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++ Umbenennung Hindenburgstraße: FDP sieht Klärungsbedarf ++

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Der Streit um die Umbenennung der Hindenburgstraße reißt nicht ab. Die FDP wirft SPD und Grüne jetzt einen nicht akzeptablen Politikstil vor. Eigentlich sollte die Prachtstraße im Zooviertel noch vor der Sommerpause umbenannt werden. Im Bezirksrat Mitte zeichnet sich bereits eine rot-rot-grüne Mehrheit für den Namen Loebensteinstraße ab. Im Herbst soll der Bezirksrat über einen Namen abstimmen.  Der stellvertretende Bezirksbürgermeister und FDP-Politiker Wilfried Engelke sieht allerdings noch Klärungsbedarf: Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, warum das Ergebnis der Bürgerbefragung bei der Namenswahl keine Rolle spielt. Dort hatte eine breite Mehrheit für die Beibehaltung der Hindenburgstraße votiert, gefolgt von dem Wunsch nach einem neutralen Namen wie Zooallee. Der Vorschlag Loebensteinsreiße war einmal genannt worden. Nach Auffassung von Engelke missachte der rot rot grüne Mehrheitsbeschluss den Bürgerwillen.

++ Horror-Baustelle im Ex-Hotel: Region fordert Corona-Tests und Hygienekonzept ++

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Die Region Hannover reagiert auf die Missstände auf der Baustelle im früheren Maritim-Hotel und schickt alle Arbeiter zum Corona-Test. Das hat eine Regionssprecherin gegenüber Radio Hannover bestätigt. Außerdem wolle die Behörde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens gegen den Bauunternehmer prüfen.  Bei Kontrollen des Gesundheitsamts und des Gewerbeaufsichtsamt waren auf der Baustelle mangelhafte Arbeitsbedingungen ans Licht gekommen: Offenbar hatten etwa 50 Arbeiter aus Osteuropa in dem ehemaligen Hotel nicht nur gearbeitet, sondern auch übernachtet – auf engen Raum, ohne ausreichend Trinkwasser und Sanitäranlagen. Die Behörden hatten daraufhin einen sofortigen Auszug angeordnet. Sie fordern jetzt vom Bauunternehmer ein Hygienekonzept und kündigten weitere Kontrollen an. Das alte Maritim-Hotel am Friedrichswall soll stark schadstoffbelastet sein. Es gehört der Immobilienfirma Intown, die bis vergangenes Jahr auch Eigentümerin des Ihme-Zentrums war.

++ Altes Maritim-Hotel: Arbeiter übernachten dort - ohne WC oder Dusche ++

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Es erinnert ein bisschen an den Skandal in der Fleischindustrie, was sich im früheren Maritim-Hotel am Friedrichswall gegenüber dem Rathaus abgespielt hat: 50 Bauarbeiter aus Osteuropa haben dort bis Dienstag nicht nur gearbeitet, sondern auch übernachtet – ohne fließend Wasser, Toiletten oder Waschmöglichkeit. Das haben Gewerbeaufsichtsamt und Gesundheitsbehörde bei einer Kontrolle festgestellt, wie mehrere Medien gleichlautend berichteten. Die Arbeiter dürften seither nicht mehr im Maritim übernachten.Es habe auch keinen Ansprechpartner auf der Baustelle gegeben, der Deutsch gesprochen hätte, monierten die Behörden. Deshalb solle es heute weitere Kontrollen geben, bei denen der Arbeitsschutz im Mittelpunkt stehen soll.

Das alte Maritim-Hotel am Friedrichswall soll stark schadstoffbelastet sein. Es gehört der Immobilienfirma Intown, die bis vergangenes Jahr auch Eigentümerin des Ihme-Zentrums war. Der Generalunternehmer, der für die 50 Bauarbeiter verantwortlich ist, kommt offenbar aus der Nähe von Potsdam. Eine Internetseite oder Telefonnummer gibt es nicht.

++ Zweiter Corona-Nachtragshaushalt: Land beschließt Milliardenhilfen ++

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Es ist das größte Hilfsprogramm in der Geschichte Niedersachsens: Die rot-schwarze Koalition hat heute den zweiten Corona-Nachtragshaushalt in diesem Jahr verabschiedet, diesmal über 8,4 Milliarden Euro. Das Geld soll unter anderem Krankenhäusern, Sporteinrichtungen und der Kultur zugutekommen. Finanzminister Reinhold Hilbers sprach am Mittwoch im Landtag in Hannover von einem „Jahrhundert-Ereignis“.

Grüne, FDP und AfD stimmten gegen das Hilfspaket. FDP-Fraktionschef Stefan Birkner warf SPD und CDU vor, Milliarden-Schulden zu Lasten der künftigen Generation zu machen. Ein Teil des Geldes habe noch nicht einmal einen konkreten Corona-Bezug, so Birkner.

