++ Gefährliche Körperverletzung in Kirchrode: 18-Jähriger musste ins Krankenhaus ++

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Ein junger Mann mit Zivilcourage wollte in Kirchrode offenbar einer älteren Dame zur Hilfe eilen und ist dabei selbst zum Opfer geworden. Wie die Polizei mitteilte war der 18-Jährige an der Lothringer Straße in Kirchrode Zeuge geworden, wie ein Trio Heranwachsender eine Fußgängerin anpöbelte. Nach eigener Aussage schritt er ein und forderte die Männer auf, die ca. 60-Jährige in Ruhe zu lassen. Die jungen Männer nahmen sich nun aber den jungen Mann selbst vor und schlugen und traten auf ihn ein. Dabei soll sogar ein verbotener Schlagring verwendet worden sein. Der 18-Jährige konnte sich selbst befreien und ließ sich im Krankenhaus behandeln. Die Polizei sucht nun nach Zeugenhinweisen zu den mutmaßlichen Tätern.

 

++ Rathausaffäre: Gab es Zulagen für tausende Mitarbeiter? ++

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Die Rathausaffäre zieht weitere Kreise: Tausende Stadtmitarbeiter bekommen offenbar seit Jahren eine pauschale Leistungsprämie, die ihnen in dieser Form nicht zusteht. Das geht aus einem Bericht der internen Rechnungsprüfung im Rathaus hervor, aus dem die HAZ zitiert. Demnach habe die Stadt allein im Jahr 2017 Zulagen von 5,6 Millionen Euro an 8500 Mitarbeiter gezahlt. Die Prämie sei unrechtmäßig, weil sie nicht leistungsorientiert, sondern pauschal fließe, heißt es offenbar in dem Bericht.

Am Mittwoch will sich die Stadt zu dem Thema äußern, dann sollen auch Ergebnisse des Berichts vorgestellt werden.

Ex-OB Stefan Schostok hatte die Überprüfung der Zulagen im vergangenen Jahr veranlasst. Schostok, sein früherer Büroleiter Frank Herbert sowie der langjährige Personalchef im Rathaus, Harald Härke, müssen sich demnächst wegen Untreueverdachts vor Gericht verantworten.

++ Ihme-Zentrum: Eigentümer können auf Sanierung hoffen ++

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Hoffnung für Wohnungseigentümer im Ihme-Zentrum: Eine Klage auf Sanierung des sogenannten Sockels hat offenbar Aussicht auf Erfolg, das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Das Amtsgericht in Hannover verhandelt derzeit die Klage eines Paares stellvertretend für die Eigentümergemeinschaft gegen Investor Lars Windhorst. Ursprünglich hatte sie sich gegen Windhorsts Vorgänger gerichtet. Im Dezember soll ein Urteil fallen – es sei denn, es kommt bis dahin zum Vergleich. Der Streitwert beträgt demnach mindestens rund 52 Millionen Euro.

Im Sockel des Ihme-Zentrums befinden sich Gewerbeimmobilien, allerdings ist die Bausubstanz sanierungsbedürftig. Dirk Machentanz, Baupolitiker der Linken, begrüßte die Entwicklung, kritisierte aber die Stadt. Als Hauptmieter hätte sie schon früher Druck auf den Investor machen müssen.

++ VW-Patriarch tot: Weil und Althusmann würdigen Ferdinand Piëch ++

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Der langjährige VW-Patriarch Ferdinand Piëch ist am Sonntag im Alter von 82 Jahren gestorben. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann haben die Verdienste Piëchs am Dienstag gewürdigt.

Mit seinem Namen sei der Aufstieg von Volkswagen zum Weltkonzern verbunden, sagte Weil in Hannover. Das Land verliere eine große Unternehmerpersönlichkeit, ergänzte Althusmann. Piëch war von 1993 bis 2002 Volkswagen-Chef und führte danach lange den Aufsichtsrat, 2015 zog er sich zurück.

