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++ Bei Laatzen: Schwimmer in Angelteich ertrunken? Polizei ermittelt ++

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In einem Angelteich bei Laatzen ist am Wochenende offenbar ein Mann ertrunken. Nach mehrstündiger Suche entdeckten Rettungskräfte der Feuerwehr den leblosen Körper des Gesuchten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Todesumständen aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich drei Männer im Alter zwischen 19 und 44 Jahren am frühen Samstagmorgen im Bereich der Koldinger Teiche aufgehalten und Alkohol getrunken. Nach eigenen Angaben sei dann plötzlich einer von ihnen, ein 32 Jahre alter Mann nach dem Baden nicht mehr aufgetaucht. Daraufhin rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr an und machte sich auf die Suche. Es waren Boote, Taucher, eine Drohne und auch ein Hubschrauber im Einsatz. Doch erst nach rund sechs Stunden Suche wurde der Vermisste tot aus dem Teich geborgen. Die Kriminalpolizei hat den Leichnam sichergestellt und ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sollen sich bei der Polizei melden.

++ Schulstart: Volle Klassen, keine allgemeine Maskenpflicht ++

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Volle Klassen, keine allgemeine Maskenpflicht – so starten die Schulen hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen ins neue Schuljahr. Ab dem 27. August soll es einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ geben, der auch Ganztagsschulen einschließt, das hat das Kultusministerium am Freitag mitgeteilt.

Demnach soll es feste Lerngruppen geben. Im Klassenraum sei dadurch Abstandhalten und Masketragen nicht nötig. Ein Mund-Nasenschutz müsse nur dort getragen werden, wo der Abstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden könne, etwa in Fluren oder auf Pausenhöfen, hieß es aus dem Ministerium.

Schüler, die aus Risikogebieten wiederkämen und noch kein Testergebnis hätten, dürften zunächst nicht in die Schule kommen. Sollte es in Hannover zu erhöhten Infektionszahlen kommen, müsse das zuständige Gesundheitsamt entscheiden, ob der Schulbetrieb wieder runtergefahren wird.

Ministerpräsident Stephan Weil sagte heute, der eingeschränkte Regelbetrieb sei vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen gut vertretbar.

++ Bakalorz verlässt Hannover 96 - Richtung Ingolstadt? ++

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Marvin Bakalorz und Hannover 96 gehen getrennte Wege. Man habe seinen ursprünglich noch zwei Jahre gültigen Vertrag einvernehmlich aufgelöst, teilte der Verein am Freitag mit.

Bakalorz selbst sagte, er habe vier unfassbar ereignisreiche Jahre in Hannover gehabt, gute und weniger gute Zeiten erlebt. Nun wolle er noch mal eine neue Herausforderung annehmen. Der 30-Jährige unterstrich aber, man gehe im Guten auseinander. Bakalorz wird nun unter anderem mit dem Drittligisten FC Ingolstadt in Verbindung gebracht.

++ 9 Stunden Einsatz: Großbrand auf Recyclinghof ++

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Ein brennender Berg mit Plastikmüll hat der Feuerwehr am Donnerstag einen komplizierten Löscheinsatz beschert. Die Einsatzkräfte rückten gegen 14 Uhr auf den Recyclinghof in Misburg-Süd aus, etwa 80 Kubikmeter Plastikabfälle brannten lichterloh. Besonders die hohen Temperaturen erschwerten die Arbeiten. Trotz Großaufgebot der Feuerwehr waren die Flammen erst am späten Abend, nach etwa neun Stunden gelöscht. Fast 100 Kräfte und 28 Fahrzeuge waren im Einsatz. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die Brandursache muss erst ermittelt werden.

++ Steinhuder Meer: Historische Flugzeugreste aus dem Wasser geholt ++

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Ehrenamtliche Helfer haben im Steinhuder Meer nahe der Badeinsel einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Laut Medienberichten stießen sie im Wasser auf Überreste eines historischen Flugzeugs. Wie alt das Getriebe mit Holzpropeller ist, ist noch unsicher. Aber schon öfter waren rund um Steinhude Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Die Fundstelle wurde am Donnerstagabend noch weiträumig abgesperrt. Am Freitag wird der Ort erneut untersucht.

++ MOIA kehrt mit E-Autos zurück ++

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Ziemlich genau 5 Monate hat der Shuttleservice MOIA corona-bedingt den Betrieb pausiert – nächste Woche Freitag (21. August) kehrt der Fahrdienstleister nach eigenen Angaben zurück auf Hannovers Straßen und konkurriert wieder mit der Taxibranche. Künftig sollen die Fahrzeuge emissionsfrei unterwegs sein: Statt Benzinmotor setzt MOIA ab jetzt auf Elektroantrieb. Die Flotte kehrt zunächst reduziert zurück: Statt 80 Fahrzeugen im Stadtgebiet testet die Volkswagen-Tochter den Neustart zunächst mit der Hälfte. Anfang der nächsten Woche sollen die Fahrzeuge gemeinsam mit dem neuen Betriebshof an der Vahrenwalder Straße präsentiert werden.

