++ Pianist Igor Levit wird Professor an der Musikhochschule ++

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Große Ehre für Hannover: Der Pianist Igor Levit wird Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien. Der 32-Jährige tritt das Amt zum kommenden Wintersemester an, wie die Hochschule mitteilte. Levit sprach auf Twitter von der „schönsten Veränderung“ in seinem Leben seit Jahren. Der in Russland geborene Künstler gab sein erstes Klavierkonzert mit sechs. Mit 13 begann er ein Studium an der Musikhochschule in Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach von einem „großen Glücksfall“. Levit sei ein „absoluter Ausnahmepianist“. Die „New York Times“ hatte ihn als „bedeutendsten Künstler seiner Generation“ bezeichnet.

++ Katalog für Verwarn- und Bußgelder soll kommen ++

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Kaugummi auf die Straße spucken: 50 Euro. Hundekot liegenlassen: 150 Euro. Der Bezirksrat Mitte hat gestern einstimmig beschlossen, dass die Stadt einen Katalog für Verwarn- und Bußgelder entwerfen soll. Das berichtet die „HAZ“. Die CDU hatte den Vorschlag mit den konkreten Summen eingebracht. Die Stadt soll aber mehr Entscheidungsspielraum bei den Verwarngeldern bekommen. Feste Bußgelder gibt es derzeit nur für Verkehrsverstöße wie etwa Falschparken.

++ Bärenstarke Mitbewohnerin: Eisbärin Charlotte zieht in Yukon Bay ein ++

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Neuzugang im Zoo Hannover: Eisbärin Charlotte ist am Montag in der Kanadalandschaft Yukon Bay eingezogen. Das vierjährige Eisbärweibchen stammt aus dem Tiergarten Nürnberg und wird nun - neben Weibchen Milana - um die Gunst von Eisbär Sprinter buhlen. In Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zieht das zweite hannoversche Eisbärmännchen Nanuq dafür nach Nürnberg, wo auch auf ihn eine Eisbärin wartet. In Hannover wird Neuzugang Charlotte die erste Zeit hinter den Kulissen verbringen, sich eingewöhnen und ihre neuen Tierpfleger kennenlernen. Voraussichtlich Mitte April wird sich die Eisbärin den Zoobesuchern vorstellen.

++ Staatsanwaltschaft prüft Missbrauchsvorwürfe gegen ZPD-Führungskraft ++

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Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft Missbrauchsvorwürfe gegen eine Führungskraft bei der Zentralen Polizeidirektion Hannover. Mehrere Polizistinnen haben sich in anonymen Briefen an die Polizeispitze gewandt. Sie bezichtigen den Hundertschaftsführer sie sexistisch beleidigt, bedrängt und begrapscht zu haben – und das schon über einen längeren Zeitraum. Eins der Schreiben hat die ZPD gestern an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die Behörde wird jetzt eine strafrechtliche Relevanz überprüfen. Bevor die ZPD zu den Vorwürfen Stellung nimmt, will sie das Ergebnis der Staatsanwaltschaft abwarten. Aufgrund der Ermittlungen sei der Beschuldigte aber derzeit aus dem Tagesgeschäft seiner Einheit abgezogen worden. Der Hundertschaftsführer beteuert seine Unschuld und hat Gegenanzeige wegen Verleumdung erstattet. Die ZPD hat ihren Sitz an der Tannenbergallee in der List.

++ Überfall in Vahrenwald: Bewaffnetes Räuberduo attackiert Fußgänger ++

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Ein bewaffnetes Räuberduo hat in Vahrenwald einen 30-jährigen Fußgänger überfallen. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Behörde heute mitteilte, hatte sich der Überfall am späten Sonntagabend gegen kurz vor Mitternacht ereignet. Der 30-Jährige war nach eigener Aussage zu Fuß entlang des Grenzweges unterwegs. Kurz vor der Vahrenwalder Straße griffen ihn dann plötzlich die beiden Männer an – sie waren zuvor einige Meter vor ihm gegangen. Das Duo drängte den Mann aus Laatzen in eine Ecke, bedrohte ihn mit einer Schusswaffe und einem Messer und forderte seine Wertsachen. Der Laatzener konnte sich aber losreißen und rannte zur Stadtbahnhaltestelle Vahrenwalder Platz. Zeitgleich flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ost entgegen.

++ Opernball 2020 fällt aus - Neues Konzept geplant ++

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Im kommenden Jahr wird es keinen Opernball in Hannover geben. Die designierte Intendantin der Staatsoper Laura Berman will das Spektakel überarbeiten. 2021 solle dann der nächste Opernball stattfinden mit einem neuen künstlerischen und inhaltlichen Konzept. Das sagte Bermans Sprecherin am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach sei das gesellschaftliche Ereignis in den vergangenen Jahren immer größer und teurer geworden. Es habe bereits Gespräche mit Sponsoren gegeben. Viele seien bereit, die Neuausrichtung mitzutragen, so die Sprecherin. Mit einigen müsse man aber noch reden. Die Amerikanerin Bermann übernimmt die Leitung der Staatsoper von Michael Klügl. Er gibt das Amt nach 13 Jahren ab. Ende April will Berman das Programm für die kommende Spielzeit vorstellen.

