++ Stöcken: Polizei räumt Marihuana-Plantage in Mehrfamilienhaus ++

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Im neunten Stock eines Mehrfamilienhauses in Stöcken hat die Polizei eine Indoor-Plantage geräumt: Die Wohnung war ausschließlich für den Anbau von Marihuana genutzt worden. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Ein Hinweisgeber hatte seit geraumer Zeit einen süßlichen Geruch in dem Haus am Lauckerthof wahrgenommen und daraufhin die Polizei informiert. Bei einer Hausdurchsuchung am vergangenen Donnerstag bestätigte sich dann der Verdacht: Die Beamten beschlagnahmten mehr als 60 erntereife Pflanzen, professionelles Equipment für den Anbau sowie diverse Waffen in der Wohnung im neunten Obergeschoss. Mieter der Wohnung ist vermutlich ein 27 Jahre alter Mann aus Hannover. Gegen ihn wird bereits wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels in nicht geringer Menge ermittelt. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung war der Tatverdächtige nicht vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

++ Fußmatte in Brand gesetzt: Vermutlich antisemitisch motivierter Brandanschlag in Hemmingen ++

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Der Staatsschutz ermittelt nach einem vermutlich antisemitisch motivierten Brandanschlag in Hemmingen. In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte die Fußmatte am Haus eines jüdischen Ehepaars in Brand gesetzt, das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Ein Teil der Haustür sei dabei beschädigt worden, außerdem sprühten die Täter zweimal in roter Farbe das Wort „Jude“ auf, sowohl am Brandort im Eingangsbereich, als auch an die Pforte des Gartens, der allerdings ein paar Gehminuten entfernt liegt. Die Täter müssen sich entsprechend gut über das jüdische Paar ausgekannt haben, sagte Rebecca Seidler von der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover. Der Brandanschlag erinnere an die dunkelste Zeit unserer Geschichte, sagte etwa Hans-Martin Heinemann, Superintendent des hannoverschen Stadtkirchenverbandes. Wir dürfen gemeinsam nicht zulassen, dass diese Grenze überschritten wird, so Heinemann weiter. Auch SPD und CDU sind fassungslos. Beide Parteien bekunden Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und dem betroffenen Ehepaar aus Hemmingen. Die Polizei sucht nach Zeugen und verteilte in Hemmingen Handzettel. Bereits am Wochenende waren rund 60 Anwohner befragt worden. Die genauen Umstände zu dem Brandanschlag sind noch unklar.

++ Werner Bahlsen will NS-Vergangenheit seines Unternehmens vollständig aufklären ++

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Alles soll auf den Tisch, nichts soll weißgewaschen werden. Werner Bahlsen hat angekündigt, die NS-Vergangenheit seiner Keks-Dynastie genau aufzuarbeiten. In der Bild am Sonntag sagte der hannoversche Firmenpatriarch: "Man hätte die eigene Geschichte früher und auch moralisch aufarbeiten sollen". Inzwischen sei ein Historiker damit beauftragt worden. In dem Bericht wird Bahlsen außerdem mit Schilderungen einer damaligen Zwangsarbeiterin aus Kiew konfrontiert. Er sei schockiert und sehr betroffen, "das sei eine Katastrophe", wird der Unternehmer zitiert. Auch die Aussagen seiner Tochter Verena bezeichnete Werner Bahlsen als Fehler. Die Erbin hatte vor Kurzem gesagt : "Zwangsarbeiter bei Bahlsen seien in der Nazizeit gut behandelt worden " und sah sich daraufhin massiver Entrüstung ausgesetzt. Im Nachhinein entschuldigte sie sich für das Statement.

++ Eurovision Songcontest 2019: Carlotta aus Garbsen nur Drittletzte ++

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Germany - zero Points. Wieder mal hat die deutsche Einsendung beim Eurovision Song Contest unterm Strich enttäuscht. Das Sängerinnenduo S!sters, mit Carlotta Truman aus Garbsen, belegte am Samstag den drittletzten Platz. Ein ernüchternder Abend für die Fans und Freunde hier aus der Region. Auf dem Rathausplatz in Garbsen hatte es großes ESC Public Viewing gegeben. Hunderte Menschen waren vor Ort, um den Auftritt von Carlotta zu sehen. Zumindest bleibt der Raum Hannover Hochburg für ESC-Kandidatinnen. Carlotta war bereits die dritte aus den vergangenen Jahren, zuvor kamen schon Jamie-Lee und Lena von hier.

