++ Grundstücksmarktbericht: Immobilienumsatz erreicht Rekordniveau ++

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Wohneigentum in Niedersachsens Städten ist beliebt, aber teuer. Vor allem in Hannover. Auch im vergangenen Jahr sind die Immobilienpreise in Niedersachsen weiter deutlich gestiegen. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2019 hervor, den Landes-Innenminister Boris Pistorius am Montag in Hannover vorgestellt hat. Der Immobilienumsatz habe mit 22 Milliarden Euro ein Rekordniveau erreicht. Die Zahl der Grundstücksverkäufe sei gleichgeblieben, der erhöhte generierte Umsatz weise allerdings auf eine anhaltende Preissteigerung hin, so Pistorius. Zum ersten Mal seit langem sind die Immobilienpreise auf dem Land im Vergleich zur Stadt stärker gestiegen. Dass das Umland beliebter wird, zeigt auch die Zahl der abgeschlossenen Kaufverträge: Diese ist in den vergangenen fünf Jahren in Großstädten lediglich um ein Prozent gestiegen, in ländlichen Regionen hingegen um sieben Prozent.

++ Groß-Buchholz: Polizei fasst mutmaßlichen Trickbetrüger ++

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In Groß-Buchholz hat die Polizei einen mutmaßlichen Trickbetrüger vorläufig festgenommen. Gemeinsam mit einem Komplizen soll der 61-Jährige am Montag versucht haben eine Seniorin zu aus Burgdorf bestehlen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der noch unbekannte Komplize gegen halb drei am Nachmittag bei der älteren Dame an der Humboldstraße geklingelt und Kehrdienste angeboten. Als diese verneinte, drängte er sich trotzdem ins Haus und durchsuchte die Räume. Erst als die Frau mit der Polizei drohte, flüchteten die Männer mit einem weißen Transporter, aber ohne Beute. Ein aufmerksamer Nachbar notierte sich das Autokennzeichen, das die Ermittler dann zu dem 61-jährigen Tatverdächtigen führte. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Trickdiebstahls ermittelt. Nach seinem Komplizen wird weiter gesucht. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ Heideviertel: Offenbar neuer Masern-Fall in Hannover ++

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Offenbar gibt es einen neuen Masern-Fall in Hannover: Ein Mitarbeiter der Grundschule „Lüneburger Damm“ im Heideviertel soll erkrankt sein. 46 Kinder und 20 Erwachsene müssten vorläufig zu Hause bleiben, da unklar sei, ob ihr Impfschutz ausreiche. Das berichtet die HAZ am Dienstag unter Berufung auf eigene Informationen.

Es ist der dritte Masern-Fall in Hannover in diesem Jahr. Zuvor waren bereits ein Kind an der Grundschule Suthwiesenstraße und ein Erwachsener in Langenhagen erkrankt. Die Masern breiten sich in Deutschland wieder stärker aus, in Niedersachsen gab es in diesem Jahr bereits 71 Fälle, vergangenes Jahr waren es nur 18. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt für eine Impfpflicht und Strafen für Verweigerer, viele Ärzte und Bürger sind skeptisch.

++ Oppelt zum Chef der Rats-CDU gewählt - Kritik an SPD ++

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Die CDU Hannover hat einen neuen Chef: Der Stadtverband hat am Montagabend im HCC Maximilian Oppelt zum Vorsitzenden gewählt. Oppelt erhielt rund 91 Prozent der Stimmen. Der 32-Jährige löst Dirk Toepffer ab, der an die Spitze der CDU-Landtagsfraktion wechselt.

Oppelt kritisierte die Rats-SPD, er warf ihr verkrustete Strukturen und Filz vor. Auch den OB-Kandidaten Marc Hansmann griff der neue CDU-Chef frontal an: Hansmann werde gestützt von denselben Verantwortungsträgern wie der scheidende OB Stefan Schostok. Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen des Verdachts der Untreue angeklagt. Wen die CDU für das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen schickt, ist noch unklar.

++ Handball: Häfner verlässt "Recken" früher als geplant ++

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Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf verlieren ihren Kapitän Kai Häfner ein Jahr früher als geplant: Der 29-Jährige wechselt bereits zum Sommer nach Melsungen. Man habe „alle sportlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte sorgfältig abgewogen“, sagte der sportliche Leiter der „Recken“, Sven-Sören Christophersen.

Häfner selbst versicherte, er werde sehr viele gute Erinnerungen an seine Zeit in Hannover behalten. Der 29-Jährige war vor fünf Jahren zu den „Recken“ gekommen und zwei Mal ins „final four“ des DHB-Pokals eingezogen. Die TSV Hannover-Burgdorf arbeitet nach eigenen Angaben nun an der Verjüngung der Mannschaft.

++ Niedersächsisches Innenministerium genehmigt geplanten Haushalt der Region für 2019 ++

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Grünes Licht für die Region Hannover: Das Niedersächsische Innenministerium als Kommunalaufsicht der Region hat den geplanten Haushalt für 2019 ohne Auflagen genehmigt. Allerdings erwartet das Ministerium auch eine konsequente Fortsetzung des Schuldenabbaus. Am Ende des vergangenen Jahres lag der Schuldenstand bei 656 Millionen Euro, 22 Millionen Euro weniger als noch im Jahr zuvor. 2010 war die Region noch mit fast einer Milliarde Euro verschuldet. Für das laufende Jahr plant die Region mit einem Etat von rund zwei Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte soll dabei in den Bereich Soziales fließen, weitere große Ausgaben sind für die Jugendhilfe, den Verkehr und die Schulen vorgesehen. Darüber hinaus hat die Region angekündigt in Zukunftsprojekte zu  investieren, Altdefizite abzubauen und die Kommunen bei aktuellen Herausforderungen zu unterstützen.

