++ Stöcken: VWN stellt 50 Ladesäulen auf ++

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Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 50 neue E-Ladesäulen auf dem Werksgelände und auf öffentlichen Parkplätzen in Stöcken aufgestellt. Damit sollen für die Mitarbeiter in Zukunft 100 Ladepunkte bereitstehen um das eigene Auto während der Arbeitszeit mit Strom zu versorgen. Die Parkplätze an den Ladesäulen sind grün eingefärbt und extra für Autos mit Elektroantrieb reserviert.  Nach eigener Angabe bezieht VWN den Strom aus regenerativen Quellen. Außerdem plant das Unternehmen die Anzahl der Ladepunkte um das Stöckener Werk bis 2023 auf 450 Plätze auszuweiten. Ein drittel davon soll auf dem Werksgelände stehen, der Rest auf öffentlichen Parkplätzen.

++ Auch Hannover wieder im Schwarzbuch ++

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80 Millionen Euro  - so viel haben Behörden in Niedersachsen und Bremen in diesem Jahr an Steuergeldern verschwendet. Das sagt der Bund der Steuerzahler und prangert in seinem am Dienstag veröffentlichten Schwarzbuch wieder viele Fälle von Steuergeldverschwendungen an. Auch Hannover ist im Schwarzbuch vertreten. Zum Beispiel mit der O-Tonne, die Wertstofftonne mit dem orangefarbenen Deckel, die neun Jahre nach ihrer Einführung zum Jahresende wieder abgeschafft wird. Dabei wollte die Region mit der Sammlung und Verwertung der Wertstoffe Hannovers Müllgebührenzahler eigentlich entlasten. Stattdessen mussten diese mit ihren Abfallgebühren fortwährend das Defizit der O-Tonne auffangen, insgesamt rund 12 Millionen Euro.

Auch der Hellebardier am Maschsee taucht im Schwarzbuch auf. Denn die Stadt ließ die rote Skulptur am Nordufer fast vier Monate lang mit einem Baugerüst ummanteln, weil ein neuer Anstrich nötig war. Doch weil sich die Arbeiten verzögerten und dann das Maschseefest bevorstand, wurde das Baugerüst unverrichteter Dinge wieder abgebaut.  Die Gerüstmiete von 14.000 Euro war selbstverständlich trotzdem fällig.

++ Vater von Stöckener Waffensammler aus U-Haft entlassen ++

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Im Prozess um den Stöckener Waffensammler hat das Landgericht Hannover den Haftbefahl gegen den Vater aufgehoben. Der 53-Jährige ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden, weil kein dringender Tatverdacht mehr besteht. Zuvor hatte der Vater des hauptangeklagten Waffensammlers in einer Erklärung dargelegt, dass er nicht wusste, was sein Sohn im Internet bestellte. Er habe zwar Pakete für den 29-Jährigen angenommen, aber keine Kenntnis darüber gehabt, dass sich illegale Waffen darin befunden haben. Zuvor war der Vater bereits im Prozess vom Sohn entlastet worden. Der 29-Jährige hatte wiederum eingeräumt, dass er etwa 50 Waffen im Darknet bestellt und bei sich rumliegen hatte.  Er habe allerdings, nie geplant, diese auch einzusetzen. Sie seien eher eine Art von Trophäen für ihn gewesen.

++ Zoo hofft auf Eisbär-Nachwuchs ++

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Der Zoo Hannover hofft auf eine kleine süße Sensation: Es könnte vielleicht bald Eisbär-Nachwuchs geben. Im Februar hatten die Eisbären Milana und Sprinter ein Rendezvous in Yukon Bay und seitdem hat die Eisbärdame an Gewicht zugelegt. Das könnte darauf hindeuten, dass sie Nachwuchs erwartet. Aber da es keinen Schwangerschaftstest für Eisbären gibt heißt es: abwarten, so eine Zoosprecherin.  Die Tierpfleger haben jedenfalls vorsorglich schon einmal eine Wurfhöhle hinter den Kulissen vorbereitet und Eisbärdame Milana zieht sich seit einigen Tagen auch dorthin zurück. Für Milana wäre es das erste Eisbär-Baby.

