++ Drohender Brexit: Deutlich mehr Briten in Hannover ++

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Angesichts des drohenden Brexits ist das Interesse von britischen Bürgern sich in Niedersachsen einbürgern zu lassen weiterhin hoch. Das zeigen nun veröffentlichte Zahlen des Europaministeriums für das Jahr 2018. Demnach haben sich im vergangenen Jahr in den zehn großen Städten Niedersachsen insgesamt 241 Briten einbürgern lassen. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um nochmals fast 50 Prozent. Die meisten Einbürgerungen gab es in Hannover. Hier haben 54 Briten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Zwei Jahre zuvor waren es nur 16 gewesen. Nach dem Scheitern des Brexit-Abkommens hatte Europaministerin Birgit Honé Mitte Januar die in Niedersachsen lebenden Briten dazu aufgerufen, die doppelte Staatsbürgerschaft zu beantragen, damit sie ihre Freizügigkeitsrechte nicht verlieren.

++ Entlastung der Lehrkräfte: Minister kündigt Bürokratieabbau an ++

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Das Land Niedersachsen will die Arbeit der Lehrer erleichtern. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat angekündigt, dass nach den Zeugnisferien darüber beraten wird, wie Niedersachsens Pädagogen von bürokratischen Aufgaben entlastet werden können. Im März soll es einen runden Tisch mit den Lehrerverbänden geben. Einige Maßnahmen des Elf-Punkte-Plans sind unter anderem: weniger Fachkonferenzen, gelockerte Dokumentationspflichten, nur noch freiwillige, anlassbezogene Schulinspektionen, und die Möglichkeit von Korrekturtagen bei kurzen Fristen im Abitur. "Die Richtung, die der Kultusminister hier einschlägt, stimmt", sagt der Philologenverband. Der Lehrergewerkschaft GEW gehen die Vorschläge nicht weit genug. „Der Minister versucht, offene Knochenbrüche mit einem Pflaster zu verarzten", sagte Landeschefin Laura Pooth. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden aufs Jahr betrachtet lediglich "Zeitersparnisse im Minutenbereich" bringen, so die Kritik.

++ Oststadt: Sex-Killer muss zehn Jahre ins Gefängnis ++

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Der Mann, der in der Oststadt eine 63-Jährige zum Sex gezwungen und dann getötet haben soll, muss zehn Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Hannover sprach den 48-Jährigen am Mittwoch der Vergewaltigung mit Todesfolge schuldig. Mit dem Strafmaß blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, weil es sich nicht um Mord gehandelt habe. Vielmehr habe der 48-Jährige sein Opfer im Juli auf einem Spielplatz nahe der Hamburger Allee vergewaltigt und dabei erwürgt. Der Mann galt als vermindert schuldfähig, weil er zum Tatzeitpunkt betrunken war. Das Amtsgericht ordnete auch den Aufenthalt in einer Entziehungsanstalt an.

++ Angriff im Bus: Unbekannter schlägt Zwölfjährigen bewusstlos ++

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Ein Unbekannter hat einen Zwölfjährigen am Dienstag in einem Bus der Linie 121 bewusstlos geschlagen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, fühlte sich der 25 bis 30 Jahre alte Mann offenbar gestört von dem Jungen und seinen Freunden, die sich lautstark im Bus unterhielten. An der Haltestelle Hauptbahnhof stieg der Unbekannte aus, drehte sich noch einmal um und gab dem Jungen eine Ohrfeige. Der Zwölfjährige prallte gegen eine Glasscheibe und fiel bewusstlos auf einen Sitz, kam jedoch bald wieder zu sich. Er musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Täter flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

++ Pflegerin verbrüht Seniorin: Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung ++

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Die Pflegeassistentin, die eine Seniorin so heiß geduscht hatte, dass sie starb, ist wegen fahrlässiger Tötung zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter am Amtsgericht sahen es als erwiesen an, dass die 24-Jährige die Heimbewohnerin mit mindestens 50 Grad heißem Wasser geduscht hatte. Dabei erlitt die Seniorin starke Verbrühungen und starb Tage später an mehrfachem Organversagen. Die Pflegerin bestritt die Vorwürfe und versicherte, das Wasser immer wieder überprüft zu haben. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert und will nun in Revision gehen.

++ SPD-Antrag für Neubau der IGS Linden ++

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Die SPD in Linden-Limmer fordert einen Neubau der IGS Linden – und will am Mittwoch im Stadtbezirksrat einen entsprechenden Antrag einbringen. Die Schule brauche eine langfristige Perspektive und könne sich nicht von Sanierung zu Sanierung hangeln, sagte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Philipp Schmalstieg. Die von der Stadt beschlossenen rund 14 Millionen Euro würden nur den dringendsten Sanierungsbedarf decken.

Die IGS Linden gilt als teilweise marode. Die Bezirks-SPD schlägt einen Neubau auf einem Brachgelände zwischen der Davenstedter und Badenstedter Straße vor. Die Stadt hatte Forderungen nach einem Neubau, etwa von der Linken, bislang abgelehnt mit der Begründung, es gebe auf dem jetzigen IGS-Gelände keinen Platz.

