++ KRH Fuhrpark erneuert ++

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Das Klinikum Region Hannover hat seinen Fuhrpark erneuert. Für das KRH sind in Zukunft neun 18 Tonner und drei 26 Tonner im Wert von etwa zwei Millionen Euro unterwegs. Besonderen Wert legte das Klinikum nach eigener Aussage auf moderne Sicherheitstechnik. Demnach sind in allen LKW Abbiege- und Aufmerksamkeitsassistenten verbaut.

Die Lastkraftwagen der KRH transportieren mehrfach täglich Essen aus der Zentralküche in Empelde an die KRH Standorte und holen leere Tablettwagen wieder ab. Darüber hinaus gehört zu den Aufgaben des Fuhrparks auch der Geräte und Medikamententransport.

++ „Section Control“ auf B6 darf wieder in Betrieb gehen ++

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Das Streckenradar „Section Control“ auf der B6 darf wieder in Betrieb gehen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Grund ist das Niedersächsische Polizeigesetz, das der Landtag im Mai beschlossen hatte und das nun die Grundlage für den Weiterbetrieb liefert. „Section Control“ misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen auf der B6 zwischen Gleidingen und Laatzen über einen Abschnitt von zwei Kilometern. Dazu werden die Nummernschilder aller Fahrzeuge gefilmt. Ein Anwalt aus Laatzen hatte dagegen geklagt. Er sah das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. Gegen das Niedersächsische Polizeigesetz waren hier in Hannover Tausende auf die Straße gegangen.

++ Linden-Nord: Paketdienste sollen mit Lastenrädern liefern ++

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Für viele Verkehrsteilnehmer sind sie ein Ärgernis: die Zustellfahrzeuge von Paketdiensten, die gern auch mal in zweiter Reihe oder auf Gehwegen parken. Die Stadt will das nicht länger hinnehmen und führt zusammen mit DHL, Hermes und anderen ein Experiment in Linden-Nord durch: Dort sollen 20 Umschlagpunkte eingerichtet werden, an denen Pakete auf Lastenräder, Sackkarren und in Elektroautos umgeladen werden sollen, um dann die letzten Meter zum Empfänger zurückzulegen. Rund 1000 Pakete landen durchschnittlich pro Tag in Linden-Nord.

Projektleiter Tim Gerstenberger sagte, er wisse nicht, ob durch das Experiment weniger Zustellfahrzeuge unterwegs sein werden – er hoffe es aber. Nach einem Jahr soll ausgewertet und gegebenenfalls verlängert werden.

++ CDU wählt Ex-VWN-Chef Scholz zum OB-Kandidaten ++

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96 Prozent Zustimmung: Der CDU-Kreisverband Hannover hat gestern den parteilosen Eckhard Scholz formell zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt. 154 von 161 Mitgliedern stimmten für den früheren VW-Nutzfahrzeuge-Chef, 7 dagegen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Scholz sagte, Hannover brauche einen Neuanfang. Er wolle den Wirtschaftsstandort stärken, Elektromobilität vorantreiben und die Verwaltung digitalisieren. Außerdem sollten keine Straßen mehr umbenannt werden, sagte Scholz offenbar mit Blick auf die Hindenburgstraße im Zoo-Viertel, denn das bedeute das Ignorieren der eigenen Geschichte. Scholz war von 2012 bis 2018 Chef von VWN. Die OB-Wahl soll am 27. Oktober stattfinden.

++ Weltraum-Forschung: Uni bekommt Raumfahrt-Institut ++++

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In Hannover wird künftig auch zur Raumfahrt geforscht: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt baut in enger Zusammenarbeit mit der Uni ein entsprechendes Institut. Dort sollen neue Methoden etwa zur Erdbeobachtung oder für Navigationssysteme entwickelt werden. Das neue Raumfahrt-Institut unterstreiche die führende Rolle, die die Uni Hannover bei Zukunftstechnologien spiele, sagte der kommissarische Leiter der Forschungseinrichtung, Wolfgang Ertmer. Die Kosten von rund 30 Millionen Euro teilen sich Land und Bund je zur Hälfte, Baubeginn soll in zwei Jahren sein an der Ecke Schneiderberg/Appelstraße in der Nordstadt.

++ Kollekte mit Karte: Marktkirche führt Bezahlen ohne Bargeld ein ++

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In der Marktkirche können Besucher künftig auch bargeldlos zahlen. Das Gotteshaus hat einen sogenannten „Kollektomat“ bekommen. Spender halten ihre EC- oder Kreditkarte vor das Gerät und wählen auf einem Bildschirm einen Geldbetrag zwischen 2 und 25 Euro. Wichtigstes Ziel sei ein einfacher Spendenvorgang auch für ausländische Besucher, teilte die Marktkirche mit. Schöner Nebeneffekt: Magere Spenden mit Cent-Beträgen gehören – zumindest mit dem „Kollektomat“ – der Vergangenheit an.

++ Stephan Weil kritisiert Nominierung Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin ++++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält die Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin für einen schweren politischen Fehler. Wie die dpa berichtet sagte er am Rande seiner Sommerreise, mit dem Vorschlag werde das Thema Spitzenkandidatur bei Europäischen Wahlen de facto beerdigt. Man könne nicht Wahlkampf mit bestimmten Personen machen, die nach der Wahl aber keine Rolle mehr spielen, so Weil. Seiner Auffassung nach würde das Parlament, wenn es das so akzeptiert, auf Dauer die eigene Herabstufung mit beschließen. Dienstag am späten Nachmittag hatten sich die Regierungschefs auf das neue Spitzenpersonal festgelegt, über den Vorschlag wird das Europaparlament voraussichtlich am 15 Juli entscheiden.

