++ Städte kommen mit Neubauten nicht hinterher ++

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Wer in einer deutschen Großstadt eine Wohnung sucht, benötigt einen langen Atem: Die Städte kommen bei Neubauten nicht hinterher. Auch Hannover nicht. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Autoren verglichen die Zahl der in den vergangenen drei Jahren fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf, den sie anhand von Faktoren wie der Bevölkerungsentwicklung und den Leerständen schätzten. So wurden in der Region Hannover nur 59 Prozent der Wohnungen gebaut, die nötig gewesen wären. Die Städte müssten sich anstrengen, um die Mietenentwicklung zu bremsen, mahnen die Autoren der Studie. Entscheidend hierfür sei in den Metropolen die Bereitstellung von Bauland, um Investoren anzulocken. Als Gründe für den Wohnungsmangel wurden zudem, der hohe Zuzug in die Städte, das knappe Personal in Bauämtern, strenge Vorschriften und der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft genannt.

++ Gefährliche Fahrmanöver auf der A2 ++

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Die Polizei hat einen 70 Jahre alten Renter auf der Autobahn bei Engelbostel gestoppt, nachdem er zuvor in massiven Schlangenlinien auf der A2 zwischen Wunstorf und Hannover unterwegs war. Andere Autofahrer hatten die Polizei informiert, weil der Senior mehrfach ohne erkennbaren Grund über alle Fahrspuren samt Standstreifen fuhr. Wie sich später herausstellte, stand der 70 Jährige unter dem Einfluss betäubender Medikamente. Am Samstagmittag hatte die Polizei zudem auch einen betrunkenen Radfahrer von der Autobahn holen müssen. Der 34 Jährige hatte sich auf die A2 zwischen Garbsen und Wunstorf verirrt, er fuhr dort auf dem Standstreifen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Radfahrer mit 1,8 Promille unterwegs war. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

++ Angriff mit Pflasterstein im Drogenmilieu ++

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Vor der Drogenhilfe Stellwerk hinter dem Hauptbahnhof ist am Wochenende ein 28 Jähriger mit einem Pflasterstein niedergeschlagen worden.  Die Polizei ermittelt gegen einen 59 Jährigen Mann wegen versuchter Tötung. Eine Polizeistreife hatte das Opfer an der Fernroder Straße mit einer stark blutenden Kopfverletzung aufgefunden. Der Mann berichtete, dass er von hinten mit einem Pflasterstein niedergeschlagen wurde. Mehr wollte er den Beamten nicht sagen. Er wurde in eine Klinik eingeliefert. Anschließende Zeugenbefragungen im Drogenmilieu ergaben, dass ein 59-Järhigen als Täter in Betracht kommt. Er war nach dem Pflasterstein Angriff abgetaucht. Das Opfer und der mutmaßliche Täter sollen beide aus dem Drogenmilieu rund um den Raschplatz stammen. Beide hatten sich offenbar zuvor am Freitag geprügelt.

++ Mann schlägt mit Machete auf fahrendes Auto ein ++

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Auf der Podbielskistraße hat ein 27 Jahre alter Mann mit einer Machete auf ein fahrendes Auto eingeschlagen. Grund war offenbar ein Streit um eine Zwangsehe. Der Angreifer soll angeblich sauer gewesen sein, weil der Fahrer des Wagens seine 14 Jahre alte Schwester nicht zur Heirat freigeben wollte. Freitagabend war das gegen viertel nach 10, da fuhr ein 18-Jähriger mit seinem PKW von der Podbi los, allerdings nahm die Fahrt nach 50 Metern ein jähes Ende, denn mit einem Mal tauchte ein 27-Jähriger auf, der dem jungen Mann vors Auto sprang, bewaffnet mit einer Machete. Und schlug auf den fahrenden Wagen ein. Erwischt wurde das Fahrzeug an der Windschutzscheibe, der Fahrer wich dem Angreifer noch aus und steuerte dann gegen einen Bordstein. Woraufhin der Täter flüchtete. Wie sich laut Polizei herausstellte, gibt’s zwischen den beiden Herren wohl schon länger Streitigkeiten. Verletzt wurde bei der Aktion niemand - am Auto entstanden etwa dreieinhalb Tausend Euro Schaden.

