++ Immer mehr kleine Waffenscheine in Hannover ++

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In der Region Hannover wächst offenbar das Unsicherheitsgefühl. Wie die Neue Presse berichtet, seien im ersten Halbjahr regionsweit jetzt schon 727 kleine Waffenscheine erteilt worden. Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2018 waren es insgesamt nur gut 1000. Deutlich mehr Anträge kommen dabei aus dem Umland als aus dem Stadtgebiet Hannover. Anlass ist meistens ein mangelndes Sicherheitsgefühl, zum Teil war aber auch potenzielle Wolfsabwehr der Grund. Wer einen kleinen Waffenschein besitzt, darf Schreckschuss-, Reizstoff und Signalwaffen mit sich rumführen.

++ Verwaltungsgericht: Kleefelder Straße darf keine Fahrradstraße bleiben ++

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Die Kleefelder Straße im Zooviertel ist zu schmal. Das hat das hannoversche Verwaltungsgericht Mittwoch entschieden, nachdem die Kammer zuvor sogar selbst vor Ort nachgemessen hatte. Damit wurde einem Anwohner Recht gegeben, der gegen die Stadt geklagt hatte. Nach Ansicht des Gerichts reichten dreieinhalb Meter Breite nicht aus, damit Radfahrer ungefährdet dort fahren können mitsamt Autoverkehr und parkenden Fahrzeugen. Deshalb muss die Beschilderung „Fahrradstraße“ jetzt weggenommen werden. Zumindest, solange es keine baulichen Anpassungen gibt. Unklar ist, ob jetzt auch andere Fahrradstraßen in Hannover auf den Prüfstand kommen.

++ Sprecher des hannoverschen Standesamtes äußert sich zu Verzögerungen ++

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Ein massiver Krankenstand erschwert derzeit die Arbeit im hannoverschen Standesamt. Die Stadt bedauert, dass es zu Verzögerungen kommt. Sprecher Udo Möller erklärte gegenüber Radio Hannover: Die Verwaltung habe bereits Kräfte zur Unterstützung eingesetzt, weitere sollen folgen. Kunden bekämen außerdem vorläufige Bescheinigungen ausgestellt. Kritik vom Bund der Steuerzahler wies die Stadt allerdings als überzogen zurück: Dieser hatte gefordert, die gravierenden Engpässe genau aufzuarbeiten. Auch die Darstellungen der HAZ, wonach das Standesamt nahezu lahmgelegt sei, seien laut dem Sprecher völlig überspitzt.

++ Polizei bittet um Hilfe beim Identifizieren des Diebes der LKA-Aktentasche ++

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Mit dem Material einer Überwachungskamera suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Dieb der gestohlenen LKA-Aktentasche. Mithilfe der Öffentlichkeit ist ausdrücklich erwünscht. Der gezeigte Mann steht im Verdacht, mit einer ebenfalls gestohlenen EC-Karte des Landeskriminalamts Geld von einem Automaten abgehoben zu haben. Zuvor soll er eine Aktentasche mit vertraulichen Unterlagen aus dem Privat-PKW eines LKA-Beamten geklaut haben. Die Aufnahmen zeigen einen etwa 20 Jahre alten schlanken Mann mit Basecap, Sonnenbrille und Kapuzenjacke. Vergangene Woche war das Material zunächst noch zurückgehalten worden, aber jetzt können sie unter folgendem Link auf das Video sowie entsprechend aufbereitete Bilder zugreifen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4325780

++ Steuerhinterziehung. Zahl der Selbstanzeigen sinkt in Niedersachsen weiter ++

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Die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung ist in Niedersachsen im ersten Halbjahr gesunken. Insgesamt wurden 341 Anzeigen registriert, das teilte Landesfinanzminister Reinhold Hilbers heute in Hannover mit. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 471 und 2017 noch bei mehr als 600 Selbstanzeigen. Nach der Verschärfung der rechtlichen Anforderungen an Selbstanzeigen im Jahr 2015 sei eine rückläufige Entwicklung zu erwarten gewesen hieß es. Niemand solle heutzutage noch davon ausgehen, dass Steuerhinterziehung unentdeckt bleibe, stellte Hilbers klar. Steuerhinterziehung sei unsolidarisch und schade der gesamten Gesellschaft, betonte der Minister.

++ Unfall an A7-Abfahrt Großburgwedel: 8000 Euro Schaden ++

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An der A7-Anschlussstelle neben der Rossmann-Zentrale in Großburgwedel hat es heute Morgen einen Unfall gegeben: Dort sind am Morgen im Berufsverkehr zwei Autos zusammengestoßen. Eine Autofahrerin war nach Angaben der Polizei mit ihrem Auto von der A7 abgefahren, beim Abbiegen rammte sie dann auf der Isernhägener Straße ein Auto, das auf dem Weg nach Isernhagen HB war. Beide Fahrer hatten Glück und blieben unverletzt, die Autos wurden jedoch ziemlich demoliert – den Schaden schätzt die Polizei auf rund 8000 Euro. An der Unfallstelle plant die Landesbehörde für Straßenbau schon länger einen Kreisel. Zum einen wegen der beengten Situation für Fußgänger und Radfahrer in der Autobahnunterführung, aber auch aufgrund vieler Unfälle an der Anschlussstelle der A7.