++ Hannover 96: Pleite abgewendet - Kind zementiert seine Macht ++

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Die Pleite des Breitensportvereins von Hannover 96 ist abgewendet. Die Geldgeber um Martin Kind fördern den e.V. über die kommenden 25 Jahre mit sechs Millionen Euro, dazu kommen Darlehen bis zu 3 Millionen. Darauf haben sich e.V. und Geldgeber nach monatelangen Verhandlungen geeinigt.

Kind sagte am Montagabend in Hannover, eine Insolvenz des e.V. hätte auch den Profiverein beschädigt. E.V.-Präsident Sebastian Kramer sprach von einem „großen Tag für Hannover“. Grund für die drohende Insolvenz war das neue Vereinssportzentrum an der Stammestraße. Damit hatte sich der Verein finanziell verhoben.

Im Gegenzug für die Unterstützung behält Kind die Macht bei den Profis. Er kann nicht durch den e.V. entlassen werden. Die Deutsche Fußball-Liga hat dieser Sonderregelung zugestimmt, Kind war zuvor mit einer Klage gegen die 50+1-Regel abgeblitzt.

++ Neue Ausrüstung für Niedersachsens Polizei ++

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Moderner, sicherer, spezialisierter: Niedersachsens Polizei bekommt neue Ausrüstungsgegenstände. Innenminister Boris Pistorius hat sie am Montag vorgestellt, auf dem Gelände der Zentralen Polizeidirektion an der Tannenbergallee in der List. Dort präsentierte er auch eine ganz neue Einheit: Ein Expertenteam der ZPD ist ab sofort landesweit zuständig für Einsatzlagen mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Stoffen. Es soll die einzelnen Polizeidirektionen entlasten.

Auch das Drohnen-Team der ZPD wird mittlerweile mehrmals wöchentlich in ganz Niedersachsen eingesetzt – etwa bei Brandermittlungen, Tatortaufnahmen oder der Vermisstensuche. Pistorius ließ sich einen Einsatz mit einem simulierten Verkehrsunfall vorführen.

Und neue Dienstkleidung hatte der Minister auch noch dabei: einen schusssicheren Helm und eine stichsichere Weste. Aber auch eine Softshelljacke mit LED-Streifen, ein neues Poloshirt und sogar moderne Basecaps für die Streifenpolizisten.

++ Unfall in der Wedemark: Auto gerät in den Gegenverkehr ++

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Schwerer Verkehrsunfall am Montagmittag in der Wedemark: Zwei Frauen wurden verletzt als sie mit ihrem Auto mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenprallten.

Laut Polizei passierte der Unfall gegen halb 12 auf der Strecke zwischen Gailhof und Mellendorf. Wenige hundert Meter vor Mellendorf geriet die 76 Jahre alte Fahrerin aus ungeklärter Ursache nach rechts auf den Grünstreifen und prallte gegen einen Baum. Von dort aus schleuderte das Auto dann in den Gegenverkehr. Fahrerin und Beifahrerin kamen ins Krankenhaus. Die Straße musste für zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 40.000 Euro.

++ Plakatwahlkampf beginnt: SPD und CDU machen den Anfang ++

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Ab Dienstag werden die Oberbürgermeister-Kandidaten an ganz vielen Orten gleichzeitig sein: der Plakatwahlkampf beginnt. Als erstes wollen SPD und CDU loslegen:  Marc Hansmann präsentiert sich auf seinen Plakaten als Macher, Eckard Scholz nennt sich Ecki und setzt auf Neustart. Heute haben auch die Grünen ihre Kampagne vorgestellt. Kandidat Belit Onay präsentiert sich jung, locker und als „Anpacker“. Die Grünen hängen ihre Plakate dann zum Wochenende auf. Und alle Parteien haben sich natürlich an Regeln zu halten. So darf zum etwa die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Auch Bäume genießen besonderen Schutz und es gibt Sperrzonen. Rund um den Landtag und auf Friedhöfen dürfen zum Beispiel gar keine Plakate aufgehängt werden.  

