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++ Im Drogenrausch? Mann will Beifahrerin aus Auto stoßen ++

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Bei einem Streit während einer Autofahrt hat ein Mann versucht, seine Beifahrerin dem fahrenden Wagen zu stoßen. Passiert ist das am Sonntag, auf der Frankfurter Allee, zwischen Ricklinger und Landwehrkreisel. Die beiden waren zunächst verbal aneinander geraten, dann soll der Fahrer die 42-jährige neben ihm auch noch mit Faustschlägen traktiert haben, nachdem der Versuch, sie aus dem Auto zu stoßen, gescheitert war. Zeugen alarmierten die Polizei, die den Fahrer kurze Zeit später an der Wallensteinstraße festnehmen konnte. Der Mann stand unter erheblichem Drogeneinfluss. In seinem Auto fand die Polizei auch Kokain, in seiner Wohnung später Marihuana und Amphetamin. Auch bei der Beifahrerin stellten die Beamten Drogen sicher. Die Frau kam dann verletzt ins Krankenhaus.

++ Unfall: Autodiebe parken Wagen mitten auf der Autobahn ++

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Unfassbar: Autodiebe haben nachts, mitten auf der Autobahn, einen unbeleuchteten Wagen abgestellt. Noch bevor die Polizei die Stelle absichern konnte, kam es zu einem Unfall, als ein anderes Auto in den stehenden Wagen krachte. Mehrere Autofahrer hatten das unbeleuchtete Fahrzeug zuvor der Polizei gemeldet. Es stand Sonntagfrüh kurz nach halb fünf auf der mittleren Spur der A7 bei Anderten. Es wurde beobachtet, wie zwei Insassen über den Standstreifen flüchteten. Kurze Zeit später passierte dann der Unfall. Der Autofahrer, der nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und ins Heck des unbeleuchteten Wagens krachte, wurde zum Glück nur leicht verletzt, ebenso sein Beifahrer. Wie sich heraustellte gehörte der gestohlene Wagen einer Familie aus Pattensen. Die 17-jährige Tochter hatte am Abend zuvor eine Party gefeiert. Dort sollen drei junge Männer gewesen sein, die sich so schlecht benommen hatten, dass sie später rausgeworfen wurden. Die Polizei vermutet nun, dass diese Partygäste den Wagen gestohlen haben und später mitten auf der Autobahn stehen ließen.  

++ Corona-Verstöße: erneut Bars geschlossen sowie Welfengarten geräumt ++

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Schon wieder hat die Polizei am Wochenende mehrere Bars und Diskotheken geschlossen, weil dort weder auf Abstände, Teilnehmerbegrenzung noch Hygieneregeln geachtet wurde. Allein Samstagnacht sind sieben Lokalitäten vorläufig dicht gemacht worden. Unter anderem an der Scholvin- und Goethestraße, am Marstall und der Hamurger Allee. Weitere Bar-Betreiber an der Goethe- und Münzstraße entgingen nur knapp einer Schließung, weil sie sich verpflichteten die Besucherzahl zu begrenzen und das Tanzen der Gäste zu unterbinden. Im Welfengarten musste die Polizei außerdem eine Party mit rund 50 Menschen auflösen. Die Feiernden hatten aggressiv auf eine Streife reagiert, die im Park vorbeischaute. Die Beamten riefen weitere Kräfte zur Verstärkung hinzu und entschieden schließlich, den Welfengarten zu räumen. Während die meisten Feiernden den Platzverweisen nachkamen, leistete ein 26-Jähriger massiven Widerstand. Der stark betrunkene Mann soll mehrere Polizisten beleidigt und mit Kopfstößen und Schlägen attackiert haben. Er kam zur Ausnüchterung über Nacht in Polizeigewahrsam.

++ Für diese Städte und Kreise gilt das Beherbergungsverbot ++

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Berlin, Bremen, Frankfurt am Main – das sind einige der Städte, für deren Bewohner ab Samstag ein Beherbergungsverbot hier bei uns in Niedersachsen besteht. Gleiches gilt für Menschen etwa aus den Kreisen Cloppenburg, Wesermarsch oder Esslingen, wie aus einer entsprechenden Liste im Netz unter www.niedersachsen.de hervorgeht. Grund ist die hohe Zahl der Corona-Infizierten in den Städten und Kreisen. Die Landesregierung will täglich über die aktuellen Beherbergungsverbote informieren. Das Beherbergungsverbot gilt nur für Menschen, die aus Corona-Risikogebieten kommen und Urlaub in Niedersachsen machen wollten. Dienst- und andere Reisen sind von der Regelung ausgenommen.

Und seit Freitag gilt eine neue Corona-Verordnung in Niedersachsen. Private Feiern werden demnach beschränkt auf 25 Teilnehmer drinnen und 50 draußen, wenn sie privat stattfinden. In der Gastronomie dürfen künftig bis zu 100 Menschen feiern – allerdings gibt es hier Beschränkungen für den Alkoholausschank.

