++ Brand im Litauischen Pavillon: Brandermittler vermuten menschliche Ursache ++

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Nach dem Feuer im Litauischen Pavillon auf dem Expo Gelände gehen die Brandermittler davon aus, dass das Feuer von Menschen verursacht wurde. Ein technischer Defekt scheidet als Ursache aus, sagte ein Polizeisprecher zu Radio Hannover, denn in dem Pavillon befinden sich keinerlei technische Geräte, zudem ist er auch nicht an ein Stromnetz angeschlossen. Ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde, müsse nun noch geklärt werden. Die Frage steht im Zusammenhang damit, ob die Ruine des knallgelben Pavillons im rechtlichen Sinne noch als Gebäude gilt. Betreten konnten die Ermittler den Brandort bislang nicht. Der Litauische Pavillon wurde durch das Feuer am Abend des Ostermontags so zerstört, dass die Zwischendecke keine ausreichende Tragfähigkeit mehr aufweist.

++ Misburg: Fußgänger stoppen Überfall auf Tankstelle ++

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In Misburg Nord haben zwei Fußgänger am Dienstag Zivilcourage gezeigt und einen Räuber gestoppt, der gerade dabei war eine Tankstelle überfallen. Der Geschäftsführer der Tankstelle an der Hannoverschen Straße hatte sich Dienstagmittag gerade ins Auto gesetzt um die Tageseinnahmen zur Bank zu bringen als der Räuber die Fahrertür aufriss und versuchte, dem 54-Jährigen das Geld zu entreißen. Der Tankstellenchef schrie um Hilfe, so wurden die beiden 36-Jährigen auf die Situation aufmerksam wurden. Sie reagierten sofort und hielten den Angreifer fest, sodass die Polizei den 57-Jährigen vor Ort festnehmen konnte. Der Mann soll am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt werden.

++ Bis zu 70km/h: Sturmböen sorgen für zehn Feuerwehreinsätze ++

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Auch bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein hat das Wetter am Dienstag für einige Feuerwehreinsätze gesorgt: Starke Sturmböen bis zu 70 Stundenkilometern haben besonders am Mittag über Hannover gewütet, Gebäude, Bäume und Werbetafeln beschädigt. Im Stadtgebiet gab es für die Feuerwehr insgesamt zehn sturmbedingte Einsätze. Unter anderem musste an der Limmerstraße der Stadtbahnverkehr zeitweise eingestellt werden, um lose Steine und Dachziegel von einem Haus zu sichern. Am Friederiken-Platz mussten zwei Werbetafeln gesichert werden, weil sie auf die Straße zu stürzen drohten. Auch in Laatzen löste sich am Nachmittag eine Werbetafel an der Albert Schweitzer Straße aus der Verankerung und musste per Drehleier abmontiert werden.

++ Antje Boetius als Leibniz-Ring-Trägerin bestimmt ++

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Der Presseclub Hannover hat die Preisträgerin für den Leibniz Ring in diesem Jahr bestimmt. Die Auszeichnung geht im Oktober an die Meeresbiologin, Tiefsee- und Polarforscherin Antje Boetius. Sie sei eine herausragende Wissenschaftlerin, Forscherin und Entdeckerin  die willensstark ihren Weg geht und Entdeckungen macht, die uns allen helfen, begründet der Presseclub seine Entscheidung. Antje Boetius Wirken wurde bereits 2009 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis und im vergangenen Jahr mit dem deutschen Umweltpreis geehrt. Die Verleihung des Leibnizrings wird voraussichtlich am 21. Oktober stattfinden. Der Preis wird jährlich in Gedenken an den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz verliehen. Prominente Träger des Leibniz-Rings sind unter anderem die Schauspielerin Maria Furtwängler, Regisseur Sönke Wortmann und seit vergangenem Jahr Scorpionssänger Klaus Meine.

++ Kellerbrand in Ricklingen: Vier Verletzte ++

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Bei einem offenbar mutwillig gelegten Kellerbrand in Ricklingen wurden am Sonntag vier Menschen leicht verletzt, darunter ein Baby. Wie die Polizei mitteilte informierten Anwohner gegen 14:15 Uhr die Rettungskräfte über ein mögliches Feuer im Obergeschoss der Pfarrstraße. Vor Ort stellte die Feuerwehr aber fest, dass ein Kellerverschlag brannte und der Rauch durch das Treppenhaus in die oberen Etagen zog. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, aber Wasser- und Elektroleitungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Unter den vier durch Rauchgas verletzten Personen, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten war ein 2 Monate alter Säugling. Ermittlungen am Montag zur Brandursache lassen die Polizei auf vorsätzliche Brandstiftung schließen. Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst zu melden.

++ DB investierte 2018 über 13 Millionen Euro in Lärmschutz ++

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Die Deutsche Bahn hat in Niedersachsen über 13 Millionen Euro in Schallschutz investiert. Nach Angaben des Unternehmens flossen im vergangenen Jahr etwa 13,4 Millionen Euro in das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes", also in aktive und passive Schallschutzwände entlang der Bahnstrecken. Schwerpunkte setzte die Bahn offenbar entlang der Strecke Wunstorf Bremerhaven. Im kommenden Jahr soll der Fokus entlang der Strecken Hannover – Altenbeken und Ronnenberg - Empelde liegen. Die Bahn hat sich das Ziel gesetzt den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren.

