++Schwerer Unfall auf der L 190: Frau musste schwer verletzt in die Klinik ++

Kategorie:

Bei einem schweren Unfall zwischen Mellendorf und Scherenbostel ist eine Autofahrerin Mittwochabend schwer verletzt worden. Wie Hannovers Polizei mitteilte stoppte die 41-Jährige gegen kurz vor sieben am rechten Fahrbahnrand der L 190. Kurz darauf versuchte Sie offenbar auf der Fahrbahn zu wenden, übersah dabei aber einen von hinten kommenden Sattelzug. Der Fahrer des LKW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammte den Wagen der Frau. Die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto in den Seitenstreifen. Bei dem Unfall wurde die Autofahrerin schwer verletzt, ein Rettungswagen brachte Sie in eine Klinik.

++ Schüsse in Garbsen: 23 Jähriger schießt mit Schreckschusspistole aus dem Fenster ++

Kategorie:

In Garbsen ist die Polizei zu einem Wohnhaus auf der Horst ausgerückt, weil eine Anwohnerin davon berichtet hatte, dass jemand mit einer Waffe mehrmals aus dem Fenster geschossen hatte. Das Haus wurde daraufhin von den Beamten umstellt. In der Wohnung trafen die Polizisten nur auf die Eltern des Schützen sowie zwei Kleinkinder. Außerdem fanden sie dort eine Luftdruck- und eine Schreckschusspistole samt Munition. Der Vater des Tatverdächtigen gab an, dass diese Waffen ihm gehören würden. Als der 23 Jahre alte Sohn später heimkehrte, gab dieser sofort zu, dass er es war, der zuvor aus dem Fenster geschossen hatte. Er zeigte den Beamten einen Safe, in dem sich die Tatwaffe, eine Schreckschusspistole befand. Alle Waffen wurden sichergestellt. Gegen den 23 Jährigen sowie dessen Vater wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

++ Maschienenpistole der Polizei Celle seit März verschwunden ++

Kategorie:

Nach dem Verschwinden einer geheimen Akte im Landeskriminalamt belastet eine weitere Panne die niedersächsischen Sicherheitsbehörden. Wie Innenminister Boris Pistorius am Donnerstag in einer Sondersitzung des Innenausschusses in Hannover mitgeteilt hat, ist bei der Polizei in Celle eine Maschinenpistole verschwunden. Das Fehlen der Waffe vom Typ MP5 samt zwei Magazinen Munition war dort im März bemerkt, aber erst zwei Monate später der zuständigen übergeordneten Polizeidirektion gemeldet worden. Die Maschinenpistole sei bisher unauffindbar, sagte Pistorius. Er sprach von einem unhaltbaren Vorfall. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass im Landeskriminalamt in Hannover ein als geheim und vertraulich deklariertes Dokument seit einem Jahr verschwunden ist.

++ Nach Schließfachraub: Sparkasse verbessert Sicherheitsmaßnahmen ++

Kategorie:

Nachdem Diebe in zwei Filialen der Sparkasse Hannover gut 50 Schließfächer aufbrechen und ausräumen konnten, will die Bank nun ihre Anlagen besser sichern. So sollen in einem ersten Schritt die PIN Nummer der Schließfächer von einem bisher fünfstelligen auf einen sechsstelligen Code umstellt werden, berichtet die HAZ. Darüber hinaus wird auch die „Zugangstechnik vor und in den Schließfachräumen“ umgerüstet. Die Arbeiten hätten bereits begonnen. Denkbar sei auch, den Zugang der Kunden zu den Schließfächern dauerhaft auf die Öffnungszeiten der Filialen zu beschränken. Anfang Juli hatten bisher unbekannte Täter in zwei Filialen am Moltkeplatz und in der Limmerstraße insgesamt 48 Schließfächer ausgeraubt. Es wird vermutet, dass die Diebe mithilfe eines manipulierten Kartenlesegerätes an die Kundendaten gekommen sind.