Es war bereits der zweite Nachtragshaushalt in diesem Jahr. Im März hatte die Landesregierung bereits 4,4 Milliarden schwere Hilfen verabschiedet. Für die Rückzahlung veranschlagt die Landesregierung 25 Jahre ab 2024.

++ Moia rollt wieder durch Hannover - nach den Sommerferien ++

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Der Fahrdienst Moia geht wieder an den Start hier in Hannover: Ab dem 21. August werde der Betrieb wieder aufgenommen – allerdings mit verkleinerter Flotte. 40 Fahrzeuge sollen zunächst zum Einsatz kommen, teilte die VW-Tochter am Mittwoch mit. Fahrgäste müssen demnach Masken tragen, wenn sie mit einem der Kleinbusse unterwegs sind. Der Fahrgastraum soll mit Folie abgetrennt werden. Moia hatte den Betrieb in Hannover am 1. April wegen Corona eingestellt.

++ Sanierung am Maschsee: Radweg wird neu Asphaltiert ++

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Für rund 150.000 Euro wird der Radweg auf der Westseite des Maschsees saniert. Die Arbeiten sollen entlang des Karl-Thiele-Wegs vom Courtyard-Hotel bis zum Aspria durchgeführt werden. Auf der drei Kilometer langen Strecke wird eine neue Asphaltschicht aufgetragen, die Risse und Unebenheiten ausgleichen soll. Vom kommenden Montag bis Freitag bleibt die Strecke voraussichtlich gesperrt, Radfahrer sollen dann auf den Gehweg ausweichen.

++ Kontrolle am Raschplatz: drei mutmaßliche Dealer festgenommen ++

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Im Einsatz gegen die Drogenkriminalität am Raschplatz hat die Polizei am Montag drei mutmaßliche Dealer festgenommen. Nach Angaben der Beamten kontrollierten Zivilbeamte am Raschplatz, dabei ging ihnen offenbar zuerst ein 23-Jähriger in der Georgsstraße ins Netz. Bei ihm wurden ein Joint und 270 Euro beschlagnahmt. Später beobachteten sie einen anderem Mann, der offenbar Kokain an eine Abnehmerin verkaufte.

++ Letzter Schultag: Kultusminister bedankt sich bei Lehrkräften ++

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Mehr als 1. Millionen Schülerinnen und Schüler gehen in die Sommerferien. Am Mittwoch war in Niedersachsen letzter Schultag Kultusminister Grant Hendrik Tonne bedankte sich bei den Lehrkräften im Land. Nur großes Engagement habe ermöglicht, dass dieses Schuljahr „fast normal“ mit anerkannten Abschlüssen und Zeugnissen endet. Das neue Schuljahr beginnt am Donnerstag dem 27.August, wie es anlaufen wird und ob Präsenzunterricht möglich ist, hängt vom Infektionsgeschehen der kommenden Wochen ab.

++ Wichtringhäuser Galerieholländer: Finanzierung für Sanierung steht ++

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Die Finanzierung für die Sanierung der Wichtringhäuser Windmühle steht. Mit insgesamt 23.000 Euro unterstützen die Stadt Barsinghausen und die Stiftung der Stadtsparkasse Barsinghausen das aufwendige Projekt. Die Bauarbeiten an dem Baudenkmal sollen im kommenden Jahr beginnen. Bei der Mühle handelt es sich um einen Galerieholländer aus dem Jahr 1826. Es muss der sogenannte Windrosenbock erneuert werden. Also das Holzgestell, das die Windrose auf dem Dach hält. Über die Jahre haben Wind und Wetter ihren Tribut gefordert, so dass das Eichenholz mittlerweile abgängig ist – und eine Sanierung dringend notwendig sei, so Mühlenvereinschef Fritz Weber. Die Gesamtkosten für die Überholung der Windrose belaufen sich auf knapp 33.000 Euro. Die restlichen gut 10.000 will der Mühlenverein aus eigenen Mitteln beschaffen.

++ List: Dieb wehrt sich gegen Festnahme und verletzt Polizisten ++

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In der List ist die Polizei offenbar einem diebischen Wiederholungstäter auf die Spur gekommen. Bei der Festnahme wehrte sich der Tatverdächtige und verletzte zwei Beamte. Ein Zeuge hatte am Montag-Nachmittag an der Walderseestraße beobachtet, wie sich ein junger Mann Zugang zu einem geparkten Transporter verschaffte, Gegenstände aus dem Innenraum entnahm und anschließend mit einem Fahrrad davon fuhr. Er verständigte sofort die Polizei, die den Tatverdächtigen weniger später am Lister Platz ausfindig machen konnte. Der 22-Jährige wehrte sich allerdings immens gegen seine Festnahme und brachte zwei Beamte zu Fall, die dabei leicht verletzt wurden. Erst mit weiterer Verstärkung konnte der Mann in Polizeigewahrsam gebracht werden. Dort stellten die Beamten auch noch Diebesgut aus einem Ladendiebstahl sowie ein mutmaßlich geklautes Fahrrad sicher. Der 22-Jährige soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.