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++ Verkaufsoffene Sonntage: Regeln wegen Corona gelockert ++

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Vier verkaufsoffene Sonntage darf es in diesem Jahr geben – auch ohne große Volksfeste oder Messen, die normalerweise Bedingung dafür sind. Wegen Corona haben sich Landesregierung, Kirchen und Verbände auf die gelockerten Regeln zu den verkaufsoffenen Sonntagen verständigt. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sagte am Mittwoch in Hannover, die Einigung schaffe Anreize für die Kunden und sei eine große Chance für den Einzelhandel. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie klagt die Branche über Umsatzeinbußen. Von der Landeskirche, die sonst auf die Sonn- und Feiertagsruhe pocht, hieß es, das falle nicht leicht. Aber man könne nachvollziehen, dass Arbeitsplätze gerettet werden sollen. Die FDP hingegen kritisierte, dass nur vier verkaufsoffene Sonntage geplant seien.

++ Corona-Krise: Stadt zieht Zwischenbilanz ++

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Seit fast fünf Monaten hält die Corona-Pandemie nun auch schon Hannover auf Trab. Oberbürgermeister Belit Onay hat am Dienstag eine erste Zwischenbilanz gezogen. Das Krisenmanagement der Stadt hätte weitgehend gut funktioniert. Vor allem die drei Hilfspakete seien für Onay vorbildlich gewesen. Das zehn-Millionen-Euro-Sofortprogramm für die Wirtschaft, der Corona-Sozialfond sowie der drei Millionen Euro schwere Stabilitätspakt u.a. für Kultur, Gastronomie, oder Sport hätten sehr geholfen, die Krise für viele zu mildern, so der Oberbürgermeister. Außerdem würden die städtischen Strukturen funktionieren: die KfZ-Zulassungsstelle bearbeite mehr Anträge als vor der Krise, die Elterngeldstelle wurde personell aufgestockt, um die Aktenberge abzuarbeiten, und auch die Ordnungsdienste hätten mit tausenden Kontrollen einen guten Job gemacht. Belit Onay unterstrich aber auch, dass man keinesfalls schon über den Berg sei. So werde die Rückkehr in den Regelbetrieb in Schulen und Kitas eine Herausforderung, der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt sei auf Jahre eingeschränkt. Trotzdem wolle man auch in Zukunft weiter unterstützen, wo man kann.

++ Ausgrabungen in Wedemark: Relikte aus der Vorzeit entdeckt ++

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Spektakulärer Fund in der Wedemark: Bei Untersuchungen auf einem neuen Baugebiet in Wennebostel haben Archäologen Relikte aus der Vorzeit der Wedemark gefunden! Unter anderem sollen die Forscher auf zwei Urnen aus der Eisen- oder sogar Bronzezeit gestoßen sein. Also aus einer Zeit, mehrere hundert Jahre vor Christus. Das hat die Gemeinde Wedemark am Dienstag mitgeteilt. Die Ausgrabungen auf dem Gelände an der Ostlandstraße sind bereits abgeschlossen, aktuell prüft das Landesamt für Denkmalpflege, welche  historische Bedeutung die Fundstücke tatsächlich haben. Übrigens – die archäologischen Arbeiten haben den Zeitplan für den Bau des neuen Wohngebietes in Wennebostel nicht verzögert. Wie geplant, soll es Anfang August losgehen.

++ Seelze: Brand in Chemiefabrik ++

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Feueralarm in der Chemiefabrik! In Seelze hat es am Montag auf dem Dach einer Produktionshalle für fluorizierende Stoffe gebrannt. Das Feuer hinterließ einen hohen Sachschaden. Zum Glück konnten aber keine Gefahrenstoffe austreten, auch sind keine Menschen verletzt worden. Mitarbeiter der Chemie-Firma an der Wunstorfer Straße hatten am Nachmittag das Feuer an einer Abluftanlage auf dem Hallendach entdeckt. Die sofort alarmierte Werksfeuerwehr und weitere Ortsfeuerwehren konnten den Brand dann zügig löschen. Allerdings stürzte durch das Feuer ein Teil der Abluftanlage auf das Dach der Produktionshalle. Brandermittler der Polizei haben den Brandort am Dienstag untersucht. Sie gehen von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Die Schadenssumme schätzen die Beamten auf 200.000 Euro.

++ Barsinghausen: Mehrere Bäume vergiftet ++

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In Barsinghausen treibt sich offenbar ein Baumhasser um. Vier Bäume sollen bereits vergiftet worden sein. Die Stadt gibt nicht auf der Sache nachzugehen. Nachdem Aufrufe im Internet bislang offenbar nichts gebracht hatten, reagiert die Stadt Barsinghausen jetzt mit Plakaten an abgestorbenen Birken. Die Verwaltung will damit auf das Thema Baumvergiftung aufmerksam machen. Erst im April waren wieder zwei Birken in der Gemeinde Egestorf vergiftet worden. Unbekannte bohrten dafür tiefe Löcher in die Baumstämme und füllten dann hochkonzentriertes Glyphosat in die Öffnungen. Alleine durch diesen Fall entstanden der Stadt Schäden in Höhe von rund 25.000 Euro. Und das ist nicht die erste Vergiftung in Egestorf: Bereits vor einigen Jahren gab es dort ähnliche Vorkommnisse an zwei anderen Birken.

