Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Warnschuss: Polizei nimmt mutmaßlichen Einbrecher fest ++

Kategorie:

Hannovers Polizei hat in den frühen Morgenstunden einen mutmaßlichen Einbrecher dingfest gemacht. Der Mann war offenbar mit einem Messer bewaffnet in der Kleingartenkolonie „Vahrenwalder Heide“ bei einem Diebstahl beobachtet worden. Die Polizei stellte den Mann in einem Gebüsch und forderte ihn auf sich hinzulegen. Der 41-Jährige aber,  stürmte auf die Beamten los. Ein Polizist gab einen Warnschuss ab und der Verdächtige versuchte zu flüchten. Kurz darauf konnte er dann doch unter Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Er muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls, Einbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

++ "In der Rehre": Bauarbeiten gehen weiter ++

Kategorie:

Die Bauarbeiten an der Straße "in der Rehre" in Ricklingen gehen in die nächste Runde. Die Stadt hat nach eigener Angabe Sperrungen in Höhe der Straße „Auf dem Sohlorte“ geplant. Während der Vollsperrung werden die Straßen „auf dem Grethel“, „Auf dem Sohlorte“ und „Mühlenwinkel“ nur über die Göttinger Chaussee erreichbar sein. Der Abschluss dieser dritten Bauphase ist für Ende Juli geplant. Danach soll die Straße „In der Rehre“ in Oberricklingen wieder durchgängig befahrbar sein.

++ Neue Fahrradstaffel: Polizei sattelt auf ++

Kategorie:

Die Planungen für die neue Einheit laufen auf Hochtouren, das haben die Beamten gegenüber Radio Hannover mitgeteilt. Demnach gebe es schon jetzt Fahrradpolizisten, spätestens im kommenden Frühjahr sollen sie aber auch als eigene Gruppe organisiert sein. Die Polizei will mit der neuen Fahrradstaffel Bürgernähe zeigen. Wie viele Beamtinnen und Beamte zukünftig Radpatrouille fahren und wo sie ihr Blaulicht haben ist bisher offenbar noch nicht geklärt.

++ Verdi: Karstadt an der Georgstraße ist nicht zu retten ++

Kategorie:

Sechs Karstadt-Häuser sind gerettet, unter anderem in Berlin, Hamburg und Nürnberg, weil der Konzern dort offenbar die Miete drücken konnte. Das ist am Freitag bekannt geworden. Das Karstadt-Haus hier bei uns in der Georgstraße ist derweil nicht zu retten. Die Gespräche hätten nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht, sagte Verdi-Sprecher Matthias Büschking auf Nachfrage von Radio Hannover. Kritik von der SPD an der Stadtverwaltung könne er nicht nachvollziehen, so Büschking. Die SPD wollte in einem Brief an Oberbürgermeister Belit Onay kritisch hinterfragen, warum die Karstadt-Rettung an anderen Standorten klappt, nicht aber hier in Hannover.

Seit das Unternehmen die Filialschließungen angekündigt hat, ist die Liste von ursprünglich 62 betroffenen Standorten auf nunmehr 50 geschrumpft. Hier in Hannover bleiben außer dem Karstadt in der Georgstraße alle Standorte erhalten, auch Karstadt Sport und das zugehörige Sport Scheck.

++ Azubis in Angst: Land stellt Millionen zur Verfügung ++

Kategorie:

Die Corona-Krise verunsichert nicht nur viele Betriebe, sondern auch Auszubildende: Etliche Azubis fragen sich, ob sie übernommen werden. Um die Unsicherheit zu verringern, stellt das Land Niedersachsen nun 18 Millionen Euro zur Verfügung. Kultusminister Grant Hendrik Tonne sagte am Freitag in Hannover, das Ausbildungsjahr 2020 dürfe weder für junge Menschen noch für Betriebe ein verlorenes Jahr sein.

Die Förderung, die bis 2022 läuft, soll an Firmen fließen, die zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen oder vorhandene verlängern. Azubis sollen etwa von Mobilitätsprämien profitieren. Handwerkskammern, IHKen und Gewerkschaften begrüßten das Vorhaben heute. Die rot-schwarze Koalition hatte die Förderung im Zuge des zweiten Nachtragshaushalts beschlossen.

++ Rassismus in der Polizei: Pistorius will gemeinsame Studie mit Ländern ++

Kategorie:

Ob mit oder ohne Bund: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius will das Thema Rassismus bei der Polizei anpacken. Das hat der SPD-Politiker gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung angekündigt. Pistorius schwebt eine Studie vor, die von mehreren Bundesländern organisiert und getragen wird. Nach der Sommerpause wolle der Innenminister seine Amtskolleg*innen von dem Vorhaben überzeugen. Ihm sei die Zusammenarbeit der Länder wichtig, damit aus der Studie auch ein repräsentatives Bild gewonnen wird. Es soll vor allem untersucht werden, inwiefern Racial Profiling bei der Polizeiarbeit eine Rolle spielt. Also, inwiefern Menschen ohne Anlass, sondern aufgrund äußerer Merkmale wie etwa der Haut- oder Haarfarbe kontrolliert werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte eine entsprechende Studie überraschend wieder verworfen, obwohl es im Juni zunächst angekündigt worden war. 

