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++ Pflegekammer Niedersachsen: Mitglieder sprechen sich für Schließung aus ++

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Eine wirksame Interessenvertretung, die auch für bessere Arbeitsbedingungen in der Branche sorgt: Das sollte die Niedersächsische Pflegekammer sein und leisten. Seit Montag ist aber klar: Sie ist gescheitert. In einer Mitgliederbefragung haben sich über 70 Prozent GEGEN den Fortbestand der Kammer ausgesprochen. Sozialministerin Carola Reimann kündigte an, die Behörde nun aufzulösen. Die Kammer habe auch Fehler gemacht, so Reimann. Umstritten war vor allem, dass ALLE Pflegebeschäftigten zu Beginn auch gegen ihren Willen zahlende Pflichtmitglieder sein sollten.
Jetzt gehe es darum, für die Pflegebeschäftigten trotzdem schnell Verbesserungen zu erreichen, heißt es Montag in einer Reaktion der Gewerkschaft Verdi. „Endlich Lösungen im großen Stil für die Pflegenden“, fordert auch der Berufsverband für Pflegeberufe jetzt von der Politik. Die FDP im Landtag schlägt eine freiwillige Pflegendenvereinigung vor. Und fordert den Rücktritt von Sozialministerin Reimann.

 

++ Vinnhorst: Streit zwischen zwei Männern eskaliert ++

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Bei einer heftigen Auseinandersetzung in Vinnhorst soll am Sonntag ein 37-Jähriger seinem Kontrahenten schwere Schnittverletzungen zugefügt haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war es am Morgen auf einem Hinterhof an der Schulenburger Landstraße zum Streit zwischen den beiden Männern gekommen. Dabei attackierte der mutmaßliche Täter einen 27-Jährigen mit einem scharfen Werkzeug. Das Opfer wurde mit Schnittwunden an beiden Armen und im Nacken ins Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige konnte zunächst flüchten, doch mit Hilfe eines Hubschraubers gelang der Polizei die Festnahme wenig später an der Wiesenauer Straße. Der 37-Jährige war stark betrunken, das bestätigte ein Alkoholtest. Auf eine richterliche Anordnung durchsuchte die Polizei auch die Wohnung des Verdächtigen, wo sie eine nicht unerhebliche Menge Drogen sicherstellen konnte. Gegen den 37-Jährigen wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und Drogenbesitz ermittelt.

++ 23. Zinnober-Kunstfest: Besucherstrom trotz Corona ungebremst ++

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Die Sehnsucht nach Kunst war offenbar groß: Trotz Corona ist am Wochenende beim 23. Zinnober-Kunstfest in Hannover realer Kunstgenuss möglich gewesen. 65 Ateliers, Galerien, Ausstellungshäuser und weitere Kunstorte öffneten dafür ihre Türen und der Besucherstrom war ungebremst. Insgesamt zählten alle Ausstellungsorte am Samstag und Sonntag rund 15.000 Besuche. Im Vergleich zum Vorjahr sollen in einigen Kunststätten sogar bis zu doppelt so viele Besucher*innen vorbeigekommen sein. Zinnober wird alljährlich vom städtischen Kulturbüro in Zusammenarbeit mit einem Arbeitskreis aus Hannovers Kunstszene organisiert.

++ Waspo 98: Meistertitel zum Greifen nah ++

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Es bleibt spannend: Hannovers Wasserballer von Waspo 98 haben immer noch die Chance die Deutsche Wasserball-Meisterschaft zu gewinnen – auch wenn sie am Wochenende nicht beide Auswärtssiege in Berlin einfahren konnten. Im Best-Of-Five-Finale gegen Spandau 04 verlor Waspo das dritte Match mit 9:12.  Nichtdestotrotz führt Hannover in der Finalserie mit 2:1. Am Mittwoch geht’s weiter – diesmal wieder zuhause im Volksbad Limmer: Mit einem Heimsieg könnte Waspo nach 2018 zum zweiten Mal in der jüngsten Vergangenheit Meister werden.

++ Bluter Streit in Oberricklingen: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags ++

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In einer Wohnung in Oberricklingen hat am Sonntag ein Streit zwischen zwei Mitbewohnern ein blutiges Ende genommen. Ein 36 Jahre alter Mann soll seinem Kontrahenten mehrfach mit einer Waffe gegen den Kopf geschlagen haben. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Mitten in der Nacht hatte eine Nachbarin in dem Mehrfamilienhaus laute Schreie gehört und die Polizei alarmiert. Als diese an der verdächtigen Wohnung eintraf, öffnete den Beamten ein betrunkener Mann mit einer stark blutenden Kopfverletzung die Tür. Weiter in der Wohnung stießen sie auf den ebenfalls betrunkenen 36-jährigen Mitbewohner, der die Polizisten auch direkt attackierte. Der Angreifer konnte jedoch überwältigt und in Polizeigewahrsam gebracht werden. In der Wohnung stellten die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Der schwerverletzte 30-Jährige  kam in ein Krankenhaus. Bei dem Einsatz erlitt auch ein Polizist eine Kopfverletzung. Nach einer Behandlung im Krankenhaus war er aber weiter dienstfähig. Der Tatverdächtige soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

