++ Belegschaft bangt: Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen aufgehoben ++

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Die Belegschaft der Nord LB bangt um ihre Jobs, in einer internen Mitarbeiterinformation ist der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen aufgehoben worden. Bisher schloss eine  Betriebsvereinbarung solche Kündigungen bis 2020 aus. Die Nord LB gilt seit dem zweiten Februar als Sanierungsfall. Grund ist die sinkende Eigenkapitalquote. Der Kündigungsschutz fällt zwar mit Eintritt in die Sanierungsphase weg, gegenüber Radio Hannover teilte das Unternehmen aber mit: betriebsbedingte Kündigungen sollen auch in Zukunft möglichst vermieden werden.

++ Nach Dachstuhlbrand in Ahlem: Mutmaßlicher Brandstifter gefasst ++

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Nach dem Dachstuhlbrand am Sonntag in Ahlem hat die Polizei jetzt in der Südstadt den mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Der 35-Jährige kam in Untersuchungshaft. Ein aufmerksamer Zeuge hatte den Hausbewohner wiedererkannt und sofort die Polizei alarmiert. Fahnder konnten den Mann, der sich noch an der Sallstraße aufhielt, vorläufig festnehmen. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde er nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und besonders schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft geschickt. Die Ermittlungen dauern an. Bei dem Dachstuhlbrand am Sonntag an der Richard-Lattorf-Straße musste die Feuerwehr eine 86-jährige Frau über eine Drehleiter retten. Alle Bewohner des Hauses hatten aber Glück und bleiben unverletzt.

++ Nach Auschluss bei 96: Krawall-Fans sind wieder aufgenommen ++

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Vermummt und bewaffnet hatten sich Anhänger von Hannover 96 im November 2016 auf den Weg nach Hildesheim gemacht, um sich dort mit Braunschweig-Fans zu prügeln – die Polizei konnte die Massen-Schlägerei damals verhindern. Gegen 36 Vereinsmitglieder der Roten sprach der DFB ein bundesweites Stadionverbot aus und sie wurden bei 96 aus dem Verein ausgeschlossen. Jetzt hat einer der Betroffenen allerdings vor dem Landgericht Hannover geklagt und Recht bekommen, die Gewaltbereitschaft sei nicht nachgewiesen. Der Vorstand beschloss nun auch, die anderen 35 Vereins-Ausschlüsse rückgängig zu machen. Somit dürfen sie auch bei der Mitgliederversammlung im März abstimmen. 

++ Parken wird teurer: Bauausschuss stimmt für Gebührenerhöhung ++

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Das Parken auf Hannovers Straßen wird deutlich teurer – der Bauzuschuss hat gestern als erste Gremium der Erhöhung der Parkgebühren zugestimmt, die allein in diesem Jahr noch rund drei Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen bringen soll. Im Innenstadt-Bereich sollen die Gebühren demnach von 1,80 Euro pro Stunde auf 2,60 Euro steigen, in den Randbereichen 1,30 Euro auf 2 Euro beziehungsweise von 50 Cent pro Stunde auf 1 Euro. Dafür sollen die ersten 10 Minuten künftig kostenfrei sein. Wann genau die neuen Gebühren eingeführt werden ist noch unklar. Der Rat muss am Ende über den Beschluss des Bauauschusses entscheiden. Für die Umstellung der Parkscheinautomaten sind dann rund 2 Wochen eingeplant  - und Kosten von rund 100 000 Euro

++ Ex-Rockerboss: Hanebuth droht offenbar lange Haftstrafe ++

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Dem früheren Chef der Rockergruppe „Hells Angels“ in Hannover, Frank Hanebuth“, droht offenbar eine Haftstrafe von 13 Jahren. Wie mehrere Medien berichten, soll Hanebuth von spanischen Ermittlungsbehörden angeklagt worden sein unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Rockerboss war vor mehr als fünf Jahren auf Mallorca festgenommen worden. Er soll auf freiem Fuß in Deutschland sein – allerdings gegen Kaution.

++ Axt-Mann überfällt Discounter in Leinhausen ++

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In Leinhausen hat am Dienstagabend ein Unbekannter mit einer Axt einen Discounter überfallen. Es ist der zweite Vorfall dieser Art in diesem Jahr. Ob es sich um denselben Täter handelt, ist noch unklar. Der Mann betrat den Markt an der Kasseler Straße kurz vor Geschäftsschluss gegen 21 Uhr. Er bedrohte eine 63-jährige Kassiererin mit der Axt und forderte Geld. Als die Frau sich weigerte, flüchtete der Mann. Er ist etwa 1,80 Meter groß und schlank und trug eine olivfarbene Tarnjacke mit Kapuze. Bereits Anfang Februar hatte ein Unbekannter mit einer Axt einen Supermarkt an der Mandelslohstraße überfallen. Er schlug mit der Axt auf die Kasse ein und flüchtete dann mit der Geldkassette.

