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++ Großveranstaltungen im Herbst: Land plant Lockerungen ++

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Niedersachsen die Corona-Verordnung weiter lockern. Und nach ersten Informationen der HAZ darf ab Oktober mehr gefeiert werden. Demnach will die Landesregierung Sitzveranstaltungen mit bis zu 500 Gästen ohne Genehmigung erlauben. Bei Großveranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern dürfen 30 Prozent der Sitzplätze belegt werden. Für Abendveranstaltungen gelte ein Alkoholverbot. Indoor-Stehpartys sollen mit bis zu 50 Gästen ohne Genehmigung möglich sein, Outdoor bis zu 100. Bei mehr Besuchern gelten wohl nahezu die gleichen Auflagen wie bei den Sitzveranstaltungen. Diese Regelung gilt offenbar auch für Diskotheken und Clubs - getanzt werden dürfe aber nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung.  Großveranstaltungen sollen zunächst nur bis zum Jahresende genehmigt werden, dann soll der Testlauf und die aktuelle Lage bewertet werden. Falls es das Infektionsgeschehen zulässt, wären in einer nächsten Stufe Großveranstaltungen mit 50 Prozent Auslastung denkbar.

++ Leere Haushaltskassen: Laatzen und Uetze bekommen finanzielle Hilfe ++

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Das Corona-Jahr schlägt auf die Kassen der Kommunen. In der Region Hannover sind besonders die Haushalte von Laatzen und Uetze strapaziert.  Das Niedersächsische Innenministerium hat daher am Mittwoch finanzielle Hilfe zugesichert. Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs erhalten 25 finanzschwache Städte und Gemeinden Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 61 Millionen Euro. Mehr als doppelt so viele Kommunen hatten aufgrund der außergewöhnlichen Lage finanzielle Hilfe beantragt. Das Gesamtfehlbetragsvolumen aller Antragsteller beläuft sich auf rund 1,67 Milliarden Euro.  Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius kündigte an, dass die Gelder größtenteils spätestens zum Jahresende ausgezahlt werden. Laatzen wird dann rund 4,4 Millionen Euro vom Land bekommen, Uetze gut 4,9.  

++ Rückkehr der Fans: 96 teilt Modus für Ticketkauf mit ++

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Bei Hannover 96 laufen die Vorbereitungen für die Rückkehr der Fans. Stammzuschauer dürfen sich auf das Derby gegen Braunschweig freuen. Die Anpassung der niedersächsischen Corona-Verordnung wird voraussichtlich erst in der kommenden Woche erfolgen, daher werden die Roten am Samstag gegen den Karlsruher SC noch vor 500 VIP-Gästen spielen. 96-Boss Martin Kind hätte gerne schon den ersten Spieltag mit mehr Zuschauern erlebt. Der Club sei vorbereitet gewesen, respektiere aber die Entscheidung der Politik, so Kind. Die neue 20-Prozent-Regel soll beim zweiten Heimspiel gegen Braunschweig umgesetzt werden. 9.800 Fans dürfen dann wieder in der HDI-Arena Platz nehmen. Dafür will 96 zeitnah die Dauerkartenkunden der vergangenen Saison anschreiben. Jeder Stammzuschauer darf zwei Karten kaufen. Wer leer ausgeht, wird bei der nächsten Partie bevorzugt. 

++ Corona in der Region: Infektionszahlen steigen ++

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In der Region Hannover sind die Corona-Infektionszahlen wieder stärker gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sind 53 neue Fälle dazugekommen, das hat das kommunale Gesundheitsamt am Mittwoch mitgeteilt. Aktuell sind damit 381 Menschen aus der Region mit dem Corona-Virus infiziert.  Besonders in Uetze ist das Infektionsgeschehen dynamisch. Dort stieg am Mittwoch die Fallzahl von 32 auf 47. Medienberichten zufolge stammen alle Corona-Fälle aus dem Umfeld des Uetzer Senioren- und Pflegeheims Am Storchennest. Dort sollen sich 28 Bewohner und elf Mitarbeiter infiziert haben. Aber auch in Hannover sind die Fallzahlen wieder gestiegen – von 186 auf 210. Allerdings ohne konkreten Infektionsherd. Das Gesundheitsamt hat besonders die Entwicklungen an den Schulen im Blick.

++ Klimaschonendes Zuhause für Straßenreinigung: aha eröffnet neue Betriebsstätte ++

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Ein Leuchtturmprojekt für den Klimaschutz in Hannover. Das ist für Oberbürgermeister Belit Onay die neue Betriebsstätte der Abfallwirtschaft Region Hannover in der Nordstadt, die am Dienstag nach 2,5 Jahren Bauzeit eröffnet wurde. In dem energetischen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs sind jetzt zwei Betriebsstätten der Straßenreinigung gemeinsam untergebracht. 70 Prozent weniger Energie verbraucht das Gebäude im Passivhausstandard. Eine eigene Fotovoltaik-Anlage erzeugt den Strom für den elektrischen Fuhrpark. Die neue aha-Betriebsstätte an der Gertrud-Knebusch-Sraße hat eine Fläche von 13.500 Quadratmetern. Es ist der Arbeitsplatz von 150 Beschäftigten. Die Baukosten liegen bei rund 23 Millionen Euro.

