++ Semesterstart an der Leibniz-Uni: Viele Studierende noch ohne Wohnplatz ++

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Am Montag ist offizieller Semesterstart an der Leibniz Universität. Die Hochschule hat am Vormittag die Studienanfänger mit einem Empfang im Lichthof des Welfenschlosses begrüßt. Zum neu begonnenen Wintersemester haben unterdessen längst noch nicht alle Studierende eine Bleibe gefunden. So zählt das Studentenwerk aktuell auf seiner Warteliste rund 2.000 Bewerber für einen Wohnheimplatz. Die Nachfrage ist unverändert hoch. Das Rennen um günstige Zimmer zum Semesterstart ist aber längst gelaufen. Nach Angaben des Studentenwerkes sind die meisten neuen Mieter schon zum 1.September bzw. 1. Oktober in die Wohnheime eingezogen und neue Bewerber müssten mit einem halben bis einem Jahr Wartezeit rechnen.

++ Beziehungsstreit in Laatzen: 79-Jähriger sticht auf Partnerin ein ++

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Beziehungsdrama am Wochenende in Laatzen. Dort ist in der Nacht zu Sonntag ein 79-Jahre alter Mann festgenommen worden, weil er zuvor auf seine Ehefrau eingestochen haben soll. Die 56-Jährige musste notoperiert werden und schwebte auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Das Paar soll in der gemeinsamen Wohnung in Streit geraten sein. Worum es dabei ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 79-Jährige nach einem Messer gegriffen und seine Frau niedergestochen haben. Er selbst rief nach dem Angriff einen Rettungswagen. Die Polizei nahm ihn in der Wohnung fest. Es wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung eingeleitet.

++ Türkischer Militäreinsatz in Syrien: Kurden demonstrieren in Hannover ++

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Aus Trauer und Wut über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien sind auch in Hannover in den vergangen Tagen viele Menschen zum Demonstrieren auf die Straße gegangen. Am Samstag gab es einen großen Protestzug durch die Innenstadt, an dem rund 3000 Kurden und Kriegsgegner teilnahmen. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration weitgehend friedlich. Sie endete am Abend mit einer Kundgebung am Klagesmarkt. Schon am Mittwoch, Donnerstag und Freitag hatte es in Hannover Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive gegeben. Und in dieser Woche sollen die Proteste sich fortsetzen.

++ Nach Streit: Männer legen Bewusstlosen auf Bahngleise ++

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In Kirchrode sollen zwei Männer einen Bekannten im Streit bewusstlos geschlagen und dann anschließend absichtlich auf die Stadtbahngleise gelegt haben. Aufmerksamen Passanten ist es zu verdanken, dass der 27-Jährige in der Dunkelheit von keiner Bahn erfasst wurde. Sie riefen die Polizei und die Beamten konnten den bewusstlosen Mann noch rechtzeitig von den Gleisen ziehen und eine herannahende Bahn stoppen. Der Ablauf der Tat und die Hintergründe sind noch nicht eindeutig geklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen  hatten die zwei Tatverdächtigen und das Opfer zuvor gemeinsam in einer Wohnung an der Tiergartenstraße gefeiert und getrunken. Dort gerieten sie dann in Streit. Zeugen berichteten, dass die zunächst verbale Auseinandersetzung in körperlicher Gewalt gipfelte. Dabei wurde der 27-Jährige am Kopf verletzt. Anschließend trugen die zwei Männer ihren bewusstlosen Bekannten auf die Stadtbahngleise und ließen ihn dort liegen. Die beiden 33-und 37-Jährigen konnten später in der Nähe festgenommen werden. Es wird gegen sie wegen versuchten Totschlags ermittelt. Das bewusstlose Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

++ Anderten: Sportwagen mit Blaulicht - Autos fahren an die Seite ++

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Wenn ein Auto mit Blaulicht von hinten kommt, machen die meisten Verkehrsteilnehmer Platz. So auch am Donnerstag auf der Autobahnauffahrt Hannover-Anderten: Ein weißer Mercedes-Sportwagen raste von der B65 auf die A7 Richtung Norden, ein Blaulicht hinter der Windschutzscheibe. Mehrere Autos fuhren an die Seite, um den vermeintlichen Polizeiwagen durchzulassen – nur war es eben gar kein Einsatzfahrzeug. Am Steuer des Sportwagens saß ein 39-Jähriger, der das Blaulicht gar nicht hätte benutzen dürfen.

Der Mann ist inzwischen ermittelt und muss sich wegen des Verdachts der Nötigung verantworten. Darauf steht im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe, möglich sind aber auch Geldstrafen und Führerscheinentzug.

++ Königstraße: Bahnbrücke neu eröffnet - Straße bleibt gesperrt ++

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Die Bahn hat am Freitag die Brücke über die Königstraße offiziell wieder in Betrieb genommen. Zur Neueröffnung kam unter anderem Bahn-Vorstand Ronald Pofalla. Er sagte gegenüber „Radio Hannover“, die Sanierung während des laufenden Bahnverkehrs sei eine große Leistung. Rund 800 Züge rollen pro Tag über die Brücke.

