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++ Lagerhallenbrand auf Recyclinghof in Misburg-Süd ++

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Bei dem Großbrand auf einem Recyclinghof in Misburg-Süd ist nach ersten Schätungen ein Millionenschaden entstanden. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten auch am Morgen noch an. Die Einsatzkräfte mussten die große Halle, in der Kunstoffabfälle lagerten, kontrolliert abrennen lassen. Das Feuer auf dem Industriegelände am Lohweg war am Dienstagabend gegen 20.10 Uhr gemeldet worden. Gut 160 Feuerwehrleute waren seitdem im Einsatz. Außerdem auch mobile Wasserwerfer und ein ferngesteuerter Löschroboter. Aufgrund der hohen Temperaturen konnten die Einsatzkräfte die Halle nicht betreten und mussten den Löschangriff von außen vornehmen. Die dichte schwarze Rauchwolke war über weite Teile der Stadt zu sehen. Die Ursache des Feuers ist noch unklar.

++ Freiwilliges Testangebot für Kita-Kinder ++

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Auch Kindergarten-Kinder sollen bald regelmäßig einen Corona-Schnelltest machen - sofern es die Eltern wollen. Die niedersächsische Landesregierung plant ein freiwilliges Testangebot für Drei- bis Sechsjährige. Für die rund 208.000 Kinder, die einen Kindergarten besuchen oder in der Tagespflege betreut werden, stehen dann zweimal wöchentlich wahlweise Spuck-, Gurgel- oder Lolli-Tests zur Verfügung. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne sieht in der geplanten Maßnahme einen weiteren wichtigen Baustein, um den Gesundheits- und Infektionsschutz in der Kinderbetreuung weiter zu erhöhen. Die Schnelltests sollen entsprechend kindgerecht sein. Das Angebot ist zunächst für zwei Monate geplant. Die Landesregierung will dafür 18,7 Millionen Euro aus dem Covid 19-Sondervermögen bereitstellen.  Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen muss die Gelder noch freigeben. Auch die regelmäßigen Schnelltests an Schulen und im Landesdienst sollen fortgesetzt werden: Hierfür plant die  Landesregierung weitere 50 Millionen Euro.

++ Ausgezeichnet! Deutscher Fahrradpreis geht nach Hannover ++

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Die Region Hannover hat am Dienstag den Deutschen Fahrradpreis erhalten – für ihre App "Bike Citizens". Für den 1. Preis in der Kategorie "Service" erhält die Region 5.000 Euro.

Die "Bike Citizens"-App sammelt anonymisiert digitale Daten zum Fahrverhalten der Radfahrerinnen und Radfahrer in der Region Hannover. Dabei wird sichtbar, welche Routen bevorzugt oder gemieden werden. Seit Start im April 2019 erfasste die Fahrrad-App insgesamt mehr als 230.000 Radfahrten mit mehr als 1,5 Millionen geradelten Kilometern. Die Daten sollen der Regionsverwaltung helfen, zielgerichtete Maßnahmen im Radverkehr umzusetzen. Zugleich soll die App durch spielerische Anreize motivieren häufiger das Rad zu nutzen.

Der Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.

++ Corona-Lage in Niedersachsen: Krankenhaus-Situation weiterhin angespannt ++

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Die Situation in den niedersächsischen Krankenhäusern ist weiterhin sehr belastet. Das hat der Krisenstab der Landesregierung am Dienstagmittag in Hannover mitgeteilt. In den Kliniken werden derzeit 1.083 Menschen behandelt, die an dem Corona-Virus erkrankt sind. Zwar seien das etwas weniger Patienten als in der vergangenen Woche, so Krisenstabsleiter Heiger Scholz. Allerdings steige die Zahl der Erkrankten, die künstlich beatmet werden müssen. Zunehmend müssten auch jüngere Menschen in einem Krankenhaus behandelt werden.

Derweil schreitet die Impfkampagne in Niedersachsen voran: Nach der Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffs für Menschen über 60 war die Impfhotline gestern überlastet. Auch die Terminbörse war zwischenzeitlich offline. Auf der Warteliste für eine Impfung stehen aktuell 480.300 Menschen.

Der landesweite Inzidenzwert liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts tagesaktuell bei 120, für die Region Hannover bei 155.

++ Kleines (Bühnen-)Fest im Großen Garten: Großer Ansturm auf Tickets ++

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Der Ansturm war wieder enorm: Der Vorverkauf für die Corona-Version vom Kleinen Fest im Großen Garten ist beendet. Fast 97.000 Bestellungen sind nach Veranstalter-Angaben eingegangen: Dreimal so viel als eigentlich verfügbar. Ein Losverfahren wird den Verkauf der 33.000 Eintrittskarten regeln.

Das Kleine Bühnen-Fest, so heißt die corona-konforme kleine Schwester des internationalen Kleinkunstfestivals, findet vom 26. Juni bis 26. Juli 2021 statt. Auf drei Bühnen im Großen Garten werden 132 Kleinkunst-Shows gezeigt. Pro Veranstaltung werden 250 Gäste zugelassen, die einen festen Sitzplatz zugewiesen bekommen.

