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++ MP Weil zu Corona-Beschlüssen: "Es geht darum, das Infektionsniveau zu begrenzen bis die Teststrategie greift" ++

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Bis tief in die Nacht haben Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie verhandelt. Sie verständigten sich unter anderem auf die Fortsetzung des Lockdowns bis zum 18. April. Zusätzlich soll das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben über die Ostertage komplett heruntergefahren werden.

Diese kurze aber konsequente Phase des Stillstands könne dazu führen, die Dynamik der Infektionswelle zu brechen und zu dämpfen, erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil im Anschluss der Konferenz. Es gehe darum, das Infektionsniveau zu begrenzen bis die Teststrategie greift. Weil appellierte an die niedersächsische Bevölkerung sich auf das Vorgehen einzulassen: Er selbst betrachte den harten Lockdown über Ostern als eine Durchbrechung der zermürbenden Spirale von immer neuen Schließungen und zaghaften Lockerungen.

In dieser Ruhezeit will das Land Niedersachsen ein konsequentes Testregime aufbauen.  Darüber hinaus gab es bei der Bund-Länder-Bratung grünes Licht für das von Weil geplante Modellprojekt: Durch gezieltes Testen sollen Zugänge zum Einzelhandel, zur Gastronomie sowie zu Kultur- Sportveranstaltungen ermöglicht werden.

++ Kirchrode: Dachstuhl in Flammen ++

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In Kirchrode hat es am Dienstag in den frühen Morgenstunden gebrannt. Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses stand in Flammen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer war gegen 4:30 Uhr in einem Haus am Egerweg ausgebrochen. Die Hausbewohner*innen bemerkten den Brand rechtzeitig und konnten sich ins Freie retten, darunter auch eine schwangere Frau und ein sieben Jahre altes Kind.

Die Feuerwehr Hannover war mit zwei Löschzügen vor Ort. Zusätzliche Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von zwei freiwilligen Feuerwehren. Gemeinsam brachten sie das Feuer unter Kontrolle, ein Teil des Dachstuhls war aber nicht mehr zu retten. Er stürzte ein. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.  

++ Ratsopposition kritisiert Kostenexplosion bei Berggarten-Schauhaus ++

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Statt 5 Millionen soll das neue Schauhaus im Berggarten nun knapp 13 Millionen Euro kosten. Fast dreimal so viel. Die CDU als Ratsopposition kritisiert die Kostenexplosion und spricht von einem Versagen der Stadtverwaltung. Die ursprüngliche Kostenschätzung sei gerade einmal sechs Jahre alt, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Noch im Jahr 2018 habe die Stadt von Gesamtinvestitionskosten von knapp 5 Millionen gesprochen. Die Argumentation, dass Stahlpreise und allgemeine Baukosten gestiegen seien, lasse er nicht gelten, so Seidel. Die darin begründeten Mehrkosten würden nicht einmal ansatzweise den massiven Kostenanstieg von rund acht Millionen erklären. Er fragt sich zudem, warum die jetzt geplante Dreifachverglasung nicht direkt schon in der ersten Kostenschätzung berücksichtigt wurde. In den Ratsgremien seien anscheinend vollkommen realitätsfremde Zahlen vorgelegt worden, kritisiert Seidel und für die Fehlkalkulation müssten jetzt die Berggarten-Besucher mit höheren Eintrittsgeldern bezahlen. Die CDU-Ratsfraktion sagt, sie will das so nicht hinnehmen.

++ Weniger Einbrüche dank Corona-Lockdown ++

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Weniger Einbrüche dank Corona-Lockdown: Weil im vergangenen Jahr mehr Menschen pandemiebedingt öfter zuhause waren, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Niedersachsen deutlich zurückgegangen. Die Polizei registrierte rund 7.700 Einbrüche. Das sind 18 Prozent weniger als im Vorjahr und weniger als die Hälfte als noch vor fünf Jahren. Das geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2020 hervor, die das Innenministerium am Montag in Hannover vorgestellt hat. Zugenommen hat allerdings die Cyberkriminalität mit Fake-Shops, kriminellen Spendenaufrufen und Phishing-Mails - und zwar um 24 Prozent. Im vergangen Corona Jahr gab es außerdem auch mehr Fälle von häuslicher Gewalt. Insgesamt 21.500 Fälle, was einem Anstieg um etwa sieben Prozent entspricht. Die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Straftaten erreichte einen historischen Tiefstand. Erstmals seit 1990 lag der Wert unter einer halben Million.

++ Saubere Leistung: Aha für Nachhaltigkeit ausgezeichnet ++

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Hannovers Abfallwirtschaftsunternehmen Aha ist von der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden – und zwar für die Vielzahl an Investitionen, die aha in nachhaltige Technologien und Umwelt-sowie Qualitätsmanagementsysteme getätigt hat. Dazu zählen die Unternehmenszentrale im Passivhaus-Standard, eine große Photovoltaik-Anlage und eine Solarthermieanlage.

Auch die Teilnahme am Programm „Ökoprofit“ von Stadt und Region Hannover für eine nachhaltige Unternehmensstruktur war maßgeblich für die Bewertung. Aha erhielt außerdem das Zertifikat „Zukunftsfest“ des Landes Niedersachsen, für Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung und des demografischen Wandels. Auch das floss in die Bewertung für die Auszeichnung mit ein.