Abgeschlossen sind die Arbeiten aber noch nicht. Die Königstraße soll noch bis voraussichtlich März für den Verkehr gesperrt bleiben – die Bahn wollte eigentlich Ende des Jahres mit allem fertig sein.

++ Infa startet: 100 Aussteller allein aus Gesundheitsbereich ++

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Samstag startet wieder die „Infa“ hier bei uns in Hannover, Deutschlands größte Einkaufs- und Erlebnismesse. Mehr als 1400 Austeller aus rund 40 Ländern zeigen auf dem Messegelände aktuelle Trends aus Mode, Beauty und Lifestyle, Wohnen und Bauen. Allein 100 Aussteller sollen aus dem Bereich Wellness und Gesundheit kommen. Insgesamt rechnen die Macher mit 180.000 Besuchern, die „Infa“ also ab Samstag bis einschließlich 20. Oktober auf dem Messegelände.

++ Calenberger Neustadt: Einbrecher kocht sich was ++

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Nicht schlecht gestaunt haben die Bewohner einer WG in der Calenberger Neustadt: Am Donnerstagmorgen trafen sie einen wildfremden Mann in der Küche ihrer Wohnung in der Emdenstraße an. Der 49-Jährige hatte die Terrassentür aufgehebelt und war gerade dabei, sich Essen zu kochen. Weil sich der Obdachlose weigerte zu gehen, riefen die Bewohner die Polizei. Die nahm den Mann fest und ermittelt nun wegen Einbruchdiebstahl. Der Mann musste wegen Fluchtgefahr in U-Haft.

++ Landwehrkreisel: Nun wird der Südbereich teilweise gesperrt ++

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Die gute Nachricht vom Landwehrkreisel: Ab Samstag wird die Spuren-Sperrung im Norden aufgehoben. Die schlechte Nachricht: Dafür wird dann auf der Südseite gearbeitet und auch teilweise gesperrt.

Grund ist die Suche nach möglichen Bombenblindgängern, denn der Kreisel soll umgebaut werden. Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte, sind bisher weder Munition noch Blindgänger gefunden worden.

Voraussichtlich nächste Woche Freitag soll der Landwehrkreisel dann wieder komplett frei sein.

++ Region Hannover ruft Klimanotstand aus ++

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Nun also tatsächlich: Die Region Hannover will den Klimanotstand ausrufen. Am 12. November soll der Antrag von der Regionsversammlung verabschiedet werden, berichtete zuerst die NP. Zuvor durchläuft der Antrag den Umweltausschuss. Eine Gruppierung um Linke, Piraten und der Partei hatte den Vorstoß im Mai ins Spiel gebracht. Die Grünen hatten den Antrag zunächst als zu unkonkret kritisiert, jetzt stehen aber zehn konkrete Klimaschutzmaßnahmen, auf die sich die Fraktionen einigen konnten. Darunter die Aufforstung des Waldes und eine häufigere Offenlegung von CO2-Bilanzen. Außerdem soll der ÖPNV gestärkt werden: Gefordert wird, dass sich Hannover beim Bund als Modellkommune für 365-Euro-Jahrestickets bewirbt.

++ Aus Kupferplatten des Anzeiger Hochhauses: Skulptur-Koloss in Pariser Museum ++

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Neun Meter hoch und eine Tonne schwer – eine kolossale Skulptur, die ihre Wurzeln in Hannover hat, ist aktuell in einem Pariser Museum zu sehen. Ein begehbares Kunstwerk, erbaut aus 90 Jahre alten, abgetragenen Kupferplatten des Anzeiger Hochhauses - ebenfalls mit dem wohlbekannten Grün, das auch jetzt noch die Kuppel des Anzeiger Hochhauses schmückt. Die Bildhauerin Katinka Bock hat die monströse Skulptur erschaffen. „Rauschen“ ist der Name. Um den Hohlkörper aus Kupfer zu bestaunen, muss man allerdings nicht extra nach Frankreich fahren. Im März 2020 kommt das Werk zu uns in die Kestnergesellschaft für eine Soloausstellung.

++ 5G-Konferenz: Hannover testet autonomes Fahren in Messehalle ++

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Im Rahmen der Fachkonferenz 5G CMM wird ´seit Dienstag vorgeführt, was irgendwann der Standard sein kann: Autonomes Fahren. Das Messegelände in Hannover soll im kommenden Jahr eines der weltweit größten Testgelände für autonomes Fahren werden. Zum Auftakt kurvte bereits am Dienstag ein Fahrzeug durch eine Messehalle und wich auf beeindruckende Weise projizierten Hindernissen aus. Besucher konnten das mit einer VR Brille mitverfolgen. Irgendwann soll das dann auch mit realen Hindernissen funktionieren, natürlich auf Basis ultraschneller 5G Datenübertragung.

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