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++ Region Hannover plant nächtliche Ausgangssperre für gesamtes Regionsgebiet ++

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Sie soll zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens gelten und ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten. Damit reagiert die Region auf die steigenden Infektionszahlen und die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Hier sind auch die Ausnahmen der Ausgangssperre geregelt. Sie seien beispielsweise dann gegeben, wenn eine notwendige medizinische Behandlung wahrgenommen oder einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen werden müsse. Ab dem 1. April gilt die neue Ausgangssperre in der Region. Sie ist zunächst auf 12 Tage begrenzt. Zudem prüft die Region eine Ausweitung der Maskenpflicht auf die gesamte Region.

++ E-Autos weiterhin Ausnahme in Hannover ++

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Das geht aus der aktuellen Kfz-Statistik der Stadt hervor. Demnach sind von rund 275.000 Kraftfahrzeugen gerade einmal 1.500 als E-Autos registriert. Besonders im privaten Gebrauch konnten sich die Stromer bisher nicht durchsetzen. Ihr Anteil liege nur bei etwa 40 Prozent. Die meisten E-Autos seien damit im Besitz von Firmen und Teil einer Dienstwagenflotte. Im Gegensatz dazu stehen bei den Hannoveranern weiterhin großvolumige Autos hoch im Kurs. Laut der aktuellen Statistik der Stadt seine bei den Zulassungen vor allem SUVs, Geländewagen und Großraum-Vans merkbar vertreten.

++ Niedersachsen hält an Modellprojekt fest ++

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Wirtschaftsminister Bernd Althusmann verteidigte die Pläne zu Öffnung des Handels gegenüber NDR-Info. Er befürchte, Deutschland werde mit einem gewissen Infektionsgeschehen leben müssen. Deshalb seien solche Modellversuche, nicht unvorsichtig oder gar leichtsinnig. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in der ARD-Sendung „Anne Will“ allen geplanten Lockerungen in den Bundesländern eine Absage erteilt und auch die Modellprojekten rigoros abgelehnt. Althusmann respektiere die Sorgen der Kanzlerin und erkenne sie an. Dennoch müsse man Wege heraus aus der Pandemie finden und dieser Weg könne nicht immer nur Lockdown lauten. Im Zuge des geplanten Modellprojekts sollen in Niedersachsen in etwa 25 Kommunen Öffnungen möglich werden. Gekoppelt an Schnelltests könnten so nach Ostern drei Wochen lang Geschäfte, Außengastronomie, Theater, Kinos oder auch Fitnessstudios besucht werden. Allein in der Region Hannover haben dafür neun Städte beworben.

++ Gesundheitsministerin: Mehrheit der Niedersachsen bis Mitte Juni geimpft ++

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Bis zum Sommer soll die Mehrheit der Niedersachsen die erste Corona-Impfung erhalten haben. Das hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens am Montag angekündigt. Derzeit würden werktags fast 40.000 Impfdosen verabreicht.

Wenn es so weiterläuft und Niedersachsen die vom Bund zugesagten Liefermengen an Impfstoff auch tatsächlich bekommt, müssten im Land dann Mitte Juni mehr als die Hälfte der Erwachsenen zumindest einmal geimpft worden sein, sagte Behrens der Deutschen Presse-Agentur. Ebenfalls im Juni könne die Impfkampagne dann auf die dritte Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden. Behrens zeigte sich zuversichtlich, dass Niedersachsen im Herbst eine sehr gute Durchimpfungsquote haben wird. Mit der Ankündigung wählt Behrens zurückhaltendere Worte als zuletzt Ministerpräsident Stephan Weil. Dieser hatte am Freitag im Landtag noch erklärt, dass schon im Sommer alle Menschen geimpft sein sollen, die geimpft werden wollen.

++ Agritechnica auf 2022 verschoben ++

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Weiterer Rückschlag für die Deutsche Messe: Die Agritechnica wird nicht wie geplant im November stattfinden. Die Veranstalter haben die Messe auf 2022 verschoben. Angesichts der andauernden Pandemie sowie der nationalen und internationalen Impfsituation sieht die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft nach eigenen Angaben keine ausreichende Planungssicherheit für die Agritechnica. Die weltgrößte Landtechnik Messe soll nun vom 27. Februar bis 5. März 2022 in Hannover stattfinden.

++ Streit in Leinhausen eskaliert: Mädchen treten auf Jugendliche ein ++

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Eine Gruppe von Mädchen hat sich in Leinhausen eine Schlägerei geliefert. Vorausgegangen war dem Ganzen offenbar ein Streit um eine Beleidigung vom Vortag. Wie die Polizei berichtet, hatten sich etwa 30 Jugendliche Samstagabend zu einer Aussprache verbredet. Doch das Ganze eskalierte.

