++ 96: Altkanzler Schröder tritt als Aufsichtsratsvorsitzender zurück ++

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Altkanzler Gerhard Schröder hat nach gut zweieinhalb Jahren sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Profigesellschaft von Hannover 96 niederlegt. Das hat der Verein am Dienstag mitgeteilt. Aus persönlichen Gründen und wegen seiner zahlreichen beruflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten sei Schröder die Fortführung des Amtes bei der Neuordnung von Hannover 96 nicht mehr möglich, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung. Der Altkanzler hatte den Posten im Dezember 2016 übernommen.

++ Nach drei Wochen ohne Klarheit: Landeskriminalamt beschäftigt sich mit Tod der 93-Jährigen aus der Südstadt ++

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Auch drei Wochen nach dem Tod einer alten Dame aus der Südstadt, dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter an. Es gibt immer noch keine Klarheit darüber, ob die 93-Jährige durch einen Unfall oder doch durch ein Verbrechen ums Leben kam. Die Ermittler waren nach dem Tod der Frau von einer Gewalttat ausgegangen, weil die Situation, in der die Leiche in der Südstädter Wohnung gefunden wurde, Fragen aufgeworfen hatte. Was genau vor Ort für ein Verbrechen sprach, gaben die Ermittler aber bisher nicht Preis. Die Kripo hatte nach dem rätselhaften Tod der Seniorin mehrere Zeugenaufrufe gestartet. Doch die sind bislang erfolglos geblieben. Nun beschäftigt sich das Landeskriminalamt mit einer feineren Analyse. Dazu wurden laut Staatsanwaltschaft neue Spuren zur Untersuchung an die Landesermittler weitergereicht.

++ TUI-Befürchtungen bewahrheiten sich: 300 Millionen Euro Verlust durch Boeing-Startverbot ++

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Die Befürchtungen des Reisekonzerns TUI haben sich bewahrheitet. Der Konzern hatte mit einem Verlust von 300 Millionen Euro gerechnet, falls das Startverbot für die Unglücks-Flugzeuge vom Typ Boeing-737-Max bis zur Sommersaison anhält. Dieses Szenario tritt nun ein, sagte ein TUI-Sprecher in Hannover. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werde im Geschäftsjahr 2018/2019 auf rund eine Milliarde Euro schrumpfen. Dies wäre ein Minus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die TUI ist mit 15 Flugzeugen in ihrer Flotte der größte Boeing-737-Max-Kunde in Europa. Durch das anhaltende Flugverbot musste der Konzern die Mietverträge für Ersatzmaschinen vorerst bis Ende September verlängern.

++ Neun Lebensmittel aus der Region als "kulinarisch Botschafter" für Niedersachsen ausgezeichnet ++

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Neun Lebensmittel aus der Region Hannover dürfen nun das Label kulinarische Botschafter für Niedersachsen tragen. Zum bereits zehnten Mal zeichnete Niedersachsen Ministerpräsident 60 herausragende Produkte aus dem ganzen Land aus. Darunter unter anderem ein königlicher Hofkaffee aus Burgdorf, ein Heidelbeersorbet aus der Wedemark, ein Gin aus Hannover, ein Pils aus Sehnde und auch ein Gersterbrot aus Pattensen. Bei den vielen Produkten aus Niedersachsen die diesmal als kulinarische Botschafter ausgezeichnet wurden, war es für Ministerpräsident Stefan Weil doch gewissermaßen eine Herausforderung auch alles zu Probieren. Das Label kulinarische Botschafter wird in Niedersachsen bereits seit 2010 vergeben. Eine fünfköpfige Fachjury testet dafür jährlich die eingereichten Produkte. Diesmal hatten sich 77 Unternehmen mit gut 150 Produkten beworben.

