++ Wolfs-Debatte: FDP fordert Abschuss-Zulassung ++

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Die Debatte um einen möglichen Wolfs-Abschuss hält weiter an. Auch der Landtag beschäftigt sich heute mit dem Rodewalder Leitwolf, der mehr als 40 Nutztiere gerissen haben soll. Die niedersächsische FDP will nun eine neue Wolfsverordnung durchbringen. Die Liberalen brachten einen Antrag ein, wonach es eine allgemeine Zulassung für Jäger geben soll, Wölfe zu töten. Der Naturschutzbund bezeichnete diese Forderung als absurd. Der Wolf ernähre sich naturgemäß zu 99% von Wildtieren. Die FDP würde durch unsachliche Anträge die Debatte weiter anheizen. Der niedersächsische Bauernverband Landvolk sieht das anders: Landwirte in Neustadt lebten derzeit in permanenter Angst um ihre Nutztiere, heißt es. In der Nacht zu Donnerstag soll ein Wolf erneut eine Schafherde in Laderholz angegriffen und mehrere Tiere gerissen haben. Zum Schutz von Nutztieren, argumentiert der NABU, müssten statt eines Abschusses von Problemwölfen, aber andere wolfsabweisende Maßnahmen her, wie etwa der Bau von Umzäunungen.

++ Versuchter Polizistenmord: Angeklagter wegen mangelnder Beweise freigesprochen ++

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Fast 35 Jahre ist es her, dass ein Kosovo-Albaner einen Polizisten schwer durch eine Schusswaffe verletzt haben soll – jahrzehntelang war er verschwunden und vergangenes Jahr aber nach Deutschland ausgeliefert worden. Seit Februar stand er wegen versuchten Mordes vor Gericht: Am Donnerstag wurde der Angeklagte vor dem hannoverschen Landgericht freigesprochen. Und zwar aus Mangel an Beweisen. Es sei unklar geblieben, wer tatsächlich den Schuss abgegeben habe, erklärte Gerichtssprecher Hans-Christian Rümke. Der Angeklagte hatte 1984 einen Einbruch zusammen mit einem Komplizen begangen. Der Polizist, der  damals eigenständig die Verfolgung aufnahm, wurde im Zuge dessen angeschossen. Seine Aussage deckte sich allerdings nicht mit anderen Indizien. Der Freispruch ist bisher nicht rechtskräftig – offen ist auch, ob womöglich der Komplize nun angeklagt wird.

++Gefährlicher Zwischenfall: Drohne in Richtung Flugzeug gesteuert ++

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Ein Drohnenbesitzer hat am Mittwoch kurzzeitig den Flugverkehr am Airport Langenhagen gefährdet – zum Glück blieb der Zwischenfall aber ohne schlimmere Folgen. Ein 45-Jähriger soll seine Drohne im Wietzepark in Richtung eines Flugzeugs manövriert haben, das gerade im Landeanflug war. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann gegen 17 Uhr mit weiteren Personen seine Drohne umhergesteuert – dann soll er sie plötzlich, als sich das Flugzeug näherte, nach oben gelenkt haben. Trotz des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr landete das Flugzeug sicher. Aufmerksame Zeuginnen beobachteten den Vorfall - und merkten sich auch das Autokennzeichen des Verdächtigen. Dadurch konnte seine Wohnadresse in Godshorn ermittelt werden. Vor Ort wurden insgesamt zwei Drohnen und Speichermedien sichergestellt. Gegenüber der Polizei äußerte sich der Mann zunächst nicht.