++ Gemeinsam für Europa: Stadt, Region und Land veranstalten Europafest am Opernplatz ++

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Gemeinsam für Europa, unter diesem Motto steht Hannovers Opernplatz am kommenden Samstag ganz im Zeichen unseres Kontinents. Zwei Wochen vor der Europawahl laden die Landeshauptstadt, die Region Hannover und das Land Niedersachsen zu einem gemeinsamen Europafest. Neben Informationen zur Europäischen Union und der anstehenden Wahl, soll das Fest aber auch gemeinsame Werte und das Lebensgefühl transportieren. Man habe in den letzten Jahren viel erreicht in Europa und wolle mit einem Fest zeigen, dass Europa ein Grund zur Freude sei, so Niedersachsens Europa Ministerin Birgit Honé am Montag. Dazu gibt es Musik, Tanz und Kulinarik – an mehr als 45 Ständen sowie auf mehreren Bühnen soll sich Europa in seiner ganzen Bandbreite präsentieren.

++ Niedersachsen: 40 Prozent weniger politisch-motivierte Straftaten seit 2016 ++

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In Niedersachsen ist die Zahl der politisch-motivierten Straftaten im vergangenen Jahr weiter gesunken. Das hat Landes-Innenminister Boris Pistorius am Montagvormittag in Hannover bekannt gegeben. Insgesamt sind rund 2.500 Fälle registriert worden, über 12 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr, und fast 40% weniger als noch 2016. Mit über 1.000 Straftaten bildet rechtsmotivierte Kriminalität nach wie vor den höchsten Anteil, so Pistorius. Eine gesteigerte Gewaltbereitschaft im Rechtsextremismus wie sie zuletzt vom Bund verzeichnet worden war, sei hier im Land aber nicht zu erkennen. Man schaue allerdings mit viel Aufmerksamkeit und Sorge auf einige ostdeutsche Bundesländer, sagte Pistorius am Montag. Trotz des erfreulichen Rückgangs bei der politisch motivierten Kriminalität kündigte Pistorius einen Ausbau der Präventionsarbeit an, die Landesregierung werde im Kampf gegen extremistische Aktivitäten nicht nachlassen, so der Minister.

++ Peter-Fechter-Ufer: Leiche aus Ihme geborgen ++

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Schrecklicher Fund an der Ihme: Rettungskräfte haben am Sonntag am Peter-Fechter-Ufer die Leiche eines 36-jährigen Hannoveraners aus dem Fluss geborgen. Passanten hatten den leblosen Körper gegen 10 Uhr morgens in Höhe der Spinnereibrücke entdeckt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einem Unfall aus, Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor. Eine Obduktion der Leiche steht allerdings noch aus. Die Ermittlungen dauern an.

++ Schwerer Unfall auf A2: Fahrer eingeklemmt, langer Stau ++

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Auf der A2 zwischen Garbsen und Hannover hat es am Montagmorgen einen schweren Unfall gegeben: Gegen halb sieben fuhr ein Abschleppwagen auf einen Lkw, der Fahrer des Abschleppers wurde eingeklemmt, er kam schwer verletzt in eine Klinik, wie eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Wegen der Bergungsarbeiten bildete sich ein langer Stau auf der A2 zwischen Rastplatz Bad Nenndorf und Herrenhausen. Auch Umleitungsstrecken wie die B65 waren überlastet.

++ Kita-Brand in Linden-Süd: Tagesstätte bleibt vorerst geschlossen ++

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Nach dem Brand in einer städtischen Kindertagesstätte in Linden-Süd muss die Einrichtung noch mindestens bis zum Ende der Woche geschlossen bleiben. Das hat die Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover mitgeteilt. Eine längere Schließzeit ist derzeit nicht ausgeschlossen, da das Schadensbild noch nicht abschließend feststeht. Nach Angaben der Stadt hat die Kita am Montag die Eltern informiert und abgefragt, wer eine Betreuung benötigt.  Es werde mit Hochdruck an Übergangslösungen gearbeitet, teilte eine Stadtsprecherin mit. Das Feuer war in den frühen Sonntagmorgenstunden entfacht. Ermittler der Polizei untersuchten die Kita am Vormittag, sie machten einem technischen Defekt an Leitungen in einem Kabelschacht als Brandursache aus. Der Schaden wird auf 75.000 Euro geschätzt.

++ SPD präsentiert Marc Hansmann als Oberbürgermeister-Kandidat ++

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Das ging schnell: Nur drei Tage nachdem Oberbürgermeister Stefan Schostok seinen Rücktritt angekündigt hatte, hat die SPD Hannover am Freitag ihren Nachfolge-Kandidaten präsentiert. Und es ist ein alter Bekannter aus dem Rathaus – nämlich der ehemalige Finanz- und Ordnungsdezernent Marc Hansmann. Hansmann, der mittlerweile Vorstand bei Energieversorger enercity ist, habe sofort "Ja" gesagt – freute sich Hannovers SPD Chef Alptekin Kirci heute. Er sei ein hervorragender Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters: kompetent, sympathisch und mit Leitungskompetenz, so Kirci. Ein Parteitag der SPD soll Hansmann noch offiziell nominieren. Die anderen Parteien haben bislang noch keine Kandidaten vorgestellt. Die Neuwahl des Oberbürgermeisters findet voraussichtlich im November statt.

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