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++ Barsinghausen: Bahnhof jetzt komplett barrierefrei ++

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„Das Mauerblümchendasein von Gleis 2 ist Geschichte“ – sagt Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof. Er freut sich, dass der Bahnhof in seiner Stadt nun komplett barrierefrei ist. Am Donnerstag hat er gemeinsam mit Vertretern von Region, Land und Deutscher Bahn die offizielle Eröffnung gefeiert. Gleis 2 war bislang noch das Sorgenkind. Nun ist auch dieser 210 Meter lange Bahnsteig komplett barrierefrei zu erreichen. „Ein Zugewinn für alle Fahrgäste, die eine schnelle Verbindung zwischen Deister und Landeshauptstadt schätzen“, sagt Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz.

Region, Land und Deutsche Bahn investierten gemeinsam 2,5 Millionen Euro in den barrierefreien Umbau des Barsinghäuser Bahnhofs. Die Arbeiten dauerten ein Jahr.

++ Für Hannovers östliche Stadtteile: neues Testzentrum in der Sophienklinik ++

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In Hannovers Innenstadt tummeln sich ja inzwischen regelrecht die Corona-Testzentren. In einigen Stadtteilen dagegen sieht das anders aus. Für den Ost-Teil der Stadt gibt es aber nun ein neues Angebot: An der Sophienklinik ist nun auch ein Testzentrum an den Start gegangen. Es soll den Bedarf der Menschen in Kleefeld, Bemerode, Kirchrode, in der Südstadt und auf der Bult decken.

Das Testzentrum befindet sich in einem Zelt auf dem Klinikparkplatz, Betreiber ist der Arbeiter Samariter Bund. Angeboten werden neben kostenlosen Bürgertests auch PCR-Tests. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

++ Trotz Krise mehr Start-ups gegründet ++

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Die Start-up-Szene in Niedersachsen wächst. Im Corona-Jahr 2020 sind trotz der Krise mehr junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen gegründet worden als das Jahr zuvor. Das zeigt Niedersachsens Start-up-Monitor, den das Wirtschaftsministerium vorgestellt hat. Demnach wurden in 2020 insgesamt 106 Neugründungen in Niedersachsen gezählt. Ein Zuwachs um 19 Prozent. Fast jedes dritte Start-up kam aus der Region Hannover. Hier sind im vergangenen Corona-Jahr 34 neue Start-ups gegründet worden.

++ MHH-Beschäftigte demonstrieren vor Landtag ++

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Sie fordern mehr Wertschätzung für ihre Arbeit: Die Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover. Deshalb wollen sie am Donnerstagnachmittag vor die Staatskanzlei und den Landtag ziehen und für bessre Arbeitsverhältnisse demonstrieren. Pflegekräfte, Ärzte und weitere Klinik-Beschäftigte leiden unter der erheblich gestiegenen Arbeitsbelastung und fühlen sich von der Landespolitik im Stich gelassen, so die Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Ministerpräsident Stephan Weil habe der MHH schon vor einem Jahr Hilfe signalisiert, bevor sich die Corona-Pandemie in den Krankenhäusern richtig niederschlug. Es seien jedoch keine sichtbaren Ergebnisse gefolgt. Das MHH-Personal fordert unter anderem Sonderzahlungen im Rahmen des Tarifvertrags zu ermöglichen. Der Protest der MHH-Beschäftigten beginnt um 14 Uhr vor der Staatskanzlei. Danach startet ein Protestmarsch zum Landtag.

++Landesregierung kündigt Impfwochenende für 70.000 Menschen an ++

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Das Land Niedersachsen will die Impfkampagne weiter beschleunigen und hat ein landesweites Impfwochenende angekündigt. Die Aktion soll nächste Woche Samstag und Sonntag in den Impfzentren stattfinden und bis zu 70.000 zusätzliche Corona-Impfungen ermöglichen. So soll zumindest ein Teil der Warteliste abgebaut werden. Ziel des Impfwochenendes sei es, «insbesondere mit dem Impfstoff von Astrazeneca noch mehr Menschen als bisher zu erreichen», erklärte Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Die Aktion richte sich vor allem an Personen über 70 Jahren, die derzeit noch auf einen Termin warten müssen. Behrens appellierte an alle, die ein entsprechendes Impfangebot erhalten, dieses auch wahrzunehmen. Die Impfzentren werden laut dem Gesundheitsministerium die ergänzenden Termine für den 24. und 25. April nun in das Buchungssystem des Landes eintragen, damit die infrage kommenden Menschen «so schnell wie möglich» ein Angebot bekommen können.

