++ Hannover Messe: Erneut künstliche Intelligenz und 5G im Fokus ++

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Die „Hannover Messe“ legt den Schwerpunkt erneut auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Industrie. Im Zentrum stünden Arbeitsplätze, an denen sich Roboter um die Menschen herum organisierten, sagte Messe-Chef Jochen Köckler am Mittwoch in Hannover. Unter anderem solle auch ein Testfeld mit dem künftigen Mobilfunkstandard 5G aufgebaut werden. Man präsentiere in der 5G-Arena auf der Messe "acht Applikationen, die es weder in New York, noch in Shanghai, noch Neu Delhi gegeben hat, sondern in Hannover", so Köckler. Die Macher der Hannover Messe erwarten 6500 Aussteller aus 75 Ländern und rechnen mit 200.000 Besuchern. Die Industrieschau startet am Montag.

++ Stadtbahnunfall am Steintor: Fahrgast leicht verletzt ++

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Am Steintor hat es am Mittwoch einen Stadtbahnunfall gegeben. An der Goethestraße stieß ein Auto gegen Mittag mit einer Bahn der Linie 10 zusammen. Der Fahrer des Pkw hatte in Höhe Reuterstraße einen unerlaubten U-Turn gemacht und dabei offenbar die Bahn übersehen, die von hinten kam. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Fahrgast leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 15.000 Euro. Die Goethestraße musste gesperrt werden.

++ Gute Nachrichten für 96: Füllkrug nimmt wieder am Training teil ++

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Der verletzte 96-Stürmer Niclas Füllkrug war am Mittwoch beim Training mit dabei. Füllkrug absolvierte zwei Laufeinheiten, Fußball spielte er noch nicht. Der Stürmer war im Dezember am Knie operiert worden, damals hieß es, er werde voraussichtlich bis Saisonende ausfallen. Mit Füllkrug trainierte der ebenfalls verletzte Elias Bebou. Nicht so gut sind derweil die Nachrichten für 96-Trainer Thomas Doll: Präsident Martin Kind sagte der „Bild“, er habe den Eindruck, dass Doll das Potenzial der Mannschaft nicht voll ausschöpfen könne. Die „Roten“ haben von sieben Spielen unter ihm nur eins gewonnen. Zur Zukunft Dolls sagte Kind, man wolle das Spiel gegen Schalke 04 am Sonntag noch abwarten.

++ Einbruch in Antiquitätengeschäft: Täter auf der Flucht ++

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Goldmünzen und Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro haben Einbrecher aus einem Antiquitätengeschäft in der Altstadt gestohlen. In der Nacht zu heute brachen die Täter eine Tür des Geschäfts in der Kramerstraße auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Dann flüchteten sie mit der Beute. Eine Fahndung blieb zunächst erfolglos, die Polizei sucht Zeugen.

++ Pianist Igor Levit wird Professor an der Musikhochschule ++

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Große Ehre für Hannover: Der Pianist Igor Levit wird Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien. Der 32-Jährige tritt das Amt zum kommenden Wintersemester an, wie die Hochschule mitteilte. Levit sprach auf Twitter von der „schönsten Veränderung“ in seinem Leben seit Jahren. Der in Russland geborene Künstler gab sein erstes Klavierkonzert mit sechs. Mit 13 begann er ein Studium an der Musikhochschule in Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach von einem „großen Glücksfall“. Levit sei ein „absoluter Ausnahmepianist“. Die „New York Times“ hatte ihn als „bedeutendsten Künstler seiner Generation“ bezeichnet.

++ Katalog für Verwarn- und Bußgelder soll kommen ++

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Kaugummi auf die Straße spucken: 50 Euro. Hundekot liegenlassen: 150 Euro. Der Bezirksrat Mitte hat gestern einstimmig beschlossen, dass die Stadt einen Katalog für Verwarn- und Bußgelder entwerfen soll. Das berichtet die „HAZ“. Die CDU hatte den Vorschlag mit den konkreten Summen eingebracht. Die Stadt soll aber mehr Entscheidungsspielraum bei den Verwarngeldern bekommen. Feste Bußgelder gibt es derzeit nur für Verkehrsverstöße wie etwa Falschparken.

++ Bärenstarke Mitbewohnerin: Eisbärin Charlotte zieht in Yukon Bay ein ++

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Neuzugang im Zoo Hannover: Eisbärin Charlotte ist am Montag in der Kanadalandschaft Yukon Bay eingezogen. Das vierjährige Eisbärweibchen stammt aus dem Tiergarten Nürnberg und wird nun - neben Weibchen Milana - um die Gunst von Eisbär Sprinter buhlen. In Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zieht das zweite hannoversche Eisbärmännchen Nanuq dafür nach Nürnberg, wo auch auf ihn eine Eisbärin wartet. In Hannover wird Neuzugang Charlotte die erste Zeit hinter den Kulissen verbringen, sich eingewöhnen und ihre neuen Tierpfleger kennenlernen. Voraussichtlich Mitte April wird sich die Eisbärin den Zoobesuchern vorstellen.

