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++ Flächenbrand in Garbsen: 5.000 qm Stoppelfeld abgebrannt ++

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Auf einem Feld zwischen Garbsen und Schloss Ricklingen ist am Sonntag eine Rundballenpresse in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich rasant aus – insgesamt verbrennten etwa 5.000 qm Stoppelfeld. Die Brandursache ist noch unklar. Ein Landwirt hatte die Feuerwehr am Mittag gegen 13:50 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Ballenpresse bereits lichterloh. Ein starke Rauchentwicklung breitete sich auf der Burgstraße aus. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf ein benachbartes Maisfeld überschlägt. Nach etwa einer Dreiviertelstunde war der Brand gelöscht.

++ OB Onay eröffnet Kirmes mit Abstand in der Innenstadt ++

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Wie wär’s denn mal mit einer Runde Kettenkarussell? Und danach noch eine Tüte gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte? Alles kein Problem in der Innenstadt. Dort haben seit Freitag 38 Schausteller ihre Buden und Fahrgeschäfte geöffnet – vom Ernst-August-Platz bis zur Karmarschstraße, und vom Opernplatz bis zum Steintor, außerdem am Maschsee und in der List. Denn viele Schausteller sehen sich durch Corona in ihrer Existenz bedroht, Volksfeste sind noch bis Ende Oktober verboten.

Oberbürgermeister Belit Onay hat die „Summertime in the city“, wie sich die Aktion nennt, heute eröffnet. Gegenüber Radio Hannover sagte Onay, es gehe vor allem darum, den Schaustellern Perspektiven zu bieten.

 

Die Schausteller wollen mindestens vier Wochen in der Innenstadt bleiben. Geöffnet sind die Buden und Fahrgeschäfte täglich von 12 bis 20 Uhr.

++ Mit Polizei und Ordnungsamt gegen Maskenverweigerer im ÖPNV? ++

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Kontrolliert künftig die Polizei hier bei uns in Hannover, ob die Menschen in Bussen und Bahnen Maske tragen? Ja, zumindest wenn es nach Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann geht.

Man könne nicht hinnehmen, dass die Gesundheit vieler Fahrgäste durch Maskenverweigerer gefährdet werde, sagte Althusmann am Freitag in Hannover. Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter könnten Abhilfe schaffen. Fahrkartenkontrolleure und Fahrer dürften dabei nicht allein gelassen werden, so der Verkehrsminister.

Althusmann begrüßte auch ein mögliches höheres Bußgeld für Maskenverweigerer. Das Sozialministerium hat angekündigt, den Bußgeldkatalog entsprechend anzupassen. Denkbar sind offenbar 150 Euro Geldstrafe, bislang waren es nur rund 20 Euro.

++ Nach Schul-Schließungen in Meckpomm: Niedersachsen hält an Strategie fest ++

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In Mecklenburg-Vorpommern sind wenige Tage nach den Sommerferien die ersten Schulen schon wieder geschlossen worden – wegen Corona. Hier bei uns in Niedersachsen hält die Landesregierung zunächst am Schulstart mit vollen Klassen fest.

Aktuell gebe es keinen Grund für eine Anpassung der Strategie, sagte Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius am Freitag in Hannover. Die Strategie laute zunächst „eingeschränkter Regelbetrieb“ mit festen Lerngruppen. Dazu soll es eine Maskenpflicht etwa in den Gängen geben. Kinder mit Schnupfen sollten zur Schule kommen, bei Fieber aber zu Hause bleiben.

Zwei Wochen vor Ende der Sommerferien will das Kultusministerium sich zur Lage hier bei uns äußern – das wäre Mitte kommender Woche.

++ Rockerboss Frank Hanebuth zu Geldstrafe verurteilt ++

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Geldstrafe für Frank Hanebuth: Das Amtsgericht Hannover hat den Rockerboss unter anderem wegen Nötigung und Verstoß gegen das Waffengesetz zur Zahlung von 4000 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe gefordert. Beide Seiten prüfen nun eine Revision.

Die Richterin sah es als erwiesen an, dass Hanebuth im April 2018 beim Chef einer Autowerkstatt in Langenhagen aufgetaucht war, angeblich um Mietrückstände einzufordern. Mit dabei waren fünf weitere inzwischen Verurteilte, einer soll den Kfz-Mechaniker geschlagen haben. Der Schläger wurde vom Amtsgericht wegen Körperverletzung zu 5400 Euro Strafe verurteilt.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen hatte die Polizei auch eine Razzia auf dem Anwesen von Rockerboss Hanebuth durchgeführt. Dabei fanden die Beamten verbotene Waffen und Patronen. Laut der Richterin ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Hanebuths Anwalt sagte hingegen, eine Patrone in der Gürteltasche könne ja auch ein „Glücksbringer“ sein.