++ Prozess-Start Yüksel Weßling: Stadt Hannover hat Beobachter in die Türkei geschickt ++

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Besorgte Blicke gehen aus Hannover in die Türkei: Dort beginnt am heutigen Donnerstag der Prozess gegen Yüksel Weßling, eine ehemalige Sozialarbeiterin der Stadt Hannover. Ihr wird vorgeworfen, Mitglied in einer terroristischen Vereinigung zu sein. Die Stadt unterstützt die Prozessbeobachtung vor Ort. Zwei Vertreter des niedersächsischen Flüchtlingsrates sind als Beobachter vor Ort in der Türkei. Die Stadt Hannover hat hierfür 1.500 Euro beigesteuert. Die Stadt solidarisiere sich mit Frau Weßling, sagt Oberbürgermeister Belit Onay. Dass sie seit anderthalb Jahren in der Türkei festgehalten wird, sei ein unhaltbarer Zustand. Im Herbst 2019 wurde Yüksel Weßling in Istanbul festgenommen. Sie hatte in der Türkei ihren im Sterben liegenden Bruder besucht, vor der geplanten Rückreise dann die Festnahme. Seitdem verweigert die Türkei der Rentnerin die Ausreise. Und wirft ihr vor, Mitglied in einem kurdischen Verein in Deutschland zu sein sowie an Demos gegen den türkischen Präsidenten Erdogan teilgenommen zu haben.

++ Appell vom OB: Land muss mehr tun bei Teststrategie für Kitas ++

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Regelmäßige Corona-Selbsttests für Kita-Beschäftigte: Das ist grundsätzlich eine gute Sache, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Aber einige Fragen seien dann doch noch offen.

Die Stadt Hannover schließt sich der Kritik der kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen an der Teststrategie in Kitas an. In Bezug auf die Finanzierung wünscht sich der Oberbürgermeister, dass das Land mehr als die in Aussicht gestellten 50 Prozent der Kosten übernimmt. Bislang gingen sowohl städtische als auch freie Träger sogar noch mit 100 Prozent in Vorleistung.

Neben den Beschäftigten brauche es darüber hinaus auch eine Test-Strategie für die Kinder in Kitas. Auch hier gebe es viele offene Fragen, so Belit Onay: Was sind geeignete Tests für Kinder dieser Altersgruppe, wie werden diese beschafft und finanziert, wie laufen Testungen und Dokumentation ab? Der OB appelliert an das Land, diese Fragen zu klären.

++ Springe: Mit Gehstock auf Rettungswagen eingeschlagen? ++

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Hat ein rüstiger Rentner hier die Nerven verloren? In Springe ermittelt die Polizei im Fall einer Sachbeschädigung an einem Rettungswagen. Der stand am Mittwochvormittag für längere Zeit während eines Einsatzes in der Springer Friedrichstraße. Nach dem Einsatz bemerkte die Besatzung ein kleines Loch in der Hecktür. Ein älterer Mann mit Gehstock soll sich zuvor über die Halteposition des Rettungswagens echauffiert haben. Laut Polizei ist es nicht auszuschließen, dass der Schaden in der Tür durch einen beherzten Schlag mit eben jenem Gehstock verursacht wurde. Zeugen oder der mögliche Täter sollen sich bei der Polizei in Springe melden.

++ Schule in Corona-Zeiten: Defizite bei Ausbildungsbewerbungen ++

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Die vergangenen Monate waren ein „verlorenes Jahr für die schulische Bildung in Niedersachsen“: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Arbeitgeberverbandes NiedersachsenMetall, die am Mittwoch vorgestellt wurde. In einer branchenübergreifenden Umfrage gaben rund 300 Unternehmen an, wie sie aktuell die Bewerber für Ausbildungsstellen erleben. Vielen Bewerbern fehlt es demnach an fachlichem Wissen. Unter dem Distanzlernen leide außerdem die Persönlichkeitsentwicklung. Jedes fünfte Unternehmen gab an, dass Bewerber zudem schlechter auf Auswahlgespräche vorbereitet sind. 

Der Arbeitgeberverband fordert von der Politik mehr Unterstützung für Schüler. Schulschließungen müssten vermieden und die Digitalisierung vorangetrieben werden.

++ Angriff auf Betriebsrat? Kündigungs-Zoff bei Primark ++

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Streit beim Mode-Discounter Primark in Hannover. Die Gewerkschaft Verdi läuft Sturm gegen die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden. Das sei ein gezielter Angriff auf die Interessenvertretung der Beschäftigten, so die Gewerkschaft. Der Datenschutzverstoß, den Primark als Kündigungsgrund angibt, sei nur ein Vehikel, um einen engagierten Betriebsrat in die Schranken zu weisen.

Am Freitag beginnt eine Güteverhandlung in der Sache am Arbeitsgericht Hannover. Dort geht es laut Verdi vor allem um die eigentlich nötige, aber fehlende Zustimmung des Betriebsrats zu der fristlosen Kündigung. Parallel zu dem Gerichtstermin ruft die Gewerkschaft am Freitagvormittag auch zu einer Kundgebung auf.