++ Nach Rauswurf bei Hannover 96: Folgt Dieter Hecking auf Horst Heldt? ++

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Nach dem Rauswurf von Manager Horst Heldt bei Hannover 96 sind offenbar mehrere Kandidaten für die Nachfolge im Rennen. Chancen könnte Dieter Hecking haben, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.Der 54-Jährige ist noch bis Saisonende Trainer bei Borussia Mönchengladbach und könnte sich danach offenbar einen Wechsel ins Management vorstellen.

Auch Paderborns Sportchef Markus Krösche oder Ex-HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer werden als mögliche Nachfolger gehandelt. Hannover 96 teilte mit, man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen.Der Verein machte Heldt gestern für den drohenden Abstieg verantwortlich.

Heldts Vertrag läuft noch bis 2021, der 49-Jährige kassiert laut HAZ weiterhin jeden Monat 100.000 Euro, bei einem Abstieg soll sich die Summe halbieren.

++ Fiese Betrugsmasche: Trickdiebe stehlen Rentner 40.000 Euro ++

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In Ricklingen haben Trickdiebe am Dienstag bei einem Rentner 40.000 Euro erbeutet – mit einer besonders fiesen Masche: Am Montag klingelte ein vermeintlicher Handwerker bei dem 89-Jährigen, der angab, wegen einer Sanierung das Wasser abstellen zu müssen. Dem Rentner kam das komisch vor, er geriet mit dem falschen Handwerker in Streit, der verließ die Wohnung. Am Dienstag dann klingelten zwei vermeintliche Zivilpolizisten und berichteten von Trickbetrügern in Ricklingen. Der 89-Jährige solle seine Wertsachen für eine Überprüfung vorzeigen. Einer der falschen Polizisten nahm die 40.000 Euro dann an sich, die beiden Betrüger entkamen.

++ Land will 40.000 Sozialwohnungen bis 2030 bauen ++

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Mindestens 40.000 neue Sozialwohnungen will das Land Niedersachsen bis 2030 bauen. Das hat Bauminister Olaf Lies am Dienstag in Hannover angekündigt. Wohnen sei für die Menschen zur sozialen Frage geworden. Zunächst sollen 400 Millionen Euro aus dem Haushaltsüberschuss 2018 in den sozialen Wohnungsbau fließen, so Lies. Bis 2023 könnten die Investitionen dann auf bis zu 1,7 Milliarden Euro steigen. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Mieterbund Niedersachsen-Bremen begrüßten die Entscheidung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte größere Anstrengungen. Statt den Wohnungsbau nur zu fördern, müsse das Land selber bauen. 2004 hatte es die Wohnungsbaugesellschaft „Nileg“ an Investoren verkauft.

++ Hannover 96 entlässt Manager Horst Heldt ++

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Hannover 96 hat sich von Manager Horst Heldt getrennt, das hat der Verein am Dienstag mitgeteilt. Die „Roten“ benötigten einen Neuanfang, ein Nachfolger solle zeitnah verpflichtet werden. An Spekulationen um Namen wolle man sich aber nicht beteiligen, hieß es weiter. Heldt selbst äußerte sich zunächst nicht zu der Entscheidung. Grund für den Rausschmiss sei die mangelnde Leistung der Bundesliga-Mannschaft, teilte 96 mit. Derzeit rangieren die „Roten“ am Tabellenende, der Abstieg ist so gut wie sicher. Ziel sei ein Tabellenplatz im Mittelfeld gewesen. Heldt habe versichert, dass das mit seinen Transfers erreicht werden könne. Der 49-Jährige verpflichtete unter anderem Walace, Jonathas und Bobby Wood sowie Trainer Thomas Doll. Doll hat von 96-Boss Martin Kind eine Jobgarantie bis zum Saisonende erhalten.

++ 28-Jähriger gesteht Tötung eines 40-Jährigen auf der Limmerstraße ++

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Geständnis am Dienstag vor dem Landgericht: Ein 28-Jähriger hat zugegeben, im Oktober auf der Limmerstraße einen 40-Jährigen mit Faustschlägen getötet zu haben. Der Angeklagte verfügt über Kampfsporterfahrung, die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Verteidiger des Angeklagten gab zum Prozessauftakt vor dem Landgericht eine längere Erklärung ab. Darin gestand der 28-Jährige, dem 40-Jährigen mehrere Faustschläge versetzt zu haben. Die beiden Männer waren am 8. Oktober auf der Limmerstraße in Streit geraten. Der Angeklagte war unter Drogeneinfluss auf einem Fahrrad unterwegs, als der 40-Jährige unvermittelt auf die Straße trat. Der 28-Jährige musste ausweichen, seine Kopfhörer fielen zu Boden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den 40-Jährigen im weiteren Verlauf zu einem Boxkampf aufgefordert zu haben. Dabei soll er billigend in Kauf genommen haben, dass das Opfer wegen seiner Kampfsporterfahrung lebensgefährlich verletzt werden könnte. Der 40-Jährige erlag drei Tage später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Am Dienstag sagten unter anderem Zeugen vor dem Landgericht aus, für den Prozess sind drei weitere Termine angesetzt.

++ ADFC-Befragung: Hannover ist eine der fahrradfreundlichsten deutschen Metropolen ++

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Hannover ist eine der fahrradfreundlichsten Metropolen Deutschlands – aber auf niedrigem Niveau. Das geht aus einer Befragung hervor, die der Fahrradclub ADFC am Dienstag vorgestellt hat. Demnach rangiert unsere Stadt bundesweit auf Platz zwei hinter Bremen und vor Leipzig in der Kategorie Städte mit mehr als einer halben Million Einwohnern. Allerdings hat Hannover nur die Schulnote 3,77 bekommen – das ist eine leichte Verschlechterung gegenüber 2016. Bei den Städten zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern hatte übrigens Celle die Nase vorn und ist fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. Besonders schlecht schnitt Barsinghausen ab. Der ADFC hat für das „Fahrradklima“ allein in Niedersachsen 15.000 Menschen befragt. Die bewerteten unter anderem die Erreichbarkeit der Innenstädte, die Breite der Radwege oder Behinderungen durch Falschparker.

