++ Hitler statt Hannover: Internet-Troll beschäftigt Polizei ++

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Hitler statt Hannover: Ein skurriler Fall beschäftigt derzeit die Polizeidirektion Hannover. Auf der Reiseplattform „Wikitravel“ haben Unbekannte einen Eintrag über Hannover so manipuliert, dass der Name der Stadt immer durch das Wort „Hitler“ ersetzt wurde. Zu lesen waren dann zum Beispiel Sätze wie „Hitler wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet“. Einer Nutzerin war das aufgefallen und sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Diese ermittelt nun wegen des Verdachts auf Datenveränderung. Eine Sprecherin sagte zu Radio Hannover, dass es nun zunächst darum gehe, herauszufinden wo die Firma Wikitravel ihren Sitz hat und ob dort eventuell bereits ähnliche Fälle bekannt sind. Wikitravel funktioniert prinzipiell genauso wie Wikipedia: Alle Nutzer können also an Artikeln Veränderungen vornehmen.

++ Bus-Demo in der City: Private Unternehmer fühlen sich benachteiligt ++

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Eigentlich sollen Busse die Menschen schnell von A nach B bringen. Am Dienstag haben über 70 Busse in Hannover aber den Verkehr zeitweise zum Erliegen gebracht – mit einer Protestfahrt von privaten Busunternehmern rund um den Landtag. Und der Protest richtete sich auch gegen die Landespolitik: die Unternehmer fühlen sich gegenüber kommunalen Betrieben benachteiligt, zum Beispiel was die Förderung moderner Busflotten angeht. Das stelle Einige vor existenzielle Probleme, sagte Karl Hülsmann, Vorsitzender der Fachvereinigung Omnibus und Touristik.

Verkehrsminister Bernd Althusmann stellte gestern am Rande der Demo weitere Gespräche in Aussicht. Ziel sei eine weitestgehende Gleichstellung privater und kommunaler Unternehmen.

 

 

++ ABC-Alarm bei aha: Feuerwehr im Reizgas-Einsatz ++

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ABC-Alarm bei aha: Im Verwaltungsgebäude des Abfallentsorgers in Groß Buchholz ist am Dienstag Reizgas ausgetreten. Elf Menschen erlitten dadurch Reizungen an Augen und Atemwegen.

Die Feuerwehr war gegen 13 Uhr zu dem Gebäude an der Karl Wiechert Allee ausgerückt, Mitarbeiter hatten von einem unangenehmen Geruch im Treppenhaus berichtet. Spezialeinsatzkräfte stellten dann tatsächlich einen Stoff mit reizender Wirkung fest und schickten die rund 100 Beschäftigten erstmal raus. Nachdem die Räumlichkeiten gut durchgelüftet worden waren, konnten die Mitarbeiter aber wieder zurück an ihre Arbeitsplätze.

Wie, wo und warum das Reizgas austreten konnte, blieb zunächst unklar.

++ Conti in der Krise: Vortandschef spricht von Kündigungen ++

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Dass es bei Conti gerade nicht besonders gut läuft, ist schon länger bekannt. Nun spricht der Chef des hannoverschen Autozulieferers aber erstmals auch von Kündigungen. Vorstandschef Elmar Degenhart sagte am Rande der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt: Als letztes Mittel seien betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen. Die konjunkturelle Entwicklung sei kritisch, so Degenhart. Und Conti schlittere nicht in die Krise hinein, sondern befinde sich schon mittendrin. Dinge schonzureden, helfe nicht mehr. Man werde aber alles tun, um die Belegschaft zu schützen.

Zuletzt hieß es, bei Conti könnten bis zu 4.000 Stellen wegfallen. Weltweit beschäftigt der Konzern fast 250.000 Menschen. Rund 8.000 davon an den vier Standorten in Hannover.

