++ Coffee to go: "Hannoccino"-Deckel vorgestellt ++

Kategorie:

Wer gern „coffee to go“ trinkt und trotzdem was für die Umwelt tun will, kann den Pfandbecher „Hannoccino“ benutzen. Und der hat nun auch einen richtigen Deckel. Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette hat den Verschluss am Montag in Hannover vorgestellt. Der Deckel besteht unter anderem aus Biopolymeren, Naturharzen und Cellulose. Stadt und Abfallwirtschaft Aha haben den „Hannoccino“-Becher 2017 eingeführt. Seither soll die Zahl der weggeworfenen Einwegbecher um 30 Prozent oder sieben Millionen Stück gesunken sein.

++ Mund verätzt: Mann trinkt aus gefundener Wodka-Flasche ++

Kategorie:

Ein Mann findet eine volle Wodka-Flasche und steckt sie ein. Später nimmt er einen Schluck – und spuckt sofort alles aus. Denn in der Flasche ist kein Wodka, sondern eine ätzende Flüssigkeit. Der 35-Jährige muss ins Krankenhaus, Ärzte stellen Verätzungen im Mundbereich fest. So geschehen am Sonntag in Langenhagen. Die Polizei prüft nun, um was für eine Flüssigkeit es sich gehandelt hat und ob jemand die Flasche mit Absicht dort abgestellt hat. Die gute Nachricht: Der 35-Jährige wird wohl keine bleibenden Schäden davon tragen.

++ Rathaus-Affäre: Ermittler wollen Ende Februar über Anklagen entscheiden ++

Kategorie:

In der Rathausaffäre will die Staatsanwaltschaft Ende Februar entscheiden, ob sie Anklage wegen des Verdachts der Untreue erhebt gegen Oberbürgermeister Stefan Schostok, seinen ehemaligen Büroleiter Frank Herbert und den Ex-Kulturdezernenten Harald Härke. Allerdings könnte sich der Termin noch verschieben, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Es sei „eine schwierige Angelegenheit“. Die Anwälte der Beschuldigten hätten seit Ende Dezember Einsicht in die Ermittlungsakten. Die Staatsanwaltschaft rechnet mit ihren Stellungnahmen bis Mitte Februar. Dann könnte es wegen möglicher Beweisanträge aber noch zu Verzögerungen kommen.

Die Ermittler werfen Ex-Kulturdezernent Härke vor, gesetzeswidrige Gehaltszulagen unter anderem für Schostoks früheren Büroleiter Herbert genehmigt zu haben. Der OB könnte davon gewusst haben.

++ Schützenplatz: Stadt bündelt sieben Behörden in Service-Center ++

Kategorie:

Zwei Jahre lang wurde gebaut. Heute war Schlüsselübergabe für das „Hannover Service Center am Schützenplatz“. Sieben Behörden des Fachbereichs Öffentliche Ordnung sollen hier bis zu den Sommerferien einziehen, darunter die Kfz-Zulassungsstelle und die Ausländerbehörde. Ordnungsdezernent Axel von der Ohe verspricht den Bürgern besseren Service, Entspannung und Zeitersparnis. Betreiber des Gebäudes ist die Verwaltungsgesellschaft „hanova“. Sie vermietet die Räume an die Stadt für die kommenden 30 Jahre. Der Bau hat rund 80 Millionen Euro gekostet.

++ Hannover 96: Doll will die Mannschaft härter rannehmen ++

Kategorie:

Nach dem 0 zu 3 gegen Leipzig vergangene Woche will 96-Trainer Thomas Doll seine Mannschaft härter rannahmen. Der ein oder andere Spieler habe weder Kraft noch Puste gehabt. Deshalb wolle er die Fitness-Werte kontrollieren und zusehen, dass „da Power reinkomme“. Zudem soll künftig ein „kühler Nordwind“ durchs Training wehen – und damit meint Doll wohl nicht nur das Winterwetter auf dem Platz. Am Wochenende haben „Die Roten“ den Tabellen-Siebzehnten Nürnberg zu Gast. Anstoß im Keller-Duell ist Samstag um halb vier.

++ Weltkrebstag: Zahl der Neuerkrankungen in Hannover steigt ++

Kategorie:

Am Montag ist Weltkrebstag. Und tatsächlich erkrankt jeder zweite Deutsche im Lauf seines Lebens an der Krankheit, bei der veränderte Körperzellen unkontrolliert wachsen. Hier in der Region gab es im vergangenen Jahr rund 7700 Neuerkrankungen, ein Plus von rund 5 Prozent. Laut Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region, hat das damit zu tun, dass die Gesellschaft immer älter wird, aber auch mit der besseren Früherkennung. Denn je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Überlebenschance. Wer sich über das Thema informieren will oder Hilfe braucht, kann sich unter anderem an die Caritas Hannover wenden.

