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++ Tempo 30 an Ortsdurchfahrt Hiddestorf aufgehoben - Region und Hemmingen reagieren mit Unverständnis ++

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Seit 1994 gilt in einem Abschnitt der Hiddestorfer Ortsdurchfahrt im Raum Hemmingen ein Tempo-30-Limit. Doch nach über 27 Jahren hat das Land Niedersachsen nun angeordnet, dass diese alte Tempo-Bremse aufgehoben wird. Die straßenverkehrsrechtlichen Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben. Die Region Hannover und die Stadt Hemmingen haben mit Unverständnis darauf regiert. Der damalige Landkreis Hannover hatte die Temporeduzierung in der Ihmer Straße angeordnet, weil der Bereich durch eine vorhandene Kurve und eine Bushaltestelle unübersichtlich ist, so Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Anwohner hatten sich demnach immer wieder über Verkehrslärm und Raserei beschwert. Auch nach über einem Vierteljahrhundert habe sich daran nichts geändert. Die Stadt Hemmingen verwies auf die Experimentierklausel in der StVO: Nahezu alle Städte und Gemeinden der Region wollen sich an dem ‚Modellversuch Tempo 30‘ beteiligen. Das Land Niedersachsen täte gut daran, die Anregungen und Wünsche der Bürger ernst zu nehmen. Die Region Hannover kündigte dennoch an, der Anordnung des Landes nachzukommen und die Tempo-30-Schilder abzubauen, da sonst die bald abgängige Brücke nicht in das Förderprogramm aufgenommen wird.

++ Raubüberfall statt Rendezvous: Date entpuppt sich als Falle ++

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Ein abendliches Rendezvous ist für einen Hannoveraner im Krankenhaus geendet. Der 22-Jährige hatte sich mit einer Frau verabredet, die er über eine Dating-App kennengelernt hatte. Nachdem er sie mit seinem Auto vom Hauptbahnhof abgeholt hatte, fuhr er mit ihr zum Zoo um in der Eilenriede einen Waldspaziergang zu machen. Doch das Date entpuppte sich als Falle. Denn auf einem Gehweg in der Eilenriede zwischen Zoo und Lister Turm wurde der 22-Jährige gegen 21.30 Uhr von zwei Männern angegriffen und ausgeraubt. Die Täter schlugen dem Hannoveraner ins Gesicht und bedrohten ihn mit einem Messer. Sie raubten Geldscheine aus der Geldbörse und flüchteten. Auch die mutmaßlich als Lockvogel eingesetzte Frau war plötzlich verschwunden. Der Verletzte wandte sich an Spaziergänger, die die Polizei verständigten. Ein Rettungswagen fuhr den 22-Jährigen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes und sucht Zeugen.

 

++ Turbo-Baustelle: A2 bei Bothfeld im Juli ein Wochenende komplett dicht ++

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Mitte Juli wird es auf der A2 bei Hannover Richtung Dortmund eine Turbobaustelle geben. In nur 57 Stunden soll die Fahrbahndecke zwischen Bothfeld und Varrelheide erneuert werden. Normalerweise wären für die Bauarbeiten etwa drei Wochen nötig. Mit der 57-Stunden-Sperrung werde der Eingriff in den laufenden Verkehr nun so gering wie möglich gehalten - teilten die Autobahn GmbH und der ADAC mit - vor allem, weil keine umfangreiche Verkehrssicherung aufgebaut werden müsse. Bei einer derart komprimierten Baumaßnahme müsse alles passen, hieß es. Arbeitsschritte würden parallel vorbereitet, mehrere Großfräsen und rund 30 Lastwagen würden eingesetzt. Die Bauarbeiten im Sprinttempo sollen vom 16. bis zum 19. Juli Stattfinden. Eine weiträumige Umleitung sei bereits ausgetüftelt worden. Laufe alles nach Plan, könnte die neue Asphaltdecke bereits am Montag danach wieder befahren werden.

++ 4,1 Promille: Sturzbetrunkener Mann ohne Führerschein baut Unfall ++

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Ein sturzbetrunkener Autofahrer hat in Bothfeld einen Unfall gebaut und ist einfach weitergefahren. Die Polizei konnte den Mann später ermitteln und führte einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von mehr als 4,1 Promille. Es stellte sich außerdem heraus, dass der 46-Jährige gar keinen gültigen Führerschein mehr hatte. Die Fahrerlaubnis war ihm bereits im Januar wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden. Die Polizei kassierte den Autoschlüssel ein und leitete entsprechende Ermittlungen ein: wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei dem Unfall wurde zum Glück niemand verletzt.

++ Wettbewerb "Fahrradfreundlichster Arbeitgeber" gestartet ++

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Die Stadt und die Region suchen in diesem Jahr wieder die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber im Raum Hannover. Prämiert werden Unternehmen, die ihre Mitarbeiter dazu motivieren, im Berufsalltag das Fahrrad zu nutzen – etwa, indem sie Serviceleistungen anbieten, Dusch- und Umkleideräume für Radfahrer einrichten oder innerbetriebliche Anreize setzen. Eine Jury wird die Gewinner am Ende auszeichnen. Gewertet wird in mehreren Kategorien, darunter Infrastruktur, Mitarbeitermotivation oder Angebot und Service. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende August.

