++ Erneute Messerattacke in der City: 44-Jähriger schwer verletzt ++

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Schon wieder hat es in Hannovers Innenstadt eine Messer-Attacke gegeben – Ein 44-jähriger Mann ist dabei schwer verletzt worden. Ein 22-Jähriger wurde festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Männer am frühen Samstagmorgen gegen 2.20 Uhr an einem Kiosk an der Kurt Schumacher Straße in Streit geraten. Worum es ging ist unklar. Schließlich soll der 22-Jährige ein Messer gezückt und dem 44-Jährigen in den Rücken gestochen haben. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und notoperiert, sein Zustand ist inzwischen Stabil. Den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei kurz nach der Tat am Schillerdenkmal fest. Gegen ihn wird wegen versuchter Tötung ermittelt. Erst vor drei Wochen war ein 18-Jähriger am Opernplatz durch eine Messerattacke getötet worden.

++ Feuer in Großburgwedel: 67-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand ++

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Ein Feuer mit verheerenden Folgen ist am Wochenende in einem Mehrfamilienhaus in Großburgwedel ausgebrochen: Ein 67-Jähriger Mann ist dabei ums Leben gekommen. Insgesamt neun Bewohner wurden verletzt, darunter auch vier Kinder. Der Brand war gestern Morgen im ersten Obergeschoss des Hauses im Steinkamp ausgebrochen, breitete sich dann auf die darüber liegende Wohnung aus. Insgesamt 80 Einsatzkräfte rückten an um die Flammen zu löschen. Neun Bewohner und einen Hund konnten die Feuerwehrleute aus dem brennenden Haus retten. Für den 67-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Einsatzstelle. Sowohl die Schadenshöhe als auch die genaue Brandursache sind noch unklar.

++ Niedersachsen erbt 5,55 Millionen Euro: Immer mehr Nachlässe gehen ans Land ++

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Das Land Niedersachsen erbt immer häufiger von seinen Einwohnern: Mehr als 2000 Erbschaften gingen im vergangenen Jahr an den Fiskus. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr nochmal um 16 Erbschaften gestiegen, wie das Landesamt für Bau und Liegenschaften jetzt bekanntgegeben hat. Der Gesamtwert der Nachlässe sank verglichen mit 2017 leicht von knapp 6 auf 5,5 Millionen Euro. Als Grund für die steigende Zahl an Erbschaften vermutet man laut einer NLBL-Sprecherin, dass immer mehr Niedersachsen ohne nahe Angehörige sterben, oder Erbschaften wegen Überschuldung des Nachlassens schneller ausgeschlagen werden. Geerbt hat das Land im Jahr 2018 neben Geld, Gesellschaftsbeteiligungen, Patente, Autos, Waffen oder Antiquitäten auch Immobilien. Diese werden, wie auch viele Sachgegenstände im Internet versteigert.

++ Nach Medikamentenversuchen an Heimkindern: Sozialministerium stellt Studie vor ++

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Eine Studie des Sozialministeriums hat die Umstände rund um Medikamentenversuche an Heimkindern aufgearbeitet. In der Nachkriegszeit waren Kindern unter anderem im psychiatrischen Krankenhaus Wunstorf ohne Einverständnis Substanzen verabreicht worden, außerdem wurden Impfversuche ohne Einwilligung durchgeführt. Nach anderthalb Jahren Recherche bestätigten sich den Historikern insgesamt 18 entsprechende Studien mit Versuchen. In mehreren Fällen sei gegen bereits damalige ethische und fachliche Standards – und gegen Grundrechte – verstoßen worden. Sozialministerin Carola Reimann sagte in Hannover: Die Studie gebe Anlass, auch heutige Schutzsysteme für Menschen in Obhut kritisch zu hinterfragen. Ein weiterführendes Forschungsprojekt soll sich unter anderem mit den damaligen Auswirkungen für die Probanden beschäftigen.

++ Falsche Polizisten: LKA startet Präventionskampagne ++

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Der Trickbetrug durch falsche Polizisten ist in Niedersachsen dramatisch angestiegen – davor hat das Landeskriminalamt heute in Hannover gewarnt. Es waren im Jahr 2016 noch 300 registrierte Fälle, danach stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf über 4200 an. Dabei seien insgesamt rund 4,7 Millionen Euro erbeutet worden. Die Betrüger rufen in der Regel bei älteren Menschen an, geben sich als Polizeibeamte aus und bringen ihre Opfer dazu, an einem Ort Geld abzulegen. Ein Pappaufsteller soll künftig vor den Machenschaften warnen und soll zum Beispiel neben Telefonen oder in Arztpraxen aufgestellt werden. Insgesamt 50.000 Aufsteller kommen im Rahmen der neuen Präventionskampagne in Umlauf.

++ LKA warnt mit Präventionskampagne vor falschen Polizisten ++

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Immer wieder fallen ältere Menschen auf Trickbetrüger herein, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Die Zahlen sind in Niedersachsen innerhalb von sechs Jahren drastisch gestiegen. Von damals 50 auf nun mehr als 4200 Anrufe. Allein im vergangenen Jahr erbeuteten falsche Polizisten landesweit 4,7 Millionen Euro. Das hat das Landeskriminalamt am Donnerstag in Hannover bekannt gegeben und als Reaktion auf die gestiegenen Zahlen eine neue landesweite Präventionskampagne gestartet. Das LKA hat unter anderem Pappaufsteller entwickelt, die über Arztpraxen und die Polizeidirektionen verteilt werden. So sollen möglichst viele potentielle Opfer und deren soziales Umfeld sensibilisiert und vor Maschen der Telefonbetrüger gewarnt werden.

