++ Weydandt nach 96-Schlappe: "Bekommen unsere Chance" ++

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Auch die bittere Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen kann die Zuversicht von Henrik Weydandt nicht trüben: Der 96-Stürmer sagte dem „Sportbuzzer“, seine Mannschaft habe gekämpft und es verdient, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Obwohl daraus nichts geworden ist, sieht Weydandt den Abstieg nicht programmiert. Wenn die „Roten“ so weitermachten, würden sie ihre Chance schon noch bekommen. Hannover 96 rangiert weiter auf Tabellenplatz 17 und spielt Samstag auswärts gegen Augsburg.

++ Intercity entgleist beim Rangieren ++

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Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Da es sich um eine Leerfahrt handelte, waren zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fahrgäste an Board. Der Lokführer kam mit einem Schrecken davon. Der Intercity war bei der Fahrt vom Abstellbahnhof am Pferdeturm aus den Gleisen gesprungen, wieso ist noch unklar. Wegen des Unfalls war die gesamte Strecke zwischen den Haltepunkten Karl-Wiechert-Allee und dem Hauptbahnhof für eine Stunde komplett gesperrt. Auch nachdem die Streckensperrung aufgehoben war, kam es zum Teil noch zu Ausfällen und Verspätungen im S-Bahnverkehr.

++ Leichenfund bei Höver: Ehemann der Toten muss für zehn Jahre in Haft ++

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Nach dem gewaltsamen Tod einer zweifachen Mutter, deren Leiche an einem Feldweg bei Höver gefunden wurde, ist am Landgericht Hildesheim heute das Urteil gegen den Ehemann gefallen. Der 32-Jährige muss wegen Totschlags für 10 Jahre ins Gefängnis, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover – so viel hatte die Staatsanwaltschaft auch gefordert. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Mai vergangenen Jahres seine Frau im Streit in der gemeinsamen Wohnung in Bockenem getötet hat. Grund für den Streit soll eine Affäre der Frau mit seinem Chef gewesen sein. Der Mann bestreitet die Tat. Die Polizei wies dem Mann während der Ermittlungen anhand von GPS-Daten und Überwachungsvideos nach, sich in der Nähe des Leichen Fundortes aufgehalten zu haben.  

++ Doch keine Sanierung: Investor verkauft Ihme-Zentrum an Luxemburger Firma ++

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Für manchen Bewohner des Ihme-Zentrums mag es klingen wie ein schlechter Scherz, ist aber keiner: Nach jahrelangen Verhandlungen, Versprechungen und Sanierungsplänen wechselt der marode Gebäudekomplex in Linden offenbar wieder den Besitzer. Medienberichten zufolge hat die Stadt gestern Abend den Ratspolitikern mitgeteilt, dass Eigentümer Intown den Verkauf des Gebäudes eingeleitet hat. Neuer Besitzer soll die Luxemburger „Civitas Property Group“ werden – der Handel soll Ende Mai abgeschlossen sein. Wie es nun in Sachen Sanierung und Umgestaltung mit dem Ihme-Zentrum weitergeht – und ob die bestehenden Vereinbarungen gültig bleiben, ist unklar. Noch im Januar hatte Investor Intown, dem in Hannover auch das Maritim gehört, zumindest die ersten Bauzäune am Ihme-Zentrum aufbauen lassen – auf Druck der Stadt, die ihr Mietverhältnis an ein Ultimatum geknüpft hatte. Civitas verspricht in einer Mitteilung, den Komplex im Sinne aller Mieter und Eigentümer weiterzuentwickeln.

++ Sturmtief "Cornelius" deckt Mehrfamilienhaus in Wunstorf ab ++

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Sturmtief „Cornelius“ hat auch bei einigen Hannoveranern heute für eine schlaflose Nacht gesorgt und die Feuerwehr in Atem gehalten. Größere Einsätze gab es bereits gestern: Die Sturmböen deckten ein das Dach eines Mehrfamilienhauses in Wunstorf ab. 1000 Quadratmeter Flachdach hatte das Mehrfamilienhaus an der Kolenfelder Straße in Wunstorf – rund ein Drittel davon riss Sturmtief „Cornelius“  ab. Große Stücke Dachpappe hingen an dem Haus herunter, die Feuerwehr sicherte die abgerissenen Enden. Ein Dachdecker sollte den Schaden reparieren. Wegen herumfliegender Teile sperrte die Polizei unter anderem die Kolenfelder Straße und Fußwege rund um das Haus. Verletzt wurde aber niemand. Auch im Bahnverkehr in Niedersachsen kam es zu Behinderungen, unter anderem auf der Strecke Hannover-Braunschweig. Dort war ein Baum umgestürzt.

++ Kriminalität: Straftaten auf Rekordtief - mehr Sexualdelikte und Messerangriffe ++

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Die Zahl der gemeldeten Straftaten in Hannover ist auf den niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende gefallen: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizei rund 106.000 Delikte, das waren rund 9000 weniger als 2017. Polizei-Präsident Volker Kluwe sprach am Donnerstag bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik von einer „erfreulichen Entwicklung“. Demnach wurden 2 von 3 Taten aufgeklärt.