++ Linden-Süd: Kneipenstecher von der Deisterstraße stellt sich ++

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Der mutmaßliche Messerstecher von der Deisterstraße hat sich den Behörden gestellt. Der 21-Jährige ließ sich Donnerstagfrüh von Einsatzkräften im Polizeikommissariat Limmer widerstandslos festnehmen. Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der 21-Jährige steht im Verdacht, am Samstagabend in einer Kneipe an der Deisterstraße in Linden-Süd mehrere Gäste mit einem Messer zum Teil schwer verletzt zu haben. Er soll die Räume gegen Viertel vor elf betreten und gedroht haben, auf Gäste einzustechen. Kneipenbesucher versuchen daraufhin, den Mann zu entwaffnen. Es kam zum Gerangel, wobei ein 32-Jähriger durch einen Stich in den Oberschenkel schwer verletzt wurde. Ein 24-Jähriger trug eine schwere Stichverletzung am Oberkörper davon. Der Täter flüchtete, Zeugen konnten den Mann aber identifizieren. Ein mögliches Motiv ist bislang unklar.

++ Sonnenfinsternis ab 11.30 über Hannover ++

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Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist am Donnerstag wieder eine teilweise Sonnenfinsternis über Deutschland zu sehen. Sie soll gegen 11.30 Uhr beginnen und rund zwei Stunden dauern. In dieser Zeit schiebt sich der Mond teilweise vor die Sonne, allerdings werden voraussichtlich nur 15 Prozent des Gestirns bedeckt. In Hannover soll das am besten gegen 12.30 Uhr zu sehen sein.

Allerdings sollte das Spektakel nicht mit bloßem Auge oder Sonnenbrille verfolgt werden, weil Schäden drohen. Stattdessen gibt es Sonnenfinsternis-Brillen beim Optiker.

Die Sternwarte Hannover hat angekündigt, bei wolkenlosem Himmel einen Livestream vom Sonnenteleskop ins Netz zu stellen. Eine Vor-Ort-Beobachtung ist wegen Corona nicht möglich. Mehr dazu unter www.sternwarte-hannover.de

++ Kleefeld: Kratz-Polizist muss in den Innendienst ++

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Der Polizist, der in Kleefeld ein Parkverbotsschild verändert haben soll, um ein Knöllchen verteilen zu können, darf vorerst nicht mehr auf Streife gehen. Ein Behördensprecher sagte, der Beamte werde zunächst im Innendienst eingesetzt.

Der Mann war vergangenes Wochenende auf dem Schaperplatz im Kleefeld dabei gefilmt worden, wie er den Richtungspfeil auf einem Parkverbotsschild abkratzte, offenbar um einen vermeintlichen Falschparker aufschreiben zu können. Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, der Beamte habe in „guter Absicht“ gehandelt, weil der Pfeil nachträglich auf das Schild geklebt worden sei. Allerdings hatte der Polizist an der gleichen Stelle schon einmal unrechtmäßig ein Strafmandat verteilt.

Er und seine Streifenkollegen sollen nun erst einmal Stellungnahmen zu den Vorfällen abgeben. Ob die Manipulation des Schildes weitere Konsequenzen haben könnte, war zunächst unklar.

++ Gesundheitsministerin Behrens warnt vor vierter Corona-Welle ++

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Die Sieben-Tage-Inzidenz hier bei uns in der Region Hannover liegt aktuell bei 13,6 laut RKI. Wir nähern uns also der Schwelle von 10, unterhalb der weitere deutliche Lockerungen in Kraft treten sollen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens bremst nun. Sie könne es nicht gutheißen, alle Beschränkungen aufzuheben, sagte die SPD-Politikerin im Landtag in Hannover. Behrens warnte vor einer vierten Corona-Welle im Herbst. Dagegen müsse angeimpft werden, auch wenn derzeit noch ausreichend Dosen fehlten.

FDP und Grüne im Landtag mahnten, es müssten Vorkehrungen für eine Verschlechterung der Lage im Herbst getroffen werden. Neue Corona-Verordnungen mit möglichen Verschärfungen etwa dürfen nicht auf den letzten Drücker verkündet werden.

++ "Impfbrücke" nun für alle offen: Impfzentrum vergibt spontane Termine für Impfstoffreste ++

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Die Impfbrücke von Hannovers Impfzentrums wird ausgeweitet. Mit dem Wegfall der Priorisierung gibt es ab sofort für alle Impfwilligen die Möglichkeit, sich für die sogenannte Impfbrücke zu registrieren. Sie soll dabei helfen, übrig gebliebene Impfstoffdosen, die noch am selben Tag verimpft werden müssen, kurzfristig zu vergeben. Das Prinzip ist einfach: Sollten am Ende eines Tages Termine im Impfzentrum nicht wahrgenommen worden sein, dann bekommen registrierte Bürger per Zufallsprinzip ein spontanes Impfangebot per SMS. Wer benachrichtigt wird, hat dann in der Regel rund eine halbe Stunde Zeit, den Termin beim Impfzentrum wahrzunehmen. Eine kurze Antwort per SMS reicht als Bestätigung. Damit die Liste der spontan Impfwilligen möglichst aktuell bleibt, erlischt die Registrierung nach einer Woche. Jeder Interessierte muss sich dann erneut anmelden. Weitere Infos unter: https://hannover.impfbruecke.de