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++ Darum fiel der Betonbrocken vom Telemoritz ++

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Nachdem ein Betonbrocken vom Telemoritz gestürzt war und fast Fußgänger getroffen hätte, scheint die Ursache klar: Beim Bau des Turms hinterm Hauptbahnhof sei ein sogenanntes Bewehrungseisen falsch gesetzt worden, sagte VW-Nutzfahrzeuge-Sprecher Tobias Riepe am Freitag gegenüber Radio Hannover. Er vermute einen Zusammenhang zwischen dem Baufehler und dem Absturz des kiloschweren Betonbrockens. Sogenannte Bewehrungseisen dienen als Verstärkung in Stahlbetonbauten. Der Telemoritz, der inzwischen VWN gehört, war zwischen 1958 und 59 errichtet worden. Laut Riepe ist der Beton selbst in gutem Zustand. Allerdings will der Konzern mit einem Röntgengerät untersuchen, ob möglicherweise weitere Bewehrungseisen falsch gesetzt seien. Dazu soll ab Montag ein Netz am Telemoritz befestigt werden.

++ Kein Helau und Alaaf: Karneval in Hannover fällt aus ++

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Kein Helau und kein Alaaf: Der Karneval hier bei uns in Hannover fällt in diesem Jahr aus wegen der Corona-Krise. Ein unbeschwertes Feiern sei angesichts der geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln undenkbar, sagte der Präsident des Komitees Hannoverscher Karneval, Ronny Jackson, am Freitag. Ein weiterer Grund seien die finanziellen Risiken, die den Karnevalsvereinen entstünden, etwa durch Auflagen wie eine begrenzte Gästezahl. Man habe sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, unterstrich Präsident Jackson, aber man schaffe so Planungssicherheit. Immerhin wolle man den Karneval am 14. November symbolisch vor dem Rathaus eröffnen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hatte zuletzt gesagt, weder Karneval noch Weihnachtsmärkte könnten dieses Jahr wie gewohnt stattfinden.

++ Tui prüft Schließung von Reisebüros - trotz Milliardenhilfen ++

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Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui prüft die Schließung von Reisebüros wegen der Corona-Krise. Betriebsrat und Unternehmen verhandelten derzeit darüber, sagte ein Tui-Sprecher hier in Hannover. Genaue Zahlen zu den betroffenen Standorten und Mitarbeitern wollte der Sprecher nicht nennen. Das Touristik-Fachblatt FVW hatte zuvor berichtet, Tui wolle bundesweit bis zu 60 der 450 Reisebüros schließen, das wäre etwa jedes siebte, und das bis Ende September kommenden Jahres. Grund sei neben Corona die Verlagerung des Geschäfts ins Internet. Tui-Chef Fritz Joussen hatte kürzlich erklärt, es gelte den Onlinehandel weiter auszubauen. Der weltgrößte Reisekonzern hat wegen Corona zwischen April und Juni fast nichts verdient, inzwischen sind die Buchungen wieder angestiegen. Dennoch wird Tui vom Staat mit Milliardenkrediten gestützt.

++ Region Hannover will Corona-Fahnder einstellen ++

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Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus anstecken, steigt wieder, auch bei uns in Hannover. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sucht das Gesundheitsamt der Region 20 neue Mitarbeiter, sogenannte Corona-Fahnder. Sie sollen die Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig machen und so Infektionsketten unterbrechen. Denn auf jeden, der sich mit der Lungenkrankheit Covid-19 ansteckt, kämen etwa 10 bis 20 Menschen, mit denen engerer Kontakt bestand.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover, die neuen Mitarbeiter im Gesundheitsamt sollten zunächst telefonisch bei den Infizierten nachfragen. Allerdings müssten sie im Zweifel auch darauf dringen, dass sich Menschen in Quarantäne begeben sollen. Hier bei uns sind aktuell 229 Menschen mit dem Virus infiziert, ein Plus von 28 gegenüber gestern. Wer Corona-Fahnder beim Gesundheitsamt werden will, findet die Ausschreibung im Internet.

++ BRRRMMM: Polizei zieht Autoposer aus dem Verkehr ++

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Warum machen einige Sportwagen, die etwa durch die Innenstadt fahren, so viel mehr Lärm als andere? Die Antwort: Weil sie das sollen. Sogenannte Auto-Poser statten die Fahrzeuge mit Soundgeneratoren aus. Die Polizei hat gestern an der Herschelstraße einen ziemlich lauten Mercedes angehalten und kontrolliert – und das schon zum dritten Mal. Im Kofferraum des Wagens steckten zwei Soundgeneratoren, die für ordentlich Gedröhne sorgten. Weil die Beamten 96 Dezibel maßen und damit 25 mehr als erlaubt, zogen sie das Auto aus dem Verkehr. Es war bereits die dritte Beanstandung an dem Fahrzeug binnen weniger Wochen. Die Auto-Poser müssen nun mit einem erhöhten Bußgeld rechnen.  