Einen starken Anstieg gab es hingegen bei den Sexualdelikten: Sie stiegen um rund ein Drittel an. Kluwe sagte, möglicherweise hätte die #metoo-Bewegung hier zu einer höheren Anzeigebereitschaft geführt. Die Polizei verzeichnete außerdem mehr Mord und Totschlag. Dabei stieg auch die Zahl der Messerangriffe.

++ Wunstorf: Sturmböen decken Hausdach ab ++

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Schwere Sturmböen haben am Donnerstag das Dach eines Mehrfamilienhauses in Wunstorf abgedeckt. Von den rund 1000 Quadratmetern Flachdach sei rund ein Drittel abgerissen worden, teilte die Feuerwehr Wunstorf mit. Große Stücke Dachpappe hingen an dem Haus in der Kolenfelder Straße herunter. Die Einsatzkräfte sicherten die abgerissenen Enden mit Sandsäcken. Ein Dachdecker sollte den Schaden reparieren. Wegen herumfliegender Teile sperrte die Polizei die Straßen rund um das Haus. Verletzt wurde aber niemand. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unklar.

++ Continental-Bilanz: Weniger Boni für Mitarbeiter - Automarkt bleibt schwierig ++

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Die rund 220.000 Conti-Mitarbeiter weltweit müssen sich auf geringere Bonuszahlungen gefasst machen. In Deutschland zahlt der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr 750 Euro pro Mitarbeiter, das sind rund 400 Euro weniger als im Jahr zuvor. Conti-Chef Elmar Degenhart sprach am Donnerstag bei der Vorstellung der Jahresergebnisse von einer enttäuschenden Entwicklung am Automarkt. Nach Steuern hat der Konzern 2018 rund 3 Milliarden Euro verdient. Allerdings musste Conti die Gewinnziele zwei Mal korrigieren – das Marktumfeld bleibt weiter schwierig.

++ Radrennen "Deutschland Tour" kommt nach Hannover ++

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Hannover ist um ein Radrennen reicher: Die Deutschland-Tour der Profis startet in diesem Jahr hier in unserer Stadt, und zwar am 29. August. Das hat der Veranstalter ASO mitgeteilt. Die viertägige Deutschland-Tour endet am 1. September in Erfurt. Oberbürgermeister Stefan Schostok sagte, es sei gelungen, Radsport der Extraklasse nach Hannover zu holen. Übrigens soll am Vorabend der Deutschland-Tour, also am 28. August, die Nacht von Hannover stattfinden, der traditionelle Rundkurs auf dem Friedrichswall.

++ 96 "kaputt" und "gescheitert" - Kind gesteht Mitschuld ein ++

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Hannover-96-Boss Martin Kind ist hart mit der Mannschaft ins Gericht gegangen: „kaputt“, „schlecht zusammengestellt“ und „gescheitert“ sei die Truppe, das sagte Kind der „Neuen Presse“. Doch der Vereinsboss hat auch eine Mitschuld eingeräumt. Er habe einen großen Anteil an den Fehlern, die 96 auf den Abstiegsplatz gebracht hätten, so Kind gegenüber dem „Kicker“. Man habe sich zu selten strategisch positioniert und müsse künftig professioneller und strukturierter handeln. Trainer Thomas Doll sei trotz der harschen Kritik an der Mannschaft nach dem 1:5-Debakel in Stuttgart hoch motiviert. Von Manager Horst Heldt erwarte er jedoch eine selbstkritische Analyse, so Kind. Hannover 96 spielt am Sonntag Zuhause gegen den Tabellen-Sechsten Leverkusen.

++ Handball: "Recken" verlängern mit Spielmacher Motren Olsen ++

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Die „Recken“ haben den Vertrag mit Morten Olsen verlängert. Der dänische Handball-Nationalspieler bleibt nun bis 2020 bei der TSV Hannover-Burgdorf. Olsen sei im Angriff Dreh- und Angelpunkt, sagte Recken-Trainer Carlos Ortega heute laut Mitteilung. Wenn er gut spiele, sei die Mannschaft für jeden Gegner eine Gefahr. Olsen selbst zeigte sich ebenfalls erfreut. Er und seine Familie hätten in Hannover alles, was die brauchten und fühlten sich sehr wohl.

++ Von LKW erfasst: Hannoveraner will helfen und wird auf A 7 überrollt ++

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Weil er einem Fußgänger auf dem Standstreifen helfen wollte, ist ein Autofahrer aus Hannover auf der A 7 überfahren und tödlich verletzt worden. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Vorfall, der gestern in den frühen Morgenstunden nahe dem Parkplatz Leineholz passierte. Der 52-Jährige, der mit seinem Firmenwagen auf dem Weg nach Süddeutschland war, soll auf dem Standstreifen angehalten haben, weil er eine noch unbekannte, verkleidete Person auf dem Standstreifen bemerkt haben soll. Daraufhin schaltete er den Warnblinker ein, stellte das Warndreieck auf und wurde kurz darauf von einem LKW erfasst. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die A 7 war nach dem Unfall in Richtung Kassel zeitweise voll gesperrt. Die Polizei hofft nun auf Hinweise von Zeugen, die den Unfall gestern Morgen beobachtet oder nähere Angaben zu der verkleideten Person machen können.

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