++ OB-Wahlkampf: Eckhard Scholz will Hannover zur Fahrradhauptstadt machen ++

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Hannover soll Deutschlands Fahrradhauptstadt werden. Dies sei das Ziel von Eckhard Scholz, dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, bis zum Jahr 2035, erklärte der Ex-VWN-Manager im Gespräch mit der HAZ. Demnach möchte Scholz den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen von 20 auf 30 Prozent steigern. Seine Ideen reichen dabei vom Ausbau der Radwege über Fahrradparkhäuser bis hin zu grünen Ampelwellen für Radfahrer an Hauptverkehrsrouten. Die Ausgaben für Radwege wolle er verdreifachen. Nach dem Thema Sicherheit beschäftigt nun also der Radverkehr die Bewerber ums Hannovers Chefposten. Wenige Tage zuvor hatte der grüne OB-Kandidat Belit Onay angekündigt, Hannovers älteste Fahrradstraße, die Lange Laube, verkehrssicherer zu machen und den Autoverkehr dort zurückzudrängen.

++ Leichenfund: Unbekannter Toter im Mittellandkanal ++

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Die Polizei hat eine Leiche aus dem Mittellandkanal geborgen, und zwar in Höhe Werftstraße. Passanten hatten den Toten Donnerstagnachmittag im Yachthafen entdeckt und die Beamten alarmiert. Die Identität des Toten ist derzeit noch unklar. Der Polizei liegen derzeit keine Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen dauern an.

++ Streit um SPD-Vorsitz: Pistorius wird kandidieren ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius strebt nach Höherem: Der 59-Jährige will für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidieren und zwar gemeinsam mit Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping. Das bestätigte der niedersächsische SPD-Landesverband auf Nachfrage von Radio Hannover. Pistorius und Köpping hätten ihre Kandidatur intern angekündigt und wollten ihre Wahlkampagne am Sonntag mit einer Pressekonferenz einläuten. Pistorius ist seit 2013 Innenminister in Niedersachsen und hat sich vor allem in der Sicherheitspolitik profiliert. Zuletzt war er in der sogenannten Akten-Affäre des LKA unter Druck geraten. Köpping ist seit 2014 Integrationsministerin in Sachsen. Daneben haben vier weitere Duos eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz angekündigt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hatte seinen Hut nach langem Zögern nicht in den Ring geworfen.

++ Hannover 96: Slomka warnt vor Wehen Wiesbaden ++

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Hannover 96 fährt Samstag zum SV Wehen Wiesbaden. Da stehen sich dann zwei Mannschaften gegenüber, die sich nicht kennen – und immer noch auf den ersten Sieg warten. 96-Trainer Mirko Slomka warnt deshalb schon: "Das ist schon eine Mannschaft, auf die wir aufpassen müssen. Die werden auch eine Einstellung an den Tag legen, dass sie gegen uns Selbstvertrauen tanken wollen und gewinnen wollen zu Hause. Wir müssen dann körperlich dagegen halten und trotzdem die einzelnen Fähigkeiten unserer Spieler versuchen, sinnvoll einzusetzen, sodass wir Druck zum Tor machen können und unsere Torchancen weiterhin erarbeiten. Da brauchen wir dann aber auch ein bisschen Glück." Die „Roten“ spielen auswärts gegen Wehen Wiesbaden, Anpfiff ist am Samstag um 13 Uhr.

++ E-Scooter: Auch Lime steigt in Hannover mit ins Geschäft ein ++

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Mehr E-Scooter für Hannover: Nach „Tier“ will nun auch das US-Unternehmen „Lime“ Elektroroller in unserer Stadt anbieten. „In den kommenden Tagen“ werde Lime seine E-Scooter aufstellen, wie mehrere Medien gleichlautend berichteten. Zunächst einige Hundert, doch man sei auch in der Lage, ein paar Tausend zu bringen. Lime verlangt demnach die gleichen Preise wie Tier: 1 Euro zum Freischalten des Rollers und 15 Cent pro Minute. Eine Stunde E-Scooter fahren kostet 10 Euro. Wie am Donnerstag bekannt wurde, plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auch Änderungen in der Straßenverkehrsordnung, die die Elektroroller betreffen. So sollen E-Scooter künftig auch auf Busspuren fahren dürfen. Eine Üstra-Sprecherin lehnte das auf Nachfrage von Radio Hannover ab. Es mache keinen Sinn, dass der öffentliche Nahverkehr von Rollern ausgebremst werde.

++ Tödliche Messerstecherei auf dem Opernplatz: Täter stehen vor Landgericht ++

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Ein halbes Jahr nach einer tödlichen Messerattacke auf dem Opernplatz hat am Donnerstag der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter begonnen. Zwei 17 und 21 Jahre alte Brüder müssen sich unter anderem wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor dem Landgericht verantworten.
Die beiden jungen Männer sollen insgesamt vier andere mit einem Messer angegriffen haben. Alle wurden zum Teil schwer verletzt, für einen 18-Jährigen endete die Attacke tödlich. Laut Anklage sollen die Beschuldigten aber den Plan gehabt haben, alle umzubringen. Deswegen müssen sie sich auch noch wegen dreifachen versuchten Totschlags verantworten. Zum Prozessauftakt beantragte die Verteidigung am Donnerstag, die Öffentlichkeit auszuschließen, da die Angeklagten jugendlich bzw. heranwachsend sind. Den Antrag lehnte das Gericht aber ab, weil das öffentliche Interesse überwiege, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover. Die Beschuldigten äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