++ Ermittlungserfolg: mutmaßliche Trickbetrüger festgenommen ++

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Als falsche Handwerker sollen ein Mann aus Lehrte und zwei Komplizen in mehreren Fällen Senioren beklaut haben – jetzt hat die Polizei sie festgenommen. An der Hildesheimer Straße in Laatzen klickten die Handschellen bereits am vergangenen Donnerstag, teilte die Polizei am Montag mit. Vorausgegangen waren fast vierwöchige Ermittlungen. Der 38-Jährige Hauptverdächtige und seine zwei mutmaßlichen Mittäter sollen für diverse Taten in der Region verantwortlich sein, insbesondere im Raum Lehrte. Dort sollen sie älteren Leuten unter anderem Gartenpflege- oder Schornsteinfeger-Arbeiten aufgeschwatzt haben. So sollen sie sich dann Zutritt zu den Wohnräumen verschafft und Bargeld sowie Wertgegenstände geklaut haben. Die Polizei ermittelt nun wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls.

++ Gas-Alarm in Burgdorf: Schloss evakuiert ++

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Großalarm in Burgdorf: Im Schloss ist Gas ausgeströmt. Das Schloss und das Rathaus III in Burgdorf wurden evakuiert, Angestellte durften nicht an ihre Arbeitsplätze. Das bestätigte Stadtsprecher Sebastian Kattler auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach hatte ein Verwaltungsmitarbeiter heute früh gegen halb acht Gas gerochen und die Rettungskräfte alarmiert.

Der Versorger Avacon habe die Gaszufuhr abgedreht, Arbeiter hätten den Boden vor dem Schloss aufgegraben, um die Leitungen freizulegen. Die Feuerwehr belüfte die Gebäude. Betroffen von dem Gasleck waren die Finanz- und die Sozialverwaltung, das Bürgerbüro und die Gebäudewirtschaft in Burgdorf. Verletzt wurde niemand. Für die Anwohner bestand laut dem Sprecher keine Gefahr.

++ Baugerüst am Schwarzen Bären 7: Haus nun unter Zwangsverwaltung ++

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Seit Jahren ist das Haus am Schwarzen Bären Nummer 7 eingerüstet – und es tut sich absolut nichts. Die Stadt hat nun einen Zwangsverwalter eingesetzt. Der Rechtsanwalt Frank Krause-Dommnich-Meerheimb sagte der HAZ, man habe den vermüllten Keller aufgeräumt, die Ratten vertrieben und den Taubenkot entfernt. Bei der Sanierung des Hauses gehe es aber nicht voran, weil der Hausbesitzer weitere Rechtsmittel eingelegt habe. Das Landgericht müsse nun über zwei Befangenheitsanträge entscheiden.

Der Besitzer weigert sich seit Jahren, das Haus am Schwarzen Bären Nummer 7 zu sanieren – trotz einer Anordnung der Stadt und eines Urteils des Verwaltungsgerichts. Das hatte 2018 entschieden, dass die Sanierung im öffentlichen Interesse sei. Die Stadt hatte das Gebäude 2013 einrüsten lassen, um zu verhindern, dass Fassadenteile auf Straße und Gehweg fallen.

++ 13-Jähriger im SUV: Wilde Verfolgungsjagd durch Hannover ++

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Ein 13-Jähriger fährt mit dem SUV seines Stiefvaters quer durch die Stadt – und liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Am Freitagabend nach zehn war eine Autofahrerin in Bothfeld auf den SUV aufmerksam geworden, der ohne Leicht unterwegs war, und dessen Fahrer sehr jung aussah. Die Frau wählte den Notruf.

Polizisten entdeckten den Wagen an der Podbi, der Aufforderung anzuhalten, widersetzte sich der 13-Jährige jedoch. Die Beamten verfolgten den SUV mit Blaulicht und Sirene durch die List, Vahrenheide und Brink und stellten ihn schließlich an der Schulenburger Landstraße. Dort bog der Wagen dann jedoch in ein Gleisbett der Stadtbahn ein.

An einem Übergang stellten die Polizisten einen Streifenwagen quer – und der 13-Jährige krachte mit dem SUV in das Auto. Der Junge und ein Polizist wurden dabei leicht verletzt. Am Wagen des Stiefvaters entstand ein Schaden von 20.000 Euro. Der Stadtbahnverkehr an der Schulenburger Landstraße war stundenlang unterbrochen.

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