++ Polizei-Sondereinsatz in City: drei Shisha-Bars müssen schließen ++

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Weil sie sich nicht an die Corona-Auflagen gehalten haben, hat die Polizei am Wochenende drei Shisha-Bars in Hannovers Innenstadt vorläufig geschlossen. Gegen zwei weitere ermittelt die Behörde wegen Steuerhinterziehung. Bei Kontrollen in der City machten Polizeibeamte am Samstagabend zwei Shisha-Bars direkt dicht – denn die Lokale an der Kanalstraße und der Otto-Brenner-Straße verstießen gegen die Hygienebestimmungen. Sie setzten unter anderem die Maskenpflicht für Mitarbeiter nicht um. Bereits am Tag zuvor hatte die Polizei einer Shisha-Bar an der Georgstraße die Abgabe von Wasserpfeifen zunächst untersagt, da auch hier die Hygienevorschriften nicht eingehalten worden waren. Als sich herausgestellt hatte, dass das Lokal die Verfügung einfach ignoriert, ließen die Beamten auch diese Bar vorläufig schließen. Bei Kontrollen von weiteren Shisha-Bars in der Nikolai-Straße und Otto-Brenner-Straße hatten Polizeibeamte zudem 35 Kilogramm unversteuerten Tabak beschlagnahmt. Die Kontrollen waren Teil eines Sondereinsatzes der Polizei in der Innenstadt.

++ Corona: Mindestens 6 Schulen betroffen / Entwarnung in Kita Barsinghausen ++

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Entwarnung an der Kita Barsinghausen: Der Corona-Verdachtsfall hat sich doch nicht bestätigt, das teilte die Stadt Barsinghausen am Freitagmorgen mit. Am Donnerstag war die Kita vorsorglich geschlossen worden.

Auch im Schulbetrieb macht sich nach gut einer Woche das Coronavirus bemerkbar. Insgesamt seien bis dato sechs Schulen betroffen, an denen Infektionen bekannt wurden, das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Dem Bericht zufolge sei an der IGS Linden ein weiterer Fall aufgetreten. Auch betroffen seien unter anderem die Ricarda-Huch-Schule in der List und die Hartwig-Claußen Förderschule in der Südstadt. An einer Schule in Seelze wurde ein ganzer Jahrgang in Quarantäne geschickt.

++ aha gegen Herbstlaub: Ab 15. Oktober kommt der Laub-Müllsack ++

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Abfallunternehmen aha führt demnächst spezielle Müllsäcke für Herbstlaub ein. Dadurch sollen für Grundstücksbesitzer die oft überfüllten Biotonnen entlastet werden. Das wurde laut Medienberichten am Donnerstag im Abfallwirtschaftsausschuss entschieden. Der 80-Liter-Sack wird zunächst testweise eingeführt, ab 15. Oktober wird er für zwei Monate an Wertstoffhöfen der Region erhältlich sein, die Kosten betragen 2,10 Euro. Danach soll entschieden werden, ob der Laubsack bleibt. SPD und CDU hatten für die Einführung gestimmt – die Grünen befürchten, dass die Säcke bei nassem Laub zu schnell aufreißen.

++ 5.000 Maskenverstöße in nur sechs Stunden Kontrolle ++

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Rund 5.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in nur sechs Stunden – das ist die ernüchternde Bilanz von Kontrollen, die Polizei und Üstra am Mittwoch durchführten. In Hannover, Burgdorf und Garbsen waren sie unterwegs.

Besonders viele Verstöße gegen die Maskenpflicht gab es an Bushaltestellen und auf Bahnsteigen. Grund sei offensichtlich Unwissenheit über die Vorschrift, teilte die Polizei mit. Der überwiegende Teil der Menschen zeigte demnach Verständnis für die Mahnungen, einige waren jedoch uneinsichtig. Zehn Mal mussten die Beamten deshalb einen Platzverweis aussprechen – ein 18-Jähriger leistete sogar Widerstand dagegen und wurde festgenommen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sagte, es gebe keine Alternative zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung an bestimmten Orten, Corona sei noch nicht vorbei.

++ Mit Schlangenlinien auf der A2: Polizei stoppt volltrunkenen Lastwagenfahrer ++

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Ein volltrunkener Lkw-Fahrer ist am Donnerstagmorgen von der Polizei auf der A2 gestoppt worden. Der Mann war mit gut 3,5 Promille unterwegs. Die Weiterfahrt ist ihm entsprechend untersagt worden. Der Lkw-Fahrer aus Brandenburg machte gegen 7:30 Uhr mit Schlangenlinien auf sich aufmerksam. Wenig später kontrollierten ihn Polizeibeamte auf dem Parkplatz Varrelheide. Trotz der Mund-Nasenbedeckung war für die Beamten der starke Alkoholgeruch direkt zu riechen. Ein Atemalkoholtest bestätigte dann den Verdacht. Der 55-jährige Fahrer musste mit auf die Polizeiwache und seinen Führerschein abgeben. Die Polizei kontaktierte den Arbeitgeber, der nun einen Ersatzfahrer losgeschickt hat um den Sattelzug abzuholen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ist der Fahrer wieder entlassen worden.