++ Tot im Tunnel: Stadtbahn erfasst Mann ++

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Im Stadtbahn-Tunnel zwischen Steintor und Kröpcke ist am Sonntag ein 25-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann ist von einer Bahn überrollt worden. Die Polizei geht von einem Unfall aus und vermutet, dass der 25-Jährige betrunken war. Darauf deute das Videomaterial aus der Steintor-Station hin, sagte ein Polizeisprecher am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Am Sonntag gegen Mittag hatte eine Stadtbahn der Linie 4 den Mann im Tunnel etwa 200 Meter vom Steintor entfernt erfasst und tödlich verletzt. Der 60-Jährige Stadtbahnfahrer erlitt einen Schock. Der Verkehr auf mehreren Linien musste bis zum Nachmittag eingestellt werden.

++ Tuifly: Keine Risse an Boeing-Maschinen ++

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Entwarnung für Tuifly-Kunden: Maschinen des Typs Boeing 737 NG von Tuifly haben keine Risse am Rumpf, das sagte Tui-Sprecher am Freitag in Hannover der dpa. Man überprüfe alle Flugzeuge gemäß den Herstellervorgaben und auch vorsorglich. Dabei habe man keine Auffälligkeiten gefunden, so der Sprecher. Tuifly betreibt 39 Maschinen des Typs Boeing 737 NG.

Auch die Lufthansa-Tochter Sunexpress, die 20 der Flugzeuge betreibt, gab Entwarnung.

Zuvor hatte die australische Qantas die winzigen Risse an drei Maschinen gefunden. Sie seien aus dem Verkehr gezogen worden. Der US-Hersteller Boeing hatte bereits Probleme mit dem Nachfolger der 737 NG, der 737 Max. Zwei der Flugzeuge waren im Frühjahr angestürzt, mehr als 300 Menschen kamen ums Leben.

++ "Fridays for future": Aktivisten kleben Kröpcke-Uhr ab ++

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Die „Fridays for future“ haben am Freitag wieder in der Innenstadt demonstriert: Dabei haben Aktivisten die Kröpcke-Uhr mit einem Pappschild abgeklebt. Darauf ein Ziffernblatt mit „Fridays for future“-Logo, auf dem es fünf Nach Zwölf ist. Man wolle damit Kritik an Politikern üben, die behaupteten, beim Klimawandel sei es „5 vor 12“, teilten die Aktivisten mit. Damit müsse Schluss sein, denn die Annahme, der Klimaschutz hätte noch Zeit, sei grundlegend falsch. Die "Fridays for future" fordern die Einhaltung der Klimaziele von Paris, das sogenannte 2-Grad-Ziel.

++ Nordhafen: Stadtbahn stößt mit Lkw zusammen ++

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Stadtbahn-Unfall am Freitagmittag in Nordhafen: An der Schulenburger Landstraße in Höhe des HA-Chemiewerks ist ein Lkw aus bislang noch ungeklärter Ursache mit einer Bahn der Linie 6 zusammengestoßen. Der Aufprall war so heftig, dass der Steuerstand des vorderen Stadtbahn-Waggons aufgerissen wurde, teilte die Feuerwehr mit. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Auch der Fahrer der Stadtbahn und der des Lkws blieben offenbar unverletzt. Die Üstra richtete einen Schienenersatzverkehr auf der Linie 6 zwischen Nordhafen und Krepenstraße ein, inzwischen soll die Strecke aber wieder frei sein. Es kommt möglicherweise noch zu Verspätungen.

++ Hainholz: Hat ein 51-Jähriger sein Haus angezündet? ++

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In Hainholz ist Freitagfrüh ein Haus abgebrannt. Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass das Feuer gelegt worden ist. Als Täter kommt der 51-jährige Bewohner des Hauses in der Voltmerstraße infrage. Die Behörden überprüfen derzeit, ob es sich bei der in dem Haus gefundenen Leiche um den Mann handelt.

Anwohner hatten gegen fünf Uhr die Feuerwehr gerufen, nachdem sie den Brand im Obergeschoss des Hauses bemerkt hatten. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer nach knapp zwei Stunden, das Haus wurde zerstört. Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der 51-Jährige den Brand im Obergeschoss und im Keller gelegt haben soll. Kommende Woche soll die Leiche obduziert werden.

++ OB-Stichwahl: Scholz lässt SPD abblitzen - Onay kontert ++

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Eckhard Scholz will keine Gespräche mit der SPD über eine mögliche Wahlempfehlung führen – und liefert damit eine Steilvorlage für den OB-Kandidaten der Grünen, Belit Onay. Er werde die SPD und ihre Wähler nicht fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, teilte Onay mit. Denn genau das hätten Scholz und die CDU getan. Er hingegen wolle Hannover zusammenbringen, so Onay.

Versprechungen wolle er im Gegenzug für Unterstützung aber nicht machen – weder inhaltlich noch personell. Laut Medien könnte es die SPD auf Dezernentenposten im Rathaus abgesehen haben.

Am 10. November gehen der CDU-Kandidat Scholz und Onay von den Grünen in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters. Die Sozialdemokraten haben nach mehr als 70 Jahren erstmals die Macht im Rathaus verloren. Die Neuwahl war wegen der Rathausaffäre um Ex-OB Stefan Schostok nötig geworden.

