++ Gericht verhandelt Klage gegen Streckenradar an B6 ++

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Darf das bundesweit erste Streckenradar Section Control an der B6 bei Laatzen weiterbetrieben werden oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Dienstag das Verwaltungsgericht Hannover. Das Streckenradar misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen und erfasst dazu automatisch jedes Kennzeichen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht aus Laatzen sieht sich dadurch in seinen Grundrechten auf informationelle Selbstbestimmung verletzt und hat geklagt. Auch wenn die Daten der regeltreuen Fahrer sofort gelöscht werden, sieht der Kläger bereits in dem verschlüsselten Zwischenspeichern der Kennzeichen einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger. Er verweist auf das Karlsruher Urteil, wonach das Erfassen aller Autokennzeichen durch die Polizei zu Kontrollzwecken zum Teil verfassungswidrig ist. Erst vor gut zwei Monaten war das bundesweit erste Streckenradar auf der B6 Bei Laatzen scharf geschaltet worden. Das Innenministerium hält den Probebetrieb für rechtmäßig.

++ Groß Buchholz: Brandstiftung - bereits zum dritten Mal? ++

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In Groß Buchholz sind am Wochenende fünf Menschen bei einem Feuer verletzt worden. Die Polizei hat das Mehrfamilienhaus am Osterfelddamm am Montag untersucht und geht von Brandstiftung aus – offenbar handelt es sich um den dritten Fall in dem Haus binnen neun Monaten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ausgebrochen war das Feuer am Samstagabend in einem Abstellraum. Die Feuerwehr löschte die Flammen, fünf Menschen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Ermittler schätzen den Schaden auf 50.000 Euro.

++ Prozessauftakt wegen Mordversuch und Vergewaltigung: Angeklagter schweigt ++

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Er schweigt zu den Vorwürfen – der 32-Jährige, der sich seit Montag vor dem Landgericht Hannover verantworten muss unter anderem wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung. Die Anklage wirft dem Mann aus Arnum vor, eine junge Frau aus Harkenbleck fast totgeschlagen, vergewaltigt und ausgeraubt zu haben. Und zwar in einer Nacht im August, als die 22-Jährige mit dem Fahrrad zwischen Arnum und Harkenbleck unterwegs gewesen war. Das Opfer sagte heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus, ebenso ein Gerichtsmediziner. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Für den Prozess sind sechs Termine angesetzt. Ein Urteil könnte im Mai fallen.

++ Sehnde: Handy-Ladegerät löst Feuer aus - 80.000 Euro Schaden ++

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Ein Kurzschluss in einem Handy-Ladegerät hat gestern ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Sehnde ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Bewohner des Hauses an der Breite Straße einen lauten Knall aus dem Obergeschoss gehört. Als er nachsehen wollte, hatte das Feuer bereits auf eine Matratze und die Wandvertäfelung übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand, die Breite Straße musste gesperrt werden. Am Haus entstand ein Schaden von rund 80.000 Euro.

++ Weydandt nach 96-Schlappe: "Bekommen unsere Chance" ++

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Auch die bittere Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen kann die Zuversicht von Henrik Weydandt nicht trüben: Der 96-Stürmer sagte dem „Sportbuzzer“, seine Mannschaft habe gekämpft und es verdient, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Obwohl daraus nichts geworden ist, sieht Weydandt den Abstieg nicht programmiert. Wenn die „Roten“ so weitermachten, würden sie ihre Chance schon noch bekommen. Hannover 96 rangiert weiter auf Tabellenplatz 17 und spielt Samstag auswärts gegen Augsburg.

++ Intercity entgleist beim Rangieren ++

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Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Da es sich um eine Leerfahrt handelte, waren zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fahrgäste an Board. Der Lokführer kam mit einem Schrecken davon. Der Intercity war bei der Fahrt vom Abstellbahnhof am Pferdeturm aus den Gleisen gesprungen, wieso ist noch unklar. Wegen des Unfalls war die gesamte Strecke zwischen den Haltepunkten Karl-Wiechert-Allee und dem Hauptbahnhof für eine Stunde komplett gesperrt. Auch nachdem die Streckensperrung aufgehoben war, kam es zum Teil noch zu Ausfällen und Verspätungen im S-Bahnverkehr.

++ Leichenfund bei Höver: Ehemann der Toten muss für zehn Jahre in Haft ++

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Nach dem gewaltsamen Tod einer zweifachen Mutter, deren Leiche an einem Feldweg bei Höver gefunden wurde, ist am Landgericht Hildesheim heute das Urteil gegen den Ehemann gefallen. Der 32-Jährige muss wegen Totschlags für 10 Jahre ins Gefängnis, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover – so viel hatte die Staatsanwaltschaft auch gefordert. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Mai vergangenen Jahres seine Frau im Streit in der gemeinsamen Wohnung in Bockenem getötet hat. Grund für den Streit soll eine Affäre der Frau mit seinem Chef gewesen sein. Der Mann bestreitet die Tat. Die Polizei wies dem Mann während der Ermittlungen anhand von GPS-Daten und Überwachungsvideos nach, sich in der Nähe des Leichen Fundortes aufgehalten zu haben.  

