++ Keks-Erbin Verena Bahlsen bringt Netzgemeinde gegen sich auf ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen bringt dieser Tage viele Menschen gegen sich auf – mit unbedarften Äußerungen: Auf einer Digitalkonferenz in Hamburg hatte die 25-Jährige gesagt, ihr gehöre ein Viertel von Bahlsen. Und das sei toll, denn sie wolle sich eine Segel-Yacht kaufen „und solche Sachen“. Bei der Netzgemeinde auf Facebook und Twitter kam das nicht gut an, auch weil der Keksfabrikant Bahlsen unter den Nationalsozialisten 200 Zwangsarbeiter beschäftigt hatte. Dazu sagte die Firmenerbin der „Bild“, das sei vor ihrer Zeit gewesen und Bahlsen habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Der 26-Jährigen geht die ganze Diskussion scheinbar mächtig auf den Keks.

++ GVH: Bus- und Bahnfahrer dürfen Fahrrad öfter kostenlos mitnehmen ++

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Bus- und Bahnfahrer im Großraum Hannover können ihr Fahrrad künftig öfter kostenlos mitnehmen. Und zwar montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr und dann wieder von 19 Uhr bis 6.30 Uhr am Folgetag. Üstra-Chef Volkhardt Klöppner sprach am Dienstag bei der Vorstellung der Kampagne von einem ersten wirkungsvollen Ergebnis der Zusammenarbeit mit Regiobus. Ein mögliches Gedränge um die Stellplätze in Bussen und Bahnen wollen die GVH-Betriebe mit einer Regel verhindern: Denn Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen sollen immer Vorrang vor dem Fahrrad haben. Ab Sonntag soll es losgehen.

++ Spielpark Roderbruch: Schuppen komplett ausgebrannt ++

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Im Spielpark Roderbruch ist am Montagabend ein Schuppen komplett abgebrannt. Eine Ausbreitung des Feuers konnte noch rechtzeitig verhindert werden. Mehrere Anrufer hatten gegen 18:45 Uhr den Brand auf dem Gelände an der Rotekreuzstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand der etwa 20 Quadratmeter große Geräteschuppen  voll in Flammen. Das Feuer drohte auf das Haupthaus überzugreifen, in dem auch ein städtischer Hort untergebracht ist. Die Feuerwehr konnte den Brand aber zügig löschen, gemeinsam mit dem Rettungsdienst waren insgesamt 42 Einsatzkräfte und 12 Fahrzeuge vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Einschränkungen im Betreuungsangebot des Horts sind derzeit nicht zu befürchten.

 

++ Pflegenotstand: Diakovere organisiert Krankenhaus-Stationen neu ++

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Der akute Fachkräftemangel macht dem Klinikunternehmen Diakovere in Hannover immer mehr zu schaffen. Etwa 40 Pflegestellen sind derzeit in den Krankenhäusern unbesetzt. Deshalb hat sich die Diakovere dazu entschieden zwei Stationen zu schließen. Es soll sich dabei um die Station 2 Süd aus dem Bereich Allgemein-, Visceral – und Gefäßchirurgie im Friedriekenstift und die Aufnahmestation 11 im Henriettenstift handeln. Die Diakovere betont, dabei, dass das medizinische Angebot aber bestehen bleibt. Ziel der Schließungen sei es keine offenen Stellen mehr zu haben, dies nachhaltig sicherzustellen und auch das vorhandene Pflegepersonal zu entlasten. Durch das Zusammenlegen von Stationen sollen sich Wege und Arbeitsabläufe verkürzen. Der Fachkräftemangel ist aber nicht nur ein Problem der Diakovere, auch die anderen Krankenhäuser in Hannover haben mit dem Pflegenotstand zu kämpfen.

 

++ Toter in Lahe: 21-Jähriger unter Gabelstapler eingeklemmt ++

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Ein Stadtmitarbeiter ist am Montag in Lahe ums Leben gekommen: Der 21-Jährige verunglückte mit einem Gabelstapler und wurde dabei tödlich verletzt. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Demnach steuerte der junge Mann den Stapler am frühen Nachmittag über den Betriebshof des Stadtfriedhofs Lahe. Dabei prallte er rückwärts gegen eine Palette mit Steinen. Der Stapler kippte zur Seite, der 21-Jährige versuchte noch, aus der Fahrerkabine heraus zu springen – wurde aber von dem umfallenden Fahrzeug erfasst. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

++ Südstadt: 93-Jährige gewaltsam zu Tode gekommen ++

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Es war kein Unfall am Sonntag in der Südstadt: Die 93-Jährige, die tot in ihrer Wohnung gefunden wurde, ist Opfer eines Verbrechens geworden. Das hat die Obduktion der Leiche ergeben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine Angehörige hatte die Seniorin tot in der Küche ihrer Wohnung an der Kestnerstraße entdeckt und die Polizei gerufen. Die bittet nun um Zeugenhinweise. So sei die 93-Jährige am vergangenen Dienstag noch einmal in einem Supermarkt in der Marienstraße einkaufen gewesen. Dabei habe sie einen auffälligen beige-braunen Wollmantel getragen … Vor zwei Jahren waren bereits zwei Senioren in Hannover durch Gewalttaten ums Leben gekommen: Eine 91-Jährige in Hainholz wurde erschlagen, ein 96-Jähriger in Stöcken lebensgefährlich verletzt. Ob der Tod der 93-Jährigen mit den Taten in Verbindung steht, ist noch unklar.

