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++ Weitere Corona-Fälle: Kfz-Zulassungsstelle wieder geschlossen ++

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Hannovers Kfz-Zulassungsstelle ist wegen mehrerer Corona-Fälle schon wieder geschlossen. Erst mal bis auf Weiteres, wie die Stadt mitgeteilt hat. Kunden, die für diese Woche einen Termin vereinbart haben, werden gebeten online einen neuen zu vereinbaren. Wer ab nächster Woche einen Termin hat, soll regelmäßig im Internet schauen, ob es dabei bleibt. Die Stadt arbeitet jetzt an einem Notkonzept für die Kfz-Zulassungsstelle am Schützenplatz. Sie hofft, ab Donnerstag einen eingeschränkten Teilbetrieb für zumindest dringende Anliegen anbieten zu können. Wann normale Kfz-Zulassungen wieder möglich sind, ist unklar. Laut Stadt könnten andere Beschäftigte wegen der komplizierten Abläufe nicht spontan in der Behörde eingesetzt werden. Bereits seit dem 25. März waren die Auto-Zulassungen wegen eines vorherigen Corona-Falls nur sehr eingeschränkt möglich gewesen. Aufgrund der Hygienemaßnahmen in der Zulassungsbehörde geht die Stadt derzeit nicht davon aus, dass sich Kunden infizieren konnten.

++ 96 hält an Kocak und Zuber fest ++

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Kocak und Zuber dürfen weitermachen: Hannover 96 hält trotz seiner sportlichen Krise vorerst weiter an seinem Trainer an seinem Sportdirektor fest. Wie der Verein mitteilte, hat sich 96-Geschäftsführer Martin Kind am Montag in Großburgwedel mit der sportlichen Leitung getroffen. Gemeinsam mit Trainer Kenan Kocak und Sportdirektor Gerhard Zuber habe man konstruktiv und kritisch die aktuell sportlich unbefriedigende Situation besprochen. Zu den genauen Inhalten des Gesprächs äußerte sich der Verein aber nicht. Personelle Konsequenzen haben die negativen Ergebnisse der vergangenen Wochen aber vorerst nicht. Die volle Konzentration gelte nun gemeinsam den nächsten Spielen, sagte 96-Boss Martin Kind. Nach der jüngsten 1:3-Niederlage gegen Heidenheim hatten einige Fans die Trennung von Trainer Kocak gefordert.

++ Wechselt Hannovers Erste Stadträtin zum Flughafen? ++

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Der Flughafen Hannover soll künftig offenbar von einer Doppelspitze geführt und einen zweiten Geschäftsführer bekommen. Für den neuen Chef-Posten gibt es anscheinend auch schon einen prominenten Bewerber, genauer gesagt eine Bewerberin. Wie die Haz erfahren haben will, möchte Hannovers Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette kaufmännische Leiterin des Flughafens werden. Einen möglichen Wechsel zum Airport hat sie selbst aber bislang noch nicht kommentiert. Tegtmeyer-Dette hatte vor einigen Wochen angekündigt, für eine zweite Amtszeit als Dezernentin nicht wieder zur Verfügung zu stehen. Sie verlässt die Stadtverwaltung Ende Juli. Die Flughafen-Stelle, auf die sie sich anscheinend bewirbt, ist in der Ratspolitik nicht unumstritten. Einige Parteien fragen sich, warum der Flughafen angesichts der Krise mit Umsatzeinbrüchen und hoher Schulden eine neue Stelle einrichten will, die dem Bericht zufolge mit bis zu 250.000 Euro jährlich zu Buche schlägt.

++ Testpflicht an Schulen gestartet - Schulleitungsverband spricht von Chaos ++

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In Niedersachsen müssen sich Schüler und Lehrkräfte seit Montag zweimal pro Woche vor Unterrichtsbeginn selbst zu Hause auf das Coronavirus testen. Doch der Start der Testpflicht ist aus Sicht des Schulleitungsverbandes Niedersachsen chaotisch verlaufen. Einige Schulen hätten viel zu wenige Testkits zum Verteilen erhalten, manche die falschen, kritisiert der Verband. Das sei völlig unprofessionell. Viele Schulleitungen seien wütend. Die Kommunikation des Kultusministeriums sei zudem viel zu kurzfristig und unklar, so die Kritik. Der erste Tag nach den Osterferien wurde demnach unterschiedlich organisiert. An manchen Schulen wurden nur Testkits ausgegeben, Unterricht und Notbetreuung gab es nicht. Andere Schulen boten lediglich Notbetreuung an, wiederum andere starteten mit dem Unterricht, ohne die Kinder zu testen. Hier mache jeder, was er für richtig hält, kritisiert der Schulleitungsverband Niedersachsen.

++ Seelhorst: Polizei löst Party in Mehrfamilienhaus auf ++

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In Seelhorst hat die Polizei am Wochenende eine illegale Party aufgelöst – allerdings unter erheblichen Widerstand der Feiernden. Eine Anwohnerin hatte sich in der Nacht zu Sonntag über Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus an der Kohnestraße beschwert. Beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass in einer Wohnung zu siebt gefeiert wurde. Einige Partygäste widersetzten sich einer Kontrolle, schlugen und schubsten die Beamten. Ein 30-jähriger Mann sowie zwei 28 und 35 Jahre alte Frauen nahm die Polizei vorläufig fest. Gegen sie wird jetzt u.a wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands ermittelt. Aufgrund des Verstoßes gegen die geltenden Corona-Bestimmungen werden alle Partygäste Ordnungswidrigkeitsanzeigen erhalten.

