++ Gefährden Werbetafeln Verkehr? Stadt und Polizei prüfen ++

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Gibt es in Hannover zu viele Werbetafeln und gefährden sie die Verkehrssicherheit? Zu mehreren neuen Standorten, etwa an Radwegen oder wichtigen Kreuzungen hatte es Kritik gegeben. Jetzt werden Verwaltung und Polizei tatsächlich untersuchen, ob die kritisierten Standorte Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Die CDU wollte gestern im Finanzausschuss sogar durchsetzen, dass alle Werbeträger, die seit Anfang 2017 aufgestellt wurden, geprüft werden, bekam dafür aber keine Mehrheit. Tatsächlich hatte sich vor zwei Jahren die Zahl der Werbetafeln mehr als verdoppelt. Die Grünen hatten im Bezirksrat Mitte im Sommer eine Liste mit Standorten vorgelegt, die aus ihrer Sicht gefährlich sind. Etwa eine Werbetafel am Braunschweiger Platz, oder eine Litfaßsäule an der Celler Straße.

++ Auszählungspanne im Rat: Kleingartenkolonie wird vorerst nicht geräumt ++

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Aufatmen für die Laubenpieper des Kleingartenvereins Friedenau in Hainholz, zumindest vorerst: Aufgrund eine Auszählungspanne in der Ratssitzung dürfen sie wohl ein Jahr länger in ihren Gärten bleiben. Die Kündigung der 18 Parzellen, über die eigentlich gestern im Rathaus entschieden werden sollte, wurde auf Wunsch von Linken und Piraten in die Fraktionen gezogen. Die SPD wollte das verhindern, bekam aber keine Mehrheit. Wie der Ratsvorsitzende, Thomas Hermann, erst später in er Sitzung einräumte, war das Votum falsch ausgezählt worden. Mit weitreichenden Folgen: Nun kann die Stadtverwaltung den Kleingärtnern nicht mehr fristgerecht kündigen, sodass sie wohl ein Jahr gewinnen. Die Räumung der Kolonie Friedenau in Hainolz ist Teil des 2016 beschlossenen Kleingartenkonzepts – auf der Grünfläche soll Platz für Gewerbe und einen Radweg entstehen. Die 18 Kleingärtner hatten sich dagegen gewehrt.

++ Dachstuhlbrand in Ronnenberg: Zwei Männer verletzt worden ++

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Großeinsatz für die Feuerwehr in Ronnenberg: Zwei Männer sind dort gestern Abend bei einem Dachstuhlbrand verletzt worden. Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand in dem Mehrfamilienhaus am Hagacker gerufen, der offenbar in der Küche ausgebrochen war. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, stand der Dachstuhl allerdings schon nahezu komplett in Flammen und stürzte sogar kurz darauf ein. Bis in die Nacht hinein brauchte die Feuerwehr, um die Flammen zu löschen. Zwei 36 und 46 Jahre alte Männer erlitten Rauchgasvergiftungen und kamen ins Krankenhaus. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 400.000 Euro geschätzt. Das Haus ist unbewohnbar. Warum das Feuer genau ausbrach, das sollen nun Brandermittler herausfinden.

++ 96: Breitenreiter übt Kritik an Vereinsführung ++

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Es sind weiterhin unruhige Zeiten bei Hannover 96: kurz vor dem für seinen Job möglicherweise entscheidenden Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund hat Trainer André Breitenreiter am Donnerstag deutliche Kritik an der Vereinsführung geübt. Hintergrund ist das Hin und Her um seine Person Anfang der Woche. Angeblich sollte Breitenreiter da schon so gut wie entlassen gewesen sein. Dann kam aber doch alles anders. Nur mit ihm haben Präsident Martin Kind und Manager Horst Heldt darüber offenbar gar nicht gesprochen, so Breitenreiter heute. Welche Auswirkungen das dann auf die Leistung der Mannschaft hat, das wird sich am Samstag zeigen, wenn die Roten beim Tabellenführer auflaufen. Auswärts wartet 96 seit 21 Spielen auf einen Sieg.

