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++ Hannover 96: Kocak und Zuber dürfen weitermachen ++

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Kocak und Zuber dürfen erst mal weitermachen: Hannover 96 hat der Sportlichen Leitung am Tag nach dem 3:1 Heimsieg gegen Regensburg das Vertrauen ausgesprochen. Zumindest bis Saisonende. In den restlichen fünf Spielen gehe es mit Sportdirektor Gerhard Zuber und Trainer Kenan Kocak weiter, teilte der Verein mit. Der Heimsieg sei aufgrund der bisherigen Ergebnisse in der Rückrunde wichtig gewesen. Jetzt gehe es in den restlichen Partien darum, weiter zu punkten, die Saison versöhnlich abzuschließen und ein positives Signal für die kommende Spielzeit zu setzen. Zum Saisonende kündigte 96 eine umfassende Analyse mit allen Beteiligten an. In Sachen Kaderplanung sagte der Verein, es würden die Gespräche fortgesetzt und forciert  - mit dem Ziel, eine schlagkräftige und wettbewerbsfähige Mannschaft mit Perspektive zusammenzustellen

++ Niedersachsen will Johnson & Johnson in Hotspots einsetzen ++

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Das Land Niedersachsen erhält noch in dieser Woche die ersten Impfdosen des US-Herstellers Johnson & Johnson. Die insgesamt 21.600 Dosen sollen zunächst in kritischen Corona-Hotspots eingesetzt werden – etwa in Salzgitter, Wolfsburg, Peine und Vechta, sagte der Leiter der niedersächsischen Corona-Krisenstabes, Heiger Scholz, im Gesundheitsausschuss des Landtags. Die Region Hannover erhält dagegen trotz einer hohen Sieben-Tage-Inzidenz von fast 158 keine zusätzlichen Impfdosen. Eine zusätzliche Lieferung an die Region Hannover lasse sich trotz der großen Einwohnerzahl nicht rechtfertigen, sagte Scholz. Die Region sei bei weitem nicht in der Spitzengruppe. In Salzgitter und Vechta liegt der Inzidenzwert über 300. Niedersachsen rechnet für Mai und Juni mit einer Lieferung von insgesamt rund 2,1 Millionen Impfdosen aller Hersteller für die Impfzentren. Hinzu kommen die Lieferungen für die Arztpraxen.

++ Tui führt Beratungsgebühr in Reisebüros ein ++

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Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui will eine Beratungsgebühr für seine Reisebüros einführen. Geplant sei ein „Service-Entgelt“, das Kunden etwa für die Zusammenstellung von detaillierten Angeboten, Leistungsvergleichen oder weiterführenden Informationen zahlen müssten, hieß es aus dem Unternehmen. Mit der Beratungsgebühr solle auch ein Teil des Aufwands aufgefangen werden, der entstehe, wenn Kunden sich erst ausgiebig im Reisebüro informierten und dann woanders buchten, etwa im Internet.

Die Zeit sei reif dafür, hieß es bei der Tui. Der Konzern ist wegen der Corona-Pandemie in Schieflage geraten und wird vom Staat mit Milliarden gestützt.

Vorgesehen seien ein Basistarif für 15 beziehungsweise 29 Euro, je nach Gesamt-Reisepreis, den man für die Ausarbeitung eines genauen Angebots zahlen müsse. Für 25 bzw. 39 Euro sei zudem Unterstützung bei besonderen Anliegen zu haben, etwa für Reservierungen oder Aktivitäten im Hotel. Es handele sich dabei aber nicht um eine Art „Eintrittsgeld“ ins Reisebüro, unterstrich man bei der Tui. Eine gewisse Grundinformation bleibe gebührenfrei. Es werde dann jedoch darauf hingewiesen, dass weitere Beratung kostenpflichtig sei. Der Anbieter DER verlangt von seinen Kunden ebenfalls eine Beratungsgebühr.

++ A7: Kleintransporter fährt auf Lkw - langer Stau ++

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Auf der A7 bei Hannover hat es am Donnerstag einen schweren Unfall gegeben. An einem Stauende zwischen Wülferode und Anderten fuhr gegen acht Uhr früh ein Kleintransporter auf einen Lkw. Der Fahrer des Transporters wurde laut Polizei eingeklemmt, konnte dann aber befreit und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Fahrerin des Lkw blieb unverletzt. Die A7 Richtung Norden musste zwischen Wülferode und Anderten gesperrt werden, es bildeten sich kilometerlange Staus.

++ Üstra und Regiobus: Nachtsternverkehr bleibt zunächst ausgesetzt ++

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Üstra und Regiobus setzen ihren Nachtsternverkehr an den Wochenenden weiterhin aus, zunächst voraussichtlich bis 9. Mai. Damit reagiere man auf die eingeschränkten Möglichkeiten Abends und Nachts, teilten die Verkehrsbetriebe am Donnerstag mit. Wegen der Corona-Maßnahmen gebe es weniger Fahrgäste zu diesen Zeiten.

Ob der Nachtsternverkehr ab dem 10. Mai wieder aufgenommen werde, hänge vom Infektionsgeschehen ab. Die Nachtliner und Rufentaxen blieben ebenfalls weiter ausgesetzt, auch in der Wedemark, in Springe, Wunstorf, Neustadt und Burgdorf.

++ Corona-Notbremse: Shoppen mit Termin soll wieder möglich sein ++

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Shopping mit Termin soll wieder möglich werden hier bei uns in Hannover. Das Land wolle den Spielraum der Corona-Notbremse nutzen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwoch. Die Bundesregierung hatte die Regelung beschlossen.