++ 630.000€ von Senioren ergaunert: 28-Jähriger ab Dienstag vor Gericht ++

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Ein Hannoveraner soll zusammen mit einer Bande rund 630.000 Euro von Senioren ergaunert haben. Der 28-Jährige muss sich deshalb ab Dienstag wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Die Bande hatte über ein Callcenter in der Türkei Anfang des Jahres Opfer unter anderem in Bielefeld und Hannover gefunden. Die Trickbetrüger gaben sich am Telefon als Polizisten aus, und gaukelten vor, dass das Vermögen der Senioren durch kriminelle Machenschaften bedroht sei. Sie sollten Geld und Wertgegenstände außerhalb der Wohnung in Sicherheit bringen. Der nun am Landgericht Bielefeld angeklagte Mann aus Hannover soll bei der Masche als sogenannter Abholer der Wertgegenstände agiert haben. In den neun vor Gericht verhandelten Fällen soll die Bande gut 630.000 Euro erbeutet haben.

++ Gepäckband am Flughafen Hannover steht zeitweise still ++

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Kaum ist Sommer, schon ist das Gepäckband am Flughafen Hannover leicht überfordert: An Terminal A stand die Gepäckförderanlage Montag Vormittag zeitweise still. Nach Angaben eines Flughafensprechers sei das Gepäckaufkommen zu hoch gewesen, das so schnell nicht verladen werden konnte. Rund eine dreiviertel Stunde streikte das Gepäckband, dadurch mussten zahlreiche ankommende Fluggäste länger auf ihre Koffer warten, andere konnten zeitweise nicht einchecken, weil das Gepäck nicht aufzugeben war. Von Flugverspätungen seien aber nur drei Maschinen betroffen gewesen.

++ Neuer Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Hannover heißt Eckert Scholz ++

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Die CDU in Hannover hat ihren Oberbürgermeisterkandidaten gefunden:Eckhard Scholz geht ins Rennen, das wurde am Montag Mittag offiziell vorgestellt von den Christdemokraten. Der CDU Kreisvorstand hatte ihn zuvor einstimmig nominiert, die CDU-Mitglieder müssen die Kandidatur noch absegnen. Aktuell ist Scholz wohnhaft in Braunschweig, aber er habe richtig Lust auf Hannover, so Scholz heute bei der Pressekonferenz. Scholz war von 2012 bis 2018 Chef bei Volkswagen Nutzfahrzeuge – jetzt geht er in die Politik. Auch der SPD-Kandidat Marc Hansmann war zuletzt in der Wirtschaft tätig, im Vorstand bei Enercity. Damit stehen nun 5 Kandidaten für die OB-Neuwahl fest: Scholz und Hansmann für CDU bzw. SPD, Adam Wolf für die Piraten, Jörn König für die AfD und Iyabo Kaczmarek, die ist parteilos.

 

++ JVA Sehnde: Zweiter Tuberkulose-Erkrankter? ++

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Die JVA Sehnde hat offenbar mit einem weiteren Tuberkulose-Fall zu tun. Ende Januar war ein inhaftierter Somalier vermutlich an TBC gestorben – nun wurde ein weiterer Häftling mit dem Verdacht in ein Gefängniskrankenhaus gebracht, das berichtet die Bild. Der Erkrankte habe mit insgesamt 25 JVA-Angestellten und 24 Mitgefangenen Kontakt gehabt. Von denen seien bislang noch nicht alle untersucht worden. Auch ein ehemaliger Häftling sei ohne Untersuchung entlassen worden. Tuberkulose ist eine ansteckende Lungenkrankheit, die über Bakterien übertragen wird.

++ Vatertag in Hannover: Bollerwagentouren bleiben friedlich / 40.000 Menschen bei Jazzfestival ++

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Auch wenn es kein strahlender Frühlingstag war, den Himmelfahrtsfeiertag haben in Hannover Zehntausende im Freien verbracht. Zum Beispiel bei Swinging Hannover: Deutschlands größtes Jazzfestival unter freiem Himmel lockte nach Medienberichten rund 40.000 Menschen auf den Trammplatz. Besonderes Highlight war der Auftritt der isländischen Band Mezzoforte. Quasi beim Rathaus nebenan, im Bereich des Maschsees, feierten Andere ihre ganz eigene Party: Wie jedes Jahr waren wieder vornehmlich junge Menschen mit Bollerwagen und Bier auf Vatertagstour. Die Polizei zeigte verstärkt Präsenz - laut erster Bilanz von Donnerstagabend sei alles im Großen und Ganzen friedlich verlaufen, sagte Polizeisprecher Thorsten Schiewe gegenüber Radio Hannover. Mit steigendem Alkoholpegel habe es einzelne körperliche Auseinandersetzungen oder Beleidigungen gegeben. Besonders beliebte Treffpunkte waren neben dem Bereich Maschsee auch viele Orte im Umland, etwa der Wietzepark oder das Steinhuder Meer.

++ Polizei räumt von linken Aktivisten besetztes Haus ++

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Die Polizei hat am Donnerstag ein besetztes Haus am Klagesmarkt geräumt. Die linken Aktivisten wollten mit der Besetzung auf die derzeitige Wohnungsnot und steigende Mietpreise aufmerksam machen. Seit anderthalb Jahren stünde das Haus am Klagesmarkt leer, das die Besetzer für eine Nacht okkupierten. Das sei das Gegenteil von sozialer Verantwortung, so die Position der insgesamt knapp 100 Aktivisten. Mit Transparenten und Verpflegung - in Form von Bier und Suppe - saßen sie am Mittwochabend zunächst noch vor dem Haus. Dann folgte die Besetzung: Gespräche mit Polizei, Politikern und Eigentümern nützten nichts. Donnerstagfrüh um 5 Uhr räumte die Polizei dann das Haus. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Medienberichten nur noch neun Besetzer vor Ort. Verletzt wurde niemand. In Sachen Mietpreise ist Hannover inzwischen die elftteuerste Stadt in Deutschland.

++ FDP wünscht sich OB-Neuwahlen schon im September ++

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Innerhalb von sechs Monaten muss Hannover einen neuen Oberbürgermeister wählen. Bislang war von einem möglichen Wahltermin im November die Rede. Die FDP im Stadtrat wünscht sich aber einen früheren Termin, möglichst schon im September. Der Fraktionsvorsitzende Wilfried Engelke sagte, die Stadtverwaltung arbeite schon lange genug in einem Schwebezustand. Die Doppelbelastung insbesondere für die Dezernenten, die nun teilweise seit vielen Monaten andere Dezernate mitübernehmen, müsse ein Ende finden. Letztlich sei auch niemandem mit einem 6-monatigen Wahlkampf geholfen, so Engelke. Ein Neuanfang müsse daher so schnell wie möglich erfolgen und daher bevorzuge die FDP einen Wahltermin im September. Die Liberalen wünschen sich daher nun eine schnelle Einigung mit allen Fraktionen für einen Termin zur Oberbürgermeister-Neuwahl. In der Sitzung am 27. Juni will der Rat das genaue Datum beschließen.

++ Baby fast zu Tode geschüttelt: Tagesvater muss für 6,5 Jahre ins Gefängnis ++

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Ein Tagesvater muss für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis, weil er ein Baby beinahe zu Tode geschüttelt hatte. Das Landgericht Hannover sprach den 31 Jährigen wegen schwerer Körperverletzung und Misshandlung eines Schutzbefohlenen schuldig. Der damals 13 Monate alte Junge, der sich in der Obhut des Tagesvaters befand, erlitt eine lebensbedrohliche Hirnblutung und ist seither schwerbehindert. Das Kind wird ein Leben lang auf Betreuung angewiesen sein. Der Tagesvater hatte bis zuletzt die Tat bestritten. Doch nach Aussage mehrerer Gutachter muss sich die schwere Hirnverletzung an jenem Tag ereignet haben, als sich der kleine Junge in der Obhut des 31-Jährigen befand. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert

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