++ Doch keine Sanierung: Investor verkauft Ihme-Zentrum an Luxemburger Firma ++

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Für manchen Bewohner des Ihme-Zentrums mag es klingen wie ein schlechter Scherz, ist aber keiner: Nach jahrelangen Verhandlungen, Versprechungen und Sanierungsplänen wechselt der marode Gebäudekomplex in Linden offenbar wieder den Besitzer. Medienberichten zufolge hat die Stadt gestern Abend den Ratspolitikern mitgeteilt, dass Eigentümer Intown den Verkauf des Gebäudes eingeleitet hat. Neuer Besitzer soll die Luxemburger „Civitas Property Group“ werden – der Handel soll Ende Mai abgeschlossen sein. Wie es nun in Sachen Sanierung und Umgestaltung mit dem Ihme-Zentrum weitergeht – und ob die bestehenden Vereinbarungen gültig bleiben, ist unklar. Noch im Januar hatte Investor Intown, dem in Hannover auch das Maritim gehört, zumindest die ersten Bauzäune am Ihme-Zentrum aufbauen lassen – auf Druck der Stadt, die ihr Mietverhältnis an ein Ultimatum geknüpft hatte. Civitas verspricht in einer Mitteilung, den Komplex im Sinne aller Mieter und Eigentümer weiterzuentwickeln.

++ Sturmtief "Cornelius" deckt Mehrfamilienhaus in Wunstorf ab ++

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Sturmtief „Cornelius“ hat auch bei einigen Hannoveranern heute für eine schlaflose Nacht gesorgt und die Feuerwehr in Atem gehalten. Größere Einsätze gab es bereits gestern: Die Sturmböen deckten ein das Dach eines Mehrfamilienhauses in Wunstorf ab. 1000 Quadratmeter Flachdach hatte das Mehrfamilienhaus an der Kolenfelder Straße in Wunstorf – rund ein Drittel davon riss Sturmtief „Cornelius“  ab. Große Stücke Dachpappe hingen an dem Haus herunter, die Feuerwehr sicherte die abgerissenen Enden. Ein Dachdecker sollte den Schaden reparieren. Wegen herumfliegender Teile sperrte die Polizei unter anderem die Kolenfelder Straße und Fußwege rund um das Haus. Verletzt wurde aber niemand. Auch im Bahnverkehr in Niedersachsen kam es zu Behinderungen, unter anderem auf der Strecke Hannover-Braunschweig. Dort war ein Baum umgestürzt.

++ Kriminalität: Straftaten auf Rekordtief - mehr Sexualdelikte und Messerangriffe ++

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Die Zahl der gemeldeten Straftaten in Hannover ist auf den niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende gefallen: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizei rund 106.000 Delikte, das waren rund 9000 weniger als 2017. Polizei-Präsident Volker Kluwe sprach am Donnerstag bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik von einer „erfreulichen Entwicklung“. Demnach wurden 2 von 3 Taten aufgeklärt.

Einen starken Anstieg gab es hingegen bei den Sexualdelikten: Sie stiegen um rund ein Drittel an. Kluwe sagte, möglicherweise hätte die #metoo-Bewegung hier zu einer höheren Anzeigebereitschaft geführt. Die Polizei verzeichnete außerdem mehr Mord und Totschlag. Dabei stieg auch die Zahl der Messerangriffe.

++ Wunstorf: Sturmböen decken Hausdach ab ++

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Schwere Sturmböen haben am Donnerstag das Dach eines Mehrfamilienhauses in Wunstorf abgedeckt. Von den rund 1000 Quadratmetern Flachdach sei rund ein Drittel abgerissen worden, teilte die Feuerwehr Wunstorf mit. Große Stücke Dachpappe hingen an dem Haus in der Kolenfelder Straße herunter. Die Einsatzkräfte sicherten die abgerissenen Enden mit Sandsäcken. Ein Dachdecker sollte den Schaden reparieren. Wegen herumfliegender Teile sperrte die Polizei die Straßen rund um das Haus. Verletzt wurde aber niemand. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unklar.

++ Continental-Bilanz: Weniger Boni für Mitarbeiter - Automarkt bleibt schwierig ++

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Die rund 220.000 Conti-Mitarbeiter weltweit müssen sich auf geringere Bonuszahlungen gefasst machen. In Deutschland zahlt der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr 750 Euro pro Mitarbeiter, das sind rund 400 Euro weniger als im Jahr zuvor. Conti-Chef Elmar Degenhart sprach am Donnerstag bei der Vorstellung der Jahresergebnisse von einer enttäuschenden Entwicklung am Automarkt. Nach Steuern hat der Konzern 2018 rund 3 Milliarden Euro verdient. Allerdings musste Conti die Gewinnziele zwei Mal korrigieren – das Marktumfeld bleibt weiter schwierig.

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