++ Landesregierung plant zentrale Abschiebebehörde ++

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Die Landesregierung will abgelehnte Asylbewerber schneller und effektiver abschieben und plant dafür eine zentrale Landesbehörde. Vor einigen Tagen hat Niedersachsens Innenministerium damit begonnen, mit den kommunalen Spitzenverbänden und Ausländerbehörden ein Konzept dafür zu erarbeiten. Statt der Kommunen soll dann künftig die zentrale Landesbehörde dafür sorgen, dass ausreisepflichtige Ausländer das Land auch verlassen. Laut dem Innenministerium hätten Bundesländer wie etwa Baden-Württemberg gezeigt, dass zentrale Strukturen für die Durchsetzung der Ausreisepflicht vorteilhafter seien. Die neue Zentralbehörde könnte frühestens Mitte des Jahres mit ihrer Arbeit beginnen, heißt es. In Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr nur jede vierte Abschiebung durchgesetzt.

++ Leinewelle: Fischereiverein legt Widerspruch ein ++

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Surfen mitten in der Innenstadt: Im Januar hatte die Region Hannover das Projekt der Leinewelle am Landtag wasserrechtlich genehmigt. Damit stand dem Bau einer Surfwelle eigentlich nichts mehr entgegen. Jetzt hat allerdings der Fischereiverein Hannover Widerspruch gegen diese Genehmigung eingelegt. Aus Sicht des Vereins hätte die Region die Erlaubnis des Fischereivereins einholen müssen. Denn in dem betroffenen Areal leben bestandsbedrohte Fische, wie etwa der Steinbeißer, sagt der Vereins-Vorsitzende Heinz Pyka in der "Neuen Presse".

Die Region Hannover muss nun über diesen Widerspruch entscheiden. Der Verein fordert eine Fischtreppe, damit die Fische leichter flussaufwärts gelangen können. Wer dafür aufkommen soll, ist unklar. Leinewellen Initiator Heiko Heybey sieht das Surfprojekt durch den Widerspruch nicht gefährdet. Aktuell werden Sponsoren für die Leinewelle akquiriert. Nach bisheriger Planung soll im nächsten Jahr gebaut werden.

++ A2: Lkw-Unfall - Fahrer schwer verletzt ++

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Auf der A2 Richtung Berlin hat es am Montag einen schweren Unfall gegeben. Zwischen Bad Nenndorf und Wunstorf-Kolenfeld ist ein Kleintransporter auf einen LKW aufgefahren. Der 43 Jahre alte Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Durch den Aufprall geriet der Motor des Kleintransporters in Brand. Ersthelfer löschten die Flammen mit Feuerlöschern, die Feuerwehr befreite den Fahrer aus dem Transporter. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Klinik. Der Fahrer der LKW blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 50.000 Euro. Die A2 musste in Richtung Berlin gesperrt werden.

++ Erneut Messerangriff: 19-Jähriger schwer verletzt ++

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Nach dem tödlichen Messerangriff in der Innenstadt am Freitag ist erneut ein junger Mann niedergestochen worden, am Sonntagabend auf der Bult: Der 19-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Polizei nahm einen 24-jährigen Tatverdächtigen fest, er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Nach Erkenntnissen der Ermittler kannten sich das Opfer und der mutmaßliche Täter. Sie waren im selben Auto in die Lindemannallee gefahren. Nachdem sie ausgestiegen und einige Schritte gegangen waren, stach der 24-Jährige mit dem Messer zu. Ein Verwandter, der ebenfalls mit im Auto gesessen hatte, hielt den Mann fest, bis die Polizei eintraf. Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er gilt als geistig verwirrt.

Am Freitagabend hatte es vor der Oper bereits einen Messerangriff gegeben. Ein 18-jähriger erlag seinen Verletzungen, ein anderer wurde lebensgefährlich verwundet. Von den Tatverdächtigen fehlt jede Spur.

++ Rathaus-Affäre: Staatsanwaltschaft will im März über Anklagen entscheiden ++

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In der Rathausaffäre will die Staatsanwaltschaft nun Anfang März entscheiden, ob sie Anklage erhebt gegen Oberbürgermeister Stefan Schostok, seinen früheren Büroleiter Frank Herbert und den Ex-Kulturdezernenten Harald Härke. Das sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Möglicherweise ergehe auch Strafbefehl oder das Verfahren werde eingestellt, so Klinge.

Die Anwälte von Schostok, Herbert und Härke haben seit zwei Monaten Einsicht in die Ermittlungsakten. Bislang hätten sie aber noch keine Stellungnahmen dazu abgegeben. Die Staatsanwaltschaft hatte eigentlich bis Mitte Februar damit gerechnet. Sie wirft Ex-Kulturdezernent Härke vor, gesetzeswidrige Gehaltszulagen für Schostoks früheren Büroleiter Herbert genehmigt zu haben. Der OB könnte davon gewusst haben.

