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++ Schlag gegen internationalen Drogenhandel: auch Industriegelände in Isernhagen wird durchkämmt ++

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Die Beamten des Landeskriminalamtes Niedersachsen und des Zollfahndungsamtes Hannover haben bei ihrem Einsatz 20 Personen festgenommen und insgesamt 65 Gebäude durchsucht - unter anderem in Celle, Hamburg und im Großraum Hannover. Dabei kam es auch zum Einsatz in Isernhagen an der Eisenstraße, wo sich unter anderem die Blues Garage befindet. Auch die Räume des beliebten Musikklubs wurden von der Polizei durchkämmt. Blues Garagen-Chef Henry Gellrich teilte ein Video auf Facebook, das die verwüsteten Räume nach der Razzia zeigt. Hierin bezieht er auch Stellung und unterstreicht, nichts mit dem untersuchten Drogenhandel zu tun zu haben. Die Polizei war bei der Razzia einem Drogenring auf der Spur. Den insgesamt 40 Beschuldigten wird vorgeworfen Drogen im Tonnen-Bereich geschmuggelt und gehandelt zu haben. Weitere Details will das Landeskriminalamt am Donnerstag veröffentlichen.

++ Prozessbeginn nach tödlicher Schägerei in der Altstadt ++

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Gut fünf Monate nach einer tödlichen Schlägerei in der Altstadt müssen sich ab Mittwoch zwei junge Männer vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen u.a. versuchten Totschlag vor. Die Schlägerei hatte sich Ende September vor einem Cafe am Marstall ereignet. Ein 48-jähriger Mann war dabei tödlich am Kopf verletzt worden. Das Opfer war an dem Abend mit einer Begleiterin am Marstall unterwegs. Das Paar soll dann mit den damals 19 und 24 Jahre alten Angeklagten in Streit geraten sein. Die Situation eskalierte: Der 24-Jährige soll den Mann so heftig getreten haben, dass dieser mit dem Kopf auf die Pflastersteine aufschlug. Danach habe der 19-Jährige noch einmal gegen den Kopf des Mannes getreten. Beim Sturz auf das Pflaster soll das Opfer schwere Verletzungen im Schädelbereich erlitten haben, die später zum Hirntod führten. Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage angesetzt. 

++ Landesregierung will Impfquote für Impfzentren vorgeben ++

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Bei der Impfquote hängt Niedersachsen weiter hinter den meisten Bundesländern hinterher. Deshalb macht die Landesregierung Druck auf die zuständigen Kreise und Kommunen. Sie sollen künftig durchgängig an sieben Tagen in der Woche impfen. Nach Informationen der Haz will das Land den 50 Impfzentren in Niedersachsen per Erlass eine Impfquote vorgeben – pro Tag und Woche. Diese Ziele sollen demnach auch mit Sonntagsarbeit erreicht werden. Die Kommunen sehen das Problem aber derzeit bei den Lieferengpässen. Wenn der vorhandenen Impfstoff auch an drei oder vier Tagen verimpft werden kann, mache es keinen Sinn, das über sieben Tage zu strecken, so der Chef des niedersächsischen Landkreistages Hubert Meyer in der Haz. Wenn tatsächlich bald mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, dann würden die Kapazitäten in den Impfzentren auch hochgefahren. Wenn es sinnvoll sei, werde auch an den Wochenenden geimpft, sagte Meyer.

++ IG Metall ruft heute erneut zu Warnstreiks auf ++

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Die Warnstreiks im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie gehen weiter. Auch in Hannover. Hier hat die Gewerkschaft IG Metall für Mittwoch die Mitarbeiter bei Siemens, Aventics und Renk aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen. Laut Gewerkschaft hatten sich zum Auftakt des Warnstreiks am Dienstag bundesweit rund 60.000 Beschäftigte an den Protesten beteiligt. Der Schwerpunkt lag dabei im Bezirk Niedersachsen/Sachsen mit 22.000 Teilnehmer aus 28 Betrieben. In Hannover wurde bei Volkwagen Nutzfahrzeug in Stöcken gestreikt, ebenso bei Wabco, Waldemar Pruss und Clarios. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten u.a. vier Prozent mehr Lohn und hat Warnstreiks bis Mitte März angekündigt. Zuletzt waren Gewerkschaft und Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen nach drei Runden ohne Ergebnis auseinandergegangen.

++ Chefposten im Gesundheitsministerium: MP Weil schlägt Daniela Behrens vor ++

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Sie soll das niedersächsische Gesundheitsministerium weiter durch die Corona-Krise führen: Daniela Behrens ist die Wunschkandidatin von Ministerpräsident Stephan Weil für den vakanten Führungsposten nach dem Rücktritt von Ministerin Carola Reimann. Für die Amtsübernahme fehlt allerdings noch die Zustimmung des Landtags. Das Parlament soll am Freitag in einer Sondersitzung über die Neubesetzung entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Behrens vereidigt wird, ist hoch. Denn die Regierungsparteien SPD und CDU kommen aufgrund ihrer Fraktionsgrößen auf die nötige Mehrheit. Für die FDP sei die Neubesetzung an der Spitze des Sozialministeriums eine Chance die Impfkampagne zu beschleunigen und die Schnellteststrategie zügig umzusetzen, teilte Fraktionschef Stefan Birkner in einem Statement mit. Zuletzt hatte die FDP am lautesten das Krisenmanagement von Reimann kritisiert. Mit Blick auf ihre Nachfolgerin erinnert Birkner an die Vergabe-Affäre im Wirtschaftsministerium, die im Jahr 2017 zu Behrens Rücktritt als Staatssekretärin geführt hatte. Die Staatsanwaltschaft war in ihren Ermittlungen aber zu dem Schluss gekommen, dass sich Behrens keine strafrechtlichen Fehler erlaubt hatte.