++ Klimagesetz: CDU und SPD einigen sich auf Entwurf für Niedersachsen ++

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Niedersachsen soll vorangehen beim Klimaschutz: Das wünscht sich zumindest die große Koalition im Landtag und hat sich am Dienstag auf einen Entwurf für ein Klimagesetz geeinigt. Die SPD-Fraktion hatte dem Papier bereits vergangene Woche zugestimmt, nun folgte auch die CDU. Dem Entwurf nach soll der Klimaschutz zum Beispiel als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen werden. Der CO2-Ausstoß im Land soll bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 gesenkt werden. Und bis dahin soll auch die Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Im Oktober wollen SPD und CDU das Klimagesetz in den Landtag einbringen.

++ Kulturhauptstadt-Bewerbung: Hannover stellt Bid Book vor ++

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Es ist der nächste Schritt auf dem Weg von Hannover zur Europäischen Kulturhauptstadt: Ende des Monats muss die Stadt ihr sogenanntes Bid Book, ihr Bewerbungsbuch bei der Jury abgeben. Und „Buch“ hat das Kulturhauptstadtteam hier wörtlich genommen. Die Stadt hat nämlich eigens einen Roman schreiben lassen – von dem hannoverschen Autor Juan S. Guse mit dem Titel „Agora of Europe“. Darin machen sich Gottfried Wilhelm Leibniz und Kurt Schwitters Gedanken über Europa und Hannover. Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf: "Hannover ist eine starke Stadt. Wir haben auch Entwicklungspotenzial, aber wir haben auch ganz viel zu bieten und deshalb möchten wir hier in Hannover die großen europäischen Themen in einer Situation, in der Europa spitz formuliert am Abgrund steht, diskutieren. Mit lokalem Bezug wollen wir dann auch Lösungen für Europa finden. Das ist halt das Thema Kulturhauptstadt ganz anders gedacht als es bisher war." Wirklich konkrete Vorhaben enthält dieses Bewerbungsbuch allerdings noch nicht. Die Rede ist eher von Visionen, die das Ihme Zentrum, den Cityring aber auch die Themenbereiche Religion und Grüne Stadt berühren. Im Dezember entscheidet sich ob Hannover eine Runde weiterkommt. Ende 2020 fällt die endgültige Entscheidung, wer europäische Kulturhauptstadt wird.

++ Polizei-Großeinsatz am Steintor: Sechs Drogen-Dealer festgenommen ++

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Großeinsatz gegen Drogendealer rund um das Steintor: Die Polizei hat in dem Problemviertel am Montag gezielt kontrolliert. Und das mit Erfolg: Sechs mutmaßliche Dealer konnten die Beamten festnehmen. Zwischen 12 und halb acht nahmen die in Zivil gekleideten Polizisten Verdächtige ins Visier: Am Marstall, in der Schmiedestraße, in der Steintorstraße und auf dem Steintorplatz. Die festgenommenen Dealer waren zwischen 19 und 31 Jahre alt. Insgesamt leiteten die Ermittler 17 Strafverfahren wegen des unerlaubten Handels mit- und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln an. Das Steintor-Areal gilt insbesondere seit der Umgestaltung des Marstalls als ein Hauptumschlagsplatz für Drogen. 

++ Cyberattake legt Stadtverwaltung in Neustadt am Rübenberge lahm ++

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Im Rathaus von Neustadt am Rübenberge geht nach einer schwerwiegenden Cyberattacke erst mal gar nichts mehr. Die Stadtverwaltung bleibt laut Medienberichten voraussichtlich die gesamte Woche offline. Für Neustädter sind die Behörden nur telefonisch erreichbar. Am Freitag war die Schadsoftware festgestellt worden. IT Experten sind unterdessen dabei, den Trojaner zu analysieren  - es könnte sich um einen Virus namens "Emotet" handeln. Damit war vergangenes Jahr auch die Stadtverwaltung Burgdorf angegriffen und mehrere Tage lahmgelegt worden. Auch der hannoversche Heiseverlag hatte mit dem Virus dieses Jahr zu tun.