++ Nachfrage gestiegen: Weitere Testzentren in Hannover ++

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Ob für den Zoo- oder Friseurbesuch oder die Click & Meet-Angebote in den Geschäften: Ein negatives Testergebnis ist überall Voraussetzung. Das sieht die Umsetzung der Bundes-Notbremse vor. Damit steigen Nachfrage und Angebot- auch in Hannover:

Auf dem Schützenplatz eröffnet am Mittwoch ein weiteres Drive-In-Testzentrum. Sofern vorher ein Termin gebucht worden ist, können sich Menschen dort testen lassen ohne das Auto dafür zu verlassen. Einen Schnelltest-Drive-In gibt es bereits seit Ende März am Zoo Hannover. Von Anfang an sei hier aber auch die Nachfrage nach Bürgertests für Fußgänger da gewesen. Daher öffnet am Mittwoch zusätzlich zum Drive-In nun auch ein Walk-In-Testzentrum am Zoo. Um der Nachfrage gerecht zu werden, wird jetzt auch sonntags getestet. Auch hier ist zuvor eine Anmeldung erforderlich.

Der Inzidenzwert für die Region Hannover liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts tagesaktuell bei 155.

++ Überholverbot missachtet: Tabak-Schmuggler fliegt auf ++

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Durch ein verbotenes Überholmanöver ist am Montag ein Schmuggler in Hannover aufgeflogen. Der 48-Jährige hatte auf der A352 Zivilpolizisten überholt, obwohl es auf dem Strecken-Abschnitt nicht erlaubt war.

Die Streife nahm die Verfolgung auf und stoppte den verdächtigen BMW wenig später nahe der Abfahrt Herrenhausen an der B6. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Auto-Kennzeichen am BMW nicht zugelassen waren. Es waren Fälschungen, genauso wie das Zulassungssiegel und die TÜV-Plakette. Die echten, polnischen Kennzeichen lagen im Auto. Außerdem noch: 75 Stangen Zigaretten und 3.500 Euro, die beschlagnahmt wurden. Gegen den Mann wird jetzt wegen Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung ermittelt.

++ 75 Jahre Niedersachsen: Große Pläne für das Jubiläumsjahr ++

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75 Jahre Niedersachsen – diesen runden Geburtstag will sich die Landesregierung nicht nehmen lassen. Ministerpräsident Stephan Weil hat am Dienstag das Programm vorgestellt. Im Herbst soll es eine dreitägige Party in Hannover geben.

Das Jubiläumsjahr falle in eine sehr schwierige Zeit, so Regierungschef Weil. Doch die Niedersächsinnen und Niedersachsen hätten gerade auch in der 75-jährigen Geschichte des Landes so manche außergewöhnliche Herausforderung angenommen und gemeistert. Deshalb solle auch das Landesjubiläum gebührend gefeiert werden – sofern es die Pandemie-Lage zulässt.

Neben vielen Mitmach-Aktionen über das ganze Jahr ist im Oktober ein großes Festwochenende am Maschsee geplant: Der Tag der Niedersachsen. Am Gründungstag selbst wird es einen Festakt im HCC geben – mit voraussichtlich 2.500 geladenen Gästen. Das Land Niedersachsen wurde am 1. November 1946 auf Anordnung der britischen Militärregierung gegründet.

++ Stadt will Aufenthaltsqualität für Suchtkranke vor dem "Stellwerk" verbessern ++

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Hinter Hannovers Hauptbahnhof wird der Vorplatz an der Fernroder Straße umgestaltet. Die Stadt lässt dort Sitzmöglichkeiten und Unterstände errichteten, um den Aufenthalt der suchtkranken Menschen zu verbessern. Die Baumaßnahme wurde nach Angaben der Stadt auch vor dem Hintergrund der Pandemie notwendig, weil sich im Drogenkonsumraum „Stellwerk“ weniger Menschen als üblich aufhalten können. Die neuen Unterstände und Sitzplätze werden mit Abständen aufgestellt, damit auch kleinere Gruppen separat zusammensitzen können. Die Dächer sollen einen Schutz vor Regen und Sonne bieten. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 50.000 Euro, finanziert seitens der Stadt aus Mitteln des Programms „Suchtkranke in der Innenstadt“. Die Region Hannover beteiligt sich ebenfalls an den Kosten.

++ Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert ++

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Radfahrer sollen komfortabler von Laatzen nach Hannover und zurück radeln - auf einer Spur der Hildesheimer Straße. Und dieses sogenannte Stadtexperiment zur Interkommunalen Veloroute nimmt nun Formen an. Ab kommenden Montag wird die Fahrspur auf dem Laatzener Stadtgebiet markiert. Gearbeitet wird zunächst Richtung Süden. Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-Panitz-Straße voll gesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Die Velouroute auf der Hildesheimer Straße soll im Sommer - vorrausichtlich im Juni - in Betrieb genommen werden. Statt motorisierten Fahrzeugen ist der markierte Bereich dann künftig Fahrradfahrern vorbehalten, zumindest testweise und für ein Jahr.