++ Maschseeflotte verlängert Saison wegen Feiertag ++

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Am 31. Oktober ist Reformationstag – und viele haben wegen des Feiertags ein verlängertes Wochenende. Die Maschseeflotte sticht deshalb drei Tage länger in den See, und zwar bis einschließlich Sonntag. Das hat die Üstra am Mittwoch mitgeteilt. Eigentlich wäre Donnerstag schon das Saisonende. Man wolle den Fahrgästen aber noch länger einen goldenen Herbst auf dem Maschsee ermöglichen, sagte Kapitän Jens Treudler.

Ein klein bisschen Wiedergutmachung ist das auch: Denn im vergangenen Jahr musste die Maschseeflotte den Betrieb wegen Hitze und Trockenheit vorzeitig einstellen.

++ 96-Trainer Slomka: Sandhausen nicht unterschätzen ++

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Bloß nicht unterschätzen – das fordert 96-Trainer Mirko Slomka von seinen Spielern mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen Sandhausen. Die Mannschaft sei „ein sehr unangenehmer Gegner“, der es vor allem in der Defensive sehr gut mache, so Slomka am Mittwoch in Hannover.

Bei dem Spiel am Freitagabend fehlen Torwart Ron-Robert Zieler und Defensivmann Waldemar Anton. Beide sind gesperrt. Im Kasten stehen soll dann Michael Esser, für Anton könnten Marvin Bakalorz oder Dennis Aogo kommen. Anstoß ist um 18.30 Uhr Zuhause in der HDI-Arena.

++ Autofahrer unter Drogeneinfluss erwischt ++

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Nach Angaben der Beamten war der 32-Jährige Neustädter am Montagabend in Seelze unterwegs. Eine Streife kontrollierte den Mann auf der Almhorster Straße und veranlasste einen Drogentest. Die Untersuchungen verliefen erfolgreich und bei dem Autofahrer wurde Beeinflussung durch Kokain festgestellt. Dem Mann wurde die Weiterfahrt verboten und er musste eine Blutprobe abgeben. Außerdem erwarten ihn ein Bußgeldbescheid in Höhe von 500 Euro sowie ein vierwöchiges Fahrverbot.

++ Stöcken: VWN stellt 50 Ladesäulen auf ++

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Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 50 neue E-Ladesäulen auf dem Werksgelände und auf öffentlichen Parkplätzen in Stöcken aufgestellt. Damit sollen für die Mitarbeiter in Zukunft 100 Ladepunkte bereitstehen um das eigene Auto während der Arbeitszeit mit Strom zu versorgen. Die Parkplätze an den Ladesäulen sind grün eingefärbt und extra für Autos mit Elektroantrieb reserviert.  Nach eigener Angabe bezieht VWN den Strom aus regenerativen Quellen. Außerdem plant das Unternehmen die Anzahl der Ladepunkte um das Stöckener Werk bis 2023 auf 450 Plätze auszuweiten. Ein drittel davon soll auf dem Werksgelände stehen, der Rest auf öffentlichen Parkplätzen.

++ Auch Hannover wieder im Schwarzbuch ++

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80 Millionen Euro  - so viel haben Behörden in Niedersachsen und Bremen in diesem Jahr an Steuergeldern verschwendet. Das sagt der Bund der Steuerzahler und prangert in seinem am Dienstag veröffentlichten Schwarzbuch wieder viele Fälle von Steuergeldverschwendungen an. Auch Hannover ist im Schwarzbuch vertreten. Zum Beispiel mit der O-Tonne, die Wertstofftonne mit dem orangefarbenen Deckel, die neun Jahre nach ihrer Einführung zum Jahresende wieder abgeschafft wird. Dabei wollte die Region mit der Sammlung und Verwertung der Wertstoffe Hannovers Müllgebührenzahler eigentlich entlasten. Stattdessen mussten diese mit ihren Abfallgebühren fortwährend das Defizit der O-Tonne auffangen, insgesamt rund 12 Millionen Euro.

Auch der Hellebardier am Maschsee taucht im Schwarzbuch auf. Denn die Stadt ließ die rote Skulptur am Nordufer fast vier Monate lang mit einem Baugerüst ummanteln, weil ein neuer Anstrich nötig war. Doch weil sich die Arbeiten verzögerten und dann das Maschseefest bevorstand, wurde das Baugerüst unverrichteter Dinge wieder abgebaut.  Die Gerüstmiete von 14.000 Euro war selbstverständlich trotzdem fällig.

++ Vater von Stöckener Waffensammler aus U-Haft entlassen ++

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Im Prozess um den Stöckener Waffensammler hat das Landgericht Hannover den Haftbefahl gegen den Vater aufgehoben. Der 53-Jährige ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden, weil kein dringender Tatverdacht mehr besteht. Zuvor hatte der Vater des hauptangeklagten Waffensammlers in einer Erklärung dargelegt, dass er nicht wusste, was sein Sohn im Internet bestellte. Er habe zwar Pakete für den 29-Jährigen angenommen, aber keine Kenntnis darüber gehabt, dass sich illegale Waffen darin befunden haben. Zuvor war der Vater bereits im Prozess vom Sohn entlastet worden. Der 29-Jährige hatte wiederum eingeräumt, dass er etwa 50 Waffen im Darknet bestellt und bei sich rumliegen hatte.  Er habe allerdings, nie geplant, diese auch einzusetzen. Sie seien eher eine Art von Trophäen für ihn gewesen.

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