++ Demonstration gegen Pflegekammer ++

Kategorie:

Pfleger demonstrieren gegen ihre eigene Kammer. Unter dem Motto „Nein zur Pflegekammer Niedersachsen 2018“ haben fast 50.000 Menschen für die Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen unterschrieben. Zusätzlich findet am Samstag eine Demonstration gegen die Organisation statt. Gegenüber Radio Hannover teilte die Polizei mit es werden zwischen 3.000 und 5.000 Demonstrierende erwartet. Hintergrund für den Protest der Pflegerinnen und Pfleger sind laut dem Initiator des Protests Zwangsmitgliedschaften und Zwangsbeiträge. Es stehe nur eine Minderheit der Pflegekräfte hinter den Zielen der Kammer. Die hat mittlerweile angekündigt die Beitragserhebung zu prüfen. Als Vermittlerin bot sich Sozialministerin Carola Reimann an.

++ Fans zünden Pyrotechnik: Geldstrafe für Hannover 96 ++

Kategorie:

Hohe Ausgaben für Hannover 96 und das ganz ohne Transfer. Das Sportgericht des deutschen Fußball Bundes hat für die Roten eine Geldstrafe über 25.500 Euro verhängt. Grund ist laut DFB unsportliches Verhalten der Fans im Bundesligaspiel beim FSV Mainz im Dezember. Anhänger der Roten zündeten offenbar mindestens zwölf Bengalische Feuer und drei Rauchbomben. Die Pyrotechnik sorgte für sechs Minuten Spielunterbrechung. Hannover 96 hat aber noch die Möglichkeit sich gegen das Urteil zu wehren. Binnen eines Tages darf eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden. Sollte die Strafe doch kommen, kann der Verein aber etwa ein Drittel der Summe für Sicherheitstechnik, Infrastruktur und Gewaltprävention nutzen.

++ MOIA weitet Gebiet aus ++

Kategorie:

Die Volkswagen Tochter MOIA hat ihr Geschäftsgebiet ausgeweitet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, ist der Mitfahr-Shuttle-Service ab sofort in ganz Hannover verfügbar. Das Fahrgebiet der schwarzen Kleinbusse hat sich nahezu verdoppelt. MOIA will damit nach eigenen Angaben vor allem auch Berufstätige ansprechen, die von Hannovers Stadtrand in die Innenstadt pendeln. Vor allem in den Hauptverkehrszeiten würden diese Pendlerströme einen großen Teil zur Entstehung innerstädtischer Staus beitragen, so das Unternehmen. Kritiker aus dem konkurrierenden Taxigewerbe bemängeln allerdings, dass die MOIA-Shuttles oft leer oder mit nur einem Fahrgast in Hannover umherfahren und das Stauproblem keineswegs entschärfen würden.

++ NordLB soll gerettet werden ++

Kategorie:

Die angeschlagene NordLB, die Norddeutsche Landesbank soll gerettet werden. Das hat offenbar die niedersächsische Landesregierung unter Stephan Weil beschlossen. Der Ministerpräsident kündigte an: für die öffentlich-rechtliche Bank werde mithilfe der Sparkassen eine Auffanglösung gefunden. Die NordLB würde wesentlich kleiner werden und weitere Arbeitsplätze abbauen, es sei jedoch eine Lösung, die für das Land Niedersachsen weiterhin eine Landesbank als Finanzierungsinstrument insbesondere für den Mittelstand sicherstellt. Außerdem sei es eine Lösung die dazu beträgt, dass das Land nicht überfordert wird, so der Ministerpräsident. Am Samstagnachmittag wollen die Träger der NordLB dann über das öffentlich-Rechtliche Angebot entscheiden. Seit vergangenem Wochenende liegen ebenfalls zwei Private Angebote vor.

++ Warenbetrug auf Ebay: Hannoveraner muss sich verantworten ++

Kategorie:

Ob Hightech-Küchenmaschine, Drohne oder Spiegelreflexkamera – sein Angebot bei dem Online-Verkaufsportal Ebay soll vielfältig und vor allem hochwertig gewesen sein. Nun muss sich der 26-jährige Hannoveraner allerdings wegen Warenbetrugs verantworten. Er soll in 20 Fällen von Käufern das Geld kassiert, die bestellten Waren jedoch nie herausgegeben haben. Die Preise lagen dabei zwischen 650 bis 1.425 Euro. Dank einer Öffentlichkeitsfahndung kamen die Ermittler dem mutmaßlichen Täter auf die Spur. Sie durchsuchten am Donnerstag seine Wohnung in Linden-Mitte und stellten Beweismaterial sicher. Die Ermittlungen zu weiteren Komplizen dauern an.

++ Toter Handwerker in Lehrte: Tatverdächtige in Untersuchungshaft ++

Kategorie:

Im Fall des tot aufgefundenen Handwerkers in Lehrte sitzen zwei Tatverdächtige mittlerweile in Untersuchungshaft. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer, die kurz nach dem Auffinden des 34-jährigen Toten festgenommen worden waren. Die Ermittler werfen den Tatverdächtigen gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung und gemeinschaftlichen Totschlag vor. Wie das Opfer sollen sie in einer Unterkunft für reisende Handwerker in der Nähe des Lehrter Bahnhofs gewohnt haben, die auch der Tatort war: Der 34-Jährige war dort am frühen Montagmorgen tot gefunden worden. Er war an Gewalteinwirkung gestorben. Nach Polizeiangaben hatte das Opfer zuvor mit mehreren Männern Alkohol getrunken: es soll zum Streit gekommen sein, der in eine Schlägerei eskaliert war. 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen