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++ Weil sieht noch einige offene Fragen zur Bundes-Notbremse ++

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Die niedersächsische Landesregierung steht hinter der Bundes-Notbremse. Die grundsätzliche Stoßrichtung sei in Ordnung, meinte Ministerpräsident Stephan Weil in einer ersten Einschätzung. Allerdings gäbe es zur Gesetzesänderung noch einige offene Fragen, die geklärt werden müssten. Etwa zur nächtlichen Ausgangsperre die ab einer Inzidenz ab 100 automatisch greifen soll und keine milderen Mittel zulässt. In der Region Hannover war diese bereits gerichtlich gekippt worden. Weil sieht in diesem Punkt deshalb noch Konkretisierungsbedarf. Es sei zudem noch nicht geklärt, ob und wie es mit den Modellkommunen bei steigenden Inzidenzen weitergehen kann, kritisierte Weil. Der Ministerpräsident will in Niedersachsen gerne weiter an dem Test-Projekt festhalten und ausgewählten Kommunen die vorsichtige Öffnung von Handel, Kultur und Gastronomie ermöglichen. Die Stadt Hannover hat sich unterdessen erneut beim Land als Modellkommune beworben und ein überarbeitetes Konzept eingereicht. Sollte Hannover diesmal zum Zuge kommen, könnte ab dem 26. April wieder Leben in die Innenstadt kommen. Aber nur wenn die Bundes-Notbremse und die Inzidenz dies auch zulässt.

++ Hannover bewirbt sich erneut als Modellkommune ++

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Das Land Niedersachsen drängt darauf, dass es seinen Modellversuch zur Öffnung von Innenstädten trotz der geplanten Bundes-Notbremse umsetzen kann. Die Stadt Hannover hat sich unterdessen erneut als Modellkommune beworben. Nachdem es im ersten Anlauf nicht geklappt hat, hofft die Stadt , dass sie in der zweiten Runde dabei sein kann. Das Konzept sei gegenüber der ersten Bewerbung in einigen Punkten konkretisiert worden, heißt es von der Stadt. Außerdem begrenze sich das Modellgebiet diesmal auf einen enger gefassten Raum in der Innenstadt. Sollte Hannover diesmal zum Zuge kommen, soll das auf drei Wochen befristete Öffnungsprojekt am 26. April starten. An diesem Samstag will das Land Niedersachsen seine Entscheidung mitteilen. Ob es diesmal für Hannover reicht, bleibt allerdings abzuwarten, denn die Inzidenz für die Region liegt aktuell noch immer über der kritischen Marke von 100. Dies war bereits bei der ersten Bewerbung ein Ausschlusskriterium. Erschwerend hinzu kommen nun die Pläne für die Bundes-Notbremse, die das Projekt kippen könnten.

++ Weniger Verkehrsunfälle im Corona-Jahr 2020 ++

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Weil weniger Menschen unterwegs sind, hat es auf Niedersachsens Straßen auch weniger Unfälle gegeben. Das zeigt die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2020, die das Innenministerium am Dienstag vorgestellt hat. Im vergangenen Corona-Jahr gab es insgesamt rund 184.800 Unfälle und damit 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptunfallursache war meist eine zu hohe Geschwindigkeit. Ebenso gesunken sind auch die Zahlen der Schwer- und Leichtverletzten. Es gab außerdem so wenig Verkehrstote wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 70 Jahren. Insgesamt starben bei Unfällen auf Niedersachsen Straßen 370 Menschen, 62 weniger als 2019. Rund ein Drittel aller Unfalltoten im Land verlor sein Leben bei einem Baumunfall  - vor allem jüngere Fahrer. Auffällig sind zudem die gestiegenen Unfallzahlen bei älteren Pedelec-Fahrern.

++ Einigung über VW-Tarifvertrag - Mehr Geld für Beschäftigte ++

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Nach langen Verhandlungen haben sich der Autobauer Volkwagen und die IG Metall auf einen neuen Haustarif geeinigt. Sowohl Gewerkschaft als auch VW-Management äußerten sich zufrieden. Der Tarifabschluss sieht ein Lohnplus von 2,3 Prozent ab Januar vor. Außerdem zahlt VW im Juni eine einmalige Corona-Beihilfe von 1000 Euro. Im September erhalten die Mitarbeiter darüber hinaus einmalig 150 Euro zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge. Eine bisherige Leistungskomponente wird im Mai in eine einheitliche Zulage von monatlich 150 Euro umgewandelt. Außerdem wurde vereinbart, die 1400 jährlichen Ausbildungsplätze bis 2025 fortzuschreiben.

++ Kleines Fest im Großen Garten um fünf Tage verlängert ++

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Gute Nachrichten für Fans vom Kleinen Fest im Großen Garten: Die diesjährige coronakonforme Ausgabe des beliebten Kleinkunst-Spektakels wird verlängert. Damit steigt die Chance auf eine Eintrittskarte – denn wie immer ist die Nachfrage groß, so dass ein Losverfahren zum Einsatz kommt.  Da eine andere Veranstaltung im Juni nicht wie geplant im Gartentheater stattfindet, wird das Kleine Fest um fünf weitere Spieltage verlängert. Somit können nun an insgesamt 28 Spieltagen im Juni und Juli 132 Vorstellungen für 33.000 Gäste gezeigt werden. Pro Veranstaltung werden 250 Besucher zugelassen, die einen festen Sitzplatz zugewiesen bekommen. Der Vorverkauf läuft noch bis zum 26. April.

