++ DB investierte 2018 über 13 Millionen Euro in Lärmschutz ++

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Die Deutsche Bahn hat in Niedersachsen über 13 Millionen Euro in Schallschutz investiert. Nach Angaben des Unternehmens flossen im vergangenen Jahr etwa 13,4 Millionen Euro in das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes", also in aktive und passive Schallschutzwände entlang der Bahnstrecken. Schwerpunkte setzte die Bahn offenbar entlang der Strecke Wunstorf Bremerhaven. Im kommenden Jahr soll der Fokus entlang der Strecken Hannover – Altenbeken und Ronnenberg - Empelde liegen. Die Bahn hat sich das Ziel gesetzt den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren.

++ Brand im litauischen Pavillon: Schaden wird auf 100.000 Euro beziffert ++

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Nach dem Feuer im Litauischen Pavillon auf dem Expo-Gelände hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Schätzungen hat der Brand einen Schaden von rund 100.000 Euro an dem Gebäude verursacht. Laut Feuerwehr wurde durch die enorme Hitze die Stahkonstruktion der Zwischendecke so zerstört, dass das Gebäude aktuell nicht betreten werden kann. Gegen Mitternacht hatten die Einsatzkräfte die Flammen gelöscht, die gegen halb 10 Uhr abends gemeldet worden waren. Bereits im Januar hatte es im litauischen Pavillon ein Feuer gegeben. Das gelbe Gebäude, dass auf der Expo 2000 zu den Hingucken gehörte, steht seit Ende der Weltausstellung leer. Wurde von Jugendlichen aber gelegentlich für illegale Klein-Partys aufgesucht.

++ Spargelhof in Fuhrberg überfallen: Diebe rauben die Tageseinnahmen ++

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Dreiste Diebe haben am Montagabend den Spargelhof Heuer in Fuhrberg überfallen – allerdings hatten es die Täter nicht auf das edle Gemüse abgesehen, sondern auf die Tageseinnahmen. Die Männer kamen mit dem Auto spätabends gegen halb elf auf den Hof am Trülldamm gefahren – als gerade zwei Mitarbeiterinnen des Spargelhofes die Einnahmen über das Gelände transportierten. Die dunkel gekleideten Männer stiegen aus, einer von ihnen sprühte sofort mit Pfefferspray. Sie stießen die beiden Frauen um, entrissen ihnen das Geld und flüchteten mit dem Auto vom Hof. Jetzt bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise.

++ Waterloo-Säule bröckelt: Sanierung wird wohl 825.000 Euro kosten ++

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Die Waterloosäule prägt das Stadtbild Hannovers und ist beliebtes Ziel für Sightseeing-Touren – allerdings muss das Monument am Rande der Innenstadt, dass an den Sieg von Hannover, Preußen und Großbritannien über Napoleon erinnert, dringend saniert werden. Nach aktuellen Schätzungen der Stadt belaufen sich die Kosten auf rund 825.000 Euro. Bei Fassadenbefahrungen seien erhebliche Schäden an allen Bauteilen der Waterloo Säule festgestellt worden insbesondere am Sandstein, heißt es in einer Drucksache die am kommenden Freitag im Kulturausschuss der Stadt behandelt wird. Möglich, dass im Zuge der Arbeiten nun weitere Schäden festgestellt werden und die Kosten steigen: Denn aufgrund der besonderen Konstruktion der Säule hatte man tieferliegende Schäden, die Aussichtsplattform und die Zugverankerung der Viktoriafigur nicht näher untersuchen können.

++ Brandstiftung in der Innenstadt: Fünf Menschen verletzt ++

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Brandstiftung in der Innenstadt: Bei einem Feuer in einem Wohnheim an der Nordfelder Reihe sind Donnerstagfrüh fünf Menschen leicht verletzt worden. Der Brand brach um kurz nach Mitternacht im Keller des Hauses aus. Vier Heimbewohner und eine Betreuerin erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die restlichen sieben Bewohner mussten in eine andere Unterkunft ziehen. Das Haus an der Nordfelder Reihe ist derzeit unbewohnbar, die Feuerwehr schätzt den Schaden auf rund 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass das Feuer gelegt worden ist und sucht Zeugen.

++ Aus Protest: Nexans-Mitarbeiter radeln nach Paris ++

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800 Kilometer mit dem Rad von Hannover bis Paris: Das wollen drei Mitarbeiter des Kabelherstellers „Nexans“ am Karfreitag angehen – und damit ein Zeichen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze setzen. Denn dem Nexans-Standort Hannover droht das Aus, rund 500 Mitarbeiter sind betroffen. Vor der Zentrale des Kabelherstellers in Paris wollen die drei Radler dann kommenden Mittwoch demonstrieren, zusammen mit weiteren Kollegen aus Hannover, Mönchengladbach dem belgischen Charleroi. Auch dort sind Entlassungen geplant. Die drei Radler starten morgen um 10 Uhr vor dem Nexans-Werk am Kabelkamp.

