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++ ADFC-Umfrage: Radler geben Hannover die Schulnote 3,7 ++

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Hannover ist wieder ganz vorne mit dabei  - bei den fahrradfreundlichsten Städten in Deutschland. Hannover belegte bei dem Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs erneut Platz 2 im Vergleich der Städte mit 500.000 Einwohnern. Für die gute Platzierung reichte allerdings die eher schwache Schulnote von 3,7. Mit dieser Note kann die Stadt nicht zufrieden sein, heißt es vom ADFC Hannover. Sie muss sie als Arbeitsauftrag für Verbesserungen verstehen.

Oberbürgermeister Belit Onay freute sich zwar, dass Hannover erneut den zweiten Platz erhalten hat, die Gesamtnote stellt aber auch ihn nicht zufrieden. Er verstehe es als Handlungsauftrag. Die Stadt sei mit ihren Aktivitäten in Sachen Radverkehr noch lange nicht fertig, sondern fange gerade erst an, so Onay. Der zweite Platz sei dafür ein guter Rückenwind und die Ergebnisse des Klimatests würden nützliche Hinweise für Verbesserungen bieten.

Punkten konnte Hannover beim ADFC-Fahrradklimatest mit einem guten Wegenetz. Schlechte Noten dagegen gab es im Bereich Stellenwert des Radfahrens. Etwa für die Ampelschaltungen, die Verkehrsführung in Baustellen oder auch die Falschparkerkontrollen auf Radwegen, hier gab eine glatte Fünf. Das Sicherheitsgefühl auf Hannovers Straßen bewerteten die Radfahrer mit der Note 3,9.

++ Kriegsverbrechen: Mann aus Gambia in Hannover festgenommen ++

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Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Beamte des Bundeskriminalamtes und der niedersächsischen Polizei haben am Dienstagmorgen in Hannover einen ehemaligen Soldaten aus Gambia festgenommen. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Mord und versuchter Mord vorgeworfen, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Der Mann soll zwischen 2003 und 2006 als Mitglied der Regierungsstreitkräfte an politischen Tötungskommandos beteiligt gewesen sein, die die Bevölkerung einschüchtern und die Opposition unterdrücken sollte. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann die Beteiligung an drei Mordanschlägen in Gambia vor. Dabei wurden zwei Regierungskritiker erschossen. Das dritte Opfer überlebte verletzt. Der nun in Hannover Festgenommene soll im Laufe des Tages am Bundesgerichtshof einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

++ Urlauber-Ansturm: Tui verdoppelt Flüge nach Mallorca ++

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Doppelt so viele Mallorca-Buchungen wie vor einem Jahr: Der Reisekonzern Tui meldet einen Kunden-Andrang für die Balearen-Insel – trotz Aufrufen aus der Politik, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte am Dienstag, man habe sich entschieden, das Angebot für die Osterferien zu verdoppeln und biete nun 300 Hin- und Rückflüge an. Um die zurückgewonnenen Freiheiten entsprechend wertzuschätzen, empfehle man den Gästen aber, einen ruhigen Urlaub auf Mallorca zu verbringen, so Andryszak. Aus Buchungen lasse sich ablesen, dass die Zahl der Partyurlauber geringer ausfalle als üblich.

Vom Flughafen Hannover aus starten inzwischen bereits erste Maschinen Richtung Palma de Mallorca. Die Bundesregierung hatte die Einstufung von Mallorca als Risikogebiet zuletzt zurückgenommen, Reise-Rückkehrer müssen nun nicht mehr in Quarantäne.

Allerdings rät die niedersächsische Landesregierung von Reisen auf die Balearen ab. Wegen der steigenden Infektionszahlen stünden die Chancen für einen Osterurlaub selbst hierzulande etwa an der Küste oder auf den Inseln schlecht. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kritisierte die Aussagen scharf.

++ Hupkonzert: Autokorso für mehr Geld auf der Vahrenwalder Straße ++

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Autokorso für mehr Geld: Mit einem Hupkonzert sollen am Dienstagmittag etliche Fahrzeuge durch Hannovers Norden rollen – von der Münchner Straße in Langenhagen bis zur Vahrenwalder Ecke industrieweg und zurück. Aufgerufen zu dem etwas anderen Warnstreik hat die IG Metall. Sie will erreichen, dass die Tarifverhandlungen für den Flächentarifvertrag der niedersächsischen Metallindustrie Fahrt aufnehmen. Beschäftigte von MTU, SEH, Waldemar Pruss, SPL Powerlines und anderen sollen sich mit etwa 140 Fahrzeugen an dem Autokorso auf der Vahrenwalder Straße beteiligen - laut Gewerkschaft die erste von insgesamt vier Fahrzeug-Demos.