++ MOIA kehrt mit E-Autos zurück ++

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Ziemlich genau 5 Monate hat der Shuttleservice MOIA corona-bedingt den Betrieb pausiert – nächste Woche Freitag (21. August) kehrt der Fahrdienstleister nach eigenen Angaben zurück auf Hannovers Straßen und konkurriert wieder mit der Taxibranche. Künftig sollen die Fahrzeuge emissionsfrei unterwegs sein: Statt Benzinmotor setzt MOIA ab jetzt auf Elektroantrieb. Die Flotte kehrt zunächst reduziert zurück: Statt 80 Fahrzeugen im Stadtgebiet testet die Volkswagen-Tochter den Neustart zunächst mit der Hälfte. Anfang der nächsten Woche sollen die Fahrzeuge gemeinsam mit dem neuen Betriebshof an der Vahrenwalder Straße präsentiert werden.

++ Tui mit Milliardenverlust - aber "vielversprechende" Aussichten ++

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1,7 Millionen Neubuchungen verzeichnet der weltgrößte Reisekonzern Tui seit der Wiederaufnahme des Geschäfts im Juni. Das sei ganz schön viel, sagte Tui-Chef Fritz Joussen am Donnerstag. Auch die Zahlen für den Sommer 2021 sähen vielversprechend aus. In den drei Monaten von April bis Juni ist dem Reisekonzern aber wegen Corona praktisch der gesamte Umsatz weggebrochen, das Minus beträgt allein für das Quartal 1,4 Milliarden Euro.

Tui hatte gestern angekündigt, weitere Staatshilfen in Anspruch zu nehmen in Höhe von zusammen knapp 1,2 Milliarden Euro. Damit summieren sich die Gelder inzwischen auf rund 3 Milliarden. Auch ein Einstieg des Staats bei Tui im Herbst wird diskutiert.

Konzernchef Joussen sagte, man wisse nicht, ob es noch einmal einen Corona-Lockdown gebe, deshalb sei es wichtig, dass man sich um die Kreditlinien nicht mehr sorgen müsse. Um zu sparen, will Tui die Investitionen kürzen, die Fluglinie Tuifly drastisch verkleinern und Tausende Stellen streichen.

++ Großbrand an der A7: Feuerwehr aus Hannover hilft ++

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Der Großbrand an der A7 nördlich von Hannover ist unter Kontrolle, die Feuerwehr war am Donnerstag noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Seit Mittwoch standen bei Schwarmstedt zeitweise 28 Hektar Wald in Flammen, das sind knapp 40 Fußballfelder. Auch Einsatzkräfte aus der Region Hannover sind dabei zum Einsatz gekommen: Rund 60 Feuerwehr-Fahrzeuge rückten in der Nacht Richtung Schwarmstedt aus, sie lösten die Helfer aus dem Heidekreis beim Löschen ab. Der Landkreis hatte Unterstützung aus etlichen Nachbarkreisen angefordert.

Auslöser des Großfeuers an der A7 bei Schwarmstedt soll ersten Erkenntnissen zufolge ein geplatzter Lkw-Reifen gewesen sein, der Funken geschlagen habe. Daraufhin sei die Autobahn-Böschung in Brand geraten, starker Wind habe die Flammen rund 200 Meter in den trockenen Wald getrieben. Ein Wochenendgebiet musste evakuiert, die A7 zeitweise voll gesperrt werden. Einige Lkw- und Autofahrer mussten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen und wurden von Helfern versorgt. Verletzt wurde offenbar niemand.

++ Corona-Subventionsbetrug: Erste Strafbefehle gegen Schrotthändler ++

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Einem Netzwerk aus Schrotthändlern, die im Verdacht stehen, Corona-Hilfsgelder erschlichen zu haben, geht es zum Teil schon an den Kragen. Insgesamt 49 Betrüger aus der Region sind beschuldigt – um die 10 Strafbefehle wurden bisher ausgesprochen, das bestätigte die Staatsanwaltschaft Hannover gegenüber der HAZ. Die Verdächtigen sollen Corona-Kredite beantragt haben, die ihnen gar nicht zustanden. Mitte Juni gab es großangelegte Razzien an 22 Orten im Stadtgebiet und im Umland. Der Gesamtschaden, der auf das Konto der mutmaßlichen Subventionsbetrüger gehen soll, wird auf rund 360.000 Euro geschätzt. Die Schrotthändler machten sich verdächtig, weil sie alle nahezu identische Anträge eingereicht hatten. Ein Teil von ihnen soll bereits das ergaunerte Geld an die NBank zurückgezahlt haben. Oben drauf droht ihnen voraussichtlich eine Geldstrafe.