++ Gewinneinbruch bei Continental: Reifenhersteller muss Stellen streichen ++

Kategorie:

Angesicht der schwierigen Lage auf den Automärkten und dem starken Gewinneinbruch sieht sich der Zulieferer und Reifenhersteller Continental zu harten Einschnitten gezwungen. Das Unternehmen muss offenbar Stellen streichen um Kosten zu senken. "Auf den rückläufigen Markt reagieren wir mit strenger Kostendisziplin und Erhöhung unserer Wettbewerbsfähigkeit", sagte Conti-Chef Emlar Degenhart bei der Präsentation der Zwischenbilanz. Die Unternehmensleitung habe dem Aufsichtsrat ihre Strategie dargelegt. Der daraus entstehende Handlungsbedarf werde nun mit den Arbeitnehmervertretern besprochen. Bis Ende September sollen die Details für das Umbaukonzept feststehen. Aus Arbeitnehmerkreisen heißt es, man stelle sich auf einen Stellenabbau in größerem Stil und die Schließung von Standorten ein. Wie Continental Mittwoch bekannt gab, ist der Gewinn im zweiten Quartal um 41 Prozent eingebrochen.

++ Walace vor Wechsel: Brasilianer zu Medizincheck in Udine ++

Kategorie:

Hannover 96 hat Mittelfeldspieler Walace freigestellt, damit er bei Udinese Calcio einen Medizincheck absolvieren kann. Der Wechsel zum italienischen Club steht damit unmittelbar bevor. Wie 96 Mittwoch mitteilte, ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, im Wesentlichen hätte man sich aber über einen Transfer geeinigt. Die Absprachen müssten noch schriftlich fixiert werden, hieß es weiter. Als Ablöse für Walace sind sechs Millionen Euro im Gespräch.

++ Wunsdorf: Pferdediebe verletzen Wallach ++

Kategorie:

Unbekannte Diebe haben versucht ein Pferd von einer Koppel in Wunstorf-Kolenfeld zu stehlen. Die Entführung misslang, doch der Wallach wurde erheblich verletzt.  Die Polizei geht davon aus, dass das Pferd geschlagen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Die Diebe hatten wohl den Plan, den Wallach von seiner Weide an der Bültenstraße in einen Anhänger zu verladen. Sie führten das Pferd zunächst über den herunter getretenen Zaun und dann über einen Graben zur Straße. Doch anschließend soll sich das Pferd laut Polizei heftig gewehrt haben. Darauf deuten die Hufspuren im Boden hin. Als eine Zeugin durch laute Geräusche auf den versuchten Pferde-Diebstahl aufmerksam wurde, flüchteten die drei Täter in einem unbekannten Fahrzeug vermutlich in Richtung Schwalenbergstraße. Die Polizei Wunstorf sucht nun nach weiteren Zeugen.

++ 83.000 Euro für nichts: Jagd auf Rodewalder Wolf kostet immer mehr ++

Kategorie:

83.000 Euro hat die erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf bislang verschlungen. Laut Landesregierung habe allein ein „Dienstleister“ rund 48.000 Euro in Rechnung gestellt. Details wollte die rot-schwarze Regierung laut dpa nicht nennen. Grünen-Landtagsabgeordneter und früherer Agrarminister Christian Meyer geht davon aus, dass es sich bei dem Dienstleister um einen Hersteller von Lebendfallen handelt. In den großen, kastenförmigen Fallen sollen Tiere des Rodewalder Rudels gefangen werden, damit ihnen DNA entnommen werden kann. Dazu kommen Personalkosten in Höhe von 32.000 Euro. Meyer kritisierte das als unverhältnismäßig. Die erfolglose Jagd habe deutlich mehr gekostet als die Entschädigung der betroffenen Landwirte. Der Wolf, der schon etliche Nutztiere gerissen hat, ist zum Abschuss freigegeben. Das Umweltministerium hatte die Genehmigung jüngst bis Ende August verlängert.

