++ 630.000€ von Senioren ergaunert: 28-Jähriger ab Dienstag vor Gericht ++

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Ein Hannoveraner soll zusammen mit einer Bande rund 630.000 Euro von Senioren ergaunert haben. Der 28-Jährige muss sich deshalb ab Dienstag wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Die Bande hatte über ein Callcenter in der Türkei Anfang des Jahres Opfer unter anderem in Bielefeld und Hannover gefunden. Die Trickbetrüger gaben sich am Telefon als Polizisten aus, und gaukelten vor, dass das Vermögen der Senioren durch kriminelle Machenschaften bedroht sei. Sie sollten Geld und Wertgegenstände außerhalb der Wohnung in Sicherheit bringen. Der nun am Landgericht Bielefeld angeklagte Mann aus Hannover soll bei der Masche als sogenannter Abholer der Wertgegenstände agiert haben. In den neun vor Gericht verhandelten Fällen soll die Bande gut 630.000 Euro erbeutet haben.

++ Gepäckband am Flughafen Hannover steht zeitweise still ++

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Kaum ist Sommer, schon ist das Gepäckband am Flughafen Hannover leicht überfordert: An Terminal A stand die Gepäckförderanlage Montag Vormittag zeitweise still. Nach Angaben eines Flughafensprechers sei das Gepäckaufkommen zu hoch gewesen, das so schnell nicht verladen werden konnte. Rund eine dreiviertel Stunde streikte das Gepäckband, dadurch mussten zahlreiche ankommende Fluggäste länger auf ihre Koffer warten, andere konnten zeitweise nicht einchecken, weil das Gepäck nicht aufzugeben war. Von Flugverspätungen seien aber nur drei Maschinen betroffen gewesen.

++ Neuer Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Hannover heißt Eckert Scholz ++

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Die CDU in Hannover hat ihren Oberbürgermeisterkandidaten gefunden:Eckhard Scholz geht ins Rennen, das wurde am Montag Mittag offiziell vorgestellt von den Christdemokraten. Der CDU Kreisvorstand hatte ihn zuvor einstimmig nominiert, die CDU-Mitglieder müssen die Kandidatur noch absegnen. Aktuell ist Scholz wohnhaft in Braunschweig, aber er habe richtig Lust auf Hannover, so Scholz heute bei der Pressekonferenz. Scholz war von 2012 bis 2018 Chef bei Volkswagen Nutzfahrzeuge – jetzt geht er in die Politik. Auch der SPD-Kandidat Marc Hansmann war zuletzt in der Wirtschaft tätig, im Vorstand bei Enercity. Damit stehen nun 5 Kandidaten für die OB-Neuwahl fest: Scholz und Hansmann für CDU bzw. SPD, Adam Wolf für die Piraten, Jörn König für die AfD und Iyabo Kaczmarek, die ist parteilos.

 

++ JVA Sehnde: Zweiter Tuberkulose-Erkrankter? ++

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Die JVA Sehnde hat offenbar mit einem weiteren Tuberkulose-Fall zu tun. Ende Januar war ein inhaftierter Somalier vermutlich an TBC gestorben – nun wurde ein weiterer Häftling mit dem Verdacht in ein Gefängniskrankenhaus gebracht, das berichtet die Bild. Der Erkrankte habe mit insgesamt 25 JVA-Angestellten und 24 Mitgefangenen Kontakt gehabt. Von denen seien bislang noch nicht alle untersucht worden. Auch ein ehemaliger Häftling sei ohne Untersuchung entlassen worden. Tuberkulose ist eine ansteckende Lungenkrankheit, die über Bakterien übertragen wird.