++ Brand im litauischen Pavillon: Schaden wird auf 100.000 Euro beziffert ++

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Nach dem Feuer im Litauischen Pavillon auf dem Expo-Gelände hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Schätzungen hat der Brand einen Schaden von rund 100.000 Euro an dem Gebäude verursacht. Laut Feuerwehr wurde durch die enorme Hitze die Stahkonstruktion der Zwischendecke so zerstört, dass das Gebäude aktuell nicht betreten werden kann. Gegen Mitternacht hatten die Einsatzkräfte die Flammen gelöscht, die gegen halb 10 Uhr abends gemeldet worden waren. Bereits im Januar hatte es im litauischen Pavillon ein Feuer gegeben. Das gelbe Gebäude, dass auf der Expo 2000 zu den Hingucken gehörte, steht seit Ende der Weltausstellung leer. Wurde von Jugendlichen aber gelegentlich für illegale Klein-Partys aufgesucht.

++ Spargelhof in Fuhrberg überfallen: Diebe rauben die Tageseinnahmen ++

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Dreiste Diebe haben am Montagabend den Spargelhof Heuer in Fuhrberg überfallen – allerdings hatten es die Täter nicht auf das edle Gemüse abgesehen, sondern auf die Tageseinnahmen. Die Männer kamen mit dem Auto spätabends gegen halb elf auf den Hof am Trülldamm gefahren – als gerade zwei Mitarbeiterinnen des Spargelhofes die Einnahmen über das Gelände transportierten. Die dunkel gekleideten Männer stiegen aus, einer von ihnen sprühte sofort mit Pfefferspray. Sie stießen die beiden Frauen um, entrissen ihnen das Geld und flüchteten mit dem Auto vom Hof. Jetzt bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise.

++ Waterloo-Säule bröckelt: Sanierung wird wohl 825.000 Euro kosten ++

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Die Waterloosäule prägt das Stadtbild Hannovers und ist beliebtes Ziel für Sightseeing-Touren – allerdings muss das Monument am Rande der Innenstadt, dass an den Sieg von Hannover, Preußen und Großbritannien über Napoleon erinnert, dringend saniert werden. Nach aktuellen Schätzungen der Stadt belaufen sich die Kosten auf rund 825.000 Euro. Bei Fassadenbefahrungen seien erhebliche Schäden an allen Bauteilen der Waterloo Säule festgestellt worden insbesondere am Sandstein, heißt es in einer Drucksache die am kommenden Freitag im Kulturausschuss der Stadt behandelt wird. Möglich, dass im Zuge der Arbeiten nun weitere Schäden festgestellt werden und die Kosten steigen: Denn aufgrund der besonderen Konstruktion der Säule hatte man tieferliegende Schäden, die Aussichtsplattform und die Zugverankerung der Viktoriafigur nicht näher untersuchen können.

++ Brandstiftung in der Innenstadt: Fünf Menschen verletzt ++

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Brandstiftung in der Innenstadt: Bei einem Feuer in einem Wohnheim an der Nordfelder Reihe sind Donnerstagfrüh fünf Menschen leicht verletzt worden. Der Brand brach um kurz nach Mitternacht im Keller des Hauses aus. Vier Heimbewohner und eine Betreuerin erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die restlichen sieben Bewohner mussten in eine andere Unterkunft ziehen. Das Haus an der Nordfelder Reihe ist derzeit unbewohnbar, die Feuerwehr schätzt den Schaden auf rund 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass das Feuer gelegt worden ist und sucht Zeugen.

++ Aus Protest: Nexans-Mitarbeiter radeln nach Paris ++

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800 Kilometer mit dem Rad von Hannover bis Paris: Das wollen drei Mitarbeiter des Kabelherstellers „Nexans“ am Karfreitag angehen – und damit ein Zeichen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze setzen. Denn dem Nexans-Standort Hannover droht das Aus, rund 500 Mitarbeiter sind betroffen. Vor der Zentrale des Kabelherstellers in Paris wollen die drei Radler dann kommenden Mittwoch demonstrieren, zusammen mit weiteren Kollegen aus Hannover, Mönchengladbach dem belgischen Charleroi. Auch dort sind Entlassungen geplant. Die drei Radler starten morgen um 10 Uhr vor dem Nexans-Werk am Kabelkamp.

++ 14-Jähriger tot: Trunkenheitsfahrer vor Gericht ++

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Ein Auto prallt bei regennasser Fahrbahn gegen einen Baum. Hinter dem Steuer ein betrunkener Mann, mit im Auto vier Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15. Ein Junge wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er Tage später stirbt. So geschehen im September vergangenen Jahres bei Seelze.

Seit Donnerstag muss sich der 32-jährige Fahrer vor dem Amtsgericht verantworten, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung Fahren ohne Führerschein und Straßenverkehrsgefährdung. Der Mann hatte zum Tatzeitpunkt einen Blutalkoholwert von 1,7 Promille.

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