++ Stopp für AstraZeneca: Impfzentrum bislang kaum betroffen ++

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Keine Impfung mehr mit AstraZeneca – auch hier bei uns in Hannover. Stadt und Region haben den Gebrauch Covid-19-Impfstoffs untersagt. Zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium einen entsprechenden Stopp verfügt, weil das Mittel im Verdacht steht, in sehr seltenen Fällen Blutgerinsel im Gehirn zu verursachen.

Für den Betrieb im Impfzentrum auf dem Messegelände seien in dieser Woche kaum Auswirkungen zu erwarten, denn dort würden derzeit die Mittel von Biontech und Moderna verabreicht, sagte Ordnungsdezernent Axel von der Ohe. Termine müssten demnach nicht abgesagt werden.

Allerdings falle der Einsatz der mobilen Impfteams in der Region Hannover zunächst aus. Sie hätten ausschließlich mit AstraZeneca gegen Covid-19 impfen sollen, etwa in Schulen und Kitas, bei Pflegepersonal oder der Polizei. Die Betroffenen würden über die Absagen informiert, teilten Stadt und Region mit. Auch die Krankenhäuser sollen vorerst keinen AstraZeneca-Impfstoff mehr bekommen.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens sagte, die Sicherheit und Gesundheit der Bürger gehe vor. Trotzdem werde man durch das Verbot in der Impfkampagne zurückgeworfen. Das Mittel von AstraZeneca soll ein Viertel aller Impfungen in Niedersachsen ausmachen.

++ Landesregierungs sagt: Chancen für Osterurlaub in Nds stehen schlecht ++

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Die Corona-Zahlen steigen wieder an - die Tendenz geht ganz eindeutig wieder nach oben, berichtete am Montag der Corona-Krisenstab der Landesregierung. Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz könnte nach den Berechnungen des Landesgesundheitsamts bis Ostern die 100-Marke erreichen. Am Montag lag dieser Durchschnittswert für Niedersachsen bei etwa 79. Angesichts der Verschärfung der Corona-Lage sieht die Landesregierung kaum noch eine Chance für den Osterurlaub im eigenen Land. Die Situation sehe nicht so aus, als ob Niedersachsen dies realisieren könne, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Die Zahl der Neuinfektionen und der Corona-Patienten auf den Intensivstationen steige. Es helfe auch nicht, Urlauber etwa vor dem Betreten der Fähren zu den Nordseeinseln zu testen: Selbst ein negatives Testergebnis in diesem Moment gebe keine Gewissheit, dass die Betroffenen sich nicht in den Tagen zuvor oder auf der Bahnfahrt zur Fähre infiziert haben und es in Folge nicht vermehrt zu Infektionsfällen auf den Inseln kommt. Die Landesregierung warnte zugleich auch vor den Gefahren eines kurzfristigen Urlaubs auf Mallorca. Wer jetzt dorthin fliege, müsse sich über das hohe Risiko bewusst sein. Zwar sei die Inzidenz auf der spanischen Insel aktuell niedriger als in Niedersachsen, aber dort würden sich Menschen aus ganz Deutschland und Europa treffen - und es bestehe die Gefahr, dass sich Infektionen nach der Rückreise weiter verbreiten.