++ Nach Änderung der Testverordnung: Corona-Testzentrum am Flughafen schließt bald ++

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Das Corona-Testzentrum am Flughafen in Langenhagen schließt zum Ende des Monats. Bereits ab Mittwoch dürfen sich dort nur noch Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf das Virus testen lassen. Der Grund: Die Bundesregierung hat am Dienstag die Testverordnung angepasst. Reiserückkehrer aus Nicht-​Risikogebieten, die keine Symptome zeigen, haben keinen Anspruch mehr auf kostenfreie Coronatests. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann begrüßt die Entscheidung. So könnten wichtige Ressourcen und Laborkapazitäten geschont werden, die in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich noch dringend benötigt werden. Mit Blick auf die Herbstferien würde Reimann aber noch einen Schritt weitergehen:  Auch die Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollten ihrer Ansicht nach nicht mehr kostenlos sein. Wer ganz bewusst das Risiko eingehe, in ein solches Gebiet zu reisen, muss nach der Rückkehr zunächst in Quarantäne und die Kosten für den Test selbst tragen, so die Ministerin.

++ Comeback im Rathaus? Sylvia Bruns will Hannovers Sozialdezernentin werden ++

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Sie will zurück ins Neue Rathaus: Sylvia Bruns will Hannovers neue Sozialdezernentin werden. Bevor die FDP-Abgeordnete vor sieben Jahren in den Niedersächsischen Landtag eingezogen ist, war sie lange Zeit Ratsmitglied in Hannover. Bruns ist die Wunschkandidatin von Oberbürgermeister Belit Onay für den Leitungsposten im Sozialdezernat. Im Neuen Rathaus hat sie am Dienstag einen Vorgeschmack gegeben, wie sie die kommunale Sozialarbeit stärken möchte – besonders in den Bereichen Integration, Bekämpfung der Obdachlosigkeit und Pflege. Im Landtag ist die gebürtige Hannoveranerin FDP-Fraktionssprecherin für Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Verbraucherschutz. Von 2011 bis 2016 war sie Mitglied des Rates der Landeshauptstadt. Ob Bruns Hannovers neue Sozialdezernentin wird, entscheidet sich mit der Ratswahl am 24. September. Ihre Chancen stehen gut, da sie nicht nur von Onay sondern auch vom Ampelbündnis unterstützt wird.

++ Schlägerei in S-Bahn: Streit um Maskenpflicht eskaliert ++

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Während einer Fahrt in einer S-Bahn von Hannover nach Hildesheim ist der Streit um das Tragen einer Maske in einem Würgegriff und einem Polizeieinsatz geendet. Ein Paar aus Hannover hatte zwei junge Männer beim Vorbeigehen im Zug angesprochen, weil sie ihren Mund-Nasen- Schutz nur unter dem Kinn hängen hatten. Die 16 und 20 Jahre alten Brüder wurden daraufhin sauer und beleidigten das Paar. Der Streit eskalierte und es kam zum Handgemenge. Beide Parteien gingen aufeinander los. Die jungen Männer nahmen den 35 Jährigen in den Würgegriff und schlugen mit dem Handy auf seinen Kopf. Das Zugpersonal rief schließlich die Bundespolizei und stoppte die Bahn in Rethen. Nach dem Eintreffen der Beamten machten alle Beteiligten unterschiedliche Angaben über das Geschehen. Die Polizei ließ die Videoaufnahmen aus der S-Bahn sichern und es wurde gegen alle drei Männer ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

++ 23 Jähriger nach Messerstecherei am Steintor in Lebensgefahr ++

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Bei einer Messerstecherei im Steintorviertel sind fünf Menschen verletzt worden. Die Auseinandersetzung hatte am Sonntagmorgen in einem Club an der Scholvinstraße begonnen. Dort waren zwei Männer und weitere Komplizen offenbar im Streit um zwei 16 und 18 Jahre alten Frauen aneinandergeraten. Das Ganze verlagerte sich schließlich nach draußen auf die Straße. Dort zogen die zwei Männer ein Messer und gingen aufeinander los. Die Spuren zeigten, dass der streitende Tross durch mehrere Straßen im Steintorviertel zog.  Der 23 Jährige und der 31 Jährige erlitten schwere Stichverletzungen. Der Jüngere der beiden schwebte in Lebensgefahr. Die beiden anderen beteiligten Männer und eine der Frauen wurden bei der Messerstecherei leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags und sucht Zeugen. Ob es sich um eine private Auseinandersetzung oder um einen Streit im Rotlichtmilieu handelte, ist unklar.

++ Demo gegen Coronamaßnahmen friedlich verlaufen ++

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Die Demos am Wochenende sind weitestgehend friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Gut 1100 Menschen hatten am Samstag in Hannovers Innenstadt gegen die Corona Maßnahmen protestiert. Ihnen gegenüber standen etwa 700 Gegendemonstranten. Einige Male musste die Polizei den Demonstrationszug der Corona Skeptiker anhalten, weil sich einige Teilnehmer nicht an die Abstände und die Maskenpflicht hielten. Eskalationen gab es aber nicht. Hier in Hannover wurden auch nicht wie zuletzt in Berlin die Reichflaggen geschwenkt und hier haben auch keine Reichbürger und Rechtsextremen das Bild dominiert. Der Anteil der Rechten schien deutlich kleiner gewesen zu sein. Die Polizei hat aber Ermittlungen gegen einige Gegner der Corona-Maßnahmen eingeleitet, weil sie gefälschte ärztliche Atteste bei sich hatten, um sich von der Maskenpflicht zu befreien.