++ Rodewalder Wolf: Endgültig zum Abschuss freigegeben++

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Der Rodewalder Wolf darf abgeschossen werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Freitag entschieden. Damit wies der vierte Senat eine Beschwerde gegen die Abschussgenehmigung zurück. Dem Leitwolf konnten mehrere Angriffe auf Nutztiere nachgewiesen werden. Zuletzt geriet das Tier durch die Tötung eines Ponys in Neustadt-Nöpke in die Schlagzeilen. Ob aber tatsächlich der Rodewalder Wolf verantwortlich war, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Der Beschluss des Gerichts ist nicht anfechtbar. Damit ist das Tier endgültig zum Abschuss frei gegeben.

++ Protest der Betroffenen: Trasse soll durch westliche Region Hannover geführt werden ++

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In den westlichen Kommunen der Region Hannover formiert sich nach Bekanntwerden der neuen Pläne für die Stromtrasse Südlink Protest: Am Donnerstag hatte Netzbetreiber Tennet bekanntgegeben, dass die Stromautobahn nun doch durch Neustadt, Garbsen Seelze, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Springe verlaufen soll und nicht wie zuletzt erwartet durch den Osten der Region. Die betroffenen Kommunen reagierten Überrascht. Tennet will die Pläne für die Favorisierte Trasse nun bei der Bundesnetzagentur einreichen. Bis Jahresende soll der sogenannte Detailkorridor fertiggestellt sein. Zuvor wolle man ab 25. März die Betroffenen Bürger vor Ort über die Gründe für die Streckenwahl informieren. Die Termine dafür stehen aber noch nicht fest.

++ Axträuber: 18-Jähriger wieder entlassen ++

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Ein 18-Jähriger soll in Hannover in diesem Monat zwei Supermärkte überfallen haben. Beide Male war der Täter maskiert und mit einer Axt bewaffnet. Der Räuber konnte allerdings lediglich in Herrenhausen etwas Beute machen, in Leinhausen wurde er von einem Supermarkt Angestellten in die Flucht geschlagen. Umfangreiche Ermittlungen hatten die Fahnder der Polizei auf die Spur des 18 Jährigen gebracht. Er konnte Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Stöcken festgenommen werden. Bei einer anschließenden Durchsuchungen stießen die Beamten des Raubdezernats auf mehrere Beweismittel, die nun ausgewertet werden. Wegen fehlender Haftgründe wurde der junge Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern aber weiter an.

++ Vom Flughafen direkt ins Gefängnis ++

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Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen 44-Jährigen bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Ägypten festgenommen. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl wegen Körperverletzung. Bereits 2015 war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte jedoch nicht vollständig gezahlt. Ersatzweise hätte er eine 40 tägige Haft absitzen können. Er entzog sich aber der Vollstreckung. Weil er die Strafe auch jetzt noch nicht zahlen konnte wurde er zu einer 33-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt.

++ Belegschaft bangt: Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen aufgehoben ++

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Die Belegschaft der Nord LB bangt um ihre Jobs, in einer internen Mitarbeiterinformation ist der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen aufgehoben worden. Bisher schloss eine  Betriebsvereinbarung solche Kündigungen bis 2020 aus. Die Nord LB gilt seit dem zweiten Februar als Sanierungsfall. Grund ist die sinkende Eigenkapitalquote. Der Kündigungsschutz fällt zwar mit Eintritt in die Sanierungsphase weg, gegenüber Radio Hannover teilte das Unternehmen aber mit: betriebsbedingte Kündigungen sollen auch in Zukunft möglichst vermieden werden.

++ Nach Dachstuhlbrand in Ahlem: Mutmaßlicher Brandstifter gefasst ++

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Nach dem Dachstuhlbrand am Sonntag in Ahlem hat die Polizei jetzt in der Südstadt den mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Der 35-Jährige kam in Untersuchungshaft. Ein aufmerksamer Zeuge hatte den Hausbewohner wiedererkannt und sofort die Polizei alarmiert. Fahnder konnten den Mann, der sich noch an der Sallstraße aufhielt, vorläufig festnehmen. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde er nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und besonders schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft geschickt. Die Ermittlungen dauern an. Bei dem Dachstuhlbrand am Sonntag an der Richard-Lattorf-Straße musste die Feuerwehr eine 86-jährige Frau über eine Drehleiter retten. Alle Bewohner des Hauses hatten aber Glück und bleiben unverletzt.