++ Moderne Müllentsorgung: Vahrenwald hat Hannovers erste Unterflur-Müllanlage ++

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Moderner Müll entsorgen in Vahrenwald: Dort gibt es seit Donnerstag die erste Unterflur-Müllanlage in Hannover, also ein unterirdisches, im Boden versenktes Abfallsystem. Oberirdisch ist nur eine Säule mit einer abschließbaren Einwurfklappe sichtbar. Dadurch können Anwohner dann Rest-, Bio- und Papiermüll sowie Plastikverpackungen praktisch im Boden entsorgen. Diese erste Unterflur-Müllanlage hat Abfallentsorger aha im Zuge der Neugestaltung des Quartiers im Viethhof an der Melanchthonstraße gemeinsam mit dem Spar- und Bauverein installiert. Und weitere Anlagen dieser Art sollen folgen, kündigt Michael Müller von aha an: "Auf Bundesgebiet sind wir hier mehr die Nachzügler. Andere Großstädte wie Hamburg, Duisburg, Berlin sind da schon wesentlich weiter. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal damit angefangen und sind überrascht worden, wie viel Interesse dieses Thema erzeugt hat bei den Wohnungsbauunternehmen. In diesem Jahr liegen wir bei 60 Anlagen, die wir bauen und für die Zukunft bis 2021 sind wir bei 200 schon angelangt."

++ 96-Kaderplanung auf der Zielgeraden: Fossum geht, Horn kommt ++

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Und ein Neuer für die Roten: Ex-U21-Nationalspieler Jannes Horn verstärkt die Abwehr von Hannover 96. Er kommt auf Leihbasis zunächst für ein Jahr aus Köln. Donnerstagvormittag hat 96 den Neuzugang offiziell verkündet. Quasi zeitgleich absolvierte Horn bereits die erste Trainingseinheit mit seinem neuen Team. „Ich werde jeden Tag mein Bestes geben“, verspricht der 22-Jährige. Er sei froh, dass der Wechsel endlich geklappt hat und sei ein Typ, der sich immer voll reinhaut. Ob Jannes Horn bereits am Samstag im nächsten Zweitligaspiel gegen Wehen Wiesbaden auflaufen wird, ist noch nicht klar. Im Kader wird er aber auf jeden Fall stehen, kündigte Trainer Mirko Slomka am Donnerstag an.
Unterdessen ist Donnerstag auch bekannt geworden, dass Iver Fossum Hannover 96 definitiv verlassen wird.

++ Schwerer Unfall in der Südstadt: 67-jährige Radfahrerin lebensgefährlich verletzt ++

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Schlimmer Unfall Donnerstagmorgen in der Südstadt: Dort hat eine Frau mit ihrem Auto eine Radlerin erfasst. Die 67-Jährige stürzte und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.
Laut Polizei passierte der Unfall, als die Autofahrerin von der Geibelstraße nach links in den Stephansplatz abbog. Dabei übersah sie wohl die entgegenkommende Radfahrerin und erfasste sie. Auch ein Ausweichmanöver konnte daran nichts mehr ändern. Allerdings wurden dadurch auch noch ein geparktes Auto, ein Fahrrad und ein Verkehrsschild beschädigt. Die 73-jährige Autofahrerin blieb unverletzt.

++ Stadtbahn bleibt liegen - Verspätungen auf mehreren Linien ++

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Der Stadtbahnverkehr in Hannover war am Donnerstagvormittag gestört, es kam zu Behinderungen auf den Linien 4, 5, 6 und 11. Grund war eine liegen gebliebene Bahn nahe der Station Marienstraße. Die Fahrgäste mussten offenbar über die Schienen zur nächstgelegenen Station laufen. Die Üstra richtete einen Ersatzverkehr ein. Inzwischen ist die Strecke wieder frei. Allerdings kommt es noch zu Verspätungen auf den Stadtbahnlinien 4, 5, 6 und 11.

++ OB-Kandidat Onay: Quereinsteiger in die Verwaltung ++

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Quereinsteiger in die Verwaltung – mit diesem Vorschlag reagiert der OB-Kandidat der Grünen, Belit Onay, auf den drohenden Fachkräftemangel bei der Stadt. Er wolle zusammen mit Personalentwicklern eine Strategie entwickeln. Vor allem müsse die Verwaltung für Quereinsteiger attraktiver werden, so Onay in der HAZ. Es müsse möglich sein, dass jemand einen erforderlichen Abschluss berufsbegleitend erwirbt. Das findet auch der OB-Kandidat der SPD, Marc Hansmann. Er will im Fall seiner Wahl den Posten des Personaldezernenten schnell besetzen und die Einstellungsverfahren beschleunigen. Gestern hatte der Personalrat der Stadt Alarm geschlagen wegen unbesetzter Stellen.

++ Kirchrode: Unbekannte legen Nagelbretter auf Tiergartenstraße ++

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Ein Nagelbrett auf der Straße – das kennt man aus Action-Filmen. Gestern früh lagen gleich zwei davon auf der Tiergartenstraße in Kirchrode. Gegen halb drei Uhr morgens fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Auto über die Bretter, beide Reifen auf der Fahrerseite wurden zerstört. Polizisten stellten die Nagelbretter sicher, die versteckt in einem Gleis auf der Tiergartenstraße lagen, und zwar nahe der Stadtbahnhaltestelle Saarbrückener Straße. Die Beamten waren eigentlich gerufen worden, weil am Wulfspark zwei Altpapiercontainer brannten. Ob das ebenfalls auf das Konto der Täter geht, ist unklar. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.  

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