++ Flughafen Hannover: Nachtflüge sollen dauerhaft bestehen bleiben ++

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Nachtflüge am Airport Langenhagen sollen voraussichtlich dauerhaft bestehen bleiben. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium will laut Medienberichten die Genehmigung für den 24-Stunden-Betrieb entfristen, ab kommendem Jahr. Geplant seien aber strengere Lärmschutz-Auflagen, besonders laute Flugzeugtypen dürfen nicht eingesetzt werden, außerdem müsse auf Trainingsbetrieb und Turbinenprüfungen verzichtet werden. Auch die Lärmklassen, die den zulässigen Maximallärm regeln, sollen verschärft werden. Mitte Juni plant das Wirtschaftsministerium eine Podiumsdiskussion in Langenhagen, um die Pläne vorzustellen. Wie viel Mitspracherecht aber noch besteht, etwa für betroffene Kommunen, ist fraglich. In Norddeutschland ist Hannover der einzige Flughafen ohne Nachtflugverbot. Nach eigenen Angaben würde eine Nachtruhe einen Umsatzausfall von rund 28% bedeuten.

++ Nach Großeinsatz in Innenstadt: Polizei gibt Entwarnung ++

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Entwarnung nach Großeinsatz in der Innenstadt: Der Verdacht, dass sich eine bewaffnete Person in der Galeria Karstadt Kaufhof an der Osterstraße aufhält, hat sich nicht bestätigt. Bei der Polizei war Freitagnachmittag gegen 14:30 Uhr ein telefonischer Hinweis einer Zeugin eingegangen. Diese will gesehen haben, wie sich eine Person mit einer Handfeuerwaffe in der Öffentlichkeit zeigte und dann in das Kaufhaus ging. Die Behörde sperrte daraufhin ein Areal rund um die Osterstraße ab und ließ das Kaufhaus räumen. Schwer bewaffnete Beamte sicherten den Bereich. Am Ende hat sich der Verdacht aber nicht bestätigt. Gegen 16:30 Uhr konnten die Mitarbeiter wieder ins Gebäude.

++ Internationaler Feuerwerkswettbewerb: Frankreich macht den Auftakt ++

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Wenn es am Samstag in den Abendstunden in Hannover ordentlich knallt, dann erleuchten wieder die Herrenhäuser Gärten: beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb. Bereits zum 29. Mal zeigen renommierte Pyrotechniker aus aller Welt ihre beeindruckenden Feuerwerkschoreografien im Großen Garten. Frankreich macht den Auftakt. Die Franzosen müssen sich gegen Brasilien, Italien, Tschechien und Japan durchsetzen. Zu jedem Feuerwerk wird ein ländertypisches Rahmenprogramm präsentiert wird. Rund 11.000 Karten werden pro Veranstaltung verkauft, etliche Zaungäste verfolgen das Spektakel kostenlos im Georgengarten.

++ Erneuter Warnstreik bei Hänsel Processing: Mitarbeiter fordern Tarifvertrag ++

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Warnstreik bei der Firma Hänsel Processing in der List. Gemeinsam mit der Gewerkschaft IG Metall haben die Mitarbeiter am Freitag erneut für eine Rückkehr zu einem Tarifvertrag gekämpft. Die Verhandlungen laufen bereits seit gut einem Monat. Nachdem es bereits in der vergangenen Woche zu einem Warnstreik gekommen war und auch die dritte Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, rief die IG Metall die Mitarbeiter noch einmal auf die Arbeit niederzulegen. 85 der rund 150 Beschäftigten beteiligten sich. Die Hänsel-Geschäftsführung hatte vor sieben Jahren die Tarifbindung aufgekündigt.  Nach Angaben der Gewerkschaft sei damit eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und Ungleichbehandlung ausgelöst und verfestigt worden. Die IG Metall fordert einen Anerkennungstarifvertrag auf Basis der Metallindustrie Niedersachsen. Die Firma Hänsel Processing am Lister Damm stellt Fabrikationsanlagen für die Süßwarenindustrie her.