++ Nach Auschluss bei 96: Krawall-Fans sind wieder aufgenommen ++

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Vermummt und bewaffnet hatten sich Anhänger von Hannover 96 im November 2016 auf den Weg nach Hildesheim gemacht, um sich dort mit Braunschweig-Fans zu prügeln – die Polizei konnte die Massen-Schlägerei damals verhindern. Gegen 36 Vereinsmitglieder der Roten sprach der DFB ein bundesweites Stadionverbot aus und sie wurden bei 96 aus dem Verein ausgeschlossen. Jetzt hat einer der Betroffenen allerdings vor dem Landgericht Hannover geklagt und Recht bekommen, die Gewaltbereitschaft sei nicht nachgewiesen. Der Vorstand beschloss nun auch, die anderen 35 Vereins-Ausschlüsse rückgängig zu machen. Somit dürfen sie auch bei der Mitgliederversammlung im März abstimmen. 

++ Parken wird teurer: Bauausschuss stimmt für Gebührenerhöhung ++

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Das Parken auf Hannovers Straßen wird deutlich teurer – der Bauzuschuss hat gestern als erste Gremium der Erhöhung der Parkgebühren zugestimmt, die allein in diesem Jahr noch rund drei Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen bringen soll. Im Innenstadt-Bereich sollen die Gebühren demnach von 1,80 Euro pro Stunde auf 2,60 Euro steigen, in den Randbereichen 1,30 Euro auf 2 Euro beziehungsweise von 50 Cent pro Stunde auf 1 Euro. Dafür sollen die ersten 10 Minuten künftig kostenfrei sein. Wann genau die neuen Gebühren eingeführt werden ist noch unklar. Der Rat muss am Ende über den Beschluss des Bauauschusses entscheiden. Für die Umstellung der Parkscheinautomaten sind dann rund 2 Wochen eingeplant  - und Kosten von rund 100 000 Euro

++ Ex-Rockerboss: Hanebuth droht offenbar lange Haftstrafe ++

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Dem früheren Chef der Rockergruppe „Hells Angels“ in Hannover, Frank Hanebuth“, droht offenbar eine Haftstrafe von 13 Jahren. Wie mehrere Medien berichten, soll Hanebuth von spanischen Ermittlungsbehörden angeklagt worden sein unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Rockerboss war vor mehr als fünf Jahren auf Mallorca festgenommen worden. Er soll auf freiem Fuß in Deutschland sein – allerdings gegen Kaution.

++ Axt-Mann überfällt Discounter in Leinhausen ++

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In Leinhausen hat am Dienstagabend ein Unbekannter mit einer Axt einen Discounter überfallen. Es ist der zweite Vorfall dieser Art in diesem Jahr. Ob es sich um denselben Täter handelt, ist noch unklar. Der Mann betrat den Markt an der Kasseler Straße kurz vor Geschäftsschluss gegen 21 Uhr. Er bedrohte eine 63-jährige Kassiererin mit der Axt und forderte Geld. Als die Frau sich weigerte, flüchtete der Mann. Er ist etwa 1,80 Meter groß und schlank und trug eine olivfarbene Tarnjacke mit Kapuze. Bereits Anfang Februar hatte ein Unbekannter mit einer Axt einen Supermarkt an der Mandelslohstraße überfallen. Er schlug mit der Axt auf die Kasse ein und flüchtete dann mit der Geldkassette.

++ Kleefeld: Schüler gewinnen bundesweiten Wettbewerb ++

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Eine Riesenüberraschung haben Schüler der Klasse 11a der Alice-Salomon-Schule in Kleefeld am Mittwoch erlebt: Sie haben einen Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung gewonnen und dürfen auf Klassenfahrt nach Paris. Der Leiter des Wettbewerbs Georg Lambertz überreichte den Schülern ihren Preis. Er habe sich wahnsinnig gefreut, als er die überraschten Gesichter gesehen habe, so Lambertz. Die Jury überzeugt hat ein 6-minütiges Video der Schüler, und zwar zum Thema „Influencer“. An dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung haben insgesamt mehr als 2000 Klassen teilgenommen.

++ Kleefeld: Fahrkartenautomat gesprengt - bereits elfter Fall ++

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Unbekannte haben erneut einen Fahrkartenautomaten der Üstra in Hannover gesprengt, diesmal an der Haltestelle Zehlendorfweg in Vahrenheide. Es ist der elfte Vorfall dieser Art binnen zwei Monaten. Laut Zeugen hatten sich zwei mutmaßliche Täter Mittwochfrüh gegen halb fünf an den Haltestelle aufgehalten, dann habe es einen lauten Knall gegeben und die Unbekannten seien geflüchtet. Laut Polizei haben die Täter dabei eine Geldkassette erbeutet. Sie konnten trotz Fahndung mit mehreren Streifenwagen und Hubschrauber entkommen. Die Üstra schätzt allein den Materialschaden bei jedem gesprengten Automaten auf 30.000 Euro.

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