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++ Stadt lässt Landschaftsschutzgebiet an der Leine kontrollieren ++

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Private Partys, rücksichtslose Jogger, frei laufende Hunde, Vandalismus: Die Stadt Hannover lässt ab sofort die Leinemasch in Herrenhausen und Stöcken kontrollieren. Ein Sicherheitsdienst wird dort im Landschaftsschutzgebiet ab Freitag regelmäßig patrouillieren und nach dem Rechten sehen. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf die steigenden Regelverstöße. Seit Ende 2015 sind dort immer wieder Weidezäune und Tore beschädigt worden. Über die Wiesen führen mittlerweile Trampelpfade, weil Spaziergänger und Jogger querfeldein unterwegs sind. Hundehalter lassen ihre Tiere frei herumlaufen. Auch illegale Partys sind vorgekommen. Der Sicherheitsdienst kontrolliert nun vor allem die sogenannte Große Koppel, die in einem Leinebogen in Herrenhausen liegt und im Süden durch das Leinewehr und im Osten durch einen Spazierweg begrenzt wird. Der Sicherheitsdienst wird außerdem auch die Leinaue in Stöcken im Blick behalten, die ebenfalls zum Landschaftsschutzgebiet gehört.

++ Niedersachsen öffnet schrittweise Schulen ++

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Wenn der Inzidenzwert es zulässt, können die Schulen in Niedersachsen bald wieder schrittweise öffnen. Die Landesregierung Niedersachsen hat die Pläne für die Rückkehr in die Klassen vorgestellt. Diese sehen vor, dass die Klassen 5 bis 7 sowie der 12. Jahrgang das reine Homeschooling ab dem 15. März beenden. Die Schüler kehren im Wechselmodell in den Präsenzunterricht zurück. Das heißt, sie werden in halben Lerngruppen abwechselnd zu Hause und in der Schule unterrichtet. Eine Woche später folgen dann die restlichen Jahrgänge ins Wechselmodell. Für Grundschüler und Abschlussklassen gilt bereits vom kommenden Montag an wieder die Präsenzpflicht. Bisher konnten die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder von zu Hause aus lernen lassen wollen. Ebenfalls ab Montag sollen zudem auch die Kitas wieder öffnen – im eingeschränkten Regelbetrieb. Die genannten Lockerungen gibt es aber nur, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt.

++ Corona-Fall in der Niedersächsischen Staatskanzlei ++

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Eine leitende Mitarbeiterin habe am Wochenende erste Grippe-Symptome gezeigt und sei mittlerweile positiv auf den Virus getestet worden, teilte die Staatskanzlei mit. Ministerpräsident Stephan Weil zählt zu den engen Kontaktpersonen und wird deswegen offenbar für die nächsten fünf Tage in Quarantäne müssen – und das obwohl ein erster Schnelltest negativ ausfiel. Deswegen wird er die für Freitag geplante Regierungserklärung im Landtag zu den Lockerungs-Beschlüssen in Niedersachsen nicht halten können. Ebenfalls in Quarantäne müssen der Chef der Staatskanzlei, Jörg Mielke, und Regierungssprecherin Anke Pörksen.

++ Großrazzia in der Region: Kopf der Drogenbande kommt aus Hannover ++

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Tonnenweise Drogen soll diese Bande von Spanien nach Deutschland geschmuggelt haben. Bis ihr Ermittler gestern das Handwerk legten: Polizei, Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Hannover stellten heute eine Bilanz ihres Großeinsatzes vor: 12 Festnahmen gab es demnach im Raum Hannover - auch der Kopf der Bande soll von hier sein. Weitere mutmaßliche Haupttäter nahm die Polizei in Celle und Lettland fest. Bei ihren Durchsuchungen in insgesamt 65 Objekten stellten über 1.000 Beamte auch etliche Beweismittel sicher. Außerdem Vermögensgegenstände im Wert von 1,3 Millionen Euro, darunter allein 800.000 Euro Bargeld. Kriminaldirektor Christian Zahel sprach heute von dem „größten Erfolg für die Ermittlungsgruppe Rauschgift seit 30 Jahren“. Die Staatsanwaltschaft Hannover geht davon aus, dass das Verfahren in spätestens drei Monaten abgeschlossen ist. Die Beweislage sei gut.

++ Stadtsportbund fordert Stadt auf Haushalt zu korrigieren ++

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Hannover Sportvereine leiden unter der Corona-Krise. Entsprechend schwer treffen sie die Einsparungspläne der Stadt Hannover in der aktuellen Haushaltsplanung. Beispielsweise sollen die Zuwendungen für den Sportstättenbau um 100.000 Euro reduziert werden. Daran äußert der Stadtsportbund Hannover deutliche Kritik und fordert die Stadt auf, ihren Haushaltsplan zu korrigieren. Man habe zwar großes Verständnis dafür, dass die Stadt aufgrund der Corona-Pandemie sparen müsse, sagt Stadtsportbund-Präsidentin Rita Girschikofsky. Jedoch täten die Kürzungen den Vereinen richtig weh, ohne das sie eine spürbare Wirkung auf den Gesamthaushalt hätten.