++ Staatsanwaltschaft prüft Missbrauchsvorwürfe gegen ZPD-Führungskraft ++

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Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft Missbrauchsvorwürfe gegen eine Führungskraft bei der Zentralen Polizeidirektion Hannover. Mehrere Polizistinnen haben sich in anonymen Briefen an die Polizeispitze gewandt. Sie bezichtigen den Hundertschaftsführer sie sexistisch beleidigt, bedrängt und begrapscht zu haben – und das schon über einen längeren Zeitraum. Eins der Schreiben hat die ZPD gestern an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die Behörde wird jetzt eine strafrechtliche Relevanz überprüfen. Bevor die ZPD zu den Vorwürfen Stellung nimmt, will sie das Ergebnis der Staatsanwaltschaft abwarten. Aufgrund der Ermittlungen sei der Beschuldigte aber derzeit aus dem Tagesgeschäft seiner Einheit abgezogen worden. Der Hundertschaftsführer beteuert seine Unschuld und hat Gegenanzeige wegen Verleumdung erstattet. Die ZPD hat ihren Sitz an der Tannenbergallee in der List.

++ Überfall in Vahrenwald: Bewaffnetes Räuberduo attackiert Fußgänger ++

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Ein bewaffnetes Räuberduo hat in Vahrenwald einen 30-jährigen Fußgänger überfallen. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Behörde heute mitteilte, hatte sich der Überfall am späten Sonntagabend gegen kurz vor Mitternacht ereignet. Der 30-Jährige war nach eigener Aussage zu Fuß entlang des Grenzweges unterwegs. Kurz vor der Vahrenwalder Straße griffen ihn dann plötzlich die beiden Männer an – sie waren zuvor einige Meter vor ihm gegangen. Das Duo drängte den Mann aus Laatzen in eine Ecke, bedrohte ihn mit einer Schusswaffe und einem Messer und forderte seine Wertsachen. Der Laatzener konnte sich aber losreißen und rannte zur Stadtbahnhaltestelle Vahrenwalder Platz. Zeitgleich flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ost entgegen.

++ Opernball 2020 fällt aus - Neues Konzept geplant ++

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Im kommenden Jahr wird es keinen Opernball in Hannover geben. Die designierte Intendantin der Staatsoper Laura Berman will das Spektakel überarbeiten. 2021 solle dann der nächste Opernball stattfinden mit einem neuen künstlerischen und inhaltlichen Konzept. Das sagte Bermans Sprecherin am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach sei das gesellschaftliche Ereignis in den vergangenen Jahren immer größer und teurer geworden. Es habe bereits Gespräche mit Sponsoren gegeben. Viele seien bereit, die Neuausrichtung mitzutragen, so die Sprecherin. Mit einigen müsse man aber noch reden. Die Amerikanerin Bermann übernimmt die Leitung der Staatsoper von Michael Klügl. Er gibt das Amt nach 13 Jahren ab. Ende April will Berman das Programm für die kommende Spielzeit vorstellen.

++ Groß-Buchholz: Mann bedroht Zehnjährige mit Schusswaffe ++

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In Groß-Buchholz hat ein Unbekannter ein zehnjähriges Mädchen und seine Mutter mit einer Schusswaffe bedroht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, lauerte der Mann dem Mädchen am Freitagmorgen auf dem Schulweg auf. An der Karl-Wiechert-Allee forderte er die Zehnjährige mit vorgehaltener Waffe auf, ihm hinter ein Gebäude zu folgen. Nach einigen Metern konnte das Mädchen jedoch über Handy seine Mutter anrufen. Die kam mit dem Auto und forderte ihre Tochter auf, in den Wagen zu steigen. Als sie sich nicht traute, stieg die 44-Jährige aus und zog das Mädchen von dem Unbekannten weg. Der griff erneut zur Pistole und bedrohte Mutter und Kind, dann flüchtete er. Eine Fahndung nach dem Mann blieb erfolglos, die Polizei sucht Zeugen.

++ Gesprengte Automaten: Polizei nimmt Verdächtige fest ++

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Unbekannte haben in den vergangenen Monaten zwölf Fahrkartenautomaten in der Region Hannover gesprengt. Nun hat die Polizei mehrere Verdächtige festgenommen: Am Freitag durchsuchten Spezialkräfte die Wohnungen von vier Männern in der Region, zwei wurden verhaftet. Ein dritter Verdächtiger sitzt bereits wegen eines anderen Delikts im Gefängnis. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Die Männer zwischen 21 und 34 stehen im Verdacht, die Fahrkartenautomaten der Üstra und der Deutschen Bahn gesprengt und das enthaltene Geld gestohlen zu haben. In den Wohnungen in Sehnde, Lehrte und Burgdorf fanden die Beamten Bargeld, Sprengmaterial und eine Banknotenkassette aus einem der Automaten. Der Schaden an den Maschinen beläuft sich auf über 300.000 Euro.

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