++ Eine Woche vor Ferienstart: Wird Heimaturlaub möglich? ++

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Wandern im Harz, Strandspaziergänge an der Küste – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will  bei der Bund-Länder-Konferenz am Montag den Heimaturlaub ermöglichen. Mit dem Vorschlag steht Niedersachsen nicht alleine da. Auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen für den kontaktarmen Osterurlaub im jeweils eigenen Bundesland werben. Hotels und Gastronomie müssen allerdings geschlossen bleiben.

Die Küstenländer wollen den Urlaub nur für Selbstversorger erlauben, also etwa in einem Ferienhaus oder auf dem Campingplatz. Für die angrenzenden Stadtstaaten seien gesonderte Regelungen zu treffen. Voraussetzung für die Reise soll ein frischer negativer Corona-Test sein. Weitere Bedingungen wie Hygienekonzepte und Kapazitätsbeschränkungen sollen die Länder für sich entscheiden.

Damit reagieren die Küstenländer auf die umstrittene Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen-Inseln. Angesichts steigender sei die Mallorca-Entscheidung der Bundesregierung ein spürbarer Ballast in der Vermittlung der Corona-Einschränkungen, so Ministerpräsident Stephan Weil. Er fordert, dass die Reisewarnung wieder aufgenommen wird.

++ Blöd gelaufen: Sprayer lässt Perso am Tatort liegen ++

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Ein Graffiti-Sprayer hat es der Polizei am Wochenende besonders leicht gemacht und seinen Tatnachweis quasi auf dem Silbertablett serviert. Beteiligt waren mehrere Sprayer, die in der Nacht zu Sonntag am Lokschukschuppen Bultstraße ihr Unwesen trieben, aber nur einer flog auf, seine Kompagnons konnten unerkannt fliehen.Und dieser Verdächtige hatte dummerweise seine Jacke inklusive Personalausweis am Tatort zurückgelassen. Auch einen Rucksack und einen Beutel mit Spraydosen fanden die Beamten vor Ort.

So nützte es dem 29-Jährigen auch nichts, die Beschuldigung abzustreiten, als die Polizei ihn bereits zuvor in einer Seitenstraße aufgriff. Den Mann aus Linden, bereits polizeibekannt, erwartet jetzt ein Verfahren wegen Sachbeschädigung. Insgesamt 55 Quadratmeter Fläche an einem Erixx-Zug waren in dem Lokschuppen frisch besprüht worden.

++ Nach Corona-Fehlalarm: Hannover 96 wieder im Training ++

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Nach der falschen Quarantäne ist Hannover 96 am Wochenende auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Am Ende waren es sechs Tage Spielstopp und zwei ausgefallene Ligaspiele, weil 96-Profi Genki Haraguchi falsch positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bei 96-Trainer Kenan Kocak war die Freude über das Training größer als der Ärger über den Corona-Fehlalarm. Statt zu jammern wolle er lieber anpacken.

Denn für 96 gibt’s viel zu tun: Mit den Nachholterminen für die ausgefallen Spiele gegen Würzburg und Kiel stehen für die Roten im April sieben Spiele in nur drei Wochen an. Bevor es am Ostersonntag mit dem ersten Ligaspiel gegen den HSV ernst wird, testet 96 am kommenden Donnerstag gegen Arminia Bielefeld.

++ Osterurlaub auf Mallorca? MP Weil fordert Reisewarnung zurück ++

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Die ersten Urlaubsflieger nach Mallorca sind am Sonntag am Hannover Airport gestartet. Gleichzeitig hat sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil für die Wiederaufnahme der Reisewarnung für die Balearen-Inseln ausgesprochen.

Die Aufhebung für Mallorca sei ein schwerer Fehler gewesen, sagte Weil gegenüber dem RedaktionsNetzwerkDeutschland. Auch wenn das Infektionsgeschehen auf der spanischen Insel derzeit unkritisch sei, würde sie zu einem neuen Hotspot, wenn über Ostern Menschen aus ganz Europa dort zusammenkämen. Wenn die Bundesregierung die Reisewarnung nicht wieder ausspricht,  müsse über eine strenge und mehrfache Testpflicht bei der Wiedereinreise oder eine Quarantänezeit gesprochen werden, so Weil.

Den Osterurlaub will aber auch er nicht komplett abschreiben. Gemeinsam mit Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern will Niedersachsen auf der Bund-Länder-Konferenz am Montag dafür werben, dass ein Urlaub im jeweils eigenen Bundesland möglich sein soll.

++ Mehr Platz, mehr Kapazität: Impfzentrum erweitert ++

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Bis zu 50.000 Impfungen pro Woche: Das ist das Ziel für das Impfzentrum von Stadt und Region Hannover auf dem Messegelände. Dafür braucht es aber einerseits mehr Impfstoff und anderseits auch zusätzliche Kapazitäten vor Ort. Die gibt es nun seit heute. Statt bisher acht, hat das Impfzentrum nun zwölf sogenannte Impfzüge mit jeweils vier Plätzen, an denen die Präparate verabreicht werden.

Außerdem ist jetzt auch Halle 26 Teil des Impfzentrums. Auf 7.000 Quadratmetern werden hier die Aufnahmeformalitäten abgewickelt, außerdem gibt es hier nun mehr Platz für Wartende.

Neben älteren Menschen bekommen aktuell auch Beschäftigte aus Kitas und Grund- und Förderschulen sowie Ärzte die Gelegenheit, sich impfen zu lassen.