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++ Region Hannover setzt auf Landeshauptstadt ++

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Beim Bewerbungsprozess als sogenannte Modellkommune will die Region nun zunächst ausschließlich die Stadt Hannover unterstützen. Niedersachsens Ministerpräsident habe klargestellt, dass pro Gesundheitsamt nur eine Modellkommune den Zuschlag erhält, teilte Regionspräsident Hauke Jagau in einer Presseerklärung mit. Die Stadt Hannover sei daher sozusagen als eines von zwei Oberzentren im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover – neben Hildesheim - gesetzt. Kritik an Entscheidung kam bereits aus Garbsen. Bürgermeister Christian Grahl warf der Region vor wieder einmal den Einzelhandel der Großstadt gegenüber dem der kleineren Nachbarstädten zu bevorzugen. Zudem wies er darauf hin, dass die Öffnung von Hannover Innenstadt zu Einkaufstourismus und Infektionsrisiken führen könnte, die gerade jetzt vermieden werden müssten. Die niedersächsische Landesregierung will am Karsamstag darüber entscheiden, welche 25 Kommunen Teil des Modellprojekts werden.  

++ Stadtbahnen und Busse fahren weiter – trotz Ausgangssperre ++

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ÜSTRA und Regiobus wollen am Regelfahrplan festhalten. Die ab Donnerstag in der Region Hannover geltende nächtliche Ausgangssperre soll damit keine Auswirkungen für die Fahrgäste haben. Das teilten die beiden Verkehrsunternehmen am Dienstag mit. Nur über die Osterfeiertage soll es wie jedes Jahr zu Einschränkungen kommen. An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gilt der Sonntagfahrplan.Die nächtliche Ausgangssperre soll in der Region Hannover vom 01. Bis zum 12. April gelten - und zwar von 22 bis 5 Uhr.

++ Region Hannover startet Betrieb der Luca-App ++

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Die Luca-App soll  die Arbeit des Gesundheitsamtes bei der Kontaktnachverfolgung entlasten. Sie sei eine sinnvolle Ergänzung zur Bekämpfung der Pandemie, denn je schneller im Infektionsfall die engen Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden, desto besser lassen sich die Infektionsketten unterbrechen, so Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Voraussetzung für die Nutzung der Luca-App ist ein Smartphone, mit dem beispielsweise bei einem Restaurantbesuch ein QR-Code gescannt werden kann, um sich zu registrieren. Sollte zur gleichen Zeit eine Corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Information an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die Nutzung der Luca-App ist kostenlos.

++ Bekiffter Autofahrer ohne Führerschein rast über Gehwege ++

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Ein bekiffter Autofahrer ohne Führerschein hat versucht einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Auf seiner Flucht ist der Mann auch über Gehwege gerast und hat dadurch Fußgänger in Gefahr gebracht. Die Polizei hatte den 27-Jährige auf der Vahrenwalder Straße kontrollieren wollen. Doch dann gab der Autofahrer plötzlich Gas und raste in Richtung Innenstadt davon. Mehrere Fußgänger mussten zur Seite springen und ausweichen, als das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über den Gehweg düste. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei das Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes an der Melanchtonstraße ausfindig machen. Bei der Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten schließlich fest, dass der Mann gar keinen gültigen Führerschein besitzt.  Außerdem hatte er Marihuana bei sich und wirkte laut Polizei als, stünde er unter dem Einfluss von Drogen. Gegen den 27-Jährigen wird nun ermittelt.

++ Fahrrad-Mobilitätskonzept: Land will Radverkehrsanteil bis 2025 auf 20 Prozent steigern ++

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Nicht erst seit Corona wird das Fahrradfahren immer beliebter. Die Landesregierung will den Umstieg vom Auto aufs Rad aber nun weiter stärken - mit dem Fahrradmobilitätskonzept, dass das Verkehrsministerium am Dienstag vorgestellt hat. Es sieht mehr Investitionen und eine bessere Infrastruktur vor. Das Konzept beinhaltet fast 50 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern, die in den kommenden Jahren nach und nach umgesetzt werden sollen. Neben dem Ausbau von Radwegen geht es etwa um die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln, die Verkehrssicherheit und den Radtourismus. Auch die Förderung der Städte und Gemeinden soll verbessert werden. So ist vorgesehen, dass künftig alle kommunalen Radverkehrsmaßnahmen gesetzlich einheitlich mit bis zu 75 Prozent vom Land bezuschusst werden. Profitieren könnte davon laut Ministerium etwa auch vermehrt der Bau breiterer und somit komfortablerer Radwege. Ziel des Landes ist es, den Radverkehrsanteil in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 von 15 auf 20 Prozent zu steigern.