++ Wolfsmonitoring Niedersachsen: Mehr Wölfe bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen ++

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Immer mehr Wölfe leben in Niedersachsen – und kommen häufiger auf unseren Straßen ums Leben. Auch in der Region Hannover. Das Wolfsbüro des Landes hat kürzlich den 100. Wolf gezählt, der bei einem Verkehrsunfall in Niedersachsen tödlich verletzt wurde. Die Tendenz steigt – das zeigt das Monitoring der Behörde.  

Seit dem Jahr 2003 werden alle Funde registriert: Erst im Jahr 2015 war der erste Verkehrsunfall festgehalten worden, bei dem ein Wolf ums Leben kam. Im vergangenen Jahr waren mindestens 20 Wölfe auf diese Art gestorben. Seit Januar hat das Wolfsbüro bereits 17 Fälle gezählt.

In der Region Hannover waren zuletzt Ende März zwei tote Welpen registriert worden – an der B6 bei Frielingen und an der B3 bei Schillerslage. In ganz Niedersachsen leben mittlerweile 35 Rudel und zwei Wolfspaare.

++ Anpfiff für die Ehe: Bibiana Steinhaus hat geheiratet ++

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Hannovers Promi-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat ihrem Lebensgefährten und ebenfalls Schiedsrichter Howard Webb das Ja-Wort gegeben. Deutschlands bisher einzige Bundesliga-Schiedsrichterin bestätigte der BILD-Zeitung, dass sich das Paar in der vergangenen Länderspielpause trauen ließ.

Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln erlebten die Beiden den besonderen Tag allerdings nur zu zweit.Die 42-Jährige trägt nun den Doppelnamen Steinhaus-Webb. Trotz der Heirat bleibt es noch eine Fernbeziehung: Sie in Langenhagen, er in New York. Im vergangenen September hatte die Schiedsrichterin ihre aktive Karriere beendet, als Videoschiri ist sie in der Fußball-Bundesliga aber weiter im Einsatz.

++ Nach Leichenfund in Blomberg: Tatverdächtiger festgenommen ++

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Vor vier Monaten ist die Leiche eines Hannoveraners in einem Wald in Blomberg (Nordrhein-Westfalen) gefunden worden. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 41-jährigen Mann aus Hameln. Er soll laut Medienberichten der Neffe des Getöteten sein. Die Hintergründe zur Tat sind noch unklar. Im Dezember hatten Spaziergänger den leblosen Mann in einem Waldstück entdeckt. Einen Monat später war es den Ermittlern gelungen das Opfer als einen 42 Jahre alten, schwedischen Staatsbürger zu identifizieren, der in Hannover gelebt und familiäre Bezüge nach Hameln gehabt hatte.

++ Bauplan für Hochbahnsteige: Limmerstraße erwartet Dauerbaustelle ++

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Fünf Jahre Dauerbaustelle auf der Limmerstraße. So lange soll es dauern, bis alle geplanten Hochbahnsteige auf Lindens Flaniermeile fertig sind. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Demnach sollen im Juni die Bauarbeiten für den Hochbahnsteig Ungerstraße beginnen.Die zuständige Infrastrukturgesellschaft der Region Hannover rechne damit, dass der neue Bahnsteig allerdings erst im Frühjahr 2024 in Betrieb gehen kann. Im vergangenen Jahr war die Infra noch davon ausgegangen, dass der Hochbahnsteig an der Ungerstraße schon im kommenden Jahr fertig sein könnte. Allerdings verzögern aufwendige Leitungs- und Kanalarbeiten den Zeitplan. Daher könne der eigentliche Bau des Hochbahnsteigs erst im Herbst 2023 beginnen. Nach der Fertigstellung sollen die Arbeiten für die anderen beiden geplanten Hochbahnsteige für die Haltestellen Leinaustraße und Am Küchengarten folgen und nicht vor 2026 beendet sein.

++ Waffenhandel-Prozess: Waffenversteck neben Dixi-Klo ++

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Hat eine Friseurmeisterin aus Barsinghausen im großen Stil mit Waffen gehandelt? Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell das Landgericht Hannover. Die 62-jährige Angeklagte muss sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und gewerbsmäßigen Waffenhandels ohne Erlaubnis verantworten. Am Montag begann die Beweisaufnahme.

Nach Aussagen der Ermittler hatte die Polizei im Oktober 2019 ein Waldgrundstück in Barsinghausen-Kirchdorf durchsucht. Es soll der Angeklagten gehört haben. Sie stießen auf eine Hütte, in der mehrere Waffen-Einzelteile gelagert waren. Am dritten Durchsuchungstag entdeckten die Ermittler ein Waffenversteck – versteckt hinter einem Dixiklo: mit 55 Schusswaffen, explosionsfähigem Material und mehr als 1.000 Schuss Munition. Die 62-jährige schweigt zu den Vorwürfen. Der Ehemann der Angeklagten soll ein ehemaliger Waffenhändler aus Barsinghausen sein. Laut Medienberichten sitzt er derzeit in Spanien im Gefängnis und wartet auf seinen Prozess. Er soll Waffen an spanische Drogenbanden verkauft haben.