++ Supermarkt-Überfälle: 17-Jähriger festgenommen ++

Kategorie:

Ein Jugendlicher soll zusammen mit weiteren Komplizen mindestens vier Supermärkte in Hannover überfallen und ausgeraubt haben. Dienstag ist der 17-Jährige festgenommen worden. Er sitzt bereits auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Die Polizei hatte zudem acht Wohnungen in Hannover und Langenhagen durchsucht. Dabei fanden die Kripobeamten unter anderem eine Softair-Pistole und Kleidung, die vermutlich bei den Raubüberfällen getragen wurde. Hinweise von Zeugen hatten die Kripo auf die Spur des 17 Jährigen gebracht. Er soll die vier Supermärkte in Oberricklingen, Linden-Süd, Ricklingen und Ahlem stets mit einem wechselten Komplizen betreten haben. Die Angestellten im Laden wurden immer mit einer Schusswaffe bedroht und schließlich flüchteten die Täter mit ihrer Beute. Bei den weiteren Tätern soll es sich ebenfalls um vier Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren gehandelt haben. Sie konnten bislang nicht festgenommen werden. Derzeit prüft die Polizei, ob die Jugendlichen noch für weitere Taten verantwortlich sein könnten. Die Ermittlungen dauern an.

++ Unwetter beschert Lehrter Feuerwehr viele Einsätze ++

Kategorie:

Nach dem heftigen Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel musste die Feuerwehr Montagabend im Raum Lehrte zu mehr als 40 Einsätzen ausrücken. Es waren mehrere Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt, Teile von Dächern herabgefallen und Straßen überflutet. Betroffen waren neben dem Lehrter Stadtgebiet vor allem die Ortsteile Arpke, Aligse, Sieverhausen und Steinwedel. In der Manskestraße in Lehrte fiel ein großer Baum kurz vor einem Linienbus quer auf die Straße und traf ein Auto. Verletzt wurde aber niemand.

++ Stadtbahn-Unfall: Autofahrerin leicht verletzt ++

Kategorie:

Im Bereich des Steintors ist am frühen Dienstagnachmittag ein Auto mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Die junge Frau am Steuer hatte offenbar auf der Goethestraße Ecke Leibnizufer verbotenerweise wenden wollen. Dabei übersah sie die Stadtbahn der Linie 17 und es kam zum Aufprall. Der Wagen der Frau wurde noch einige Meter mitgeschleift. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Smart befreit werden. Durch den Unfall kam es auf der Stadtbahnlinie 17 kurzzeitig zu Behinderungen. 

++ 8 Jahre haft für Brandstifter aus Ahlem ++

Kategorie:

Weil er den Tod seiner Nachbarn in Kauf genommen hat, muss ein 36-jähriger Brandstifter für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Februar ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ahlem gelegt hat. Das Gericht sprach ihn wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes in drei Fällen schuldig. Der 36 Jährige hatte demnach in seiner Dachgeschosswohnung an drei Stellen Feuer gelegt, die Türen der darunterliegenden Wohnungen mit Brandbeschleuniger besprüht und das Treppenhaus in Brand gesetzt. Nach Auffassung des Gerichts waren die Indizien so eindeutig, dass nur der Angeklagte als Brandstifter in Frage kam. Der Mann hatte zum Beispiel die Herdplatten und den Backofen voll aufgeheizt und mit Papier befüllt, seine eigenen Habseligkeiten in Sicherheit gebracht und die Brandmelder in seiner Wohnung in Wasser getaucht. Grund für die Tat sollen Streitigkeiten mit den Nachbarn gewesen sein, weswegen ihm die Kündigung drohte. Durch das Feuer im Treppenhaus waren eine 85 Jährige Bewohnerin sowie zwei Kinder in ihren Wohnungen eingesperrt. Die drei konnten aber gerettet werden und blieben unverletzt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen