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++ Neues Zukunftskonzept bei der Deutschen Messe AG ++

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Mit einer Mischung aus digitalen Elementen und Veranstaltungen vor Ort will sich das hannoversche Unternehmen aus der Krise manövrieren. Steigen die Corona-Infektionen bei kommenden Messeterminen soll der Anteil der digitalen Angebote größer ausfallen, gibt es wenige können die Besucher überwiegend aufs Messegelände. Um dieses Konzept umzusetzen hat die Deutsche Messe AG laut Medienberichten eine Halle auf dem Messegelände umgebaut. In Halle 18 sind mehrere Bühnen und ein Streaming-Studio installiert worden. Messechef Jochen Köckler ist überzeugt, dass der Bedarf an Messen nach wie vor da ist und das Interesse der Firmen demnächst zurückkehrt. Ob die Deutsche Messe AG mit dem Mischkonzept am Ende genug Geld verdienen kann, sei aber noch unklar.

++ Lernort für NS-Geschichte: Stadt stellt Zeitzentrum Zivilcourage vor ++

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Es soll kein Museum sein, keine Gedenkstätte, sondern ein Lernort für Demokratie: das Zeitzentrum Zivilcourage. Die Stadt Hannover hat am Montag das Konzept vorgestellt. Die interaktive Ausstellung mit der Fragestellung Mitmachen oder Widerstehen? erzählt von der Geschichte des Nationalsozialismus in Hannover. Dabei werden 45 Menschen aus der Zeit um 1939 stellvertretend vorgestellt. Anhand einer dieser Biografien erlebt ein*e Besucher*in den Rundgang. Dabei findet in der Ausstellung selbst keine Zuschreibung statt: Wer ist Täter*in, Opfer oder Mitläufer*in? Diese Einordnung soll ein Erkenntnisgewinn des Besuchs sein. Nach langen Verzögerungen soll das Zeitzentrum im Rathauskontor nun Anfang kommenden Jahres eröffnet werden.  Die Gesamtkosten belaufen sich auf einmalig 2,125 Mio. Euro.

++ Neustadt a. Rübenberge: Räubertrio überfällt 68-Jährigen ++

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Sie klingelten an der Tür, dann stürmten sie das Haus: Drei maskierte Räuber haben am Montag einen Mann in Neustadt am Rübenberge überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei stand das Trio morgens um 8:45 Uhr vor der Tür. Als der 68-jährige Hausherr öffnete, wurde er von zwei Männern regelrecht überrannt. Gemeinsam mit einem Komplizen  durchsuchten die Räuber das Haus an der Schubertstraße. Mit einer Geldbeute flüchtete das Trio in eine unbekannte Richtung. Der Bewohner erlitt keine Verletzungen. Nach seiner Beschreibung waren alle Räuber etwa 30 Jahre alt und eher groß. Zwei von ihnen schlank, der dritte kräftig gebaut. Alle drei trugen zum Zeitpunkt des Überfalls weitestgehend dunkle Kleidung und Arbeitshosen. Eine davon war hellgrau mit auffälligen dunklen Applikationen. Die Täter sollen Deutsch mit Akzent gesprochen haben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen

++ Drei Spiele in sieben Tage: Recken wollen Kräfte gut einteilen ++

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Bei den Recken steht am Dienstag die schwerste Aufgabe der Bundesliga-Saison an: das Auswärtsspiel beim Rekordmeister THW Kiel. Da den Handballern der TSV Hannover Burgdorf die Stärke ihres Gegners durchaus bewusst ist, kündigten sie an, mit  keinen zu hohen Erwartungen in die Partie gehen zu wollen. Mit dem Auftaktsieg gegen Minden, dem Auswärtsspiel gegen Kiel und dem anstehenden Heimspiel gegen Coburg am Donnerstag, bestreiten die Recken drei Spiele in sieben Tagen. Somit stehe das Trainerteam vor der Herausforderung die Kräfte so einzuteilen, dass die Spieler in den kommenden beiden Begegnungen immer noch ihr Maximum ausschöpfen können. Anwurf ist um 19 Uhr in der Kieler Sparkassen Arena.

++ SEK-Einsatz in Evern: 51-Jähriger in Gewahrsam genommen ++

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Erneuter SEK-Einsatz im beschaulichen Dorf Sehnde-Evern. Dort hat ein Spezialeinsatzkommando am Sonntag zum bereits zweiten Mal in nur wenigen Tagen einen 51-Jährigen festgenommen. Der Mann soll seine Nachbarn mit einem Messer bedroht und sich anschließend in seiner Wohnung verschanzt haben. Schon am vergangenen Donnerstag hatte der 51-Jährige in Evern stundenlang für Angst und Schrecken gesorgt und einen SEK Einsatz ausgelöst. Da hatte der Mann auf dem Nachbargrundstück randaliert und ebenfalls ein Messer in der Hand gehalten. Die Polizisten bewarf er mit Metallrohren und drohte eine Schusswaffe zu benutzen. Jetzt am Sonntag nahm das SEK den 51-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet und der Mann kam zur medizinischen Begutachtung ins Krankenhaus.