++ E-Scooter in Hannover: Gespräche mit Leihanbietern ++

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Der Weg für E-Scooter ist geebnet. Der Bundesrat hat am Freitag für die Zulassung solcher Elektro-Tretroller gestimmt - sofern die Roller nur auf Radwegen und erst ab 14 Jahren genutzt werden. Sobald die Bundesregierung die überarbeitete Verordnung beschließt, könnten die E-Scooter schon im Sommer legal am Straßenverkehr teilnehmen, auch in Hannover. Wie die Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover mitteilte, beschäftigt sich die Verwaltung bereits mit dem Thema. Denn diverse Anbieter möchten hier E-Scooter zum Ausleihen anbieten. Aktuell werden dafür in Gesprächen die Regeln festgelegt. Neben dem Einhalten der Straßenverkehrsordnung und der Berücksichtigung von Verkehrssicherheit macht die Stadt den Anbietern zur Auflage, dass das Abstellen der Roller in sensiblen Bereichen nicht erwünscht sei. Dazu zählen etwa Parks, Fußgängerzonen, Veranstaltungsorte und Friedhöfe.

++ Nächste Baustelle in der Altstadt: Mauer am Hohen Ufer muss saniert werden ++

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Das Hohe Ufer bleibt Dauerbaustelle in Hannovers Altstadt. Während zwischen Marstall und Goethestraße der zweite Abschnitt der neuen Flaniermeile entsteht, hat die Stadt nun die historische Mauer am Leineufer eingerüstet. Sie muss für 150.000 Euro saniert werden. In dem historischen Mauerwerk sind die Fugen großflächig aufgebrochen und es haben sich Risse gebildet. Bei der Sanierung soll nun auch ein Graffiti Schutz aufgebracht und die Geländer erneuert werden. Vorrausichtlich im Juli sollen die Arbeiten an der Mauer am Leineufer fertig sein.

++ Bahlsen verspricht Geschichtsaufarbeitung nach Zwangsarbeiter-Aussagen ++

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Der Kekshersteller Bahlsen zieht Konsequenzen aus den aktuellen Diskussionen um die Behandlung seiner Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg. Das Unternehmen hat angekündigt, die Historie wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen. Der Göttinger Professor Manfred Grieger sei beauftragt worden, ein unabhängiges Expertengremium zusammenzustellen, so der Kekshersteller.  Die Wissenschaftler sollen die Zeit des Nationalsozialismus aufarbeiten. Zuvor hatte sich Unternehmenserbin Verena Bahlsen für ihre Aussagen zu Zwangsarbeitern im Familienunternehmen entschuldigt. In einer Erklärung sprach sie von einem Fehler und unbedachten Äußerungen. Sie hatte zuvor gesagt, dass die Zwangsarbeiter damals bei Bahlsen gut behandelt und genauso wie die deutschen Mitarbeiter bezahlt worden seien. Ihre Bemerkung hatte empörte Reaktionen hervorgerufen.

++ Verdrahtete Metallflasche in Paket: Bombenverdacht im Umweltministerium ++

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Bombenverdacht gestern im Landesumweltministerium in Hannover. Das Gebäude an der Archivstraße musste zeitweise geräumt werden. Am Ende gab es aber Entwarnung. Die Poststelle des niedersächsischen Umweltministeriums schlug am Mittag gegen halb 2 Alarm. Sie hatten in einem zugestellten Paket eine verdrahtete Metallflasche entdeckt. Sofort verständigten die Mitarbeiter die Polizei, die das Ministerium kurzum räumen ließ. Auch die Archivstraße war vorsichtshalber gesperrt worden. Es kam zu Beeinträchtigungen auf der Üstra Buslinie 120. Nach gut einer halben Stunde gab die Polizei das Gebäude wieder frei: Entschärfer des Landeskriminalamtes hatten das Paket untersucht und als ungefährlich eingestuft. Doch wer hat das Päckchen verschickt? Die Hintergründe sind weiterhin unklar, die Ermittlungen dauern an.

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