++ Pilz befällt Ahornbäume in Hannover ++

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Immer mehr Ahornbäume in Hannovers Stadtwäldern und Parks sind von einer Pilz-Art befallen, der sogenannten Rußrindenkrankheit. Der Parasit greift vor allem schwache Bäume mit geringer Vitalität an und führt nach Angeben der Stadt unweigerlich zum Absterben der Bäume. Die Pilzsporen können auch für Menschen gefährlich werden und Atemnot, Reizhusten und Fieber auslösen. Deshalb dürfen die Waldarbeiter die erkrankten Ahornbäume nur fällen, wenn sie Atemschutzmasken und Ganzkörperschutzanzüge tragen. Auch den Abtransport und die Entsorgung führen die Fachleute mit Schutzfolien durch, damit die Sporen nicht durch Wind verbreitet werden können. In der Eilenriede wurden bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Ahornbäume gefällt, weil sich von der Rußrindenkrankheit befallen waren. Mit Hinblick auf die andauernde Trockenheit und der enorm geschwächten Ahornbestände erwartet die Stadt, dass die Zahl der befallen Bäume ansteigen wird.

++ Streit um Maskenpflicht: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ++

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In einer S-Bahn zwischen Hannover und Hildesheim ist ein Streit um die Maskenpflicht völlig eskaliert. Die Bilanz: ein Faustschlag, ein kaputtes Handy und der Einsatz der Bundespolizei. Der Streit war in der Nacht zu Mittwoch in einer S3 in Richtung Hannover entfacht als ein junger Mann sich weigerte seine Alltagsmaske ordentlich aufzusetzen. Ein 55-jähriger Fahrgast hatte ihn dazu aufgefordert. Als der Ältere merkte, dass seine Bitte ignoriert wird, begann er das Verhalten des Jungen zu filmen. Daraufhin schlug der 19-Jährige dem Mann das Handy aus der Hand. Dieser quittierte es mit einem Faustschlag direkt ins Gesicht. Beamte der Bundespolizei holten die beiden Kontrahenten in Hannover aus dem Zug. Sie stellten die Videoaufnahme sicher und ermitteln jetzt wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.  

++ Badewarnung Parksee Lohne: Erhöhte Konzentration Blaualgen ++

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Nach dem Steinhuder Meer und dem Siebenmeterteich in Ricklingen warnt die Region Hannover jetzt auch vor Blaualgen im Parksee Lohne in Isernhagen. Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben bei einer routinemäßigen Kontrolle eine erhöhte Konzentration festgestellt. Bei Blaualgen handelt es sich um eine giftige Bakterienart, die zu Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen und Atemnot führen kann. Vor allem Kinder und Hunde sollten nicht ins Wasser gehen. An den betroffenen Gewässern sind entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen aufgestellt worden. Wer baden möchte, sollte auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen und Schlieren im Wasser achten und die entsprechenden Bereiche meiden.

++ Training abgebrochen: 96-Neuzugang Evina im Krankenhaus ++

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Vom Trainingsplatz ins Krankenhaus: Hannover 96-Neuzugang Franck Evina hat am Dienstag das Training vorzeitig abgebrochen. Der 20-Jährige sei völlig entkräftet gewesen, teilte der Verein mit. Als Vorsichtsmaßnahme ging es für ihn zum Durchchecken ins Friedrikenstift. Der Stürmer hatte zuvor über Magen-Darm-Probleme geklagt. Evina kämpfte sich am Vormittag zunächst noch durch die Trainingseinheit, musste dann aber aufgeben und wurde mit dem Golfcart der Physiotherapeuten abgeholt. Am Abend teilte 96 über Twitter mit, dass Evina das Krankenhaus verlassen durfte. 

++ Revitalisierung Güterbahnhof: Baustart für 3-Sterne-Hotel ++

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In der Nordstadt treibt Immobilienentwickler Aurelis die Umgestaltung des alten Bahngeländes am Weidendamm weiter voran. Nachdem schon unter anderem ein Feinkosthandel, eine Trampolinhalle und ein Kletterpark eingezogen sind, soll jetzt auch noch ein 3 Sterne-Hotel folgen. Und zwar in einem ehemaligen Bahn-Hochhaus auf dem Areal. Die Baugenehmigung ist vor wenigen Wochen erteilt worden, aktuell beginnt der Umbau. Das Gebäude soll sich optisch dem bereits sanierten Hauptgüterbahnhof anpassen. Im kommenden Jahr will die Centro-Gruppe das rund 3.000 qm große Hotel in Betrieb nehmen. Damit steht die Revitalisierung des Geländes kurz vor dem Abschluss: Nach eigenen Angaben investiert Aurelis für alle Projekte insgesamt über 40 Millionen Euro.