++ Dachstuhlbrand in Hotel am Weidendamm: Auslöser wurde festgestellt ++

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Nach einem Dachstuhlbrand Donnerstagabend in einem Hotel am Weidendamm haben Brand Ermittler der Kriminalpolizei den Ort des Geschehens untersucht und festgestellt: der Hoteleigentümer hatte das Feuer fahrlässig ausgelöst, weil er auf dem Dach mit dem Schweißgerät hantiert hatte. Er hatte Dachschäden mit Teerpappe abdichten wollen, dabei fing eine der Pappen und ein darunter liegender Holzbalken Feuer. Als die Feuerwehr eintraf hatte der Hotelier einen Großteil der Flammen schon selbst gelöscht. Die Feuerwehr löschte noch einzelne Glutnester. Verletzt wurde niemand.

++ Deutsche Kirchen verlieren immer mehr Mitglieder ++

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Bundesweit steigt die Zahl der Kirchenaustritte weiter und auch in Hannover sind bei katholischer und evangelischer Kirche zum 31. Dezember vergangenen Jahres mehr Menschen ausgetreten als im Vorjahr. Die Zahlen haben die Kirchen Freitag vorgelegt. Knapp 26.000 Austritte verzeichnete die evangelisch lutherische Landeskirche Hannover im Jahr 2018, fast 3000 Mehr als im Vorjahr. Leichte Rückgänge gab es auch bei der Zahl der Taufen und der Neuaufnahmen, sodass die Mitgliederzahl mit etwas mehr als 47.000 um knapp 2 Prozent zurückgegangen ist. Auch bei den Katholiken im Bistum Hildesheim, zu dem auch Hannover gehört gibt es sinkende Mitgliederzahlen, allerdings nur um etwas mehr als 1 Prozent. Ende 2018 zählte das Bistum noch rund 593.000 Mitglieder, knapp 7500 weniger als im Vorjahr. Auch hier stieg die Zahl der Kirchenaustritte weiter an, allerdings stieg auch die Zahl der Taufen und Wiedereintritte leicht.

++ Wilde Verfolgungsjagd in Wunstorf: Polizei fahndet nach Mopedfahrer ++

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Die Polizei fahndet nach einem Mopedfahrer, der sich Donnerstagabend in Wunstorf eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hat und anschließend zu Fuß entkommen konnte. Eine Streife wollte den Mann gegen 21 Uhr in Klein Heidorn kontrollieren, doch statt zu stoppen drückte der Mann aufs Gas. Über mehrere Feldwege bretterte er mit seinem Krad bis in die Kernstadt Wunstorf, dort gelang es der Polizei dann ihn zu überholen. Es kam allerdings zum Zusammenstoß, das Moped des Mannes rutschte unter einen am Straßenrand geparkten Anhänger, der Fahrer stand jedoch gleich auf und flüchtete zu Fuß weiter. Die Polizei fahndete noch mit einem Hubschrauber weiter nach dem Mann, jedoch ohne Erfolg. Ob es sich um den 32-Jährigen Besitzer des blauen Krads aus Wunstorf handelt ist unklar. Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, der Donnerstagabend mit dunkler Jacke und Motorradhelm bekleidet war, meldet sich bitte beim Verkehrsunfalldienst der Polizei.

++ Flugsicherheit: Airport Langenhagen schneidet im Check gut ab ++

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In Sachen Flugsicherheit schneidet der Airport Langenhagen erneut gut ab. Wie schon im Vorjahr erhielt der Flughafen eine 2,5. Das geht aus dem aktuellen "Flughafencheck" hervor, den die Pilotenvereinigung Cockpit herausgegeben hat. Dem Standort in Langenhagen wird eine moderne Infrastruktur attestiert. Bewertet wurden zum Beispiel Abflugbedingungen, die Qualität der Start- und Landebahnen oder die Ausstattung vor Ort. In ganz Deutschland wurden 28 Flughäfen kontrolliert. Im bundesweiten Vergleich schneidet Hannover nur durchschnittlich ab. Grundsätzlich gelten aber alle als sicher, erklärte die Pilotenvereinigung. Am besten schnitten Leipzig/Halle, München und Stuttgart ab.

