++ Aus Protest: Nexans-Mitarbeiter radeln nach Paris ++

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800 Kilometer mit dem Rad von Hannover bis Paris: Das wollen drei Mitarbeiter des Kabelherstellers „Nexans“ am Karfreitag angehen – und damit ein Zeichen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze setzen. Denn dem Nexans-Standort Hannover droht das Aus, rund 500 Mitarbeiter sind betroffen. Vor der Zentrale des Kabelherstellers in Paris wollen die drei Radler dann kommenden Mittwoch demonstrieren, zusammen mit weiteren Kollegen aus Hannover, Mönchengladbach dem belgischen Charleroi. Auch dort sind Entlassungen geplant. Die drei Radler starten morgen um 10 Uhr vor dem Nexans-Werk am Kabelkamp.

++ 14-Jähriger tot: Trunkenheitsfahrer vor Gericht ++

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Ein Auto prallt bei regennasser Fahrbahn gegen einen Baum. Hinter dem Steuer ein betrunkener Mann, mit im Auto vier Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15. Ein Junge wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er Tage später stirbt. So geschehen im September vergangenen Jahres bei Seelze.

Seit Donnerstag muss sich der 32-jährige Fahrer vor dem Amtsgericht verantworten, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung Fahren ohne Führerschein und Straßenverkehrsgefährdung. Der Mann hatte zum Tatzeitpunkt einen Blutalkoholwert von 1,7 Promille.

++ NPD kündigt Kundgebungstour durch Niedersachsen an ++

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Die Rechtsextreme Partei NPD hat für kommenden Samstag eine Kundgebungstour durch Niedersachsen angekündigt.  Dabei soll es erst um 10 Uhr nach Göttingen gehen, um 13 Uhr nach Hannover, anschließend um 16 Uhr nach Lüneburg und am Ende an einen bisher unbekannten Ort. Die Partei selbst spricht von einer "Überraschungsstadt". Medienberichten zufolge ist der genaue Kundgebungsort hier in Hannover noch nicht festgelegt. Die Polizei wolle sich mit dem Organisator auf einen Ort einigen. Der Termin dagegen ist bewusst provokant gewählt: am 20 April feiern Rechtsextreme in Deutschland den Geburtstag Adolf Hitlers. Mit der Kundgebung will die Partei auf ihre Interessen bei der kommenden Europawahl am 26. Mai aufmerksam machen.

++ Stauende übersehen: LKW-Fahrer auf A2 schwer verletzt ++

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Bei einem Unfall auf der A2 bei Bad Nenndorf Richtung Hannover hat ein LKW-Fahrer am Mittwoch ein Stauende übersehen und wurde schwer verletzt. Nach Polizeiangaben prallte der Mann gegen 14:15 Uhr mit seinem 40-Tonner gegen einen Sattelzug. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Im Zuge der Unfallarbeiten wurde die A2 für zwei Stunden gesperrt. Anschließend führte die Polizei den Verkehr einspurig am Unfallort vorbei. Der Gesamtschaden wird auf 130.000 Euro geschätzt, die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

++ Hähnchenfleisch auch in Hannover voll mit resistenten Keimem ++

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Die Umweltorganisation „Germanwatch“ hat Hähnchenfleisch aus Discountern testen lassen – auch hier in Hannover. Das Ergebnis: In jeder zweiten Probe waren Keime, die widerstandsfähig gegen Antibiotika sind. Germanwatch kaufte das Hähnchenfleisch bundesweit bei Aldi, Lidl, Netto, Penny und Real. Darunter ganze Hähnchen, Schenkel, Filets und Ministeaks. Keiner der Discounter verkaufte ausschließlich unbedenkliche Produkte, wie aus der Untersuchung hervorgeht, die „Radio Hannover“ vorliegt.

Die Produzenten des Fleisches stammen zum Großteil aus Niedersachsen, darunter die Marken „Wiesenhof“, „Landgeflügel“ und „Friki“. Antibiotika werden in der Massentierhaltung eingesetzt, resistente Keime können Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden.

++ Brandanschlag in Garbsen: Vier Männer zu Gefängnis verurteilt ++

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Weil sie im vergangenen Jahr einen Brandanschlag auf ein türkisches Geschäft in Garbsen verübt hatten, hat das Oberlandesgericht Celle am Mittwoch vier PKK-Anhänger zu Haftstrafen verurteilt: Die Männer im Alter zwischen 21 und 24 Jahren müssen jeweils mehr als zwei Jahre ins Gefängnis unter anderem wegen Brandstiftung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Das berichteten mehrere Medien gleichlautend.

Mit dem Urteil folgte das Gericht weitgehend der Forderung der Generalstaatsanwaltschaft. Die Männer verwendeten sogenannte Molotow-Cocktails, also selbst gebaute Brandsätze, für den Anschlag auf das Garbsener Geschäft. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.

