++ Klage gegen die Stadt: Ex-Büroleiter Herbert will Geld behalten ++

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Die Rathausaffäre um unzulässige Gehaltszulagen beschäftigt weiterhin die Gerichte. Jetzt klagt der Ehemalige Büroleiter des Oberbürgermeisters, Frank Herbert, vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt. Dabei geht es um die knapp 50.000 Euro, die Herbert von 2015 bis 2018 Zuviel kassiert haben soll. Nach dem Bekanntwerden der Vorgänge rund um die unzulässigen Boni hatte die Stadt die Überweisungen gestoppt und das Geld zurückgefordert. Herbert allerdings weigert sich die Summe zurück zu zahlen. Der frühere Büroleiter von Stefan Schostok ist zusammen mit diesem, sowie mit Harald Härke von der Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht angeklagt. Während Schostok und Härke wegen Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen wird, soll Herbert zur Untreue angestiftet haben. Über die Zulassung der Anklage muss das Landgericht allerdings noch entscheiden.

 

++ Belit Onay vermutlich Oberbürgermeisterkandidat der Grünen: Morgen offizielle Vorstellung ++

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Auch die Grünen haben nun einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl gefunden. Am Freitag wollen Partei und Fraktionsspitze ihren Bewerber offiziell vorstellen. Das bestätigte Grünen Parteichef Ludwig Hecke. Er wollte vorab aber keine weiteren Einzelheiten zu dem Oberbürgermeister-Kandidaten verraten. Laut Medieninformationen haben sich die Grünen für den Landtagsabgeordnete Belit Onay entschieden. Der Jurist, der früher Ratsmitglied in Hannover gewesen ist, war schon vorher immer wieder mal als aussichtreicher Kandidat genannt worden. Offenbar hat Onay die Findungskommission der Grünen überzeugt. Es heißt, er habe sich gegen eine starke Frau durchgesetzt. Die SPD hatte bereits Anfang Mai den früheren Finanzdezernenten Marc Hansmann als ihren Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl aufgestellt. Die CDU anschließend den ehemaligen Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Eckhard Scholz. Außerdem im Rennen sind bislang Piraten-Politiker Adam Wolf, die parteilose Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek und der Bundestagsabgeordnete Jörn König für die AfD.

++ Rang 71 von 100 Städten: Hannover zahlt hohe Müllgebühren ++

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Hannoveraner müssen vergleichsweise viel für Müllgebühren hinblättern. Im bundesweiten Vergleich gehört Hannover inzwischen zum teuersten Drittel. Das zeigt laut Medienberichten eine Studie, die der Eigentümerverband Haus und Grund in Auftrag gegeben hatte. Demnach liege Hannover von rund 100 Städten nun auf Rang 71, vor drei Jahren sei es noch Platz 53 gewesen. Der Abfalldienst aha bezweifelt die Aussagekraft der Studie: Die Leistungen für die Müllgebühren seien nicht vergleichbar, heißt es. Durch das Umland gebe es hohen Fahraufwand, außerdem gebe es ein hohes Leistungsspektrum. Hannover kommt in Sachen Müllgebühren gemäß der Studie auf einen Mittelwert von rund 350 Euro – in den günstigsten Städten Deutschlands ist es nur etwa ein Drittel davon.

++ Hochmoderner Neubau: Förderschule auf der Bult feierlich eröffnet ++

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Ein neuer Lichtblick zwischen maroden Schulen in Hannover. Auf der Bult ist eine neue Förderschule feierlich eröffnet worden. Unter anderem waren am Mittwoch Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Regionspräsident Hauke Jagau anwesend. Rund 21 Millionen Euro kostete die Region Hannover der Komplex, energieeffizient gebaut und mit hochmoderner Ausstattung. 20 Schulklassen sollen in die Förderschule demnächst einziehen, oder in Personen: Rund 200 Schüler und 110 Lehrkräfte. Rund drei Jahre betrug die Bauzeit, im Frühjahr soll sie komplett fertig sein.