++ Sahlkamp: teenagerin klemmt in Tiefgaragentor fest ++

Kategorie:

Im Sahlkamp ist am Donnerstag eine Teenagerin in eine bedrohliche Lage geraten: Sie klemmte in etwa zwei Meter Höhe in einem Rolltor fest. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die 16-Jährige am Abend befreien, ein Notarzt brachte das verletzte Mädchen anschließend in die Medizinische Hochschule. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar. Nach Angaben der Feuerwehr steckte das Handgelenk des Mädchens in einem Rolltor einer Tiefgaragenzufahrt an den Hägewiesen fest. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stützten bereits Ersthelfer das hängende Mädchen. Die 16-Jährige soll sich am Mittelfinger verletzt haben – wie schwer, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

++ Gericht kippt Eilantrag: Corona-Skeptiker müssen mit Masken demonstrieren ++

Kategorie:

Erneut wollen Corona-Skeptiker*innen am Samstag in Hannover auf die Straße gehen. Und das geht nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung – das hat das Verwaltungsgericht Hannover am Donnerstag entschieden und den Eilantrag der Demonstranten abgelehnt. Nach Einschätzung des Gerichts können die Mindestabstände auf der geplanten Versammlung nicht verlässlich eingehalten werden. Um das Infektionsrisiko gering zu halten, bleibe das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Dies entspreche dem aktuellen Forschungsstand. Die Antragsteller*innen können noch beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg Beschwerde einreichen. Die angemeldete Versammlung zählt zu den sogenannten „Walk To Freedom“-Demonstrationen. Die Teilnehmer*innen  wollen sich am Nachmittag auf dem Steintorplatz treffen und im Anschluss durch die Innenstadt ziehen. Sie kritisieren die Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen und fordern einen Untersuchungsausschuss. Die Polizei rechnet mit etwa 200 Teilnehmenden.

++ Müllwagen fährt Mädchen um: Fahrer entschuldigt sich vor Gericht ++

Kategorie:

Prozessauftakt gegen den Müllwagenfahrer, der im Januar in Lehrte ein elfjähriges Mädchen überrollt und getötet hat: Der 36-Jährige muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Im Verlauf der Verhandlung kam heraus, dass der Fahrer zum Tatzeitpunkt mit einem Frontlader-Fahrzeug unterwegs war. Diese Art von Lkw hat einen Kran, um Müllcontainer zu greifen. Die Greifarme reichen bis vor das Fahrerhaus und versperren so die Sicht. Der Müllwagen fahre sich „wie ein Pferd mit Scheuklappen“, sagte der Angeklagte laut HAZ. Wenn er den Blinker setze, würden Kameras und Bildschirme aktiviert – trotzdem gebe es tote Winkel. Er habe im Lauf der Jahre mehrere Situationen erlebt, in denen etwas hätte passieren können, so der 36-Jährige.

Der Müllwagen hatte im Januar in Lehrte beim Abbiegen das elfjährige Mädchen erfasst, das gerade bei Grün eine Straße überquerte. Das Kind wurde noch mitgeschleift und starb wenig später im Krankenhaus. Der Fahrer fuhr weiter – er will den Zusammenstoß gar nicht bemerkt haben. Der 36-Jährige muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Er entschuldigte sich heute bei der Familie des Opfers.

++ Prinz Ernst August offenbar kurzzeitig in Psychiatrie ++

Kategorie:

Ernst August Prinz von Hannover hat scheinbar Ärger – und zwar in Österreich: In seinem Jagdhaus im Almtal soll es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei gekommen sein. Der Prinz sei daraufhin kurz in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das berichtet die österreichische „Kronenzeitung“ ohne Angabe von Quellen.

Demnach habe Ernst August den Notruf gewählt und gesagt, er liege in einem Graben und werde ermordet. An dem Ort habe die Polizei dann aber nur ein Pärchen vorgefunden. Als die Beamten mit den beiden beim Jagdhaus eintrafen, habe der Prinz aggressiv reagiert, es kam offenbar zu Handgreiflichkeiten.

Der Welfe beteuerte gegenüber dem Blatt, er habe den Notruf nur gewählt, weil er eine Unterzuckerung hatte. Warum die Beamten aggressiv reagiert hätten, könne er sich nicht erklären. Und Ernst August hat inzwischen offenbar angekündigt, Polizei und Psychiatrie verklagen zu wollen.