++ Gesuchter Brandstifter aus der Oststadt gefasst ++

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Seit dem Feuer in seiner Wohnung im Dezember in der Oststadt war er auf der Flucht. Nun konnte der per Haftbefehl gesuchte 52-Jährige in Berlin festgenommen werden, nachdem er dort eine andere Straftat begangen hat. Die Polizei hatte mehr als zehn Monate öffentlich nach dem Mann gefahndet, weil er das Feuer damals in seiner Wohnung an der Kronenstraße absichtlich gelegt haben soll. Es gab eine heftige Explosion und das Feuer breitete sich weiter aus. Es entstand ein Schaden von gut einer halben Million Euro und das komplette Mehrfamilienhaus wurde unbewohnbar. Die 24 Mieter des Hauses blieben aber zum Glück unverletzt. In der Wohnung des nun festgenommenen Mannes hatten die Ermittler damals Unmengen an Brandbeschleuniger gefunden. Der 52-Jährige soll Streit mit dem Vermieter gehabt haben und hätte die Wohnung räumen sollen. Am Tag des Feuers hatte sich der Gerichtsvollzieher angekündigt.

++ OB-Stichwahl am 10.November: Wahlkampf geht weiter ++

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Belit Onay und Eckhard Scholz gehen weiter auf Stimmenfang: Die beiden Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters treten am 10.November in einer Stichwahl gegeneinander an. Bis dahin wollen sie die Zeit nutzen um weitere Wähler für sich zu gewinnen. Mit dem Kandidaten der Grünen Belit Onay oder dem Parteilosen, aber von der CDU unterstützten Bewerber Eckhard Scholz wird zum ersten Mal seit 70 Jahren kein Sozialdemokrat Oberbürgermeister von Hannover.

++ Explosion in Langenhagen: Mitarbeiter Schwer verletzt ++

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Bei einer Verpuffung in einem Betrieb in Langenhagen ist am Wochenende ein Mitarbeiter schwer verletzt worden. Die Polizei geht nach ihren heutigen Untersuchungen vor Ort davon aus, dass ein technischer Defekt an einem Kompressor die Explosion und das anschließende Feuer ausgelöst hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 38 Jahre alte Mitarbeiter den Kompressorraum der Firma betreten, als es plötzlich zur Verpuffung kam. Der Geschäftsführer und ein weitere Mitarbeiter eilten dem Opfer zur Hilfe. Sie konnten den schwer Verletzten aus dem Gefahrenbereich retten und die Tür zum Raum schließen, um die weitere Ausbreitung der Flammen einzudämmen. Der Feuerwehr gelang es, den Brand wenig später zu löschen, trotzdem entstand an der Halle ein Schaden von gut 40.000 Euro. Der 38-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik.

++ Wirtschaftsempfang Hannover: "Frauen machen Standort"-Preis verliehen ++

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Weil die Architektinnen Tatjana Sabljo und Irina Kresic für den Spagat zwischen Bauprojekten und Privatleben sogar eine eigene Personalplanungssoftware entwickelten- sind sie mit dem Stadt Hannover Preis 2019 ausgezeichnet worden. Beim Wirtschaftsempfang der Stadt nahmen die beiden den Preis mit dem Titel „Frauen machen Standort" entgegen. Die Jury lobte insbesondere ihren Umgang mit innovativen Arbeitszeitmodellen. Demnach können je nach Lebenslage und Familiensituation Arbeitszeiten reduziert oder erhöht werden- Grundlage dafür sei aber immer die gemeinsame Absprache. Außerdem ermöglicht ihr Büro Homeoffice und sollte die Betreuung mal ausfallen- dürfen die Kinder sogar mit zur Arbeit gebracht werden. Ihre Personalplanungs- und Optimierungssoftware wird im deutschsprachigen Raum bereits vermarktet.