++ Groß-Buchholz: Mann bedroht Zehnjährige mit Schusswaffe ++

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In Groß-Buchholz hat ein Unbekannter ein zehnjähriges Mädchen und seine Mutter mit einer Schusswaffe bedroht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, lauerte der Mann dem Mädchen am Freitagmorgen auf dem Schulweg auf. An der Karl-Wiechert-Allee forderte er die Zehnjährige mit vorgehaltener Waffe auf, ihm hinter ein Gebäude zu folgen. Nach einigen Metern konnte das Mädchen jedoch über Handy seine Mutter anrufen. Die kam mit dem Auto und forderte ihre Tochter auf, in den Wagen zu steigen. Als sie sich nicht traute, stieg die 44-Jährige aus und zog das Mädchen von dem Unbekannten weg. Der griff erneut zur Pistole und bedrohte Mutter und Kind, dann flüchtete er. Eine Fahndung nach dem Mann blieb erfolglos, die Polizei sucht Zeugen.

++ Gesprengte Automaten: Polizei nimmt Verdächtige fest ++

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Unbekannte haben in den vergangenen Monaten zwölf Fahrkartenautomaten in der Region Hannover gesprengt. Nun hat die Polizei mehrere Verdächtige festgenommen: Am Freitag durchsuchten Spezialkräfte die Wohnungen von vier Männern in der Region, zwei wurden verhaftet. Ein dritter Verdächtiger sitzt bereits wegen eines anderen Delikts im Gefängnis. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Die Männer zwischen 21 und 34 stehen im Verdacht, die Fahrkartenautomaten der Üstra und der Deutschen Bahn gesprengt und das enthaltene Geld gestohlen zu haben. In den Wohnungen in Sehnde, Lehrte und Burgdorf fanden die Beamten Bargeld, Sprengmaterial und eine Banknotenkassette aus einem der Automaten. Der Schaden an den Maschinen beläuft sich auf über 300.000 Euro.

++ Feuerserie in Ricklingen: Polizei sucht nach Brandstifter ++

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Erst ein Hausflur, dann ein Müllcontainer und schließlich noch ein Keller: Drei Brände innerhalb von zwei Stunden hatte die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag in Ricklingen in Atem gehalten. Jetzt fahndet die Kriminalpolizei nach den Brandstiftern und sucht Zeugen. Angefangen hatte die Feuerserie abends gegen 22:20 Uhr im Lämpchen: In der Straße hatte jemand die Briefkästen in einem Treppenhaus angezündet. Hier konnte die Feuerwehr die Flammen zum Glück schnell löschen, es entstand ein Schaden von lediglich 500 Euro. Weniger glimpflich verlief der zweite Fall von Brandstiftung, nur knapp 20 Minuten später im Ricklinger Stadtweg, wo ein Müllcontainer in einem Durchgang in Flammen stand. Das Feuer richtete an der Hausfassade und an mehreren Fenstern großen Schaden an. Kurz nach Mitternacht musste die Feuerwehr dann noch einmal in Ricklingen anrücken: Diesmal brannte es in einem Keller. Die Kriminalpolizei prüft nun einen Zusammenhang, sie geht in allen drei Fällen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. 

++ Schon wieder gesperrt: Erneut Bauarbeiten an der Ständehausstraße ++

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Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren müssen an der Ständehausstraße zwischen Kröpcke und Oper die Bagger anrücken. Dafür wird der Kurvenbereich an der Ecke zur Georgstraße ab Montag (25.03.2019) wieder voll gesperrt. Erst wackelten die Pflastersteine, jetzt sackte sogar ein ganzer Gully ab: Die Ständehausstraße in Hannovers Innenstadt macht schon wieder Ärger, voraussichtlich bis Donnerstag (28.03.2019) wird sie - wie auch die Georgstraße - zur Sackgasse, was sich auch auf die Buslinie 100 auswirkt. Die Straße war erst vor rund zwei Jahren grundsaniert worden. Für rund eine Million Euro. Ein gutes Jahr danach musste dann das Pflaster ausgewechselt werden, weil breite Spalten und Unebenheiten entstanden waren. Jetzt hat die Straße schon wieder einen Schaden. Wie eine Stadtsprecherin gegenüber Radio Hannover erklärte, handelt es sich auch diesmal wieder um einen Gewährleistungsschaden.

++ Stadtbahn-Unfall in Isernhagen-Süd: 85-Jähriger schwer verletzt ++

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In Isernhagen-Süd ist am Sonntagabend ein Rentner von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr kurz hinter dem Wendepunkt am Fasanenkrug, an der Einmündung Dachstrift/Eichenweg. Die Stadtbahn der Linie 9 war gerade in Richtung Empelde gestartet. Als der Stadtbahnfahrer den Fußgänger auf den Gleisen bemerkt hatte, soll er direkt eine Vollbremsung eingeleitet haben. Doch ein Zusammenstoß war nicht mehr zu verhindern, der 85-jährige Fußgänger wurde dabei unter dem ersten Teil des Zuges eingeklemmt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein 23-jähriger Fahrgast bereits erste Hilfe geleistet. Nach gut einer halben Stunde konnte der 85-Jährige von den Rettungskräften befreit  und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Burgwedeler Straße war während des Einsatzes rund um die Unfallstelle gesperrt.

++ Mehrere hundertausend Euro: Fahndung nach Luxusuhrdieben beginnt ++

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Vor einem halben Jahr haben zwei Einbrecher Luxusuhren im Wert von mehreren hunderttausend Euro aus einem Einfamilienhaus in Isernhagen erbeutet. Jetzt fahndet Hannovers Polizei mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem Diebesduo. Die beiden Männer sollen am 16. August über ein Fenster in das Haus eingestiegen sein. Laut Polizei stahlen sie etwa 60 Uhren aus einem Zimmer im Obergeschoss, darunter zahlreiche teure Luxusmodelle. Mit einem dunklen Wagen flüchteten die Einbrecher vom Tatort. Die Polizei erhofft sich durch die Öffentlichkeitsfahndung Hinweise zu dem Diebesduo. Rückmeldungen nimmt die Polizeiinspektion Ost entgegen.

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