++ Kleefeld: Schüler gewinnen bundesweiten Wettbewerb ++

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Eine Riesenüberraschung haben Schüler der Klasse 11a der Alice-Salomon-Schule in Kleefeld am Mittwoch erlebt: Sie haben einen Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung gewonnen und dürfen auf Klassenfahrt nach Paris. Der Leiter des Wettbewerbs Georg Lambertz überreichte den Schülern ihren Preis. Er habe sich wahnsinnig gefreut, als er die überraschten Gesichter gesehen habe, so Lambertz. Die Jury überzeugt hat ein 6-minütiges Video der Schüler, und zwar zum Thema „Influencer“. An dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung haben insgesamt mehr als 2000 Klassen teilgenommen.

++ Kleefeld: Fahrkartenautomat gesprengt - bereits elfter Fall ++

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Unbekannte haben erneut einen Fahrkartenautomaten der Üstra in Hannover gesprengt, diesmal an der Haltestelle Zehlendorfweg in Vahrenheide. Es ist der elfte Vorfall dieser Art binnen zwei Monaten. Laut Zeugen hatten sich zwei mutmaßliche Täter Mittwochfrüh gegen halb fünf an den Haltestelle aufgehalten, dann habe es einen lauten Knall gegeben und die Unbekannten seien geflüchtet. Laut Polizei haben die Täter dabei eine Geldkassette erbeutet. Sie konnten trotz Fahndung mit mehreren Streifenwagen und Hubschrauber entkommen. Die Üstra schätzt allein den Materialschaden bei jedem gesprengten Automaten auf 30.000 Euro.

++ Warnstreik am Mittwoch: Vor allem MHH betroffen ++

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Warnstreik im öffentlichen Dienst am Mittwoch in Hannover: Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Landes aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen – auch in der Medizinischen Hochschule. Wie viele Mitarbeiter in den Warnstreik treten, konnte eine MHH-Sprecherin auf Nachfrage nicht sagen. Allerdings sei eine Notbesetzung im Dienst, die etwa Notoperationen durchführen könne. Die MHH habe versucht, normale OPs und Termine nicht auf morgen zu legen, so die Sprecherin. Ebenfalls vom Warnstreik betroffen etwa die Hochschule und die Leibniz Uni, die Straßenmeisterei oder verschiedene Ämter.

++ Neustadt: Polizei nimmt falsche Spendensammler fest ++

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Falsche Spendensammler waren am Montag in Neustadt unterwegs: Auf einem Supermarkt-Parkplatz am Rudolf-Diesel-Ring haben zwei Männer und zwei Frauen versucht, für den Landesverband der Taubstummen zu sammeln, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie trugen Klemmbretter und gaben vor, weder sprechen noch hören zu können. Die beiden Männer waren bereits vergangene Woche mit der Masche aufgefallen. Die Polizei konnte die Verdächtigen im Auto anhalten und vorläufig festnehmen. Wegen fehlender Haftgründe wurden sie wieder freigelassen.

++ Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Trunkenheitsfahrer geplatzt ++

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Ein 32-Jähriger aus Seelze sollte sich am Dienstag eigentlich vor dem Amtsgericht verantworten wegen fahrlässiger Tötung: Im September 2017 soll er betrunken Auto gefahren und gegen einen Baum geprallt sein. Mit im Wagen saßen vier Neffen des Mannes, einer starb an den Folgen des Unfalls. Doch der Prozessauftakt ist geplatzt.

Der Angeklagte erschien nicht im Amtsgericht. Stattdessen ließ er seinen Anwalt ein Attest vorlegen. Demnach sei er im Krankenhaus in Behandlung und bereite sich auf eine Bauch-OP vor, offenbar eine Spätfolge des Unfalls. Die Richterin kündigte an, das genau prüfen zu wollen. Sie entschuldigte sich bei den Zeugen, unter anderem waren zwei Neffen des Angeklagten anwesend.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Sollte er das Gericht getäuscht haben, muss er möglicherweise die Kosten für den ausgefallenen Termin tragen. Sie könnten sich im vierstelligen Bereich bewegen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

++ Klage gegen "Section Control" - Eingriff in Grundrechte ++

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Erste Klage gegen „Section Control“: Ein Anwalt aus Laatzen sieht durch das Streckenradar an der B6 die Grundrechte verletzt, da Autofahrer ungefragt fotografiert werden. Das Niedersächsische Innenministerium bestätigte am Dienstag, dass die Klage am Verwaltungsgericht eingegangen ist. Sie werde derzeit geprüft. Allerdings ändere sich die Position des Ministeriums dadurch nicht, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Rechtsgrundlage für „Section Control“ werde im neuen Polizeigesetz geschaffen. Bis dahin könne das System weiter erprobt werden. Die Niedersächsische Datenschutzbeauftragte hatte vor zwei Wochen die Abschaltung der Anlage gefordert unter Verweis auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

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