++ Verzögerung bei LKA-Neubau: Ausschreibung frühestens in zwei Jahren ++

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Bis der Neubau des Landeskriminalamts in Hannover von vorne losgehen kann, wird es voraussichtlich noch dauern. Wie die HAZ berichtet, soll es frühestens in zwei Jahren soweit sein, dass das gestoppte Projekt neu ausgeschrieben wird. Die Planungen dafür seien aber schon in Gange, hieß es aus dem Finanzministerium. Im Juni war das Vergabeverfahren für den LKA-Neubau aufgehoben worden. Grund war, dass die bereitgestellten Mittel zu gering gewesen seien. 131 Millionen Euro waren vorgesehen,  doch das sei gemäß der Nutzungsanforderungen zu wenig gewesen. Rund eins Komma zwei Millionen Euro wurden über die Jahre bereits für einen Gutachter ausgegeben. Diverse Gebäude des LKA in Hannover gelten als dringend sanierungsbedürftig.

++ Verfolgungsjagd des Wahnsinns: 42-Jährige wird nach Flucht in Wennigsen gestoppt ++

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Eine irre Verfolgungsjagd hat sich eine offenbar umnachtete Frau aus Hameln Donnerstag mit der Polizei geliefert. Dabei raste die 42-Jährige auch durch südliche Teile der Region Hannover. Rund eine Stunde war sie laut Polizeiangaben in ihrem Opel auf der Flucht. Ihr Fahrstil war derart halsbrecherisch, dass sie einen Großeinsatz mit etlichen Streifenwagen und einem Hubschrauber provozierte. Gegenverkehr, rote Ampeln und selbst eine geschlossene Bahnschranke waren für die Frau kein Hindernis. Gestoppt werden konnte sie schlussendlich in Wennigsen. Nur durch irres Glück kam bei der Jagd niemand ernst zu Schaden. Die mutmaßlich psychisch kranke Frau wollte den Beamten entgehen, weil man dem Besitz ihrer Schusswaffe auf die Schliche kam.

++ Tarifeinigung im Einzelhandel: 3 Prozent mehr Gehalt für Beschäftigte ++

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Die Streiks im Einzelhandel sind beendet. In der dritten Verhandlungsrunde haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifabschluss für Niedersachsen und Bremen geeinigt. Die Beschäftigten bekommen ab sofort 3 Prozent mehr Lohn. Zum 1. Mai nächsten Jahres kommen weitere 1 Komma 8 Prozent oben drauf. Auch die Vergütung von Auszubildenden wird angehoben. Das teilten Handelsverband und Gewerkschaft gestern in Hannover mit. Der neue Tarif gilt für 2 Jahre und betrifft rund 375.000 Menschen im Einzelhandel. Unter anderem in Hannover hatten Hunderte Beschäftigte aus Warenhäusern zuletzt mehrfach gestreikt.

++ Gerichtsentscheidung: Polizei darf Bewerber mit HIV nicht ablehnen ++

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Darf die Polizei einen Bewerber ablehnen, weil er mit HIV infiziert ist? Nein, hieß es heute vom Verwaltungsgericht Hannover– zumindest im konkreten Fall eines 29-Jährigen, der sich an der Polizeiakademie Niedersachsen ausbilden lassen möchte, aber aufgrund seiner Infektion bei dem Berwerbungsverfahren abgelehnt wurde. Bereits nach der ärztlichen Untersuchung in der Zentralen Polizeidirektion war für den Kläger damals im Jahr 2016 Schluss. Er wurde als Polizei- und als dienstuntauglich eingestuft, mit der Begründung, von ihm gehe aufgrund seiner HIV-Infektion eine Gefahr für Kollegen und Gesetzesbrecher aus. Den Sporttest und das Auswahlgespräch durfte er dann gar nicht mehr absolvieren. Nun muss das Land den jungen Mann zu dem Verfahren zulassen, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover. Im Prozess war auch ein Gutachter der Medizinischen Hochschule zu dem Schluss gekommen, dass der Mann durch seine Erkrankung nicht in seiner Tätigkeit bei der Polizei eingeschränkt wäre. Das Land prüft nun, ob es in Berufung geht um eine Grundsatzentscheidung dazu zu bekommen, wie die Polizei mit HIV-positiven Bewerbern umgehen soll.

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