++ Hitzewelle: Stadt veröffentlicht Liste mit Schattenplätzen ++

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Was haben der Georgsplatz, der Maschpark und der Neustädter Friedhof gemeinsam? Sie alle bieten Schatten, meist unter Bäumen, manchmal auch mit Brunnen zum Abkühlen – und das ist bei Temperaturen über 30 Grad ja durchaus nötig.

Wegen der Hitzewelle hat die Stadt eine Liste mit zentralen Schattenplätzen veröffentlicht. Darauf etwa der Georgsplatz nahe dem Aegi mit Bäumen, Bänken und Brunnen, ebenso der Trammplatz vor dem Rathaus. Direkt dahinter der Maschpark mit etlichen grünen Schattenplätzen. Außerdem in der Schattenliste: der Grünzug an der Culemannstraße und der Neustädter Friedhof im Norden der Innenstadt.

Die City ist durch Flächenversiegelung gerade jetzt ziemlich heiß, gut zu wissen deshalb, wo es Abkühlung gibt. Mehr dazu unter www.hannover.de     

++ Land plant saftiges Bußgeld für Maskenverweigerer ++

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Wer in Bussen und Bahnen ohne Maske erwischt wird, soll künftig ein höheres Bußgeld zahlen: 150 Euro könnten dann fällig werden, bislang waren es 20. Eine entsprechende Neufassung des Bußgeldkatalogs solle in Kürze vorlegt werden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Hannover. Grund für die härtere Gangart sind demnach die steigenden Corona-Infektionszahlen. Man habe ein leicht erhöhtes Aufkommen im Vergleich zur Vorwoche, sagte die Sprecherin. Im Schnitt wird derzeit in bei rund 50 Menschen pro Tag in Niedersachsen eine Ansteckung festgestellt. Die Üstra will die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen künftig offenbar nicht stärker kontrollieren. Wer sich nicht an die Regeln halte, könne aber von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

++ Hannover Rück: Gewinneinbruch wegen Corona ++

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Wer kommt eigentlich für den ganzen Schaden auf, den das Corona-Virus in der Wirtschaft anrichtet, abgesehen vom Steuerzahler? Unter anderem die Hannover Rück. Der Versicherer hat hunderte Millionen Euro auf die Seite gelegt, um seinen Verpflichtungen nachkommen zu können – aber dieses Geld fehlt jetzt beim Gewinn. Der sackte im zweiten Vierteljahr kräftig ab auf nur noch rund 100 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch das Vierfache verdient. Zu einer Gewinnprognose für das Gesamtjahr sah sich die Hannover Rück bei der Vorstellung der Zahlen außer Stande. Die meisten Corona-Schäden stammten demnach aus Versicherungen etwa gegen Betriebsunterbrechung oder Veranstaltungsausfall. In der Corona-Krise mussten etliche Unternehmen die Geschäfte über Wochen einstellen.

++ Schröder-Köpf vor Herz-OP in der MHH: "Habe neues Testament verfasst" ++

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Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf muss am Herzen operiert werden – und bereitet sich nach eigenen Angaben auf den Fall der Fälle vor. Sie habe ein neues Testament verfasst, sagte die 57-Jährige der „Bunten“. Außerdem habe sie einen Testamentsvollstrecker eingesetzt, der ihren drei Kindern zur Seite stehen könnte. Daneben sollen auch ihr Lebensgefährte, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, und ihr Ex-Mann, Altkanzler Gerhard Schröder, die Kinder unterstützen. Laut dem Bericht muss sich Schröder-Köpf demnächst einer Herzklappen-OP in der MHH unterziehen.

++ Weidetorbrücke: Missachtung der Lastbeschränkungen führt zu weiteren Schäden ++

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Seit Anfang Juli ist die marode Schnellwegbrücke über dem Weidetorkreisel auch für LKW über 3,5 Tonnen gesperrt. Doch zahlreiche Verkehrsteilnehmer setzen sich offenbar über die Beschränkung hinweg. Das hat am Dienstag die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt – mit Verweis auf eigene Verkehrsbeobachtungen in zwei aufeinander folgenden Wochen. Die Weidetorbrücke im Zuge des Messeschnellweges ist bereits seit drei Jahren für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Da die regelmäßige Missachtung der Lastbeschränkung zu weiteren Bauwerkschäden geführt hatte, verschärfte die Straßenbaubehörde die Maßnahme im vergangenen Monat. Da nun aber auch die Neuregelung ignoriert wird, werde derzeit geprüft, ob weitere Schritte notwendig sind. Eine Beschränkung für den Autoverkehr gibt es bislang noch nicht.