++ Niedersächsisches Innenministerium genehmigt geplanten Haushalt der Region für 2019 ++

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Grünes Licht für die Region Hannover: Das Niedersächsische Innenministerium als Kommunalaufsicht der Region hat den geplanten Haushalt für 2019 ohne Auflagen genehmigt. Allerdings erwartet das Ministerium auch eine konsequente Fortsetzung des Schuldenabbaus. Am Ende des vergangenen Jahres lag der Schuldenstand bei 656 Millionen Euro, 22 Millionen Euro weniger als noch im Jahr zuvor. 2010 war die Region noch mit fast einer Milliarde Euro verschuldet. Für das laufende Jahr plant die Region mit einem Etat von rund zwei Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte soll dabei in den Bereich Soziales fließen, weitere große Ausgaben sind für die Jugendhilfe, den Verkehr und die Schulen vorgesehen. Darüber hinaus hat die Region angekündigt in Zukunftsprojekte zu  investieren, Altdefizite abzubauen und die Kommunen bei aktuellen Herausforderungen zu unterstützen.

++ Gemeinsam für Europa: Stadt, Region und Land veranstalten Europafest am Opernplatz ++

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Gemeinsam für Europa, unter diesem Motto steht Hannovers Opernplatz am kommenden Samstag ganz im Zeichen unseres Kontinents. Zwei Wochen vor der Europawahl laden die Landeshauptstadt, die Region Hannover und das Land Niedersachsen zu einem gemeinsamen Europafest. Neben Informationen zur Europäischen Union und der anstehenden Wahl, soll das Fest aber auch gemeinsame Werte und das Lebensgefühl transportieren. Man habe in den letzten Jahren viel erreicht in Europa und wolle mit einem Fest zeigen, dass Europa ein Grund zur Freude sei, so Niedersachsens Europa Ministerin Birgit Honé am Montag. Dazu gibt es Musik, Tanz und Kulinarik – an mehr als 45 Ständen sowie auf mehreren Bühnen soll sich Europa in seiner ganzen Bandbreite präsentieren.

++ Niedersachsen: 40 Prozent weniger politisch-motivierte Straftaten seit 2016 ++

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In Niedersachsen ist die Zahl der politisch-motivierten Straftaten im vergangenen Jahr weiter gesunken. Das hat Landes-Innenminister Boris Pistorius am Montagvormittag in Hannover bekannt gegeben. Insgesamt sind rund 2.500 Fälle registriert worden, über 12 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr, und fast 40% weniger als noch 2016. Mit über 1.000 Straftaten bildet rechtsmotivierte Kriminalität nach wie vor den höchsten Anteil, so Pistorius. Eine gesteigerte Gewaltbereitschaft im Rechtsextremismus wie sie zuletzt vom Bund verzeichnet worden war, sei hier im Land aber nicht zu erkennen. Man schaue allerdings mit viel Aufmerksamkeit und Sorge auf einige ostdeutsche Bundesländer, sagte Pistorius am Montag. Trotz des erfreulichen Rückgangs bei der politisch motivierten Kriminalität kündigte Pistorius einen Ausbau der Präventionsarbeit an, die Landesregierung werde im Kampf gegen extremistische Aktivitäten nicht nachlassen, so der Minister.

++ Peter-Fechter-Ufer: Leiche aus Ihme geborgen ++

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Schrecklicher Fund an der Ihme: Rettungskräfte haben am Sonntag am Peter-Fechter-Ufer die Leiche eines 36-jährigen Hannoveraners aus dem Fluss geborgen. Passanten hatten den leblosen Körper gegen 10 Uhr morgens in Höhe der Spinnereibrücke entdeckt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einem Unfall aus, Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor. Eine Obduktion der Leiche steht allerdings noch aus. Die Ermittlungen dauern an.

++ Schwerer Unfall auf A2: Fahrer eingeklemmt, langer Stau ++

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Auf der A2 zwischen Garbsen und Hannover hat es am Montagmorgen einen schweren Unfall gegeben: Gegen halb sieben fuhr ein Abschleppwagen auf einen Lkw, der Fahrer des Abschleppers wurde eingeklemmt, er kam schwer verletzt in eine Klinik, wie eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Wegen der Bergungsarbeiten bildete sich ein langer Stau auf der A2 zwischen Rastplatz Bad Nenndorf und Herrenhausen. Auch Umleitungsstrecken wie die B65 waren überlastet.

++ Kita-Brand in Linden-Süd: Tagesstätte bleibt vorerst geschlossen ++

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Nach dem Brand in einer städtischen Kindertagesstätte in Linden-Süd muss die Einrichtung noch mindestens bis zum Ende der Woche geschlossen bleiben. Das hat die Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover mitgeteilt. Eine längere Schließzeit ist derzeit nicht ausgeschlossen, da das Schadensbild noch nicht abschließend feststeht. Nach Angaben der Stadt hat die Kita am Montag die Eltern informiert und abgefragt, wer eine Betreuung benötigt.  Es werde mit Hochdruck an Übergangslösungen gearbeitet, teilte eine Stadtsprecherin mit. Das Feuer war in den frühen Sonntagmorgenstunden entfacht. Ermittler der Polizei untersuchten die Kita am Vormittag, sie machten einem technischen Defekt an Leitungen in einem Kabelschacht als Brandursache aus. Der Schaden wird auf 75.000 Euro geschätzt.