Die Notbremse sieht unter anderem vor, dass das sogenannte Termin-Shopping bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 150 auf 100.000 Einwohner möglich ist. In Niedersachsen ist das derzeit nur bis zu einem Wert von 100 erlaubt. In Hannover liegt die Inzidenz derzeit deutlich darüber bei rund 136.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens sagte gestern, für die sogenannten Modellversuche, also Öffnen der City für Menschen mit einem negativen Corona-Test, lasse die Notbremse derzeit keinen Spielraum. Die Regelung sieht unter anderem nächtliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von 100 vor und Schulschließungen ab einem Wert von 165.

++ 50 Prozent Plus bei Mieten - Corona schafft noch keine Abhilfe ++

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50 Prozent Plus: Die Mieten hier bei uns in Hannover sind in den vergangenen zehn Jahren kräftig gestiegen. Kostete der Quadratmeter 2010 noch 5,83 Euro netto kalt, waren es 2020 schon 8,74 Euro. Das geht aus Daten des Bundesinnenministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor, der niedersächsische Linken-Abgeordnete im Bundestag Victor Perli hatte eine entsprechende Anfrage gestellt. Grundlage für den Vergleich waren demnach unmöblierte Wohnungen mit 40 bis 100 Quadratmetern in mittlerer bis guter Wohnlage.

Der Justiziar des Mieterbunds Niedersachsen-Bremen, Reinold von Thadden, sagte der NP, die Mieten seien in den vergangenen Jahren zwar kräftig gestiegen in der Region Hannover, aber es gebe immer noch Stadtteile mit relativ bezahlbarem Wohnraum. Noch stärker als hier bei uns war der Anstieg demnach in Wolfsburg, Braunschweig und Osnabrück, am wenigsten stark in Salzgitter.

Die Corona-Pandemie hat laut Thadden noch nicht zu einer Trendwende bei den Mieten geführt, allerdings sei nicht ausgeschlossen, dass die wirtschaftlichen Schäden und ihre Folgen erst später sichtbar würden.

++ Schüler sollen ab Mitte Mai wieder in den Wechselunterricht ++

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Niedersachsens Schüler sind schon viel zu lange zu Hause, sagt Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Er will ab Mitte Mai für alle Kinder und Jugendliche wieder Präsenzunterricht ermöglichen – zumindest im Wechselmodell, dem sogenannten Szenario B. Voraussetzung sei, dass die Corona-Testungen an den Schulen sicher und verlässlich laufen, so Tonne in der HAZ.

Wenn die in Kürze vorliegende Auswertung der Testungen ein solides Ergebnis erbringt, seien Spielräume für Präsenzunterricht auch bei höheren Inzidenzwerten drin, so der Minister. Er hoffe, dass möglichst ab Mitte Mai Wechselunterricht an allen Schulformen angeboten werden könne. Es gebe immer Unwägbarkeiten, und Änderungen bräuchten Vorlauf für die Umsetzung, so Tonne. Aber im Mai zu Änderungen zu kommen, sei die Zielmarke.

Derzeit sind in Niedersachsen nur die Grundschulen und einige Förderschulen sowie Abschlussjahrgänge jeweils mit halben Klassen im Präsenzunterricht – das gilt auch für die Region Hannover.

++ Ex-HDI-Chef Hinsch stirbt nach schwerem Unfall auf der A7 ++

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Der frühere HDI-Chef Christian Hinsch ist tot. Hinsch kam bei dem schweren Unfall auf der A7 bei Großburgwedel am Dienstag ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Der 65-Jährige war im Auto mit Anhänger unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links in die Mitteilleitplanke fuhr. Ein nachfolger Wagen konnte nicht ausweichen, es kam zum Zusammenstoß. Hinsch starb noch am selben in der MHH an seinen schweren Verletzungen, der Fahrer der andern Wagens blieb unverletzt.

Beim Versicherer HDI zeigte man sich fassungslos und erschüttert über den Tod des früheren Managers, ebenso bei der IHK Hannover, dessen Ehrenamts-Präsident Hinsch jahrelang gewesen war. Der 65-Jährige, der auch die Namensgebung der HDI-Arena eingefädelt hatte, war erst 2019 in den Ruhestand gegangen.

++ Wegen Bundes-Notbremse: Niedersachsen legt Modellkommunen-Projekt auf Eis ++

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Auch Hannover muss sich weiter gedulden. Das Modellvorhaben zur Öffnung von Handel und Gastronomie, gekoppelt an Schnelltest, kann in Niedersachsen vorerst nicht starten und liegt weiter auf Eis. Die neuen Regeln der Bundes-Notbremse erlauben solche Projekte nur bis zu einer harten Inzidenzgrenze von 100, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens im Landtag. Das derzeitige Infektionsgeschehen lasse angesichts dieser Rahmenbedingungen kaum Modellprojekte zu. Das Land will nun mit den kommunalen Spitzenverbände besprechen, welche Perspektiven für Modellprojekte gesehen werden, sagte Behrens. Die Landesregierung habe weiterhin ein großes Interesse daran, Modellprojekte möglich zu machen. 14 ausgewählten Kommunen hätten eigentlich schon am 12. April mit dem Öffnen von Handel, Theater und Kinos sowie der Außengastronomie starten sollen. Hannover hatte sich nach einer vergeblichen ersten Bewerbung für eine spätere zweite Runde beworben.