++ Sicherheitsbericht: Weniger Straftaten - aber mehr Körperverletzungen ++

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Die Zahl der Straftaten im öffentlichen Raum hier in Hannover ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das geht aus dem Sicherheitsbericht hervor, den Polizei und Stadt am Freitag vorgestellt haben. Demnach gab es im vergangenen Jahr 69.613 Straftaten, 2018 waren es noch über 70.000, darunter etwa Raub und Diebstahl, Einbrüche oder Drogendelikte.

Leicht gestiegen ist derweil die Zahl der Körperverletzungen, von rund 7000 auf 7238. In knapp zwei Drittel aller Fälle habe ein Tatverdächtiger ermittelt werden können.

++ Niedersachsen bekommt Beherbergungsverbot ++

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Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen, hat sich die niedersächsische Landesregierung entschieden, ein Beherbergungsverbot einzuführen. Touristen aus deutschen Corona-Risikogebieten dürfen damit in Niedersachsen nicht mehr in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen übernachten. Außer sie haben einen negativen Corona-Test. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil heute in Hannover an. Eine Region wird zum Risikogebiet, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern zusammenkommen. Wann genau die neue Regelung in Kraft tritt ist noch unklar.

++ Polizei Hannover überprüft Beamten ++

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Bei der Polizei Hannover wird wieder ein Beamter überprüft, weil er an einer Demo gegen Corona-Maßnahmen teilgenommen hat. Das bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber Radio Hannover. Ein Hauptkommissar ist bereits suspendiert, weil er im Sommer eine Rede auf einer Corona-Kritiker-Demo gehalten hat, sich offen als Polizist zu erkennen gab und Vergleiche zur Nazi-Zeit zog. Im Gegensatz zu diesem Fall, soll der nun betroffene 38-Jährige Beamte aber nur Teilnehmer an einer Demonstration im Mai in Hannover gewesen sein. Die Polizei Hannover betont, dass die private Teilnahme an einer solchen Veranstaltung kein Vergehen darstellt. Deswegen ist der Polizeikommissar auch weiterhin im Dienst. Man wolle den Fall aber prüfen, um alle Beamten gleich zu behandeln und um nichts zu übersehen.

++ Niedersachsen bereitet sich auf den Corona-Impfstoff vor ++

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Wann es tatsächlich ein zugelassenes Präparat geben wird und wie viel davon, das ist noch unklar. Ministerpräsident Stephan Weil hofft aber, dass es schon zum Jahresanfang soweit sein könne. Immerhin würden neun mögliche Impfstoffe derzeit klinisch erprobt, auch von niedersächsischen Forschern. Um auf die mögliche Auslieferung vorbereitet zu sein, hat die Landesregierung schon jetzt notwendiges Impfbesteck bestellt. Zudem sollen Impfzentren eingerichtet werden, da es wegen der speziellen Lagerung der Stoffe wohl nicht möglich sein wird, dass jeder Hausarzt impfen kann. Wie diese Zentren organisiert werden sollen, will die Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen noch diese Woche besprechen.

++ Gebühren für die Stadtreinigung werden teurer ++

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Der Abfallwirtschaftsbetrieb aha will die Gebühren anheben, weil Personalkosten und anderen Ausgaben gestiegen seien. Ab Januar müsste ein Haushalt pro Jahr im Durschnitt etwa 7 Euro 20 mehr für die Straßenreinigung zahlen. Für die kommenden drei Jahre wäre das ein Anstieg der Gebühren um 8,8 Prozent. Über die Preisanhebung der Straßenreinigung wird im städtischen Finanzausschuss beraten.

++ Insolvenzen bei der Gilde-Brauerei ++

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Vor fast einem Jahr hatte sich die Gilde-Brauerei in drei Gesellschaften aufgespalten. Jetzt sind zwei der drei Gilde Gesellschaften zahlungsunfähig und haben coronabedingt Insolvenz angemeldet. Es handelt sich dabei um die Fass- und Flaschenabfüllgesellschaft Hannover und die Leine Logistik. Mehr als 60 Mitarbeiter sind betroffen, das ist mehr als die Hälfte der Beschäftigten auf dem Gelände. Am Nachmittag wurden sie in Personalversammlungen informiert – und dann nach Hause geschickt. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten kritisiert das Vorgehen der Gilde-Geschäftsführung scharf. Die NGG habe von Anfang an darauf hingewiesen, dass dieses Spaltungskonzept nicht funktionieren werde. Die Insolvenzanträge sehe man auch als Folge von konzerninternen Volumenverlagerungen, so Lena Melcher von der NGG. Das Prinzip folge dem Motto „spalte und herrsche“, sagt sie. Für Kunden und Partner soll sich nach Angaben der Gilde Brauerei nichts ändern. Das Bier werde weiterhin wie gewohnt in Hannover gebraut und es werde keine Lieferengpässe geben.