++ Rettungshubschrauber aus Hannover: Christoph 4 fliegt 1.500 Einsätze ++

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Rund 5.400 Stunden waren sie insgesamt in der Luft, fast 226 Tage am Stück: die Piloten der orangenen Rettungshubschrauber, den sogenannten Zivilschutz-Hubschraubern. In Hannover hat Dienstag das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Einsatzbilanz des vergangenen Jahres vorgestellt. Bundesweit folgen die Retter zu fast 15.500 Einsätzen. Rund 1.500 Mal startete davon einer der Hubschrauber ab Hannover: Der Christoph 4. Er flog zum Beispiel zu den schweren LKW-Unfällen auf der A2 und den lebensbedrohlichen Badeunfällen im vergangenen Sommer. Das Luftrettungszentrum Hannover steht an dritter Stelle der jährlichen Einsätze pro Standort, gleich nach Kempten und Hamburg.

++ Ausgeraubt in Waldhausen: Räuber-Duo überfällt Senior ++

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Überfall am helllichten Tag in Waldhausen: Ein Räuber-Duo hat Dienstagvormittag einen 90 Jahre alten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Güntherstraße überfallen. Die Täter klingelten gegen 10:30 Uhr bei dem Senior und täuschten eine eilige Postzustellung vor.  Nichtsahnend öffnete der ältere Herr seine Wohnungstür und wurde im gleichen Zug zurück gedrängt. Während einer der Räuber den Rentner in Schach hielt, plünderte der andere die Wohnung. Mit Geld und Schmuck flüchteten die Diebe. Der Rentner blieb unverletzt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ "Das große Leuchten": Kristalleuchter hängt und pendelt wieder ++

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In der Sophienstraße in Hannovers Innenstadt lohnt sich wieder der Blick nach oben! Nach mehr als einem Jahr hängt der üppige Kronleuchter vor dem Künstlerhaus wieder an seinem Platz. Seit mittlerweile 13 Jahren schwebt das Kunstwerk „Das große Leuchten“ von Stephan Huber über der Sophienstraße – es war ein Geschenk zum 150-jährigen Jubiläum des Künstlerhauses. Das Besondere: Vor jeder Veranstaltung schwingt der zweieinhalb Meter hohe Kristallleuchter zehn Minuten lang hin und her. Im Dezember 2017 war das Kunstwerk abmontiert und in Reparatur gegeben worden. Die Wiedermontage war durch Sanierungsarbeiten im Künstlerhaus verzögert worden. Die Gesamtkosten für Restaurierung und Montagen belaufen sich auf rund 35.000 Euro.

++ Debatte um geschlechterneutrale Amtssprache: Regionsverwaltung lehnt Genderstern ab ++

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Ein kleiner Stern bewegt ganz Hannover: der sogenannte Genderstern. Wie im Neuen Rathaus ist auch die Politik im Regionshaus geteilter Meinung bei dem Thema geschlechterneutrale Amtssprache. Während Hannovers Stadtverwaltung in Zukunft auch das dritte Geschlecht in der Schriftsprache berücksichtigen möchte, lehnen die Kollegen bei der Region Hannover die Einführung eines Gendersternchens ab. Zumindest kommt es laut Medienberichten für die Verwaltungsspitze nicht infrage. Durchaus aber für die Gleichstellungsbeauftragte im Haus – und einige Parteien in der Regionsversammlung: Grüne und Linke wollen, dass sich die Regionsverwaltung ein Beispiel an Hannover nimmt. Die Stadtverwaltung plant die geschlechterneutrale Amtssprache als Dienstanweisung einzuführen.

++ Jungen missbraucht: Gericht verurteilt Arzt zu Gefängnisstrafe ++

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Ein Kinderarzt entführt einen fünfjährigen Jungen. Er bringt das Kind in seine Wohnung, betäubt es und vergeht sich an ihm. Dann setzt er den Fünfjährigen wieder aus. So geschehen vor viereinhalb Jahren in Garbsen, der Arzt war damals an der MHH beschäftigt. Das Landgericht Augsburg hat den 44-Jährigen am Dienstag wegen des Missbrauchs von rund 20 Jungen zu einer Gefängnisstrafe von 12 Jahren und neun Monaten verurteilt. Anschließend muss der Mann in Sicherungsverwahrung, das berichteten mehrere Medien gleichlautend. Der Arzt hatte die Vorwürfe demnach zugegeben. Ein erstes Urteil gegen den 44-Jährigen hatte der Bundesgerichtshof kassiert, weil es Zweifel an der Schuldfähigkeit gegeben hatte. Die Augsburger Richter verhängten übrigens auch ein lebenslanges Berufsverbot gegen den Arzt.

++ Ampel-Blitzer bald wieder in Betrieb ++

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An einigen Ampeln hier in Hannover sind derzeit die Blitzer außer Betrieb. In den nächsten Tagen werden die Anlagen aber wieder scharf geschaltet. Das hat ein Stadt-Sprecher am Dienstag auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Wann genau, wollte er nicht sagen. Betroffen sind Ampeln etwa an der Lavesallee und der Hamburger Allee sowie an der Vahrenwalder Straße Höhe Niedersachsenring. Die Stadt hatte die Blitzer erneuert, weil die Zulassungen abgelaufen waren. Die sechs neuen Anlagen kosten insgesamt 300.000 Euro. Im vergangenen Jahr spülten die Rotlichtblitzer rund eine halbe Million Euro in die Stadtkasse. In diesem Jahr dürften die Einnahmen etwas geringer ausfallen.

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