++ Gartenbaufirma findet menschlichen Schädel im Kompost ++

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Mitarbeiter einer Gartenbaufirma haben am Donnerstagmorgen bei Arbeiten auf einer städtischen Kompostieranlage an der Hildesheimer Straße in Laatzen die Überreste eines menschlichen Schädels gefunden. Wie die Polizei berichtet, hatten die Mitarbeiter Erde gesiebt und für die eigene Landschaftsbaufirma aufbereitet. Der vollständig skelettierte Schädel war im ausgesiebten Erdreich zwischen Ästen und Steinen aufgetaucht. Der Schädelknochen wird nun rechtsmedizinisch untersucht. Auf der Komposttieranlage an der Hildesheimer Straße wird laut Polizei seit vielen Jahren auch Erde und Kompost von Friedhöfen abgeladen. Die Ermittlungen zur Herkunft des Schädels dauern an.

++ Verein "Klang und Leben" mit dem Deutschen Pflegepreis ausgezeichnet ++

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Der Verein "Klang und Leben" aus Hannover ist in Berlin für sein Engagement und seine Arbeit mit Demenzkrankenit mit dem Deutschen Pflegepreis ausgezeichnet worden. Das Team besucht alte Menschen in Pflegeeinrichtungen und möchte bei ihnen mit Hilfe von Musik Erinnerungen wecken. Das Projekt läuft mittlerweile schon seit gut fünf Jahren. "Klang und Leben" erhielt den mit 3000 Euro dotierten Deutschen Pflegepreis in der Kategorie "Freund der Pflege".

++ Boeing-Flugverbot kostet TUI Millionen ++

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Seit Dienstag bleiben europaweit die Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 am Boden. Das Flugverbot hat auch wirtschaftliche Folgen für den hannoverschen Reisekonzern TUI. Das Unternehmen rechnet durch den Ausfall seiner Mittelstrecken-Flieger mit Zusatzkosten von bis zu drei Millionen Euro pro Woche. Betroffen vom Flugverbot sind bei TUI 15 Maschinen, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz sind. Die Auslieferung von vier weiteren Flugzeugen an die Unternehmenstochter TUIfly im April ist vorerst auf Eis gelegt. TUI will den Ausfall seiner Maschinen vor dem Oster-Reiseverkehr mit Charter-Flugzeugen ausgleichen. Nach zwei Abstürzen von neuen Boeing 737 Max 8 binnen weniger Monate waren Zweifel an der Sicherheit des Flugzeugtyps gestiegen. Diese führten zu Flugverboten rund um den Globus.

++ 22-Jährige missbraucht: Vergewaltiger aus Arnum legt Geständnis ab ++

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Geständnis heute vor dem Landgericht Hannover: Ein 32-Jähriger aus Arnum hat zugegeben, im August bei Harkenbleck eine 22-jährige Radfahrerin überfallen, schwer verletzt und dann vergewaltigt zu haben. Der Mann ließ seinen Verteidiger heute eine entsprechende Erklärung verlesen, wie eine Gerichtssprecherin gegenüber Radio Hannover bestätigte. Demnach habe der 32-Jährige nicht die Absicht gehabt, die junge Frau zu überfallen. Allerdings hatte er offenbar Handschuhe und einen Holzknüppel dabei. Damit schlug er der 22-jährigen gegen den Kopf. Danach missbrauchte er sein Opfer. Der Mann aus Arnum muss sich unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung verantworten.

++ Trotz Protest: Nexans-Werk wird geschlossen ++

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Der Kabelhersteller Nexans schließt sein Werk hier in Hannover. Das hat der Aufsichtsrat des französischen Unternehmens am Mittwoch beschlossen, wie die IG Metall mitteilte. Grund ist offenbar der starke Wettbewerb im Bereich Hochspannungsleitungen. Heute hatten noch einmal mehrere hundert Nexans-Beschäftigte vor dem Werk am Kabelkamp für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die rund 500 Nexans-Mitarbeiter müssten ordentlich entschädigt werden, sagte IG-Metall-Sprecher Sascha Dudzik. Wann genau das Werk in Hannover geschlossen werden soll, ist noch unklar.

++ VW Nutzfahrzeuge: Offenbar kein zusätzlicher Stellenabbau ++

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Volkswagen will bis zu 7000 Stellen streichen. VW Nutzfahrzeuge hier in Hannover dürfte aber nicht von dem Arbeitsplatzabbau betroffen sein. Das sagte die Betriebsratsvorsitzende von VWN, Bertina Murkovic, der „Neuen Presse“. Die aktuelle Betriebsvereinbarung sieht vor, dass bei den Nutzfahrzeugen bis 2028 insgesamt 3000 bis 4000 Stellen wegfallen sollen, allerdings ohne betriebsbedingte Kündigungen.

Murkovic kritisierte aber, dass VW nun doch keinen reinen Elektro-Transporter auf den Markt bringen wolle. Der Wegfall der vereinbarten Produktion für das Werk in Stöcken gefährde die künftige Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Unternehmensführung, so Murkovic.

VW-Chef Herbert Diess hatte gestern bei der Vorstellung der Bilanz angekündigt, künftig noch stärker auf Elektromobilität setzen und bis 2028 rund 70 Modelle auf den Markt bringen zu wollen. Stöcken soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Hier soll unter anderem der Elektro-Bullli „IDBuzz“ vom Band rollen.

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