Die Angeklagten hatten die Taten teilweise eingeräumt. Sie wollten demnach gegen eine Militäroffensive der Türkei gegen Kurden protestieren. Der Prozess fand aus Platzgründen am Landgericht Hannover statt.

++ Isernhagen: Sportwagen brennt ab - 100.000 Euro Schaden ++

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100.000 Euro sind am Mittwoch in Isernhagen verbrannt – in Form eines seltenen Sportwagens: Der Wiesmann Roadster MF3 qualmte plötzlich, als der Fahrer gegen Mittag zwischen Isernhagen Süd und NB unterwegs war. In Höhe des Seefugiums hielt der Mann den Roadster an und versuchte den Brand zu löschen – vergeblich. Als die Feuerwehr eintraf, stand der wertvolle Sportwagen in Vollbrand. Immerhin: Verletzt wurde niemand.

++ Stadtbahnunfall am Steintor: Gaffer behindern Einsatzkräfte ++

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Am Steintor ist es Dienstagabend zu einem schweren Unfall zwischen einem Auto und einer Stadtbahn gekommen, Gaffer filmten danach die Unfallarbeiten und auch die Verletzten. Nach Angaben der Feuerwehr kollidierte der Kleinwagen gegen 20:45 an der Goethestraße mit einer Stadtbahn. Das Auto wurde mehrere Meter mitgeschleift. Der Fahrer des Wagens wurde eingeklemmt und erlitt Lebensgefährliche Verletzungen. Um den 31-Jährigen zu befreien musste die Feuerwehr das Dach des Autos aufschneiden. Seine beiden Mitfahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, der Stadtbahnfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt. Das Auto war offenbar Regelwidrig von der Reuterstraße in Richtung Leibnizufer abgebogen. Die Unfallstelle war gegen 22:10 geräumt. Medienberichten zufolge kam es während der Unfallarbeiten zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Gaffern und der Polizei. Selbst als die Feuerwehr versuchte die Unfallstelle abzuschirmen, legten sich die Gaffer offenbar auf den Boden  und versuchten das verunglückte Auto weiter zu filmen.

++ Großkontrolle auf der B443: 253 Fahrzeuge kontrolliert ++

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Bei einer Großkontrolle auf der B443 bei Laatzen hat Hannovers Polizei am Dienstag zahlreiche Verstöße festgestellt. Die Beamten kontrollierten zwischen 12:30 und 19 Uhr, 253 Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Pattensen. Urintests überführten laut Polizeiangaben zehn Männer, die unter anderem positiv auf Amphetamine, THC sowie Kokain getestet wurden. Darunter auch ein 25-Jähriger, der kurz vor der Kontrolle das Steuer mit seinem Beifahrer wechselte. Zwei Motorradfahrer wurden auf die beiden aufmerksam und informierten die Polizei. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der Beifahrer Drogen im Blut hatte. Darüber hinaus fehlte beiden Fahrzeuginsassen der Führerschein.

++ List: Mann stürzt aus dem fünften Stock und stirbt ++

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In der List ist Dienstagfrüh ein Mann aus dem Fenster seiner Wohnung gestürzt und gestorben. Der 28-Jährige hatte gegen halb neun offenbar auf der Fensterbank gesessen und das Gleichgewicht verloren. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, auch nicht auf Alkohol und andere Drogen, sagte eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von „Radio Hannover“. Anwohner hatten den Mann im Hinterhof des Mehrfamilienhauses am Hinrichsring liegen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 28-Jährigen feststellen. Die Ermittlungen laufen derzeit, die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.

++ Herrenhausen: Granate soll Mittwoch gesprengt werden ++

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In Herrenhausen haben Bauarbeiter eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das rund 10 Kilo schwere Flakgeschoss soll Mittwochabend gesprengt werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Dazu solle ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 150 Metern um den Fundort eingerichtet werden. Von der Granate gehe keine akute Gefahr aus, hieß es weiter. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe das Geschoss sichergestellt. Die Sprengung solle am Mittwoch um 19 Uhr erfolgen, dazu müssen unter anderem Teile der Haltenhoffstraße, das Gymnasium Goetheschule und das Uni-Gelände geräumt werden.

++ Tanzverbot: Gericht untersagt Musik bei Karfreitags-Demo ++

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Die für Karfreitag hier in Hannover geplante Tanzdemo muss ohne Musik auskommen. Das hat das Verwaltungsgericht am Dienstag im Eilverfahren beschlossen. Tanz zu lauter Musik laufe dem Charakter des stillen Feiertags zuwider, begründeten die Richter. Auch Musikinstrumente, Verstärker und Trillerpfeifen verbot das Gericht. Zuvor hatte die Polizei bereits ein Musikverbot erteilt. Das Gericht bestätigte die Entscheidung. Die Organisatoren wollten mit der Demo gegen das Tanzverbot demonstrieren, das von Donnerstagfrüh bis Samstagabend gilt.

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