++ Niedersächsische Polizei startet mit neuer Onlinewache ++

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Niedersachsens Polizei startet mit einer neu gestalteten, dialogbasierten Onlinewache in den Juli. Seit Montag können Bürger über die Webseite zum Beispiel einfacher Strafanzeigen stellen oder aber Hinweise zu Verbrechen abgeben.  Die Onlinewache soll durch gezielte Fragestellung durch die Anzeigenaufnahme führen. Dazu gibt es Infos zu Präventionsangeboten oder zum Beispiel was zu tun ist wenn man die EC Karte verliert. Bereits seit zwölf Jahren ist die Seite online, der Relaunch soll nun besonders die Nutzerfreundlichkeit verbessern. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius lobte die Onlinewache als „Zeitgemäßes Angebot einer modernen und serviceorientierten Bürgerpolizei“. Organisiert wird die Onlinewache über die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen in Hannover.

++ Fridays for Future: Schon zwei Tage vor der Demo dieser Woche treffen sich 55 Ortsgruppen aus ganz Niedersachsen ++

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Am Mittwoch gab es Zeugnisse und am Donnerstag beginnen in Niedersachsen die Sommerferien. Trotzdem gehen die Klimaproteste von Schülern weiter. Auch am Freitag gibt es wieder eine zentrale Fridays-for-Future-Demo in Hannover. Die Veranstalter erwarten rund 4000 Teilnehmer, die am Nachmittag vom Georgsplatz aus durch die Innenstadt ziehen. Bereits im Vorfeld treffen sich ab Mittwoch 55 verschiedene Ortsgruppen der Fridays-for-Future-Bewegung aus dem gesamten Bundesland zu einer mehrtägigen Konferenz in Hannover. Beteiligt sind etwa die „Students for Future“, „Scientists for Future“ und die „Parents for Future“.

++ Sanierung des Schlosses Marienburg rückt näher: Kulturministerium stellt 100.000 Euro zur Verfügung ++

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Die Lösung zum Erhalt des maroden Schlosses Marienburg bei Pattensen nimmt Gestalt an. Wie das niedersächsische Kulturministerium am Dienstag bekanntgegeben hat, sollen im Haushalt 2020 zunächst 100.000 Euro für die Sanierung bereitgestellt werden. Die restlichen 13,5 Millionen Euro sollen gestaffelt in den Folgejahren gezahlt werden. Der Bund gibt 13,6 Millionen Euro, welche vom Land gegenfinanziert werden mussten. Wenn der Landtag den Haushaltsplänen zustimmt, werde Erbprinz Ernst August von Hannover Schloss sowie Inventar im Wert von sechs Millionen Euro in eine gemeinnützige Stiftung überführen, hieß es. Ursprünglich hatte der 35-Jährige das sanierungsbedürftige Baudenkmal für einen Euro an die öffentliche Hand verkaufen wollen, doch nach dem Einspruch seines Vaters lag der ursprünglich mit dem Land ausgehandelte Deal auf Eis.

++ Dezember-Mord in Hainholz: Prozess gegen mutmaßlichen Mörder gestartet ++

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Vor dem Landgericht Hannover hat am Mittwoch der Prozess gegen einen mutmaßlichen Mörder begonnen. Die Anklage wirft dem Mann vor, in einer Dezembernacht vergangen Jahres einen Schlafenden heimtückisch erstochen zu haben. Er soll am 28. Dezember gemeinsam mit seinem Opfer und dessen Freundin am Steintor Alkohol getrunken und Drogen genommen haben. Anschließend wollten die Drei offenbar bei dem Angeklagten übernachten und gingen in dessen Wohnung in Hainholz. Dort soll er mit einem Küchenmesser mehrfach und ohne erkennbaren Grund auf seinen Schlafenden Bekannten eingestochen haben. Während der Tat hatte er mehr als 3 Promille Alkohol im Blut. Damit gilt er als eingeschränkt Schuldfähig. Bisher hat sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen geäußert, er kündigte aber an, beim nächsten Prozess-Termin in der kommenden Woche aussagen zu wollen.

++ Regiobus Hannover Gmbh regelt für 10 weitere Jahre den Buslinienverkehr in der Region Hannover ++

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Ab dem ersten Januar 2020 regelt die Regiobus Hannover GmbH für weitere 10 Jahre den Buslinienverkehr in der Region Hannover-  Über die Direktvergabe dieses so genannten öffentlichen Dienstleistungsauftrages hat Dienstag die Regionsversammlung entschieden. Gerade für die Regiobus mit etwa 700 Angestellten ist diese langfristige Zusammenarbeit enorm wichtig, so Geschäftsführerin Elke van Zadel. In einem Interview sagte Elke Zadel: „Man könne mit den 10 Jahren in die Zukunft investieren und Sicherheit in Bezug auf den Arbeitsplatz für die Mitarbeiter garantieren. “ 2017 stand das Engagement zwischen Region und Regiobus bereits auf der Kippe. Damals haben sich Auftraggeberin und Auftragnehmerin zusammengesetzt um ein Sparprogramm zu beschließen, sagte Regionspräsident Hauke Jagau zu Radio Hannover: „es wurde eine gemeinsame Vereinbarung getroffen und Ziel ist es im laufenden Betrieb eine Summe von ca. 2,9 Millionen Euro Schritt für Schritt umzusetzen.“ Der öffentliche Dienstleistungsauftrag läuft bis 2030. In dieser Zeit sollen zwei Betriebshöfe zusammengelegt werden, die Regiobus will vermehrt auf Elektromobilität setzen und auch WLAN soll auf den Buslinien kommen.

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