++ SPD präsentiert Marc Hansmann als Oberbürgermeister-Kandidat ++

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Das ging schnell: Nur drei Tage nachdem Oberbürgermeister Stefan Schostok seinen Rücktritt angekündigt hatte, hat die SPD Hannover am Freitag ihren Nachfolge-Kandidaten präsentiert. Und es ist ein alter Bekannter aus dem Rathaus – nämlich der ehemalige Finanz- und Ordnungsdezernent Marc Hansmann. Hansmann, der mittlerweile Vorstand bei Energieversorger enercity ist, habe sofort "Ja" gesagt – freute sich Hannovers SPD Chef Alptekin Kirci heute. Er sei ein hervorragender Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters: kompetent, sympathisch und mit Leitungskompetenz, so Kirci. Ein Parteitag der SPD soll Hansmann noch offiziell nominieren. Die anderen Parteien haben bislang noch keine Kandidaten vorgestellt. Die Neuwahl des Oberbürgermeisters findet voraussichtlich im November statt.

++ Drei Wochen vor der Wahl: Prominente Niedersachsen werben für Europa ++

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In drei Wochen ist Europawahl – und viele Politiker werben für sich, für ihre Partei, aber auch: Fürs Wählen an sich. Und für Europa. Um auf die Wahl und die Bedeutung der Europäischen Union aufmerksam zu machen, hat auch Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé heute eine Kampagne vorgestellt: Unter dem Motto „Deshalb bin ich dabei – Niedersachsen für Europa“ erzählen zehn Prominente in kurzen Videoclips, was sie an der EU schätzen. Aus der Region Hannover sind mit dabei: Musiker Mousse T, ESC-Sängerin Carlotta Truman und Poetry Slammerin Ninia LaGrandeAuch Fußball Weltmeister Per Mertesacker macht bei der Kampagne mit. Dessen Video ist aber noch in der Mache. Die fertigen Clips sind sowohl bei YouTube als auch bei Facebook zu finden, auf den Kanälen des Bündnisses „Niedersachsen für Europa“.

++ Christlichen Kirchen drohen Umstrukturierungen: Mitgliederzahlen gehen deutlich zurück ++

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Die christlichen Kirchen befürchten massive Rückgänge ihrer Mitgliederzahlen. Von 2,6 Millionen Mitglieder auf 1,2 Millionen – so sollen bis zum Jahr 2060 allein die der evangelischen Landeskirche Hannover sinken. Das wär ein Rückgang von rund 54 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Freiburg. Hauptgründe seien der demographische Wandel und der zunehmende Kirchenaustritt junger Menschen. Auch den Einnahmen durch Kirchensteuer wird es an den Kragen gehen: Das Landeskirchenamt in Hannover rechnet laut Medienberichten damit, dass die Finanzkraft um mehr als die Hälfte einbrechen wird. Der Kirche stünden deutliche Umstrukturierungen bevor.

++ Trotz Protesten: Niedersächsisches Polizeigesetz kurz vor Verabschiedung ++

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Fast 25.000 Unterschriften stellen sich gegen das geplante niedersächsische Polizeigesetz. Trotzdem sieht alles danach aus, als werde der Landtag noch diesen Monat über die umstrittene Novelle abstimmen. Am Donnerstag wurden die Unterschriften einer Online-Petition im Landtag abgegeben - überreicht an zwei Abgeordnete der Grünen. Gesammelt wurden sie vom Aktionsbündnis „NoNPOG“ – das setzt sich zusammen aus rund 150 Gruppierungen, darunter Parteien, Fan-Szenen und Gewerkschaften. Kritiker halten Teile des Polizeigesetzes für verfassungswidrig. Seit rund einem Jahr wird bereits an dem Entwurf gearbeitet – gestern fand im Innenausschuss die abschließende Beratungsrunde statt. Die Landesregierung plant, das Gesetz aus Zeitgründen durchzudrücken und Änderungen später vorzunehmen.

++ Direkter, schneller, moderner: Region plant neue "sprintH"-Buslinien ++

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Der Busverkehr in der Region Hannover soll besser werden. Schneller, direkter und moderner. Geplant sind aktuell sieben sogenannte „sprintH“-Linien. Sie alle sollen sich durch einen dichteren Takt und eine direkte Linienführung auszeichnen. Diesen Plan hat die Regionsverwaltung jetzt präsentiert. Zu den sprintH-Linien sollen demnach die bisher als RegioSprinter bekannten Linien 300, 500 und 700 gehören. Und dazu die 440 (Neustadt-Marienwerder), die 650 (Langenhagen-Marienwerder), die 640 (Burgdorf-A2-Center) und die 370 (Mehrum-Südstadt).

Neben der Taktung soll sich auf diesen Linien auch die Ausstattung verbessern: etwa mit WLAN und USB-Steckdosen an den Sitzplätzen. Die Änderungen sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember in Kraft treten. Die Regionsversammlung muss aber noch zustimmen.

++ Keine Vergewaltigung: vermeintliches Opfer verurteilt ++

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Eine Frau zeigt ihren Mann wegen Vergewaltigung an. Der Mann wird festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Fast einen Monat verbringt er hinter Gittern. Bis die Frau ihre Vorwürfe wieder zurücknimmt. Ihr Mann habe sie doch nicht vergewaltigt. Am Donnerstag wurde die Frau nun selbst verurteilt: Wegen Freiheitsberaubung und falscher Verdächtigung zu 15 Monaten auf Bewährung und 80 Sozialstunden.

Bei der Verhandlung am Amtsgericht stellte sich heute heraus, dass die Beziehung des aus Syrien stammenden Paares sehr konfliktreich zu sein scheint. Zu den Vergewaltigungsvorwürfen etwa soll es wegen Nacktfotos gekommen sein. Diese soll der Mann an die Familie der Frau geschickt haben. Um sie auf deren Alkoholkonsum hinzuweisen. Diese Fotos, so die Angeklagte heute, hätten Schande über sie gebracht und ihre Ehre verletzt. Mit der falschen Anzeige habe sie erreichen wollen, dass ihrem Mann das Handy weggenommen wird und die Fotos dann gelöscht werden.

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