++ Stadionbad schließt: Bruchgefährdete Scheiben müssen erneuert werden ++

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Bittere Pille für alle, die das Stadionbad nutzen: Das Wettkampfbad am Maschsee wird mindestens zwei Jahre schließen müssen. Das teilte die Stadt am Montag im Sportausschuss mit, wie die HAZ berichtete. Denn die Fensterscheiben des Stadionbads sind ein noch größerer Pflegefall als befürchtet. Wenn es schlecht läuft, müsse sogar die gesamte Fassade erneuert werden. Wann die Arbeiten beginnen werden, ist noch offen. Auch, wie es in der Halle dann mit Wasserball weitergehen wird. Zunächst wird das Bad im November wieder wie geplant öffnen, für Schulen und Vereine schon ab Oktober. Die Stadt muss derweil entscheiden, ob eine Mehrfachverglasung an den Fenstern infrage kommt. Aktuell müssen die akut bruchgefährdeten Scheiben bereits durch Netze gesichert werden.

++ Bus-Demo: Private Unternehmer protestieren gegen Politik der Landesregierung ++

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Große Bus-Demo in Hannover: Mit über 70 Bussen wollen private Busunternehmer Dienstagmittag gegen die ÖPNV-Politik der Landesregierung demonstrieren. Ihrer Meinung nach hat sich ihre berufliche Situation seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Stephan Weil im Jahr 2013 dramatisch verschlechtert. Die private Busbranche in Niedersachsen sei mittlerweile vom Aussterben bedroht, warnt Roman Mölling, Sprecher des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen: "Wir möchten, dass die Landesregierung endlich wach wird und auch vor allen Dingen handelt. Sie soll die privaten Busunternehmer genauso gleichartig behandeln wie die eigenen kommunalen, öffentlichen Busunternehmer. Es geht darum, dass die selben Fördergelder, die selben Tarifstrukturen und die selben Fahrpreisvorgaben für private Busunternehmer möglich sind, damit sie überhaupt in den Wettbewerb bei einer Ausschreibung mit öffentlichem Personennahverkehr treten können." Die Bus-Demo startet gegen 12 Uhr. In mehreren Runden wird sich die Bus-Kolonne zwischen Schützenplatz und dem Niedersächsischen Landtag bewegen. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

++ Wegen einer glimmenden Zigarette: Balkonbrand in der Südstadt ++

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Was für ein Schreck am Sonntagmorgen: In der Südstadt hat ein Balkon gebrannt. Menschen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden, aber es entstand ein hoher Sachschaden. Brandermittler der Polizei haben den Balkon am Montag untersucht und gehen davon aus, dass eine glimmende Zigarette das Feuer verursacht hat. Mehrere Anwohner hatten die Feuerwehr am Morgen gegen 20 nach 6 über den Brand im ersten Stock eines Hauses in der Birkenstraße informiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Balkoninventar bereits voll in Flammen. Noch während den vorbereitenden Maßnahmen platzen die Fensterscheiben zur Wohnung. Die Mieterin konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Zwar hatte die Feuerwehr den Brand dann schnell unter Kontrolle, dennoch entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

++ Nachwuchs bei den Wildschweinen: Immer mehr Frischlinge im Süden der Eilenriede ++

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Im Süden der Eilenriede sind in den vergangenen Tagen immer wieder junge Wildschweine gesehen worden. In einem Fall haben Frischlinge auch einen Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg verursacht. Nach Angaben der Forstverwaltung besteht für Waldbesucher derzeit keine Gefahr, das hat die Stadt Hannover am Nachmittag mitgeteilt. Falls Ihnen Wildschweine in der Eilenriede begegnen, empfiehlt die Stadt auf den Wegen zu bleiben, normal weiterzugehen und Hunde anzuleinen. Zudem bittet die Stadtverwaltung in diesem Fall den Fachbereich Umwelt zu verständigen.

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