++ Kunden verärgert: aha schafft großen Restmüllsack ab ++

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Es gibt Ärger über Müllsäcke im Umland von Hannover: Denn Anfang des Jahres hat Abfallentsorger aha dort den 32,5 Liter-Sack für Restmüll abgeschafft. Nun gibt es nur noch 20 Liter-Säcke. Einige Kunden kritisieren nun: aha habe noch nicht einmal Bescheid gesagt. Das weist Sprecherin Helene Herich gegenüber Radio Hannover aber zurück: Alle gut 100.000 Nutzer der Restabfallsäcke seien Anfang November in einem Schreiben informiert worden. Als Grund für die Abschaffung des 32,5-Liter-Sacks nennt Herich eine zuletzt rückläufige Nachfrage. Und: eine Rolle mit 26 Säcken á 20 Liter entspreche dem jährlichen Mindestbedarf einer Person. Bei 14-täglicher Abholung sei das damit die optimale Sack-Größe. Das eigentliche Sammelsystem sei ohnehin die Tonne. Die Sackabfuhr sei nur eine Ausnahme, die auch ausschließlich im Umland von Hannover noch existiert. Dort nutzen sie aber noch 37 Prozent der Kunden. 

++ Langenhagen: Rettungssanitäter bepöbelt ++

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Bepöbelt, beschimpft, angegriffen: Immer wieder berichten Rettungskräfte von ihrem schweren Arbeitsalltag. In Langenhagen ist am Mittwoch das hier passiert: Zwei Rettungssanitäter waren auf der Niedersachsenstraße im Einsatz. Sie schoben gerade einen Patienten auf einer Trage in den Rettungswagen. Dann fuhr ein Autofahrer so knapp daran vorbei, dass er mit dem Außenspiegel seines Wagens einen der Rettungssanitäter traf. Damit aber nicht genug: Der Fahrer und seine Beifahrerin stiegen auch noch aus und beschwerten sich über das angeblich rücksichtslose Verhalten der Rettungskräfte. Ohne ihre Personalien anzugeben fuhren die Beiden dann einfach weiter. Die Polizei in Langenhagen bittet nun um Zeugenhinweise.

++ 1,2 Millionen Menschen: Die Region Hannover wächst ++

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Die Region Hannover wächst weiter. Im siebten Quartal in Folge ist die Bevölkerungszahl in und um Hannover erneut gestiegen – auf über 1,2 Millionen Menschen. 1.179.924 Menschen sind mit Hauptwohnsitz in der Region Hannover gemeldet: das ist ein neuer Rekord, teilte die Statistik-Abteilung der Region am Donnerstag mit. Verantwortlich für den Anstieg ist demnach vor allem die Landeshauptstadt, die einen deutlichen Bevölkerungszuwachs verzeichnet. Im Umland gab es unterdessen zuletzt in zehn Kommunen einen Rückgang, in zehn einen Zuwachs. Neustadt am Rübenberge etwa überschritt erstmals seit 2005 wieder die 45.000er-Marke. Am stärksten ist im abgelaufenen Quartal jedoch Seelze gewachsen.

++ Erster Kältetoter in Hannover: Obdachloser stirbt an Folgen von Unterkühlung ++

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Die anhaltende Kälte hat in Hannover ein Todesopfer gefordert – wie gestern bekannt wurde, starb bereits am Montagmorgen ein 54-Jähriger Obdachloser nach einer Nacht am Kröpcke an den Folgen der Unterkühlung. Angesichts der anhaltenden Minusgrade öffnet die Marktkirchengemeinde in Kooperation mit dem Diakonischen Werk nun heute Abend die Marktkirche als Notunterkunft für Wohnungslose. Der tragische Todesfall vom Kröpcke zeige deutlich, dass man bei Informationen für Obndachlose noch besser werden müsse, mahnte Diakoniepastor Rainer Müller Brandes gegenüber der HAZ. Denn in der U-Bahn-Station Kröpcke hätte es einen geschützten Schlafplatz für den Mann gegeben, was er möglicherweise nicht gewusst habe. Geschätzt gibt es in Hannover rund 4500 Menschen ohne Wohnung, etwa 400 davon davon leben auf der Straße. Angesichts der Kälte ist die Auslastung in den Unterkünften der Stadt zwar gestiegen, es gebe allerdings noch ausreichend Schlafplätze heißt es.