++ Nach Drohbrief an OB Onay - Mann wegen Volksverhetzung verurteilt ++

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Ein 20-Jähriger hatte Briefe mit Morddrohungen an mehrere Menschen mit ausländisch klingenden Namen verfasst. Auch an Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Das Amtsgericht hat den jungen Mann  wegen Volkverhetzung verurteilt. Er muss für zwei Wochen in Dauerarrest, einen sechsmonatigen sozialen Trainingskurs absolvieren und an Beratungsgesprächen teilnehmen. Das Gericht bezeichnete die Drohbriefe als menschenverachtend und perfide. Das Urteil wurde nach Jugendstrafrecht gesprochen, weil das Gericht bei dem 20-Jährigen eine Reifeverzögerung sah. Der junge Mann hatte seine rechtsradikalen Schreiben in 18 Briefkästen in der Südstadt eingeworfen. Darin drohte er den Empfängern mit der Ermordung, sollten diese nicht auswandern. Ein Schreiben ging auch ans Rathaus. Der 20-Jährige drohte Oberbürgermeister Belit Onay mit einem Sprengstoffanschlag, sollte dieser nicht von seinen politischen Ämtern zurücktreten. Ermittler hatten den jungen Mann im vergangenen Frühjahr nach Zeugenaussagen fassen können.

++ Neue Corona-Beschlüsse: MP Weil zufrieden mit „realistischer Öffnungsperspektive“ ++

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Nach dem zähen und langen Bund-Länder-Gipfel hat sich Niedersachsens Ministerpräsident zufrieden gezeigt. Die niedersächsische Position finde sich in einem großen Teil der gefassten Beschlüsse wieder, sagte Stephan Weil. Alle Bereiche dieser Gesellschaft hätten damit wieder eine realistische Öffnungsperspektive. Mehr Lockerungen bedeuteten aber auch mehr persönliche Verantwortung, betonte Ministerpräsident Weil. Bund und Länder haben beschlossen, dass der Lockdown bis zum 28. März verlängert wird. Ab Montag sollen wieder private Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten möglich sein. Außerdem gibt es einen Stufenplan für weitere schrittweise Öffnungen. Ab einer Inzidenz von weniger als 50 dürfen etwa der Einzelhandel, Museen und Zoos wieder öffnen, kontaktfreier Sport ist in kleinen Gruppen im Freien erlaubt. Liegt die Inzidenz unter 100 können die Bundesländer die Geschäfte bereits mit vorheriger Terminvergabe öffnen. Außerdem soll jeder Bundesbürger ab Montag einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen dürfen.

++ Starpianist Igor Levit spielt im Vorprogramm der Grammys ++

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Er könnte auch selbst Preisträger werden. Der Starpianist und hannoversche Hochschulprofessor Igor Levit wird im Vorprogramm der diesjährigen Grammy-Preisverleihung auftreten. Bei der Show am 14. März sollen auch die ersten Grammy-Sieger bekannt gegeben werden – unter anderem in der Kategorie „Bestes klassisches Instrumentalsolo“. Levit ist dort für seine kompletten Beethoven-Sonaten nominiert. Auf Twitter schrieb der Starpianist, dass es ihm eine große Ehre sei, bei den Grammys auftreten zu dürfen.

++ Misburger-Bad bekommt Finanzspritze aus Berlin ++

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Der Neubau soll mit drei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen gefördert werden. Das sei die größtmögliche Fördersumme, teilte Hannovers Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack mit. Die Förderung sei eine gute Nachricht für alle Misburger, aber insbesondere für die Schulen und Vereine, die bisher für ihren Schwimmunterricht ausweichen müssten, so Tack. Seit ein paar Monaten laufen bei der Stadt Hannover die Planungen für den Neubau des Misburger Bads. Nach bisherigen Schätzungen soll er rund 26 Millionen Euro kosten. Die Fertigstellung ist für November 2023 geplant.

++ Niedersachsen hält an Terminen für Abiturprüfungen fest ++

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In Niedersachsen bleiben die Termine für die diesjährigen Abitur-Prüfungen bestehen - trotz Lockdown und Homeschooling. Damit gilt der bisherige Zeitplan auch dann, wenn zum Zeitpunkt der Prüfungen einzelne oder alle Schulen im Wechsel- oder sogar im Distanzunterricht sind. Schülerinnen und Schüler, die sich zum Zeitpunkt ihrer Prüfung in Quarantäne befinden, sollen die Nachschreibtermine nutzen. Das geht aus einem Erlass des Kultusministeriums hervor. Im Zuge dessen sichert Kultusminister Grant Hendrik Tonne allen Betroffenen faire Abitur-Klausuren zu. Es werde nur der Lernstoff abgefragt, der tatsächlich behandelt wurde. Der Landesschülerrat Niedersachsen kritisiert die Entscheidung des Kultusministers und bezweifelt, dass faire Prüfungen für alle durch die aktuelle Situation an den Schulen überhaupt möglich sind. Das teilte ein Sprecher des Landesschülerrates gegenüber Radio Hannover mit. Die erste Abiturklausur in Niedersachsen soll am 19. April geschrieben werden, im Fach Geschichte.