++ Chaos: S-Bahnen stehen still - "Erixx" bleibt liegen ++

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Chaos im S-Bahn-Verkehr: Ein Schaden an der Oberleitung zwischen dem Hauptbahnhof und der Nordstadt hat Donnerstagnachmittag für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. Betroffen waren die S-Bahn-Linien 1, 2, 4, 5, 21 und 51, wie die Bahn auf Twitter mitteilte. Teilweise konnten Stationen nicht angefahren werden, etwa Ledeburg, Vinnhorst oder die Nordstadt. Der Schaden an der Oberleitung soll inzwischen repariert sein.

Bereits Donnerstagfrüh war es zu Behinderungen gekommen: Auf der S-Bahn-Strecke Hannover-Bennemühlen zeitweise nichts mehr. Ein „Erixx“-Zug war mitten im Berufsverkehr zwischen Mellendorf und Bissendorf liegengeblieben. Grund war eine technische Störung an dem Zug. Mehrere S-Bahnen der Linie 4 fielen aus, etliche hatten Verspätung. Die etwa 150 Fahrgäste im liegen gebliebenen „Erixx“ konnten den Zug, der auf offener Strecke stand, erst nach Stunden verlassen. Die Feuerwehr half beim Umsteigen in Busse. Der Zug wurde anschließend abgeschleppt.

++ Isernhagen: Möbel-Chefs dürfen mit Hubschrauber kommen ++

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Die Chefs eines Möbelhauses an der A2 in Isernhagen kommen gern mal mit dem Hubschrauber. Der landet dann auf dem dafür vorgesehenen Platz oben auf dem Gebäude. Doch Anwohner wollten das nicht hinnehmen, klagten – und sind am Donnerstag schließlich vor dem Verwaltungsgericht abgeblitzt.

Das urteilte, die Genehmigung für den Hubschrauber-Landeplatz sei rechtens. Die Möbelhauskette hatte argumentiert, die Geschäftsführer müssten in der Lage sein sollten, schnell zu den bundesweiten Standorten zu fliegen. Zudem liege die Hubschrauber-Lautstärke einem Gutachter zufolge unter dem erlaubten Richtwert – vergleichbar etwa mit einem vorbeifahrenden Lkw. Eine der Klägerinnen beschrieb die Geräuschkulisse hingegen mit den Worten, das sei „wie ein schlechter James-Bond-Film“.

++ Schwerer Unfall in Lehrte: LKW-Fahrer übersieht Motorroller++

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Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge übersah ein LKW Fahrer den Motorroller. Offenbar wollte er mit seinem Lastwagen gegen 16 Uhr vom Ostring in die Undustriestraße abbiegen. dabei bemerkte er scheinbar nicht den entgegenkommenden Rollerfahrer. Der LKW erfasste den Motorroller und beim Sturz zog sich der Fahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. An einer Kreuzung ganz in der Nähe hatte es im Januar bereits einen tödlichen Unfall mit einem jungen Mädchen gegeben. Die Elfjährige war damals von einem Lastwagen erfasst worden und erlag ihren Verletzungen.

++ "Burgerheart" steht vor dem Aus ++

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Das Franchiseunternehmen aus Würzburg teilte mit, dass es unüberbrückbare Differenzen mit dem Betreiber des Lokals in Hannover gebe. Was genau der Grund für den Konflikt ist wurde offenbar nicht mitgeteilt, das Unternehmen scheint aber bereits auf der Suche nach einem neuen Standort zu sein. Auch die Räumlichkeiten am Marstall sollen bereits vermittelt sein, offenbar will mit dem „Cafe Extrablatt“ ein weiteres Franchise einziehen- es wäre das sechste Extrablatt in Hannover.

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