++ Hannover 96: Uffe Bech trainiert mit den Profis ++

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Die schwache Leistung von Hannover 96 wird zur Comeback-Chance für Uffe Bech: Der 26-jährige Rechtsaußen durfte am Montag mit den Einwechsel-und Reservespielern der Profis trainieren. Die „Roten“ hatten Bech unter anderem an Greuter Fürth ausgeliehen und zuletzt in die zweite Mannschaft abgeschoben. 96 hat am Sonntag Zuhause gegen die Eintracht verloren mit 0 zu 3 – trotz einer guten ersten Halbzeit. 96-Stürmer Hendrik Weydandt sagte dem „Sportbuzzer“, im Kellerduell gegen Stuttgart am Sonntag wolle man ein anderes Gesicht zeigen.

++ Abbensen: Ortsschilder geklaut ++

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Wo liegt eigentlich Abbensen? Wer in der Wedemark wohnt, der wird das Örtchen kennen – auch ohne Ortsschilder. Denn Unbekannte haben die Schilder in der Nacht zu gestern geklaut. Sowohl das Ortseingangsschuld aus Richtung Negenborn als auch die Ausgangsschilder Richtung Helstorf und Dudenbostel. Laut Polizei haben die Täter die Haltestangen aus dem Boden gezogen und die Schilder herausgeschraubt. Der Schaden beträgt 600 Euro. Wem also ein Abbenser Ortsschild begegnet, der möge sich doch bei der Polizei melden.

++ Wohnungsbrand an der Berliner Allee ++

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In einem Mehrfamilienhaus in der Südstadt ist Donnerstag vermutlich Fahrlässig ein Feuer verursacht worden. Gegen halb eins haben aufmerksame Zeugen den Brand im vierten Obergeschoss bemerkt. Bereits eine halbe Stunde später konnten Rettungskräfte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Am Freitagmorgen  haben Experten der Polizei nach der Brandursache gesucht.  Schuld soll eine glimmende Zigarette auf dem Balkon der Wohnung sein. Den Schaden der dabei entstand schätzt die Polizei auf etwa 20 Tausend Euro.

++ Rodewalder Wolf: Endgültig zum Abschuss freigegeben++

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Der Rodewalder Wolf darf abgeschossen werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Freitag entschieden. Damit wies der vierte Senat eine Beschwerde gegen die Abschussgenehmigung zurück. Dem Leitwolf konnten mehrere Angriffe auf Nutztiere nachgewiesen werden. Zuletzt geriet das Tier durch die Tötung eines Ponys in Neustadt-Nöpke in die Schlagzeilen. Ob aber tatsächlich der Rodewalder Wolf verantwortlich war, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Der Beschluss des Gerichts ist nicht anfechtbar. Damit ist das Tier endgültig zum Abschuss frei gegeben.

++ Protest der Betroffenen: Trasse soll durch westliche Region Hannover geführt werden ++

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In den westlichen Kommunen der Region Hannover formiert sich nach Bekanntwerden der neuen Pläne für die Stromtrasse Südlink Protest: Am Donnerstag hatte Netzbetreiber Tennet bekanntgegeben, dass die Stromautobahn nun doch durch Neustadt, Garbsen Seelze, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Springe verlaufen soll und nicht wie zuletzt erwartet durch den Osten der Region. Die betroffenen Kommunen reagierten Überrascht. Tennet will die Pläne für die Favorisierte Trasse nun bei der Bundesnetzagentur einreichen. Bis Jahresende soll der sogenannte Detailkorridor fertiggestellt sein. Zuvor wolle man ab 25. März die Betroffenen Bürger vor Ort über die Gründe für die Streckenwahl informieren. Die Termine dafür stehen aber noch nicht fest.

++ Axträuber: 18-Jähriger wieder entlassen ++

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Ein 18-Jähriger soll in Hannover in diesem Monat zwei Supermärkte überfallen haben. Beide Male war der Täter maskiert und mit einer Axt bewaffnet. Der Räuber konnte allerdings lediglich in Herrenhausen etwas Beute machen, in Leinhausen wurde er von einem Supermarkt Angestellten in die Flucht geschlagen. Umfangreiche Ermittlungen hatten die Fahnder der Polizei auf die Spur des 18 Jährigen gebracht. Er konnte Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Stöcken festgenommen werden. Bei einer anschließenden Durchsuchungen stießen die Beamten des Raubdezernats auf mehrere Beweismittel, die nun ausgewertet werden. Wegen fehlender Haftgründe wurde der junge Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern aber weiter an.

++ Vom Flughafen direkt ins Gefängnis ++

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Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen 44-Jährigen bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Ägypten festgenommen. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl wegen Körperverletzung. Bereits 2015 war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte jedoch nicht vollständig gezahlt. Ersatzweise hätte er eine 40 tägige Haft absitzen können. Er entzog sich aber der Vollstreckung. Weil er die Strafe auch jetzt noch nicht zahlen konnte wurde er zu einer 33-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.

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