++ 96 kickt Urgesteine: verträge von Prib und Felipe aufgelöst ++

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Hannover 96 kickt zwei Urgesteine: Der Club hat am Dienstag die Verträge von Edgar Prib und Felipe aufgelöst, den dienstältesten Spielern bei den Roten. Beide Verträge hätten noch eine Laufzeit bis zum Sommer 2021 gehabt. Innenverteidiger Felipe war vor acht Jahren an die Leine gekommen. Doch in dieser Zeit verfolgte den 33-Jährigen immer wieder das Verletzungspech und so absolvierte er nur 61 Ligaspiele für die Roten. Seine Abfindungssumme soll laut Medienberichten bei 200.000 Euro liegen; Mittelfeldspieler Edgar Prib habe etwas weniger bekommen.  Der 30-Jährige trug sieben Jahre das 96-Trikot, spielte in 137 Partien und erzielte neun Tore. Im April vergangenen Jahres feierte er nach zwei Kreuzbandrissen und 21 Monaten Pause ein emotionales Comeback gegen Mainz 05 in  der HDI Arena.  

++ Verschärfte Sparmaßnahmen: Conti will noch mehr Stellen streichen ++

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Große Sorge bei Conti-Mitarbeitern: Der hannoversche Automobilzulieferer Continental will noch mehr Stellen streichen als zunächst geplant. Wie der Konzern am Dienstag mitgeteilt hat, werden weltweit rund 30.000 Arbeitsplätze von einem verschärften Sparkurs  betroffen sein, davon 13.000 in Deutschland. Das heißt, sie werden entweder verändert, verlagert oder aufgegeben. Bis 2023 will die Continental jährlich 500 Millionen Euro sparen, danach sollen Einsparungen von einer Milliarde folgen. Das Technikunternehmen begründet die Entscheidung mit der Verschärfung der Konjunkturkrise durch die Corona-Pandemie sowie der weltweit rückläufigen Fahrzeugproduktion. Um zukunftsfähig zu bleiben, seien die Verlagerung oder Schließung von Anlagen und Betriebsteilen notwendig – etwa an Standorten mit zu hohen Kosten, auslaufenden Technologien oder absehbarer unwirtschaftlicher Auslastung. Bis 2025 sollen 90 Prozent der Anpassungen abgeschlossen sein.

++ Üstra und regioBus rüsten auf: Busflotten ab sofort mit freiem WLAN ++

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Ab sofort gibt es kostenloses Internet in Hannovers Bussen. Üstra und Regiobus haben am 1. September ihr neues Serviceangebote für Fahrgäste vorgestellt. Alle Buslinien sind neuerdings mit freiem WLAN ausgestattet – bei den SprintH-Bussen haben die Linien 500 und 700 einen Zugang.

++ Erfolg für Cold-Case-Einheit: Polizei hat Mordverdächtigen im Visier ++

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Die Cold-Case-Einheit der Polizei Hannover hat am 1. September einen großen Erfolg feiern können. 25 Jahre nach dem Mord an Norbert Schardin haben die Ermittler einen Tatverdächtigen im Visier. Der LKW-Fahrer Schardin war auf einem Speditionsgelände in Misburg erschossen worden.

++ Arbeitslosigkeit im August: Hannover mit höchstem Stand seit zehn Jahren ++

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Hannover hat den höchsten Arbeitslosenbestand seit zehn Jahren. Das geht aus dem aktuellen Report der Agentur für Arbeit hervor. Demnach war die Zahl der Arbeitslosen im August knapp zweieinhalb Prozent höher als im Vormonat Juli. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, also August 2019, stieg der Wert in Hannover sogar um mehr als 25 Prozent. Am deutlichsten war der Anstieg an Arbeitslosen bei den Jugendlichen unter 25 Jahren. Es seien aber auch erste Lichtblicke erkennbar, hieß es von der Arbeitsagentur. Viele Unternehmen zeigten wieder zunehmend Bereitschaft, freie Stellen zu besetzen.

++ Marienstraße: Einbrecher fällt sechs Meter in die Tiefe ++

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Der Einbruchsversuch eines Mannes an der Marienstraße ist nicht nur nach hinten losgegangen, sondern auch nach unten. Bei seinem Fluchtversuch ist der Verdächtige in der Nacht zu Dienstag von einem Außengeländer gestürzt. Er fiel sechs Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei schwer. Polizei und Rettungskräfte fanden den Einbrecher noch am Boden liegend vor. Zuvor hatte er versucht, sich durch ein gekipptes Fenster Zugang in eine Wohnung zu verschaffen. Der Bewohner bemerkte aber den Einbruch, sodass es laut Polizeiangaben zu einem Gerangel am Fenster gekommen war. Bei seiner anschließenden Flucht stürzte der 40-Jährige nach unten. Ob er Diebesgut erbeuten konnte, war zunächst unklar.

++ Belastung zu hoch: Weidetorbrücke wird einspurig ++

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Die Weidetorbrücke wird einspurig! Der Grund: Obwohl es längst verboten ist, befahren immer noch viel zu schwere LKW die Messeschnellwegbrücke. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt hat, greift die Maßnahme bereits ab Mittwoch. Seit Anfang Juli dürfen Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen das Bauwerk über dem Weidetorkreisel nicht passieren. Doch Verkehrsüberwachungen zeigen, dass das Verbot regelmäßig missachtet wird. Da die Bauwerksschäden dadurch weiter zugenommen haben, hat sich die Behörde für eine schmale, einspurige Verkehrsführung entschieden. Es sei die einzige Möglichkeit  die LKW so gezielt und sicher von der Brücke abzuleiten, heißt es in der Mitteilung. Der LKW-Verkehr könne die Schnellwegbrücke über den Weidetorkreisel umfahren. Bestenfalls aber über die A2 und die A7. Zu Stoßzeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Für weitere Untersuchungen hat die Landesbehörde auch eine Vollsperrung für das kommende Wochenende angekündigt. Ab Freitag 15 Uhr bis Montag 5 Uhr ist die Brücke für Belastungstests und Vermessungsarbeiten gesperrt.