++ Von Tür zu Tür: Neue Fahrplan-App vorgestellt ++

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Der Verkehrsverbund Niedersachsen Bremen hat am Montag in Hannover seine überarbeitete Fahrplaner-App vorgestellt. Erstmals ermögliche die App den Nahverkehrskunden eine durchgehende Fahrplan- und Preisauskunft für die gesamte Strecke – auch wenn dabei verschiedene Verkehrsmittel genutzt und unterschiedliche Tarifzonen passiert werden. Dabei gibt die App in Echtzeit Auskunft über die aktuelle Verkehrslage. Außerdem kann die gewünschte Fahrkarte direkt in dem Programm gekauft werden. Die Fahrplaner-App enthält Fahrpläne für ganz Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Rostock,  sowie für den bundesweiten Schienenverkehr.

++ Waffenverbot in Fußgängerzone: Landesregierung will verschärftes Waffenrecht ++

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Am Hauptbahnhof, am Opernplatz oder am Kröpcke: Auch in Hannover kam es in den vergangenen Monaten häufiger zu Messerangriffen an öffentlichen Plätzen. Das Land Niedersachsen will das Mitführen von Waffen und Messern in der Öffentlichkeit jetzt stärker eindämmen – das Kabinett hat am Montag einer entsprechenden Bundesratsinitiative von Innenminister Boris Pistorius zugestimmt. Der Gesetzesantrag verfolgt drei Ziele: Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern sollen nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. Springmesser, die besonders bei Jugendlichen zunehmend beliebter werden, sollen unabhängig von der Klingenlänge verboten werden – außerdem will Pistorius Waffenverbotszonen auf Orte ausweiten, an denen sich viele Menschen aufhalten – zum Beispiel in Fußgängerzonen, Bahnhöfen oder im Umfeld von Jugend- und Bildungseinrichtungen.

++ Ärger im Europawahlkampf: Stadt geht gegen vorschriftswidrige Wahlwerbung vor ++

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Die Wahlplakate zur Europawahl am 26. Mai hängen noch nicht lange – doch wenn es nach der Stadt Hannover geht, müssen einige Plakate schon jetzt wieder entfernt werden.  Nach Auffassung des zuständigen Tiefbauamtes verstößt ein Großteil der aufgehängten Plakate gegen die neuen überarbeiteten Regeln. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Anfang März soll die Stadt die Parteien über die Änderungen informiert haben. Es sei zum Beispiel nicht mehr gestattet Plakate an Bäumen anzubinden – und auch die gängige Praxis zwei Plakate als Doppelplakat an einem Laternenmast anzubringen, soll nicht mehr erlaubt sein. Bei den Parteien kommt die Neuregelung nicht gut an – und erst recht nicht die angekündigte Strafe: Für das Entfernen und Einlagern eines Plakats will die Stadt bis zu 50 Euro berechnen. Die Wahlkämpfer sollen bis heute (Dienstag) Zeit gehabt haben die Verstöße zu beheben.  

++ Küchenbrand in Linden-Süd: Vergessener Topf fängt Feuer ++

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus einem Fenster im zweiten Stock: Die Feuerwehr Hannover ist am Montagabend zu einem Küchenbrand in Linden-Süd ausgerückt. Mehrere Notrufe meldeten gegen 18:50 Uhr eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus an der Weberstraße. Offenbar hatte ein unbeaufsichtigter Topf auf einem Herd Feuer gefangen. Alle Bewohner konnten sich aber noch rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr brachte den Brand dann schnell unter Kontrolle. Sie war mit 30 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Schadenssumme ist noch unklar.

++ Nach Vergewaltigung in Hemmingen: Zehn Jahre Haft für Täter ++

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Zehn Jahre Gefängnis wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung: Der Täter, der im vergangenen Jahr eine junge Frau in Hemmingen vergewaltigt hatte, ist am Montag vom Landgericht Hannover verurteilt worden. Mit dem Urteil blieb die Kammer offenbar unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie habe eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes gefordert, berichtet die HAZ. Die Verteidigung dagegen habe eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und sieben Jahren für angemessen gehalten. Die Plädoyers fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 32-jährige Täter hatte gestanden, im August eine 22-jährige Radfahrerin zwischen Arnum und Harkenbleck überfallen, mit einem Knüppel geschlagen und vergewaltigt zu haben. Ein Passant hörte die Hilfeschreie der Frau und veranlasste den Täter zur Flucht.

++ Wohnungsnot: Bauminister Lies gegen Enteignungen ++

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Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat sich gegen mögliche Enteignungen im Kampf gegen die Wohnungsnot ausgesprochen. Es gebe bessere Mittel, um gegen Spekulation und Wucher vorzugehen, sagte Lies der HAZ. So investierten der Bund und die Landesregierung in Niedersachsen etwa anderthalb Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau. Dirk Toepffer, Fraktionschef der Landes-CDU, sagte, Enteignungen führten dazu, dass niemand mehr neue Wohnungen baue. Die Niedersächsischen Grünen fordern derweil die Schaffung einer Landeswohnungsbaugesellschaft. Auslöser der Debatte ist ein Volksbegehren in Berlin zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Die Initiatoren fordern, dass Wohnungen in Gemeineigentum überführt werden. Auch hier in Hannover hatten am Wochenende rund 150 Menschen gegen steigende Mieten demonstriert.

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