++ Autofahrer rast in Bushaltestelle - zwei Schulkinder verletzt ++

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In Ahlem ist am Montagmorgen ein Autofahrer in eine Bushaltestelle gerast. Zwei Schulkinder sind dabei schwer verletzt worden. Der Autofahrer soll Gas und Bremse verwechselt haben. Der Unfall geschah in Ahlem kurz nach halb acht an einer Fußgängerampel an der Petit-Couronne-Straße. Wie die Polizei berichtet, sprang die Ampel gerade von grün auf gelb, als der Wagen eines 35-Jährigen nur noch wenige Meter entfernt war. Der Fahrer wollte bremsen, trat nach eigenen Angaben aber versehentlich aufs Gaspedal. Das Auto erfasste einen 9-jährigen Jungen, der die Straße gerade überqueren wollte, schleifte das Kind etwa zehn Meter mit sich und raste dann in die Bushaltestelle. Der Junge wurde dort zwischen Auto und Haltestelle eingeklemmt und schwer verletzt. Ein 11-jähriges Kind, das dort auf den Bus gewartet hatte, wurde von einer herunterfallenden Stange getroffen. Auch dieser Junge kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Das Auto streifte auf seiner Unfallfahrt noch ein kleines Mädchen. Die 6-Jährige blieb aber unverletzt. Gegen den 35-Jährigen Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

++ 30 Jahre Wiedervereinigung: Festakt im Landtag ++

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30 Jahre Deutsche Einheit – das wird am Montag auch im Leineschloss gefeiert. Der niedersächsische Landtag erinnert mit einem Festakt an die deutsche Wiedervereinigung. Zu den geladenen Gästen zählt der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der auch die Festvortrag halten wird. Der CDU-Politiker war 1990 Mitglied der Verhandlungsdelegation zum Einigungsvertrag zwischen Ost- und Westdeutschland. Niedersachsen hatte vor der Wiedervereinigung die längste innerdeutsche Grenze und hat heute vier ostdeutsche Nachbarländer.

++ Angriff in Metronom: Mann bekommt Faustschlag ins Gesicht ++

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„Was guckst du?“ – soll er erst gefragt und dann zugeschlagen haben. Das wirft ein 60-jähriger Mann einem 21-Jährigen vor. Die beiden waren am Samstagmorgen in einem Metronom in Richtung Hannover aneinandergeraten. Um den Vorfall zu klären, sucht die Bundespolizei insbesondere nach zwei Helfern. Offenbar hatte sich der 60-Jährige bloß im Zugabteil umgeschaut, was den jüngeren Mann massiv verärgert haben soll. Nach der Schilderung des Älteren bekam er unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht. Es kam zur Rangelei, dabei stürzten beide die Treppe hinunter und verloren ihre Handys. Bei der Einfahrt in den Bahnhof Sarstedt kamen zwei junge Männer zur Hilfe. Der mutmaßliche Angreifer floh aus dem Zug. In Hannover erstattete der 60-Jährige Anzeige und übergab das Telefon des Jüngeren. Ein Rettungswagen brachte den verletzten Mann  ins Krankenhaus. Zwischenzeitlich griffen Bundespolizisten den verletzten 21-Jährigen in Sarstedt auf. Der Mann behauptete, im Zug angegriffen und beraubt worden zu sein.

++ Sondereinsatz in City: Polizei setzt Präsenz am WE fort ++

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In Hannovers Innenstadt hat die Polizei am Wochenende wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Insbesondere in der Nacht zu Sonntag hatten die Beamten eine Menge zu tun. Gaststätten, Kneipen, Shishabars und deren Besucher auf Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu kontrollieren – das ist einer der Programmpunkte, die die Polizei mit ganz oben auf dem Zettel hat. Besonders in der Fußgängerzone und im Bereich Altstadt – die Kontrollen erfolgen laut Polizeiangaben proaktiv, aber auch auf Grund von Hinweisen und Beschwerden. In der Arndtstraße etwa musste ein DJ seine Arbeit abbrechen nach mehreren Verstößen gegen das geltende Tanzverbot. Auch mit Verkehrsverstößen, unzulässiger Prostitution oder Gewaltdelikten hatten es die Polizisten am Wochenende zu tun. Seit Wochen schon erhöht die Behörde ihre Präsenz im Stadtteil Mitte, da es dort immer wieder verstärkt zu Verstößen und Kriminalität kommt.

++ Niedersachsenderby: Polizei zieht positive Bilanz ++

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Dieses Niedersachsenderby war anders als gewohnt: Die HDI Arena - nicht ausverkauft, die Gästefans der Eintracht Braunschweig – nicht angereist. Und Hannover 96 am Ende mit einem 4:1 – deutlich überlegen. Aber auch für die Polizei verlief das Derby am vergangenen Samstag ungewohnt: Während eine solche Begegnung traditionell eigentlich für einen Großeinsatz sorgt, verlief der Spieltag unter Corona-Einschränkungen weitestgehend ruhig. Die Behörde zog eine vorläufige, grundsätzlich positive Bilanz. Die Polizeikräfte stellten vor allem die Einhaltung der Corona-Regeln sicher. Erst nach dem Spiel mussten sie vermehrt einschreiten. Als in Stadionnähe mehrere hundert Fans ausgelassen den Derbysieg feierten. Dabei kam es auch zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Ein abschließendes Fazit zum Einsatz steht noch aus.