++ Zukunftsoffensive E-Bus: üstra stellt komplett auf Elektroantrieb um ++

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Während die Themen  Feinstaub und Stickoxid gerade wieder hochkochen, weil eine Gruppe von Lungenärzten die gesetzlichen Grenzwerte in Frage stellt, setzt die Üstra nun auf reinen Elektroantrieb bei ihren Bussen in Hannover. Gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau hat das Verkehrsunternehmen heute die "Zukunftsoffensive E-Bus" vorgestellt. In den kommenden 5 Jahren soll der Busbetrieb in der Innenstadt komplett elektrisch werden. Im Ersten Schritt wird bis März kommenden Jahres die Ringlinie 100/200 komplett elektrisch, bis 2021 soll der Umstieg auf E-Busse in der gesamten Umwelt-Zone erfolgen. Insgesamt 48 neue Fahrzeuge werden dazu angeschafft, im reinen E-Antrieb der Busse könnten dann 3,8 Tonnen Co2 pro Jahr eingespart werden. Möglich ist das Großprojekt durch 26 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land. Man arbeite gemeinsam mit Regiobus daran, dass E-Busse in Zukunft auch im hannoverschen Umland unterwegs sein werden.

++ Prozess um Baby im Koffer: Mutter haftet für Spätschäden ++

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Der Fall einer jungen Mutter aus Vahrenwald, die ihr Baby mit dem Skelett eines weiteren Säuglings tagelang in einem Koffer deponiert hielt, hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Im März 2017 war die damals 22-Jährige zu 6 Jahren Haft verurteilt worden. Heute gab es ein erneutes Urteil in dem Fall vor dem Landgericht Hannover. Die Zivilkammer hat ein sogenanntes Versäumnisurteil ausgesprochen. Demnach ist die Mutter nun verpflichtet, für alle Schäden finanziell geradezustehen, die ihrem Kind später noch aus der Tat erwachsen könnten – seelisch und körperlich. Das Jugendamt hatte für die heute 2 Jahre und vier Monate alte Tochter geklagt. Wie Gerichts-Sprecher Hans-Christian Rümke gegenüber Radio Hannover sagte, gehe es darum, dass mögliche spätere Schadensersatzansprüche nicht verjähren. Allerdings müsse immer noch per Gutachten und Gerichtsurteil der Zusammenhang zu den Horrortagen in dem dunklen und feuchten Koffer nachgewiesen werden, was nicht unbedingt leicht sein dürfte. Das Mädchen lebt heute in einer Pflegefamilie. Die Mutter, die in einer JVA einsitzt, war heute zum Gerichtstermin nicht anwesend.

++ Schlägerei im Bus: Pärchen gerät in Streit ++

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In einem Bus der Üstra sind Dienstag Nachmittag die Fäuste geflogen. Ein bisher unbekanntes Paar war in einem 125er Richtung Anderten in Streit geraten. In dessen Verlauf schlugen die beiden irgendwann aufeinander ein, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Streithähne konnten erst durch das beherzte Eingreifen anderer Fahrgäste getrennt werden. Die Frau trug eine blutende Wunde oberhalb eines Auges davon. Als die Polizei an der Anderter Straße eintraf, hatten beide bereits an unterschiedlichen Stationen den Bus verlassen – da das Paar bislang nicht ermittelt werden konnte, werden Zeugen um mögliche Hinweise gebeten.

++ "Farbenrausch der Tropen": Berggarten präsentiert neue Pflanzenausstellung ++

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„Farbenrausch der Tropen“. Unter diesem Titel präsentiert der Berggarten die neue Pflanzenausstellung. Die Sonderschau präsentiert laut Stadt Hannover Südostasiatische Botanik, darunter Tausend Orchideen und Tausend weitere Blüten und Blattschmuckpflanzen. Die Ausstellung sei inspiriert von Blumenschauen in Thailand und Singapur, dabei liegt der Fokus auf Pflanzen aus Beständen des Berggartens. Von Donnerstag an noch bis zum 24. Februar wird „Farbenrausch der Tropen“ im Berggarten in Herrenhausen gezeigt.

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