++ Masken für Schulpersonal: Land startet Verteilaktion ++

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Fünf Millionen Masken für Lehrerinnen und Lehrer – die will das Land Niedersachsen jetzt an Schulen verteilen. Sie sollen ab Mittwoch durch den niedersächsischen Katastrophenschutz über die Kreise und Städte ausgeliefert werden. Die erste Lieferung umfasst 2,5 Millionen FFP2-Masken sowie 2,5 Millionen einfache medizinische Masken. In etwa einem Monat soll eine weitere Lieferung folgen. Mit der Maßnahme will das Land Niedersachsen die Schutzvorkehrungen für die Rückkehr zum Präsenzunterricht ausbauen. Dies sei nach wie vor das Ziel, sobald es die Infektionszahlen zulassen, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Masken-Verteilaktion. Nach Einschätzung der Gewerkschaft hätte sie aber schon früher umgesetzt werden müssen.

++ Roofwalks für Hannover? Umweltausschuss genehmigt städtische Gelder ++

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Ein Spaziergang über begrünte Dächer, die durch kleine Brücken miteinander verbunden sind. Das Projekt der Roofwalks soll eine neue Attraktion für Hannover werden. Und nun hat der Umweltausschuss die Weichen dafür gestellt. Nachdem der Bund 2,7 Millionen Euro für das Vorhaben zugesagt hat, haben nun die Ratspolitiker im Umweltausschuss städtische Eigenmittel genehmigt- in Höhe von 200.000 Euro. Jetzt muss abschließend noch der Stadtrat zustimmen. Wann der Bau der Rooflwalks allerdings genau beginnen könnte, ist noch unklar. Aktuell liegt laut Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer Dette nur eine Projektskizze vor. Es steht noch nicht fest, auf welchen Dächern ein solcher Roofwalk umgesetzt werden könnte. Es laufen aber Gespräche.

++ Angebot an Testmöglichkeiten wächst: Weitere Teststationen in Hannover ++

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Das Angebot an Testmöglichkeiten wächst in Hannover: Während in dieser Woche zwei weitere private Corona-Teststationen in Bahnhofsnähe öffnen, kündigen auch Drogeriemärkte die ersten Selbsttests für Zuhause an. In den Räumen von The Escape Room in der Röselerstraße bietet das Hamburger Start-Up Corona Freepass seit dieser Woche PCR-Tests an. Am Mittwoch will der Betreiber CovidZentrum aus Berlin eine Teststation im Hauptbahnhof in Betrieb nehmen. Neben PCR-Tests soll es auch Antigen-Schnelltests geben, die ein Ergebnis innerhalb von 20 Minuten liefern. Die Drogerieketten Rossmann und dm wollen ab der kommenden Woche die ersten Laientests im Sortiment anbieten.   

++ Arbeitslosigkeit in der Region: Weiter auf hohem Niveau ++

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Die Arbeitslosigkeit in der Region Hannover bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Im Februar lag die Quote bei 8,2 Prozent und damit 1,6 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Das geht aus dem Monatsreport der Agentur für Arbeit Hannover hervor. Insgesamt sind rund 51.870 Menschen in der Region arbeitslos gemeldet. Gut 600 mehr als noch im Januar. Damit drückt die Corona-Krise weiter auf die Bremse. Agenturchefin Heike Döpke fällt auf, dass die jahreszeitülichen Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit fehlen. Auch sei anhand der geringen Stellenzugänge zu erkennen, dass viele Betriebe noch zögern Mitarbeiter einzustellen. Nach Einschätzung von Döpke warten sie noch auf die Möglichkeit wieder zu öffnen.

++ Überraschender Rücktritt: Gesundheitsministerin Reimann legt Amt nieder ++

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Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann hat am Montag überraschend ihr Amt niedergelegt. Das teilte die Staatskanzlei mit. Wer Reimanns Nachfolge antreten wird, soll zeitnah bekannt gegeben werden. Für Reimanns sofortigen Rücktritt seien gesundheitliche Gründe ausschlaggebend. In den vergangenen Wochen hätten medizinische Untersuchungen ergeben, dass ein zeitnaher Krankenhausaufenthalt für sie erforderlich sein wird, so Reimann. Am Vormittag informierte sie Ministerpräsident Stephan Weil über ihr Vorhaben. In einem schriftlichen Statement äußerte sich der Landeschef betroffen: Er habe großes Verständnis für Reimanns Entscheidung. Inmitten der Corona-Pandemie sei die immens anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe einer Sozial- und Gesundheitsministerin unter diesen Bedingungen nicht zu realisieren, so Weil. Darüber hinaus dankte er ihr für ihre Arbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Ministerin – insbesondere für einen enormen Einsatz während der Corona-Pandemie.