++ Bemerode: Paketbote mit Pfefferspray attackiert ++

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In Bemerode ist am Wochenende ein Paketbote auf seiner Tour angegriffen worden. Die Polizei sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 49-jährige Zusteller am Samstagmittag in der Weinkampstraße unterwegs. Als er gerade ein Mehrfamilienhaus verlassen hatte, fingen ihn zwei jüngere Männer ab. Sie fragten nach dem Inhalt seiner Taschen. Als der Bote nicht darauf einging und die beiden ignorierte, sprühte ihm einer der Männer Pfefferspray ins Gesicht. Der 49-Jährige rettete sich leicht verletzt zurück in das Mehrfamilienhaus. Anwohner alarmierten die Polizei. Doch eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Angreifern blieb erfolglos. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Döhren entgegen.

++ Neues Infektionsschutzgesetz: MP Weil sieht Nachbesserungsbedarf ++

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Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie will die Bundesregierung die Zügel in die Hand nehmen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil bringt das offenbar nicht aus der Ruhe. Niedersachsen könne mit geplanten bundeseinheitlichen Corona-Schutzmaßnahmen im Grundsatz gut leben, teilte der Landeschef am Sonntag in einem Statement mit. Denn anders als einige andere Bundesländer habe Niedersachsen die vor Ostern vereinbarte Notbremse vollständig umgesetzt.

Allerdings sieht Weil noch Nachbesserungsbedarf – und begrüßt es, dass der Entwurf aus dem Bundesinnenministerium mithilfe der Länder aktuell überarbeitet wird. Denn nach seiner Einschätzung mangelt es den Juristinnen und Juristen im Bund an Erfahrungen, die die Länder in den vergangenen Monaten bereits gemacht haben. Es bleibe nun abzuwarten, wie sich die Diskussionen um eine Neuregelung im Infektionsschutzgesetz weiterentwickeln, so Weil.

Solange noch Unklarheit herrscht, werden keine Öffnungen in niedersächsischen Städten erprobt. Die geplanten Modellprojekte liegen vorerst auf Eis. Darauf haben sich gestern die Landesregierung und Kommunalverbände verständigt.  

++ Zweite Heimniederlage: Hannover 96 verliert gegen Heidenheim ++

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Schon wieder eine Heimklatsche für die Roten: Hannover 96 hat am Sonntag 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim verloren. Allerdings anders als bei der Heimniederlage gegen die Würzburger Kickers hat die Mannschaft diesmal Einsatz gezeigt und zunächst mithalten können. Das macht es für 96-Cheftrainer Kenan Kocak besonders bitter: "Fußball ist kein Eiskunstlauf. Es gibt keine Punkte für optische Überlegenheit, für das gute Spielen. Man muss Ergebnisse erzielen und das haben wir nicht geschafft. Deswegen sind wir enttäuscht. Aber wir haben gezeigt, dass der Weg stimmt, dass wir durch Inhalte weiterarbeiten müssen und dann gestärkt aus dieser schwierigen Situation auch herauskommen."

Kocak bleibt zuversichtlich – auch Sorgen um seinen Job mache er sich aktuell nicht. Am Sonntag geht es für die Roten weiter – auswärts gegen den Vfl Bochum.

++ Bissendorf: Falsche Paketboten überfallen Renter-Ehepaar ++

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Eigentlich wollten sie nur ein Paket annehmen – doch dann wurde ein Rentner-Paar aus Bissendorf im eignen Haus überfallen. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen.

Am Freitagabend gegen zwanzig nach acht klingelte es an der Haustür des älteren Ehepaares in der Fasanenstraße in Bissendorf. Zwei Männer meldeten sich und gaben an, ein Paket abgeben zu wollen. Als der 81-jährige Hausbesitzer die Tür öffnete, wurde er von ihnen attackiert und überwältigt. Danach fesselten die beiden Angreifer den Ehemann und seine 77-jährige Frau und sperrten sie ein. Dabei wurde das Ehepaar leicht verletzt. Im Anschluss durchsuchten die Diebe das Haus, erbeuteten Schmuck sowie Bargeld und flüchteten unerkannt. Das Ehepaar konnte sich gegenseitig befreien und alarmierte die Polizei. Ein sofortige Fahndung verlief erfolglos.

++ 5000 Niedersachsen an Covid-19 gestorben - Infektionszahlen rückläufig ++

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5000 Menschen – so viele hat die Corona-Pandemie hier bei uns in Niedersachsen bislang das Leben gekostet. Der Großteil der Opfer war dabei 70 Jahre oder älter, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover mit. Den Höchststand hatten die Todeszahlen demnach Anfang Januar erreicht, seither sind sie stark rückläufig. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr sind in Niedersachsen etwas mehr als 200.000 Menschen an dem Virus erkrankt. 5000 Tote entsprechen einem Anteil von zweieinhalb Prozent.

Bei uns in der Region Hannover sind die Infektionszahlen derzeit weiter rückläufig, möglicherweise ist an den Osterfeiertagen aber weniger getestet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 105,7.