und tödlich verletzt. Die A7 musste gesperrt werden.

++ Stöcken: Junger Mann bewusstlos geschlagen und ausgeraubt

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Raubüberfall in Stöcken: Mittwochfrüh ist ein junger Mann an der Stadtbahnhaltestelle „Freudenthalstraße“ bewusstlos geschlagen und ausgeraubt worden. Gegen halb zwei habe der 25-Jährige eine Bahn nehmen wollen, dann aber festgestellt, dass keine mehr fährt. Kurz darauf sei er von hinten niedergeschlagen worden, teilte die Polizei mit. Der oder die Täter raubten Bargeld und ließen den 25-Jährigen bewusstlos liegen. Als der Mann wieder zu sich kam, sei er durch Stöcken geirrt, bis er gegen 3 Uhr zur Feuerwache 2 gelangte und um Hilfe bat. Der Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus. Hinweise bitte an die Polizei.

++ ÖPNV: Fast 100 Millionen Euro für Busse und Bahnen

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Und passend zum Verkehr noch das: Das Land Niedersachsen will in diesem Jahr fast 100 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr stecken. Das hat Verkehrsminister Bernd Althusmann am Mittwoch mitgeteilt. Demnach fließt der größte Teil der Mittel nach Hannover, unter anderem in den Ausbau der A-, B- und D-Linie. Aber auch etliche Bushaltestellen sollen barrierefrei werden, unter anderem am „Königsworther Platz“ und am „Emmichplatz“ an der Musikhochschule.

++ Südschnellweg: Brücke ab Donnerstag wieder frei

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Die Südschnellwegbrücke über die Hildesheimer Straße soll wie geplant am Donnerstag wieder freigegeben werden. Das hat der Leiter der Niedersächsischen Verkehrsbehörde, Friedhelm Fischer, am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Derzeit erledige eine Spezialfirma die vorerst letzten Arbeiten. Im Lauf des Tages solle die Sperrung dann aufgehoben werden, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, so Fischer.

Die Bauarbeiten an der Brücke sind damit aber noch nicht ganz abgeschlossen – es müssen weitere Übergangskonstruktionen erneuert werden. Das soll in den Oster- oder den Sommerferien passieren.

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