++ 100 Jobs in Gefahr: DZS in Vahrenwald soll schließen ++

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Bittere Nachricht für die Beschäftigten von DZS in Vahrenwald: Die Geschäftsführung hat der Belegschaft mitgeteilt, dass der Standort zum Jahresende geschlossen werden soll. 95 von 114 Beschäftigte verlieren laut IG Metall ihren Arbeitsplatz. Die Schließung des Unternehmens sei aus Sicht der Gewerkschaft falsch und bar jeder ökonomischen Vernunft. Man werde nicht kampflos hinnehmen, dass in Vahrenwald nach Nexans ein weiterer Betrieb dichtgemacht wird. Die DZS GmbH ist ein Telekommunikationsausrüster. Sie produziert technische Lösungen für den Breitbandausbau und hat laut IG Metall gut gefüllte Auftragsbücher. Anfang 2020 wurde das Unternehmen Keymile Teil des amerikanischen/südkoreanischen Telekommunikationskonzernes DZS. Investitionen in neue Produktionsanlagen und weitere Entwicklungen von Produkten seien laut IG Metall ausgeblieben. Anstatt die Stärken des hannoverschen Standorts zu nutzen, werde sinnloser Kahlschlag betrieben. Für den Erhalt des Standorts hat die Gewerkschaft die Beschäftigten am Dienstag zum Warnstreik aufgerufen.

++ Althusmann zu CDU-Wahlschlappen: "Gier frisst Hirn" ++

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Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann hat das Ergebnis für seine Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als „bitter" bezeichnet. Die CDU habe in beiden Ländern aus mehreren Gründen stark verloren: So seien die Menschen vor allem enttäuscht über das nicht optimale Impfmanagement. Man müsse schleunigst auch die Hausärzte mit einbinden und mehr testen. Zum anderen habe die sogenannte Maskenaffäre belastet. "Gier frisst Hirn", sagte Althusmann. Hier müsse möglichst schnell Klarheit geschaffen werden. Die CDU hat in Baden-Württemberg rund drei und in Rheinland-Pfalz vier Prozent verloren. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nannte das Abschneiden der SPD in Baden-Württemberg "arg enttäuschend". Dort haben die Sozialdemokraten 1,7 Prozent verloren. In Rheinland-Pfalz hingegen habe seine Parteikollegin Malu Dreyer einen großartigen Wahlkampf geführt. Er gratuliere herzlich zum Wahlsieg, so Weil.

++ 96-Spieler hat Covid 19 - Mannschaft in Quarantäne ++

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Hannover 96-Spieler Genki Haraguchi ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden, die gesamte Mannschaft ist deshalb in Quarantäne. Wie und wo sich Haraguchi angesteckt haben könnte, dazu machte der Verein keine Angaben. Es fühle sich ein bisschen an wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, sagte 96-Sportdirektor Gerhard Zuber. Denn genau einem Jahr mussten die „Roten“ schon einmal komplett in die Isolation. Damals war Jannes Horn positiv getestet worden. Man habe also schon ein bisschen Erfahrung mit der Situation, so Zuber. Wichtig sei nun, dass man die Mannschaft nun zwei Wochen lang beschäftige, um so wenig Substanz wie möglich zu verlieren. Deshalb bekommen die Spieler nun wie schon vor einem Jahr Spinning-Räder und Fitnesspläne. 96-Torwart Michael Esser ist bereits seit Mittwoch in Quarantäne, er hatte laut Verein einen Corona-Fall im Familienkreis. Das Spiel der „Roten“ gegen Kiel am Freitag dürfte voraussichtlich ausfallen.

++ OB Onay: "Die Menschen sind frustriert, weil nicht gelockert wird" ++

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Der Inzidenzwert hier bei uns in Hannover liegt weiter deutlich über 100. Die Corona-Maßnahmen werden also vorerst nicht gelockert – und das führt bei vielen Menschen zu Frust. Das sagte Oberbürgermeister Belit Onay gesten in „Klartext am Sonntag“, dem Polit-Talk, hier bei Radio Hannover. Er und andere OBs hätten der Landesregierung vorgschlagen, nicht nur die Inzidenz heranzuziehen, sondern etwa auch die Auslastung von Intensivstationen. Daneben brauche es mehr Tests und Impfungen, um Schulen, Kitas und Geschäfte wieder weiter öffnen zu können. Es gehe nicht darum, zu schummeln, betonte Onay.

Die Inzidenz bei uns in Hannover muss drei Tage in Folge unter 100 liegen, damit Schulen und Kitas weiter öffnen können. Nach sieben Tagen wäre dann auch das Shoppen mit Termin möglich.

Mit Blick auf Schulen und Kitas sagte der OB, die Belastung für Eltern und Kinder sei immens. Das wisse er aus eigener Erfahrung. Das ganze Interview mit Oberbürgermeister Belit Onay können Sie auf unserer Homepage nachhören www.radiohannover.de