++ Nachtruhe durch Tempo 30 in Hannover? Ampelbündnis ist sich uneinig ++

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Wie eine mögliche Nachtruhe auf Hannovers Straßen aussehen kann, darüber ist sich offenbar auch das Ampelbündnis nicht ganz einig.Tempo 30 wollen, wie sich am Mittwoch im Bauausschuss zeigte, nur die Grünen. SPD und FDP erklärten laut Medienberichten, dass es mit ihnen aber kein Tempo 30 in der Nacht geben solle. Im gemeinsamen Antrag von Rot, Grün und Gelb hieß es: Die Stadtverwaltung solle ein Geschwindigkeitskonzept entwickeln für alle Straßenabschnitte der höchsten Belastungsstufe, um den Schutz der Nachtruhe zu erreichen. Das wurde innerhalb des Ampelbündnisses offenbar verschieden ausgelegt, oder im Antrag bewusst offen formuliert. Von der Opposition gab es Spott: Es werde wohl kaum Tempo 70 herauskommen, sagte CDU-Ratsherr Felix Semper. Geplant sind aber mehr Verkehrskontrollen, außerdem soll gegen sogenannte Autoposer vorgegangen werden, die nachts starken Lärm mit ihren Motoren erzeugen.

++ 2 Wanderer aus Sehnde in Österreich tödlich verunglückt ++

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Zwei Wanderer aus Sehnde sind im österreichischen Gebirge tödlich verunglückt. Das Paar stürzte laut Medienberichten durch ein Schneeloch mehrere Meter in die Tiefe. Gestern Nachmittag wurden die beiden Leichen gefunden, sie wurden seit Dienstag vermisst. Die beiden Wanderer waren gemeinsam mit einer weiteren Person offenbar abseits des ausgewiesenen Weges auf Wandertour.Das Paar war durch eine Schneedecke gerutscht und dann durch einen darunterliegenden Gebirgsbach abgetrieben worden. Der Dritte im Bunde, der kein Handy dabei hatte, war zurück ins Tal abgestiegen, um Hilfe zu holen. Ein Team aus über 40 Bergrettern hatte nach dem Paar aus Sehnde gesucht. Ob sie durch den Sturz ums Leben kamen oder ertranken, soll die Obduktion klären.

++ Missglückt und kaum lösbar: Philologenverband widerspricht Kultusministerium in Sachen Mathe-Abi ++

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Anspruchsvoll aber lösbar, so hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Aufgaben im diesjährigen Mathe-Abitur beschrieben. Der Philologenverband Niedersachsen sieht das anders: in einem Statement heißt es die Aufgabenstellung sei missglückt aber mit konstruierten Textzusammenhängen überfrachtet, nicht eindeutig formuliert und auch für Leistungsstarke Schüler kaum lösbar gewesen. Der Verband fordert daher, dass Niedersachsen sich vorübergehend aus dem länderübergreifendem Aufgabenpool zurückzieht.

Bereits seit Mai beschweren sich Schüler in mehreren Bundesländern über den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und wandten sich in Online Petitionen an die Ministerien. Sie fordern eine Stellungnahme und eine wie es heißt "gerechte Lösung“ sowie für die Zukunft andere Aufgaben und fachkompetente Kontrolle. In Niedersachsen haben rund 18 Tausend Schülerinnen und Schüler die Matheklausuren geschrieben, der Schnitt lag bei 6,4 Punkten, gegenüber 6,8 Punkten im Vorjahr.