++ 96-Stürmer Jonathas demoliert sechs Autos ++

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96-Stürmer Jonathas soll sechs Autos demoliert haben, sein eigenes eingeschlossen – das Ganze aber wohl ohne Absicht. Der 30-Jährige habe am Donnerstag in der Südstadt einer Autofahrerin die Vorfahrt genommen, es sei zum Zusammenstoß gekommen, der schwere Geländewagen des Fußballprofis sei dabei gegen vier geparkte Autos geschleudert. Das berichteten mehrere Medien am Montag gleichlautend. Jonathas drohen demnach nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, eine Geldbuße und ein Punkt in Flensburg. Immerhin: endlich ein Punkt!

++ Vahrenheide: Ostfriesen beim Schmuckkauf in Falle gelockt und ausgeraubt ++

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Zwei Ostfriesen sind am Wochenende in Vahrenheide überfallen und ausgeraubt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Die beiden Männer waren am Samstag aus Aurich nach Hannover gereist, um Schmuck anzukaufen. Dabei wurden sie aber offenbar in eine Falle gelockt: Denn am  verabredeten Treffpunkt gegen 22 Uhr an der Chemnitzer Straße wurden sie plötzlich von zwei Männern überfallen. Die Täter schlugen sofort auf die Friesen ein, sie waren  mit einem Baseballschläger und einer Pistole bewaffnet und forderten Geld. Schlussendlich konnten die Täter nur ein Mobiltelefon rauben und flüchteten in eine unbekannte Richtung. Die beiden Opfer erlitten leichte Verletzungen. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Ost entgegen.

 

++ Bothfeld: 28-Jähriger attackiert 48-Jährigen mit Machete ++

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In Bothfeld sind am Wochenende Beziehungsstreitigkeiten eskaliert. Auf offener Straße attackierte ein 28-jähriger Mann seinen Rivalen mit einer Machete. Einem couragierten Busfahrer gelang es den Angreifer zu überwältigen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Nach ersten Erkenntnissen war der 28-Jährige am Samstagabend gegen 23 Uhr mit seinem Auto auf der Langenforther Straße unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß seine 36-jährige Bekannte. Im Auto dahinter: deren 48-jähriger Ehemann. An der Kreuzung Am Alten Gehäge/Meierweisen mussten die Autos verkehrsbedingt halten und die Situation eskalierte. Der 28-Jährige schlug mehrfach mit einer Machete auf den 48-Jährigen ein, der einigen Schlägen noch ausweichen konnte. Ein Busfahrer wurde auf die Situation aufmerksam und schritt ein: Ihm gelang es den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten nahmen den 28-Jährigen fest. Sein Kontrahent wurde bei dem Angriff leicht verletzt. 

++ Frühlingsfest-Bilanz: Rund 740.000 Besucher auf dem Schützenplatz ++

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So viele Besucher wie noch nie: Auf seinem Endspurt hat das Frühlingsfest noch einen neuen Rekord aufgestellt. Rund 77.000 Menschen besuchten am vergangenen Wochenende das Volksfest auf dem Schützenplatz. Und auch insgesamt ziehen die Veranstalter der Arbeitsgemeinschaft für Volksfeste eine positive Bilanz: Imagewechsel und sonniges Wetter lockten in den vergangenen drei Wochen rund 740.000 Menschen auf Niedersachsens größtes Frühlingsfest. Die Veranstalter setzten zum ersten Mal auf Nachhaltigkeit – verbannten unter anderem Plastikgeschirr vom Festplatz, boten Ladesäulen für E-Fahrzeuge und gesunde Alternativen zu Bratwurst und Pommes an.

++ Trotz starkem Heimsieg: Hannover 96 steigt aus der Bundesliga ab ++

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Es war ein starker Auftritt und der beste Sieg der Saison – doch das 3:0 im Heimspiel gegen SC Freiburg konnte die Roten am Wochenende auch nicht mehr retten: Hannover 96 ist zum sechsten Mal abgestiegen. Die wichtigen Entscheidungen für einen Neuaufbau stehen noch aus: Nach dem Rauswurf von Horst Heldt braucht 96 noch einen neuen Sportmanager. Erst dann können die Pläne für den Wiederaufstieg geschmiedet werden. So lange wird auch die Trainerfrage offen bleiben. Nach dem offiziellen Saisonende will die Vereinsführung mit Cheftrainer Thomas Doll sprechen.

++ Neustart bei der SPD: Miersch soll Bezirkschef für Hannover werden ++

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Der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch soll Nachfolger von Stefan Schostok im SPD Bezirk Hannover werden. Wie die Partei am Wochenende mitteilte, ist Miersch auf einer Vorstandssitzung einstimmig nominiert worden. Bereits Ende Juni soll der 50-Jährige bei einem ordentlichen Parteitag in Lüneburg zum Bezirkschef gewählt werden. Hannover ist einer von vier SPD-Bezirken in Niedersachsen. Bis Anfang April hatte Miersch zehn Jahre lang den SPD Unterbezirk Region Hannover geführt. Dass er mit dem Oberbürgermeisteramt in Hannover liebäugeln würde, verneinte er aber. Als OB-Nachfolger hat die SPD Hannover bereits Ex-Stadtkämmerer Marc Hansmann angekündigt.

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