++ 14-Jähriger tot: Trunkenheitsfahrer vor Gericht ++

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Ein Auto prallt bei regennasser Fahrbahn gegen einen Baum. Hinter dem Steuer ein betrunkener Mann, mit im Auto vier Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15. Ein Junge wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er Tage später stirbt. So geschehen im September vergangenen Jahres bei Seelze.

Seit Donnerstag muss sich der 32-jährige Fahrer vor dem Amtsgericht verantworten, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung Fahren ohne Führerschein und Straßenverkehrsgefährdung. Der Mann hatte zum Tatzeitpunkt einen Blutalkoholwert von 1,7 Promille.

++ NPD kündigt Kundgebungstour durch Niedersachsen an ++

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Die Rechtsextreme Partei NPD hat für kommenden Samstag eine Kundgebungstour durch Niedersachsen angekündigt.  Dabei soll es erst um 10 Uhr nach Göttingen gehen, um 13 Uhr nach Hannover, anschließend um 16 Uhr nach Lüneburg und am Ende an einen bisher unbekannten Ort. Die Partei selbst spricht von einer "Überraschungsstadt". Medienberichten zufolge ist der genaue Kundgebungsort hier in Hannover noch nicht festgelegt. Die Polizei wolle sich mit dem Organisator auf einen Ort einigen. Der Termin dagegen ist bewusst provokant gewählt: am 20 April feiern Rechtsextreme in Deutschland den Geburtstag Adolf Hitlers. Mit der Kundgebung will die Partei auf ihre Interessen bei der kommenden Europawahl am 26. Mai aufmerksam machen.

++ Stauende übersehen: LKW-Fahrer auf A2 schwer verletzt ++

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Bei einem Unfall auf der A2 bei Bad Nenndorf Richtung Hannover hat ein LKW-Fahrer am Mittwoch ein Stauende übersehen und wurde schwer verletzt. Nach Polizeiangaben prallte der Mann gegen 14:15 Uhr mit seinem 40-Tonner gegen einen Sattelzug. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Im Zuge der Unfallarbeiten wurde die A2 für zwei Stunden gesperrt. Anschließend führte die Polizei den Verkehr einspurig am Unfallort vorbei. Der Gesamtschaden wird auf 130.000 Euro geschätzt, die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

++ Hähnchenfleisch auch in Hannover voll mit resistenten Keimem ++

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Die Umweltorganisation „Germanwatch“ hat Hähnchenfleisch aus Discountern testen lassen – auch hier in Hannover. Das Ergebnis: In jeder zweiten Probe waren Keime, die widerstandsfähig gegen Antibiotika sind. Germanwatch kaufte das Hähnchenfleisch bundesweit bei Aldi, Lidl, Netto, Penny und Real. Darunter ganze Hähnchen, Schenkel, Filets und Ministeaks. Keiner der Discounter verkaufte ausschließlich unbedenkliche Produkte, wie aus der Untersuchung hervorgeht, die „Radio Hannover“ vorliegt.

Die Produzenten des Fleisches stammen zum Großteil aus Niedersachsen, darunter die Marken „Wiesenhof“, „Landgeflügel“ und „Friki“. Antibiotika werden in der Massentierhaltung eingesetzt, resistente Keime können Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden.

++ Brandanschlag in Garbsen: Vier Männer zu Gefängnis verurteilt ++

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Weil sie im vergangenen Jahr einen Brandanschlag auf ein türkisches Geschäft in Garbsen verübt hatten, hat das Oberlandesgericht Celle am Mittwoch vier PKK-Anhänger zu Haftstrafen verurteilt: Die Männer im Alter zwischen 21 und 24 Jahren müssen jeweils mehr als zwei Jahre ins Gefängnis unter anderem wegen Brandstiftung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Das berichteten mehrere Medien gleichlautend.

Mit dem Urteil folgte das Gericht weitgehend der Forderung der Generalstaatsanwaltschaft. Die Männer verwendeten sogenannte Molotow-Cocktails, also selbst gebaute Brandsätze, für den Anschlag auf das Garbsener Geschäft. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.

Die Angeklagten hatten die Taten teilweise eingeräumt. Sie wollten demnach gegen eine Militäroffensive der Türkei gegen Kurden protestieren. Der Prozess fand aus Platzgründen am Landgericht Hannover statt.

++ Isernhagen: Sportwagen brennt ab - 100.000 Euro Schaden ++

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100.000 Euro sind am Mittwoch in Isernhagen verbrannt – in Form eines seltenen Sportwagens: Der Wiesmann Roadster MF3 qualmte plötzlich, als der Fahrer gegen Mittag zwischen Isernhagen Süd und NB unterwegs war. In Höhe des Seefugiums hielt der Mann den Roadster an und versuchte den Brand zu löschen – vergeblich. Als die Feuerwehr eintraf, stand der wertvolle Sportwagen in Vollbrand. Immerhin: Verletzt wurde niemand.

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