++ Sanierung: Wolfgang-Besemer-Ufer bekommt neue Asphaltdecke ++

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Die Stadt hat die Sanierung des Rad und Fußweges Wolfgang-Besemer-Ufer angekündigt. Kommende Woche Montag sollen die Arbeiten an der Ihme zwischen dem Leinewehr "am schnellen Graben" und dem Bereich nördlich der "Lavesallee" beginnen. Dort wird die Fahrbahn von 2,5 Meter auf 3,5 Meter verbreitert, außerdem trägt die Stadt eine neue Asphaltschicht auf. Die Sanierungskosten am Wolfgang-Besemer-Ufer liegen bei rund 100.000 Euro. Während der Bauarbeiten sind Umleitungen ausgeschildert.

++ Conti: Millionenverlust im zweiten Quartal ++

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 Der hannoversche Zulieferer Continental hat im zweiten Quartal 636 Millionen Euro Verlust vor Steuern und Zinsen gemacht, die vorläufigen Zahlen dazu hat das Unternehmen am Montag veröffentlicht. Demnach lief es für den Technikkonzern besonders schlecht im Geschäft rund um Autoteile. Der Umsatz dort brach fast um die Hälfte ein. Weil die Lage weiterhin unsicher bleibt will Conti noch keine Prognose für das Gesamtjahr abgeben. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Produktion, Lieferkette und Nachfrage seien noch nicht abzuschätzen hieß es.

++ Wegen Wasserschaden: Bürgeramt Bemerode muss schließen ++

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Die Stadt Hannover muss ein weiteres Bürgeramt schließen – diesmal in Bemerode. Dort hat es einen heftigen Wasserschaden gegeben. Für die Renovierung muss das Amt ab kommenden Montag zwei Wochen lang geschlossen bleiben. Vereinbarte Termine innerhalb dieser Zeit werden ins Bürgeramt am Aegi verlegt. Betroffene sollen von der Stadt informiert werden. Auch das Bürgeramt in Linden ist in der kommenden Woche nur eingeschränkt geöffnet. Für Arbeiten der Stadtwerke bleibt das Gebäude am Mittwoch geschlossen. Im Zuge der Corona-Krise sind auch noch die Bürgerämter in Döhren und Ricklingen bis Ende August geschlossen.  Hier ließen die Räumlichkeiten keine ausreichenden Schutzvorkehrungen zu. Zum Ausgleich gibt es übergangsweise ein zusätzliches Bürgeramt am Schützenplatz.

++ JVA-Schmuggel: Polizei erwischt Drogenkurier ++

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Die Polizei Hannover ist einem Drogenkurier auf die Schliche gekommen. Der 30-jährige Mann hatte offenbar den Auftrag Drogen in Hannovers Justizvollzugsanstalt zu schmuggeln. Wie die Polizei am Montag mitgeteilt hat, ist der Tatverdächtige bereits am vergangenen Freitag erwischt und festgenommen worden. Der 30-Jährige soll mehrere Pakete über eine Mauer in den Pausenhof der JVA geworfen haben – und das am helllichten Tag! Polizeibeamte konnten ihn am Nachmittag bei der Tat beobachten. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd nahmen sie den Mann noch in der Nähe fest. Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte eine geringe Menge Marihuana sicher. Einen größeren Fund machten die JVA-Mitarbeiter auf dem Pausenhof: Dort lag ein Päckchen mit etwa 68 Gramm Betäubungsmittel – mutmaßlich auch Marihuana. Über den Verbleib der anderen Pakete und den Empfänger ist nichts bekannt. Der Verdächtige ist derweil wieder auf freiem Fuß – gegen ihn wird aber wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Hausfriedensbruch ermittelt.

++ Party-Unfall in Langenhagen: Mann ertrinkt im Pool ++

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Tragisches Unglück in Langenhagen: Bei einer Gartenparty ist am Wochenende ein Mann in einem Swimmingpool ertrunken. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der 66-Jährige in der Nacht zu Sonntag auf einem Grundstück an der Straße auf der Heide auf. Dort hatte es eine kleine Feier im Garten gegeben. Nach Mitternacht hatten sich die Mitfeiernden über den Verbleib des 66-Jährigen gewundert. Sie machten sich auf die Suche und schließlich die schreckliche Entdeckung: Der Gesuchte trieb leblos im Pool. Die Gruppe alarmierte sofort die Rettungskräfte. Doch ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.