++ Saisonstart der Maschseeflotte verschoben ++

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Die Maschseeflotte kann nicht wie geplant am Karfreitag in See stechen. Die Üstra hat den traditionellen Saisonstart zu Ostern verschoben. Die aktuelle Corona-Verordnung verbietet weiterhin die touristische Schifffahrt. Schon im vergangenen Jahr musste der Saisonstart der Maschseeflotte auf Anfang Juli verlegt werden. Ob und wann die Boote in diesem Jahr in See stechen können, ist laut Üstra noch nicht absehbar und hängt vom weiteren Infektionsgeschehen ab.

++ Medizinpersonal nicht zum Impftermin erschienen – KVN vermutet verspätete Einladungen ++

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Warum sind am Wochenende erneut viele niedergelassene Ärzte und deren Praxis-Mitarbeiter nicht zum Impftermin auf dem Messegelände erschienen? Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen führt dies auf ein organisatorisches Problem im Impfzentrum zurück. Offenbar sind die Einladungen zum Impftermin am Samstag teilweise erst sehr kurzfristig am Freitagnachmittag verschickt worden, also meist nach Praxisschluss. Die Mails sind dann anscheinend in einigen Praxen gar nicht mehr gelesen worden, vermutet die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Aus anderen Impfzentren in Niedersachsen ist der KVN ein solches Problem bisher nicht bekannt. Am vergangenen Wochenende waren 200 von insgesamt 700 Ärzten und Praxismitarbeitern nicht zum Impftermin auf dem Messegelände erschienen. Das Wochenende zuvor waren es sogar 400 nicht wahrgenommene Termine von insgesamt 600.

++ Region Hannover plant nächtliche Ausgangssperre für gesamtes Regionsgebiet ++

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Sie soll zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens gelten und ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten. Damit reagiert die Region auf die steigenden Infektionszahlen und die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Hier sind auch die Ausnahmen der Ausgangssperre geregelt. Sie seien beispielsweise dann gegeben, wenn eine notwendige medizinische Behandlung wahrgenommen oder einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen werden müsse. Ab dem 1. April gilt die neue Ausgangssperre in der Region. Sie ist zunächst auf 12 Tage begrenzt. Zudem prüft die Region eine Ausweitung der Maskenpflicht auf die gesamte Region.

++ E-Autos weiterhin Ausnahme in Hannover ++

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Das geht aus der aktuellen Kfz-Statistik der Stadt hervor. Demnach sind von rund 275.000 Kraftfahrzeugen gerade einmal 1.500 als E-Autos registriert. Besonders im privaten Gebrauch konnten sich die Stromer bisher nicht durchsetzen. Ihr Anteil liege nur bei etwa 40 Prozent. Die meisten E-Autos seien damit im Besitz von Firmen und Teil einer Dienstwagenflotte. Im Gegensatz dazu stehen bei den Hannoveranern weiterhin großvolumige Autos hoch im Kurs. Laut der aktuellen Statistik der Stadt seine bei den Zulassungen vor allem SUVs, Geländewagen und Großraum-Vans merkbar vertreten.

++ Niedersachsen hält an Modellprojekt fest ++

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Wirtschaftsminister Bernd Althusmann verteidigte die Pläne zu Öffnung des Handels gegenüber NDR-Info. Er befürchte, Deutschland werde mit einem gewissen Infektionsgeschehen leben müssen. Deshalb seien solche Modellversuche, nicht unvorsichtig oder gar leichtsinnig. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in der ARD-Sendung „Anne Will“ allen geplanten Lockerungen in den Bundesländern eine Absage erteilt und auch die Modellprojekten rigoros abgelehnt. Althusmann respektiere die Sorgen der Kanzlerin und erkenne sie an. Dennoch müsse man Wege heraus aus der Pandemie finden und dieser Weg könne nicht immer nur Lockdown lauten. Im Zuge des geplanten Modellprojekts sollen in Niedersachsen in etwa 25 Kommunen Öffnungen möglich werden. Gekoppelt an Schnelltests könnten so nach Ostern drei Wochen lang Geschäfte, Außengastronomie, Theater, Kinos oder auch Fitnessstudios besucht werden. Allein in der Region Hannover haben dafür neun Städte beworben.