++ Von der Leyen als Kommissionspräsidentin gewählt: Glückwünsche aus Hannover ++

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Ursula von der Leyen wird EU-Kommissionspräsidentin und aus Niedersachsen kommen zahlreiche Glückwünsche. Unter anderem von Ministerpräsident Stephan Weil: Auf von der Leyen warteten schwierige Aufgaben, die auch Niedersachsen beschäftigen, so Weil, von der Digitalisierung über den Klimaschutz bis hin zur Strukturförderung. Er wünsche ihr bei der Bewältigung der großen Aufgaben viel Erfolg. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover gratulierte ihr ebenfalls zur Wahl, man freue sich, dass eine in Niedersachsen und der evangelischen Kirche verwurzelte Frau nun für dieses äußerst herausfordernde Gremium verantwortlich sei sagte Meister als Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Hannoveraner dagegen zeigten sich gegenüber Radio Hannover eher skeptisch.

++ Vorbereitung der Recken auf die neue Saison hat begonnen ++

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Es geht wieder los, für die Recken der TSV Hannover Burgdorf haben heute mit der Vorbereitung auf die neue Saison in der Handball Bundesliga gestartet. Nach einer Laufeinheit am Morgen geht es Dienstagnachmittag in die Halle. 14 von 16 Spielern sind schon dabei, unter anderem auch neue Gesichter: Domenico Ebner und Alfred Jönsson trainieren schon mit. Neuzugang Ivan Martinovic ist ebenso wie Joshua Thiele bei der heute beginnenden U21-WM in Spanien. Eine Spannende Kennlernphase für die durch einige Aufrücker aus dem eigenen Nachwuchs deutlich jüngere Mannschaft, auch für Rechtsaußen Timo Kastening.

++ Unfall mit Stadtbahn auf Stöckenerstraße: Schienenersatzverkehr musste her ++

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Ein Spontaner U-Turn-Versuch einer Autofahrerin hat Dienstagvormittag für Behinderungen im Stadtbahnverkehr der Üstra gesorgt: Auf der Stöckener Straße stieß eine Bahn der Linie 5 mit dem Auto einer 29-Jährigen zusammen. Nach Polizeiangaben war die junge Frau Richtung stadtauswärts unterwegs gewesen und hatte bei ihrem Wendemanöver in Höhe des Stöckener Friedhofes die Bahn übersehen. Sowohl sie als auch alle Insassen der Stadtbahn hatten Glück im Unglück, verletzt bei dem Unfall niemand. Allerdings musste die Üstra auf den Linien 4 und 5 zwischen Herrenhäuser Gärten und Friedhof für rund eine halbe Stunde lang einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Gegen kurz vor halb 11 konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

++ Transporter-Fahrer nachts an Autobahnraststätte Garbsen-Nord überfallen ++

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Auf der Autobahnraststätte Garbsen-Nord an der A2 haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag einen Transporter-Fahrer überfallen. Die Täter leiteten Gas in die Fahrerkabine, dann raubten sie den 23-Jährigen aus. An der Raststätte Garbsen-Nord habe er in seinem Transporter übernachten wollen. Um Mitternacht sei er dann eingeschlafen, sagte der 23-Jährige der Polizei. Gegen halb vier habe er Geräusche gehört und sei aufgewacht – allerdings habe er sich benommen gefühlt, so dass er sofort wieder einschlief. Morgens habe er dann bemerkt, dass ihm Geld fehlte, so der Mann. Ermittler der Polizei haben den Transporter Dienstag untersucht. Spuren deuteten darauf hin, dass Unbekannte Gas in die Fahrerkabine eingeleitet und den 23-Jährigen betäubt und ausgeraubt haben. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht, die Polizei sucht Zeugen.

++ Althusmann: Scheitert Von der Leyen, steht die Groko auf der Kippe ++

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Das Europäische Parlament in Straßburg stimmt heute Abend darüber ab, ob Ursula von der Leyen neue EU-Kommissionspräsidentin wird. Sollte die CDU-Politikerin wie angekündigt bei den Sozialdemokraten durchfallen, sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann die Große Koalition in Berlin gefährdet. Das sagte Althusmann der „Rheinischen Post“. In dieser „historischen Situation, in der eine Deutsche Kommissionspräsidentin werde könne, sei unsolidarisches Verhalten fehl am Platz, so Althusmann.

Unabhängig vom Wahlausgang hat Von der Leyen angekündigt, als Bundesverteidigungsministerin zurückzutreten. Die CDU-Politikerin ist Tochter des früheren Ministerpräsidenten Ernst Albrecht und in Ilten bei Hannover aufgewachsen – geboren wurde sie allerdings in Brüssel.

++ Hansmann: Eigene Grünphasen für Fußgänger und Radler an Ampeln ++

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Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen an gefährlichen Ampelkreuzungen hier in Hannover – etwa an der Vahrenwalder Straße Höhe Industrieweg. Radfahrer und Fußgänger sollen dort nun eigene Grünphasen bekommen, das hat der OB-Kandidat der SPD, Marc Hansmann, vorgeschlagen und damit parteiübergreifend Zustimmung erhalten.

Der ADAC zeigte sich skeptisch: Eine Sprecherin sagte der HAZ, der Verkehrsfluss würde erheblich behindert. Der Fahrradclub ADFC begrüßte den Vorstoß.

An der Kreuzung Vahrenwalder Straße Industrieweg will die Stadt nach zwei schweren Unfällen die getrennte Ampelschaltung einrichten. Dort war im vergangenen Jahr ein elfjähriger Fahrradfahrer von einem abbiegenden Lkw erfasst und getötet worden. Hansmann kündigte zudem an, Straßen und Radwege baulich trennen zu wollen, wo es möglich sei. Einzig die Forderung, auf Unfallstraßen Tempo 30 einzuführen, kam nicht gut an bei CDU und FDP.

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