++ Waffenverbot in Fußgängerzone: Landesregierung will verschärftes Waffenrecht ++

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Am Hauptbahnhof, am Opernplatz oder am Kröpcke: Auch in Hannover kam es in den vergangenen Monaten häufiger zu Messerangriffen an öffentlichen Plätzen. Das Land Niedersachsen will das Mitführen von Waffen und Messern in der Öffentlichkeit jetzt stärker eindämmen – das Kabinett hat am Montag einer entsprechenden Bundesratsinitiative von Innenminister Boris Pistorius zugestimmt. Der Gesetzesantrag verfolgt drei Ziele: Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern sollen nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. Springmesser, die besonders bei Jugendlichen zunehmend beliebter werden, sollen unabhängig von der Klingenlänge verboten werden – außerdem will Pistorius Waffenverbotszonen auf Orte ausweiten, an denen sich viele Menschen aufhalten – zum Beispiel in Fußgängerzonen, Bahnhöfen oder im Umfeld von Jugend- und Bildungseinrichtungen.

++ Ärger im Europawahlkampf: Stadt geht gegen vorschriftswidrige Wahlwerbung vor ++

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Die Wahlplakate zur Europawahl am 26. Mai hängen noch nicht lange – doch wenn es nach der Stadt Hannover geht, müssen einige Plakate schon jetzt wieder entfernt werden.  Nach Auffassung des zuständigen Tiefbauamtes verstößt ein Großteil der aufgehängten Plakate gegen die neuen überarbeiteten Regeln. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Anfang März soll die Stadt die Parteien über die Änderungen informiert haben. Es sei zum Beispiel nicht mehr gestattet Plakate an Bäumen anzubinden – und auch die gängige Praxis zwei Plakate als Doppelplakat an einem Laternenmast anzubringen, soll nicht mehr erlaubt sein. Bei den Parteien kommt die Neuregelung nicht gut an – und erst recht nicht die angekündigte Strafe: Für das Entfernen und Einlagern eines Plakats will die Stadt bis zu 50 Euro berechnen. Die Wahlkämpfer sollen bis heute (Dienstag) Zeit gehabt haben die Verstöße zu beheben.  

++ Küchenbrand in Linden-Süd: Vergessener Topf fängt Feuer ++

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus einem Fenster im zweiten Stock: Die Feuerwehr Hannover ist am Montagabend zu einem Küchenbrand in Linden-Süd ausgerückt. Mehrere Notrufe meldeten gegen 18:50 Uhr eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus an der Weberstraße. Offenbar hatte ein unbeaufsichtigter Topf auf einem Herd Feuer gefangen. Alle Bewohner konnten sich aber noch rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr brachte den Brand dann schnell unter Kontrolle. Sie war mit 30 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Schadenssumme ist noch unklar.

++ Nach Vergewaltigung in Hemmingen: Zehn Jahre Haft für Täter ++

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Zehn Jahre Gefängnis wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung: Der Täter, der im vergangenen Jahr eine junge Frau in Hemmingen vergewaltigt hatte, ist am Montag vom Landgericht Hannover verurteilt worden. Mit dem Urteil blieb die Kammer offenbar unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie habe eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes gefordert, berichtet die HAZ. Die Verteidigung dagegen habe eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und sieben Jahren für angemessen gehalten. Die Plädoyers fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 32-jährige Täter hatte gestanden, im August eine 22-jährige Radfahrerin zwischen Arnum und Harkenbleck überfallen, mit einem Knüppel geschlagen und vergewaltigt zu haben. Ein Passant hörte die Hilfeschreie der Frau und veranlasste den Täter zur Flucht.

++ Wohnungsnot: Bauminister Lies gegen Enteignungen ++

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Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat sich gegen mögliche Enteignungen im Kampf gegen die Wohnungsnot ausgesprochen. Es gebe bessere Mittel, um gegen Spekulation und Wucher vorzugehen, sagte Lies der HAZ. So investierten der Bund und die Landesregierung in Niedersachsen etwa anderthalb Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau. Dirk Toepffer, Fraktionschef der Landes-CDU, sagte, Enteignungen führten dazu, dass niemand mehr neue Wohnungen baue. Die Niedersächsischen Grünen fordern derweil die Schaffung einer Landeswohnungsbaugesellschaft. Auslöser der Debatte ist ein Volksbegehren in Berlin zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Die Initiatoren fordern, dass Wohnungen in Gemeineigentum überführt werden. Auch hier in Hannover hatten am Wochenende rund 150 Menschen gegen steigende Mieten demonstriert.

++ Bomben-Blindgänger bei Pattensen entschärft - B3 zeitweise gesperrt ++

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Erfolgreiche Bombenentschärfung bei Pattensen: Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben am Montag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Die Bombe lag in der Nähe der Bundesstraße 3 auf einem Acker. Für die Dauer der Entschärfung musste die B3 zwischen der B443 in Pattensen und Pattensen-Süd gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Unter anderem musste auch ein Briefverteilzentrum evakuiert werden.