++ Vatertag in Hannover: Bollerwagentouren bleiben friedlich / 40.000 Menschen bei Jazzfestival ++

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Auch wenn es kein strahlender Frühlingstag war, den Himmelfahrtsfeiertag haben in Hannover Zehntausende im Freien verbracht. Zum Beispiel bei Swinging Hannover: Deutschlands größtes Jazzfestival unter freiem Himmel lockte nach Medienberichten rund 40.000 Menschen auf den Trammplatz. Besonderes Highlight war der Auftritt der isländischen Band Mezzoforte. Quasi beim Rathaus nebenan, im Bereich des Maschsees, feierten Andere ihre ganz eigene Party: Wie jedes Jahr waren wieder vornehmlich junge Menschen mit Bollerwagen und Bier auf Vatertagstour. Die Polizei zeigte verstärkt Präsenz - laut erster Bilanz von Donnerstagabend sei alles im Großen und Ganzen friedlich verlaufen, sagte Polizeisprecher Thorsten Schiewe gegenüber Radio Hannover. Mit steigendem Alkoholpegel habe es einzelne körperliche Auseinandersetzungen oder Beleidigungen gegeben. Besonders beliebte Treffpunkte waren neben dem Bereich Maschsee auch viele Orte im Umland, etwa der Wietzepark oder das Steinhuder Meer.

++ Polizei räumt von linken Aktivisten besetztes Haus ++

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Die Polizei hat am Donnerstag ein besetztes Haus am Klagesmarkt geräumt. Die linken Aktivisten wollten mit der Besetzung auf die derzeitige Wohnungsnot und steigende Mietpreise aufmerksam machen. Seit anderthalb Jahren stünde das Haus am Klagesmarkt leer, das die Besetzer für eine Nacht okkupierten. Das sei das Gegenteil von sozialer Verantwortung, so die Position der insgesamt knapp 100 Aktivisten. Mit Transparenten und Verpflegung - in Form von Bier und Suppe - saßen sie am Mittwochabend zunächst noch vor dem Haus. Dann folgte die Besetzung: Gespräche mit Polizei, Politikern und Eigentümern nützten nichts. Donnerstagfrüh um 5 Uhr räumte die Polizei dann das Haus. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Medienberichten nur noch neun Besetzer vor Ort. Verletzt wurde niemand. In Sachen Mietpreise ist Hannover inzwischen die elftteuerste Stadt in Deutschland.

++ FDP wünscht sich OB-Neuwahlen schon im September ++

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Innerhalb von sechs Monaten muss Hannover einen neuen Oberbürgermeister wählen. Bislang war von einem möglichen Wahltermin im November die Rede. Die FDP im Stadtrat wünscht sich aber einen früheren Termin, möglichst schon im September. Der Fraktionsvorsitzende Wilfried Engelke sagte, die Stadtverwaltung arbeite schon lange genug in einem Schwebezustand. Die Doppelbelastung insbesondere für die Dezernenten, die nun teilweise seit vielen Monaten andere Dezernate mitübernehmen, müsse ein Ende finden. Letztlich sei auch niemandem mit einem 6-monatigen Wahlkampf geholfen, so Engelke. Ein Neuanfang müsse daher so schnell wie möglich erfolgen und daher bevorzuge die FDP einen Wahltermin im September. Die Liberalen wünschen sich daher nun eine schnelle Einigung mit allen Fraktionen für einen Termin zur Oberbürgermeister-Neuwahl. In der Sitzung am 27. Juni will der Rat das genaue Datum beschließen.

++ Baby fast zu Tode geschüttelt: Tagesvater muss für 6,5 Jahre ins Gefängnis ++

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Ein Tagesvater muss für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis, weil er ein Baby beinahe zu Tode geschüttelt hatte. Das Landgericht Hannover sprach den 31 Jährigen wegen schwerer Körperverletzung und Misshandlung eines Schutzbefohlenen schuldig. Der damals 13 Monate alte Junge, der sich in der Obhut des Tagesvaters befand, erlitt eine lebensbedrohliche Hirnblutung und ist seither schwerbehindert. Das Kind wird ein Leben lang auf Betreuung angewiesen sein. Der Tagesvater hatte bis zuletzt die Tat bestritten. Doch nach Aussage mehrerer Gutachter muss sich die schwere Hirnverletzung an jenem Tag ereignet haben, als sich der kleine Junge in der Obhut des 31-Jährigen befand. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert

++ LKW-Unfall auf A2 sorgt für lange Staus ++

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Ein schwerer LKS-Unfall sorgte am Mittwoch für lange Staus auf der A2 zwischen Lauenau und Bad Nenndorf sowie auf den Umleitungsstrecken. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 8 Uhr in Richtung Hannover. Dort war ein Fernfahrer an einem Stauende auf einen vor ihm stehenden LKW aufgefahren. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls in zwei weitere Lastwagen geschoben. Insgesamt waren also vier LKW an dem Unfall beteiligt. Ein Fernfahrer wurde getötet, zwei weitere schwer verletzt. Sie wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Die A2 musste nach dem schweren Unfall zwischen Lauenau und Bad Nenndorf in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Die A2 war auf dieser Strecke erst Mittwochfrüh wieder freigegeben worden. Nach einem anderen LKW-Unfall am Montag hatte die Fahrbahndecke erneuert werden müssen.

++ Anstelle von KfZ-Parkplätzen: Grüne fordern mehr Stellplätze für Fahrräder ++

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In Hannovers Innenstadt reichen die Stellplätze für Fahrradfahrer hinten und vorne nicht, darauf haben jetzt die Grünen im Bezirksrat Mitte erneut aufmerksam gemacht, und forderten, einen Teil der KfZ-Parkplätze für Fahrräder zur Verfügung zu stellen. Julia Stock von den Grünen sagte laut Medienberichten: Parkhäuser seien oft nicht ausgelastet, dort könnten mehr Autos abgestellt werden, sodass mehr Fläche für Fahrradbügel entstehen könnte. Die Cityhändler wehrten sich vehement gegen den Vorstoß: Martin Prenzler von der Citygemeinschaft sagte die Parkhäuser seien zu Stoßzeiten durchaus voll außerdem käme mehr als die Hälfte der Kunden von außerhalb Hannovers, also oftmals mit dem Auto. Abgestimmt wurde über den Vorstoß im Bezirksrat bisher nicht.

++ Ausfall in zentralem Rechenzentrum: 140 Finanzämter lahmgelegt ++

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Stillstand bei der Steuerbearbeitung: Eine Panne in einem riesigen Rechenzentrum hat die Arbeit in gut 140 Finanzämtern in Norddeutschland lahmgelegt. Auch in Hannover. Die Störung soll wohl noch bis Freitag dauern. Bei einem routinemäßigen Lasttest hatte sich das zentrale Rechenzentrum für die 140 Finanzämter in Norddeutschland heruntergefahren, teilte das Landesamt für Steuern in Hannover mit. Das hatte einen Komplettausfall zur Folge. Der Fehler war zwar gestern Nacht noch behoben worden. Doch bis die Rechner in allen Finanzämtern wieder laufen, würde es noch einen Moment dauern hieß es. In den Behörden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen die Computer wohlmöglich am Mittwoch wieder einsatzfähig sein. In Niedersachsen sind die Rechner aber wahrscheinlich noch bis Freitag lahmgelegt. Das heißt die Steuerbearbeitung muss auch in Hannover warten.

++ Flüchtlingsrat kritisiert Umgang der Polizei mit antisemitischen Wahlplakaten ++

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Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat scharfe Kritik an der Polizei Hannover geübt. Man sei empört, wie die Polizei mit antisemitischen Wahlplakaten umgehe, teilte der Flüchtlingsrat in einer Stellungnahme mit. Was war passiert? Am Montag hatte der Verein gemeinsam mit anderen Gruppierungen zu einer Kundgebung in Hannover gegen Judenhass aufgerufen. Dündar Kelloglu, Vorstand im Flüchtlingsrat, rief am Kröpcke dazu auf, antisemitische Plakate  zu entfernen, wie von der Partei Die Rechte, daraufhin hatte die Polizei seine Personalien aufgenommen. Der Flüchtlingsrat kritisierte: Lieber ermittle die Polizei gegen sie, anstatt gegen volksverhetzende Plakate vorzugehen. Polizeisprecher Thorsten Schiewe konterte in der HAZ: Es habe bei dem Aufruf des Redners den Verdacht einer Straftat gegeben. Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft die Plakate unterdessen immer noch.

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