++ Brand im Neuen Rathaus: Gebäude geräumt, Feuer schnell gelöscht ++

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Feueralarm im Neuen Rathaus! In einem Elektroschaltraum des Verwaltungsgebäudes am Friedrichswall hat es am Montag gebrannt. Das komplette Rathaus musste geräumt werden. Am Nachmittag gegen 15:30 Uhr schlug die automatische Brandmeldeanlage an, die Feuerwehr Hannover löste daraufhin sofort die erhöhte Alarmstufe aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einer Lüftungsöffnung am Ostflügel. Die sofortige Erkundung des Technikraums ergab, dass einer von zwei 10.000 Volt-Transformatoren in Brand geraten war. Bevor allerdings die Feuerwehr mit den Löscharbeiten starten konnte, mussten die Stadtwerke zunächst die Stromversorgung abstellen. Danach hatten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle. Aus Sicherheitsgründen mussten rund 200 Stadtmitarbeitende und einige Besucher*innen das Gebäude kurzfristig verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Trainingslager-Frust: 96 reist vorzeitig aus Österreich ab ++

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Hannover 96 hat am Wochenende das Trainingslager in Österreich vorzeitig abgebrochen. Die Roten kamen bereits am Samstag zurück nach Hannover, einen Tag früher als eigentlich geplant. Offenbar war der Geduldsfaden von 96-Cheftrainer Kenan Kocak am Ende doch überstrapaziert.  Das Trainingslager in Stegersbach stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Der Trainingsplatz durchlöchert, der Ausweichplatz zu weit weg, und im Testspiel gegen TSV Hartberg auch noch eine Niederlage kassiert. Eigentlich war noch ein weiteres Testspiel für Samstag angesetzt. Doch als Kocak erfuhr, dass der geplante Gegner FC Deutschkreutz in der vierten Liga kickt, ließ er die Partie abblasen und kündigte die Abreise an. Nach zwei freien Tagen zur Regeneration wird die Saisonvorbereitung morgen fortgesetzt, denn Samstag testet 96 gegen Bundesligist Werder Bremen.

++ Vahrenheide: Brutales Trio attackiert Fußgänger ++

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In Vahrenheide ist ein Mann brutal zusammengeschlagen worden – und das gleich zweimal hintereinander, denn die Täter verfolgten ihn. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter Tötung aufgenommen. Allerdings liegt nur eine vage Täterbeschreibung vor.  Der 32-jährige Mann war am Sonntagmorgen gegen kurz nach 4:30 Uhr an der Straße Alter Flughafen/Fliegerstraße unterwegs als er in Höhe eines Spielplatzes von drei Männer attackiert worden war. Sie schlugen auf ihn ein und traktierten ihn mit Fußtritten. Der 32-Jährige konnte dann zunächst in Richtung Thüringer Straße flüchten – doch dort lauerte ihm das Trio erneut auf. Die Täter brachten ihn zu Boden und traten weiter auf ihn ein. Dann flüchteten die Schläger. Eine Zeugin hatte laute Schreie gehört und die Polizei verständigt. Doch eine Fahndung nach dem Trio lief ins Leere. Das Opfer kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Wer Hinweise zum Überfall geben kann, soll sich beim Kriminaldauerdienst melden.

++ Messerangriff in Bemerode: Tatverdächtiger in U-Haft ++

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Bei einem Messerangriff in Bemerode ist am Wochenende ein 30 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Ein 28-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Wie die Behörde am Sonntag mitgeteilt hat, war es in der Nacht zu Samstag vor einer Bar am Kattenbrookstrift zu einer Schlägerei mit 20-30 Beteiligten gekommen. In dem Gerangel soll dann plötzlich der 28-Jährige ein Messer gezückt und seinem Kontrahenten in den Rücken gestochen haben. Mehrere Zeugen alarmierten die Polizei. Als diese eintraf, flüchtete die Gruppe. Der Verletzte blieb am Boden liegen. Bevor der 30-Jährige für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht werden musste, war er aber noch in der Lage den mutmaßlichen Täter zu beschreiben. Die Polizei nahm den Gesuchten wenig später noch in der Nähe fest. Auch die mutmaßliche Tatwaffe ist gefunden und beschlagnahmt worden.

++ Gerichtsurteil zu Prostitution: Bordelle dürfen wieder öffnen ++

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Bordelle und ähnliche Etablissements hier bei uns in Hannover sind dicht wegen Corona. Doch das könnte sich nun ändern, denn das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die entsprechende Regelung in der Corona-Verordnung des Landes am Freitag gekippt. Ein vollständiges Verbot von Prostitution sei unverhältnismäßig, weil mildere Maßnahmen für den Infektionsschutz bereit stünden, sagte eine Gerichtssprecherin heute der dpa. Das gelte neben Bordellen auch für Straßenprostitution.

Geklagt hatte der Betreiber eines Etablissements. Er verwies auf die schon seit längerem erlaubten körpernahen Dienstleistungen etwa von Frisören. Diese Regeln gelten nun zunächst auch im Bereich der Prostitution, wie das Gericht heute urteilte. Bordellbetreiber, die wieder öffnen wollen, müssen nun ein Hygiene-Konzept vorlegen und etwa auch Kontaktdaten dokumentieren.

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