++ ASB-Mitarbeiter in Hannover soll drei Millionen veruntreut haben ++

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Der Geschäftsführer vom Arbeiter-Samariter-Bund Hannover soll Gelder veruntreut haben und sitzt deshalb in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 46-Jährigen wegen des Verdachts der Untreue in einem besonders schweren Fall. Außerdem wird dem Mann Bestechlichkeit und Bestechung vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft besteht der dringende Tatverdacht, dass der 46-Jährige fiktive Rechnungen gestellt hat. So sollen für Bewachungsleistungen in Flüchtlingsunterkünften insgesamt mehr als drei Millionen Euro abgerechnet worden sein. Die Leistungen wurden offenbar aber nie erbracht. Der in U-Haft sitzende Geschäftsführer vom ASB Hannover bestreitet die Vorwürfe. Die Bundesgeschäftsstelle hat dem Mann gekündigt und teilte mit, dass der ASB vollumfänglich kooperieren und die behördlichen Ermittlungen unterstützen werde. Unabhängig von den polizeilichen Ermittlungen wolle man die ASB-internen Kontrollmechanismen auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls anpassen, sagte Ulrich Bauch, der Bundesgeschäftsführer vom Arbeiter-Samariter-Bund.

++ Problem-Wolf darf jetzt bis Ende März geschossen werden ++

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Noch lebt der Problem-Wolf aus dem Rodewalder Rudel, der mehr als 40 Nutztiere gerissen haben soll. Eigentlich galt die Ausnahmegenehmigung für den Abschuss des Rüden nur bis zum 28.2. Nun ist diese Frist um einen Monat verlängert worden. Die Erwartung sei, dass die Tötung zügig erfolge, teilte am Donnerstag das niedersächsische Umweltministerium in Hannover mit. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte nach einer Klage von Naturschützern bestätigt, dass der problematische Wolf abgeschossen werden darf. Das Umweltministerium sagt, dass unverändert die Gefahr besteht, dass weitere geschützte Nutztiere gerissen werden und der Wolf problematische Jagdtechniken an das Rudel weitergibt.  

++ Amtsgericht prüft ob Wallach doch ein Hengst ist ++

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Gehen mit dem Wallach nur die Pferde durch oder ist er doch noch ein Hengst? Mit dieser Frage muss sich derzeit das Amtsgericht Hannover beschäftigen. Eine Frau aus Friesland hatte vor gut zwei Jahren einen Wallach von einem Reiterhof in Hannover gekauft. Ihr war versichert worden, dass das Pferd ein halbes Jahr zuvor kastriert wurde. Doch die neue Besitzerin sagt, dass der Wallach kaum zu bändigen ist, wenn er in der Nähe von Stuten ist. Sie glaubt, dass die Kastration nicht erfolgreich war. Zur Klärung des Falls gab es nun eine Untersuchung an der Tierärztlichen Hochschule. Dort wurden dem Wallach rossige Stuten vorgeführt und er zeigte tatsächlich ein typischen Hengstverhalten. Der damaligen Verkäuferin reicht dies allerdings nicht als Beleg. Nun soll ein Bluttest eindeutige Beweise liefern.

++ Amazon plant Verteilzentrum in Wunstorf ++

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Der Online-Versandhändler Amazon plant laut Medienberichten ein großes Verteilzentrum in Wunstorf. Der Konzern hat demnach Interesse an der früheren Lidl-Logistikhalle im Ortsteil Luthe bekundet. Von dort aus sollen Pakete direkt an die Kunden geliefert werden. Amazon möchte die Waren künftig auf den letzten Metern selbst zu den Kunden fahren und weniger Anbieter wie DHL oder Hermes nutzen. Für die Stadt Wunstorf würde das neue Verteilzentrum neue Arbeitsplätze bedeuten, aber auch viel Anliefer- und Auslieferverkehr mit sich bringen. Deshalb soll nun untersucht werden, ob die Verkehrsbelastung an der Stelle im Gewerbegebiet Süd erträglich gestalten werden kann. Amazon will dazu ein Gutachten erstellen lassen.

++ Schwerer Lkw-Unfall auf A2: Fahrer stirbt ++

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Auf der A2 Richtung Berlin hat es Mittwochnachmittag einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Ein Mensch kam dabei ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, waren zwischen Wunstorf-Luthe und der Raststätte Garbsen drei Lkw aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Die A2 musste zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen voll gesperrt werden.

++ Streit in Stöcken eskaliert: Paketbote verletzt ++

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Zerbrochene Scheiben, Reizgas, Massenschlägerei: In Stöcken ist Dienstagabend ein Streit eskaliert. An der Alten Stöckener Straße ging ein Mann auf einen Paketboten los. Der 58-Jährige schlug mit einer Gehhilfe auf den Lieferwagen ein, dabei ging eine Scheibe zu Bruch. Danach kam es zu Handgreiflichkeiten, wie die Polizei mitteilte. Unvermittelt fuhr dann noch ein Auto auf die raufenden Männer zu und erfasste den Paketboten, der ging zu Boden. Der 32-jährige Autofahrer stieg aus und eilte dem 58-Jährigen zu Hilfe. Der Bote setzte daraufhin Reizgas gegen die Angreifer ein. Am Ende waren etwa zehn Menschen an der Schlägerei beteiligt, dabei sollen auch Steine geflogen und ein Schlagstock verwendet worden sein. Der Paketbote wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Hintergrund war offenbar ein Streit am Vortag zwischen dem Boten und einem Familienmitglied des 58-Jährigen gewesen. Die Polizei ermittelt.

++ A7: Reifen platzt auf Überholspur - Fahrer verletzt ++

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Ein geplatzter Reifen ist einem Autofahrer auf der A7 Richtung Kassel zum Verhängnis geworden: Der Mann verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in die Schutzplanke. Dabei wurde er leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am Mittwochvormittag war der 47-Jährige zwischen Kreuz Hannover-Ost und Anderten auf der Überholspur unterwegs, als der rechte Hinterreifen platzte. Das Auto prallte rechts neben der Fahrbahn in die Schutzplanke und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Fahrer kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Umherfliegende Trümmerteile beschädigten zwei weitere Autos, die Fahrer blieben aber unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 20.000 Euro, die A7 musste teilweise gesperrt werden.

++ Hannover 96: Elf Spielerverträge laufen offenbar aus ++

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Nicolai Müller, Kevin Akpoguma und Bobby Wood: Zum Sommer laufen offenbar Verträge von insgesamt elf Spielern bei Hannover 96 aus – als hätten die „Roten“ nicht schon genug mit dem Abstiegskampf zu tun. Doch so lange nicht klar ist, ob 96 die Klasse hält, dürfte es schwer werden für den Verein, den Spielern Zusagen zu machen. Bei einem Abstieg halbiere sich der Umsatz, sagte 96-Chef Martin Kind dem „Sportbuzzer“. Deshalb fange Manager Horst Heldt nun an, zweigleisig zu planen – für die erste und die zweite Liga. Die „Roten“ spielen Sonntag im Kellerduell gegen Stuttgart.

++ Vom Auto mitgeschleift: Frau wird leicht verletzt ++

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Eine 24 Jahre alte Frau ist bei einem Streit mit ihrem Freund leicht verletzt worden. Sie war einige Meter von seinem Auto mitgeschleift worden. Beide hatten sich zuvor im Wagen gestritten. An der Ernst-August-Galerie stieg die Freundin aus und stritt durch das geöffnete Fenster weiter mit ihrem Partner im Wagen. Plötzlich fuhr der Mann los, um dem Streit ein Ende zu bereiten. Doch die Freundin hatte offenbar noch Redebedarf und krallte sich schimpfend am Autofenster fest. Sie wurde ein paar Meter mitgeschleift, bevor sie schließlich auf den Asphalt stürzte. Die 24 Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mit einer Strafanzeige muss der 40-Jährige derzeit nicht rechnen. Die Polizei wertet den Vorfall als Verkehrsunfall, weil sich die Frau am Fenster festgehalten hat. 

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