++ 10 Millionen Überstunden: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stellt "Überstunden-Uhr" vor ++

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW hat am Mittwoch eine „Überstunden Uhr der Lehrkräfte“ vorgestellt, die nach GEW Angaben am Pfingstsonntag den Wert von 10 Millionen überschreiten wird. Als Basis dieser Berechnung wird eine Arbeitszeitstudie der Universität Göttingen genannt. Die Landesvorsitzende der GEW Laura Pooth kritisierte den Umgang mit unbezahlten und unausgeglichenen Überstunden und ruft  Kultusminister Grant Hendrik Tonne dazu auf den Kultus-Etat anzuheben. Zwar habe es eine Aufgaben-Streichliste  gegeben, die sei aber lange nicht ausreichend um Lehrer effektiv zu entlasten.

++ "End of the Road": KISS auf letzter Tour auf dem Messegelände ++

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Das Ende der Straße, “End of the Road“. Im Rahmen der finalen Tour zieht die legendäre Hardrockband Kiss ein letztes Mal durch die ganze Welt und hat am Mittwoch Deutschlandauftakt in Hannover. Die Band blickt auf etwa 45 erfolgreiche Jahre Rockgeschichte zurück, mit Songs wie zum Beispiel I was made for loving you, Detroit Rock City oder Rock and Roll all Nite. Veranstalter Hannover Concerts erwartet etwa 15.000 Fans auf dem Messegelände und bittet aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen um pünktliche Anreise. Darüber hinaus sollten sich die Konzertbesucher auf sehr heißes Wetter einstellen und genügend Getränke mitbringen.

++ Ahlem: 36-Jähriger von zwei Unbekannten ausgeraubt ++

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Zwei bisher Unbekannte haben am Mittwochmorgen im Stadtteil Ahlem einen 36-Jährigen ausgeraubt. Wie die Polizei mitteilte haben die beiden Männer ihr Opfer auf einem Parkplatz an der Kreuzung Wunstorfer Landstraße/ Richard Lattorf Straße gegen neun Uhr angesprochen. Sie forderten Geld und Portemonnaie des 36-Jährigen. Als der Mann sich widersetzte schlugen die beiden auf ihn ein und griffen sich seine Geldbörse. Die Täter flüchteten über den Parkplatz in Richtung Wunstorfer Landstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Falls Sie Hinweise zu den Tätern haben, melden Sie sich bei der Polizeiinspektion West.

++ "Anspruchsvoll, aber lösbar": Mathe-Abi wird nicht wiederholt ++

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Massiver Kritik zum Trotz wird das Mathe-Abi offenbar nicht neu bewertet- Wie das Kultusministerium mitteilte seien die Aufgaben zwar „Anspruchsvoll, aber lösbar“. Kultusminister Grant Hendrik Tonne sagte daher nach der Auswertung der Erstkorrekturen von rund 18.000 Mathematikklausuren er sehe keinen Handlungsbedarf. Bereits seit Mai beschweren sich Schüler in mehreren Bundesländern über den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und wandten sich in Online Petitionen an die Ministerien. Sie fordern eine Stellungnahme und eine wie es heißt "gerechte Lösung“ sowie für die Zukunft andere Aufgaben und fachkompetente Kontrolle. In Niedersachsen haben rund 18.000 Schülerinnen und Schüler die Matheklausuren geschrieben, der Schnitt lag bei 6,4 Punkten, gegenüber 6,8 Punkten im Vorjahr.

++ Oberricklingen: Skater von Stadtbahn erfasst und schwer verletzt ++

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In Oberricklingen ist ein 29 Jahre alter Skater von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, um den genauen Unfallhergang zu klären. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der Mann am Dienstag gegen späten Nachmittag an der Haltestelle "Bartold-Knaust-Straße" aus einer Stadtbahn ausgestiegen.  Als er dann vor der noch stehenden Bahn die Gleise mit seinem Longboard überqueren wollte, wurde er von einer anderen in die Station einfahrenden Bahn erfasst. Der 29 Jährige wurde gegen ein Absperrgitter der Bahnsteigrampe geschleudert und schwer verletzt.   Während der Rettungsmaßnahmen musste die Wallensteinstraße kurzzeitig voll gesperrt werden.

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