Zunächst waren zwei 14 Jahre alte Mädchen aneinander geraten. Als dann eine 17-Jährige dazwischen gehen wollte, schlugen und traten vier weitere Mädchen auf die Jugendliche ein. Eine 14-Jährige soll der wehrlos am Boden liegenden einen Tritt gegen den Kopf versetzt haben. Die Jugendliche sowie ein weiteres Mädchen wurden verletzt. Als die alarmierte Polizei eintraf, flüchteten die anwesenden Jugendlichen in alle Richtungen. Die Einsatzkräfte konnten die fünf verdächtigen Mädchen aber später stellen. Gegen die Jugendlichen im Alter von 13 und 16 Jahren wird wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

++ Shopping-Modellprojekt: Hannover, Garbsen, Sehnde und andere wollen dabei sein ++

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Geschäfte, Restaurants und Cafés öffnen trotz Corona – das könnte ein Modellprojekt schon bald möglich machen. In der Region Hannover haben laut Verwaltung bereits etliche Kommunen Interesse signalisiert. Neben der Stadt Hannover etwa Garbsen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Sehnde und Wennigsen.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte, die Kommunen hätten bereits gute Vorarbeit geleistet. Allerdings sei die Zahl der Teilnehmer in Niedersachsen auf 25 begrenzt, deshalb düften nur wenige zum Zuge kommen. Es sei trotzdem gut, wenn sich Städte und Gemeinden vorbereiteten, um möglicherweise nachzuziehen, wenn sich das Modellprojekt bewähren sollte. In Tübingen in Baden-Württemberg läuft seit Wochen bereits ein derartiger Versuch, bei dem die Bürger in der Innenstadt auf Corona getestet werden. Wer negativ ist, bekommt ein Tagesticket und kann damit etwa Shoppen oder ins Kino gehen.

Regionspräsident Jagau sagte weiter, im Bereich der Oberzentren rechne er damit, dass Hannover und Hildesheim an dem Modellprojekt teilnehmen dürfen. Für die Auwahl kleinerer Kommunen müsse man sich mit den angrenzenden Kreisen abstimmen.

++ Luca-App: Land schließt Ein-Jahres-Vertrag für 3 Millionen Euro ++

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Die „Luca“-App kommt: Das Land Niedersachsen hat einen Ein-Jahres-Vertrag zur Nutzung des Corona-Nachverfolgungs-Programms abgeschlossen, das hat das Innenministerium am Freitagabend in Hannover mitgeteilt. In spätestens einem Monat sollen demnach alle 43 Gesundheitsämter in Niedersachsen an das Luca-System angeschlossen sein, die Kosten für den zunächst ein Jahr gültigen Vertrag beliefen sich inklusive Nebenkosten auf rund 3 Millionen Euro.

Anders als die Corona-Warnapp des Bundes erfasst Luca nicht nur, ob jemand Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sondern auch wo. So lässt sich mit Luca zumindest theoretisch über sogenannte QR-Codes etwa in Restaurants, Geschäften oder Behörden einchecken. Damit werde eine datenschutzkonforme Rückverfolgung von Infektionsketten ermöglicht unter Einbindung der Gesundheitsämter, hieß es vom Innenministerium.

Datenschützer kritisieren jedoch, dass die Luca-App ihre Informationen auf einem zentralen Server speichert und nicht dezentral wie die Corona-Warnapp.

++ "Wie im Horrorfilm": Gefängnisstrafe für Hammer-Mörder ++

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„Wie in einem Horrorfilm“: So beschreibt ein Zeuge den tödlichen Angriff eines 60-Jährigen auf seine Ex-Partnerin mit Hammer und Messer. Der Mann ist dafür am Freitag vom Landgericht Hannover zu 14 Jahren Gefängnis wegen Mordes verurteilt worden. Das Gericht stellte eine verminderte Schuldfähigkeit fest, weil er vor der Tat viel Alkohol getrunken hatte.

Der 60-Jährige hatte den Wagen seiner früheren Freundin im August 2020 auf einer Landstraße nahe Hameln ausgebremst. Danach attackierte er die 42-Jährige mit Hammer und Messer. Die Frau starb an den Verletzungen.

Der Täter habe heimtükisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt, sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht, Stefan Joseph, heute. Nach seiner Überzeugung wollte der 60-Jährige die Frau dafür bestrafen, dass sie ihn verlassen hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

++ Eilenriede und Co.: Stadt pflanzt 3000 Eichen ++

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3.000 junge Eichen – so viele pflanzt die Stadt Hannover bis Ende März, und zwar zum überwiegenden Teil in der Eilenriede. Das sei wichtig für eine standfeste Zukunft der Stadtwälder und eine größere biologische Vielfalt, sagte die Erste Stadträtin und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette am Freitag. So seien Tiere wie der Hirschkäfer, Eichelhäher oder Mittelspecht auf die Eiche als Nahrungsquelle angewiesen.

Die drei Trockenjahre von 2018 bis 2020 haben den Wäldern überall in Deutschland zugesetzt. In Hannovers Wäldern mussten mehr als 1.000 kranken und abgestorbene Bäume gefällt werden, vor allem Buchen und Birken. Die Pflanzung der 3.000 Eichen bis Ende März kostet rund 14.000 Euro.