++ 96-Boss Kind: Bremen an Füllkrug interessiert ++

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Hannover 96 steigt sehr wahrscheinlich ab in die Zweite Liga, das hat die bittere Niederlage gegen Wolfsburg am Samstag noch einmal deutlich gemacht. Weg wäre dann wohl auch Stürmer Niclas Füllkrug. Denn Werder Bremen hat Interesse, wie 96-Boss Martin Kind gegenüber Medien bestätigt hat. Füllkrug kann die „Roten“ bei einem Abstieg für 12 Millionen Euro Ablöse verlassen. Der 26-Jährige ist jedoch schon länger verletzt. 96 spielt am Samstag gegen den Tabellenfünften Mönchengladbach, und zwar hier Zuhause in der HDI-Arena.

++ Steine auf Weiche gelegt: Stadtbahn entgleist in Groß-Buchholz ++

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Gefährlicher Zwischenfall in Groß-Buchholz. Dort haben Unbekannte nahe der Stadtbahn-Haltestelle Roderbruchmarkt Steine auf eine Weiche gelegt und eine Stadtbahn damit zum Entgleisen gebracht. Der Vorfall passierte in der Nacht zu gestern, gegen kurz nach halb eins. Weil die Bahn kurz vor der Haltestelle war, fuhr sie nur mit geringer Geschwindigkeit.. Wie viele Fahrgäste noch an Bord der Linie 4 waren ist nicht bekannt, Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Im Anschluss wurde die Bahn wieder eingegleist und fuhr zu einem Betriebshof, wo sie aktuell auf mögliche Schäden untersucht wird. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht nun dringend Zeugen.

++ Schon wieder Trickbetrüger: Falsche Wasserwerker rauben Seniorin in Limmer aus ++

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Schon wieder haben dreiste Trickbetrüger, getarnt als Wasserwerker, eine Rentnerin bestohlen: Diesmal in Limmer. Die alte Dame war am Samstagmittag gerade vom Einkaufen zurück und parkte ihren Rollator im Treppenhaus, als einer der Täter sie ansprach. Er erklärte, es habe einen Wasserrohrbruch im Haus gegeben und benötige Zugang zu ihrer Wohnung. Während der Mann vorgab die Anschlüsse zu überprüfen, schickte er die Frau ins Bad, um die Toilette zu betätigen. Unter dem Vorwand eine Visitenkarte zu holen flüchtete er nach rund 15 Minuten. Die Seniorin bemerkte, dass offenbar ein zweiter Täter ihre Wohnung durchsucht und dabei hochwertigen Schmuck gestohlen hatte. Erst am Mittwoch hatten falsche Wasserwerker in Waldhausen zugeschlagen und neben wertvollem Schmuck rund 100.000 Euro Bargeld erbeutet. Die Polizei fahndet nach den Tätern und bittet um Zeugenhinweise.

++ Voll wie nie auf der Strecke: Teilnehmerrekord beim Hannover Marathon ++

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Der Hannover Marathon hat gestern bei bestem Frühlingswetter so viele Menschen bewegt wie noch nie: 26.792 Starter zählten die Veranstalter bei der 29. Ausgabe, zudem rund 250.000 Zuschauer, die über den Tag verteilt an der Strecke waren. Einen neuen Temporekord gab es zudem bei den Frauen - Racheal Mutgaa aus Kenia kam über die Marathondistanz nach 2:26:15 Stunden ins Ziel und brach damit den bisherigen Streckenrekord von 2013. Bei den Männern siegte der 21-Jährige Silas Mwetich, der zum ersten Mal außerhalb Afrikas einen Marathon lief und nach 2:09:37 Stunden das Ziel erreichte. In der Nacht vor dem Rennen hatten Hannovers Abschleppunternehmen wieder jede Menge zu tun. Mehr als 200 Autos mussten abtransportiert werden, um die Marathonstrecke frei zu bekommen. Etwa so viele wie in den Jahren zuvor.

++ Blindgänger in Misburg-Süd gefunden: Keine Evakuierung nötig ++

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Bei Bauarbeiten in Misburg-Süd ist Donnerstagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die britische Fünf-Zentner-Bombe, die sich in etwa zwei Meter Tiefe an der Anderter Straße befand, stellte sich glücklicherweise als bereits entschärft heraus. Das heißt es ist keine Entschärfung der Fliegerbombe und somit auch keine Evakuierung der Bewohner nötig. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen kümmerten sich um den sicheren Abtransport des Blindgängers.

++ Misburg: Heimbewohner missbraucht Mitarbeiterin sexuell ++

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In einem Misburger Wohnheim für sucht- und psychisch Kranke soll eine Mitarbeiterin von einem Bewohner sexuell missbraucht worden sein. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Hannover. Ermittelt werde in einem besonders schweren Fall der Vergewaltigung, hieß es. Ausgerechnet in einem Wohnheim, das Erkrankte wiedereingliedern soll, soll der Vorfall am vergangenen Sonntagabend passiert sein. Beschuldigt wird ein 35-Jähriger, er soll eine 22-jährige Mitarbeiterin in seinem Zimmer vergewaltigt haben. Sie konnte anschließend fliehen und alarmierte die Polizei in einer nahegelegenen Tankstelle. Der Verdächtige sitzt bereits in Untersuchungshaft. Laut Informationen der HAZ habe der Mann die Tat auch schon gestanden. Besonders brisant ist, dass er erst vor kurzer Zeit aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen worden sein soll. Er soll bereits wegen Gewalttaten auffällig geworden sein, allerdings bislang nicht wegen sexueller Übergriffe.

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